Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement: Unterschied zwischen den Versionen

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Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements. In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.
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Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitarbeiter vor große Herausforderungen.
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Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreichbarkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Standort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.
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Im Rahmen des bundesweiten Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des betrieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:
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* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements anschaulich erläutert.
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* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer [https://mobil-gewinnt.de/assets/downloads/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf  Broschüre ] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.
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* In 300 Erstberatungen wurden Betrieben und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufgezeigt und spezifische Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet.
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* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 26 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen [https://mobil-gewinnt.de/wettbewerb/gewinner/ Förderprogramms] des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.
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Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.
 
   
 
   
 
== [[Der Start]] ==
 
== [[Der Start]] ==
Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des BMM, Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die zur Erarbeitung eines BMM führen
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Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.
  
Hier finden Sie folgende Kapitel:
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Kapitel:
  
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement einführen
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*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?
  
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt werden
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*  [[Unterstützung und Förderung]] Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?
  
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie das BMM in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden ist
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*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?
  
 
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==
 
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==
Informationen zu Instrumenten und Verfahren zur Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie zur Entwicklung von Maßnahmen inkl. Schwierigkeiten und deren Überwindung
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Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.
 
 
Hier finden Sie folgende Kapitel:
 
  
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement nimmt
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Kapitel:
  
*  [[Arbeitswege]] - Wie die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden können - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]
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*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?
  
*  [[Fuhrpark]] - Wie der Fuhrpark zukunftsfähig gemacht und in das BMM eingebunden werden kann
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*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]
  
*  [[Dienstreisen]] - Wie die Mitarbeiter bei einer koste- und umweltbewussten Planung von Dienst- und Geschäftsreisen unterstützt werden können
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*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft werden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]
  
*  [[Kunden- und Besucherverkehre]] - Wie Kunden und Besucher bei der Anreise zu Ihrem Betrieb unterstützt werden können
 
 
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==
 
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==
Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern, und Lösungen für Faktoren, die die Stabilisierung und Verankerung des BMM im Betrieb verhindern
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Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.
  
Hier finden Sie folgende Kapitel:
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Kapitel:
  
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie Ihre Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbezogen werden können
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*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?
  
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum Sie geeignetes Personal für das BMM brauchen, und welche Qualifikationen erforderlich sind
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*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?
  
*  [[Organisation]] - Wie das BMM in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden kann
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*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?
  
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie Sie das Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen können
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*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?

Version vom 12. September 2018, 13:58 Uhr

(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)

Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitarbeiter vor große Herausforderungen. Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreichbarkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Standort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.

Im Rahmen des bundesweiten Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des betrieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:

  • In einem vierminütigen Erklärfilm wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements anschaulich erläutert.
  • In weiteren Filmen [1], [2], [3], [4] sowie in einer Broschüre zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.
  • In 300 Erstberatungen wurden Betrieben und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufgezeigt und spezifische Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet.
  • In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 26 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen Förderprogramms des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.

Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.

Der Start

Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.

Kapitel:

Konzept und Maßnahmen

Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.

Kapitel:

  • Standort - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den Parkraum und das Mobilitätsmanagement?

Umsetzung und Verankerung

Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.

Kapitel:

  • Interne Kommunikation - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?
  • Der Mobilitätsmanager - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?
  • Organisation - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?