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== Warum Mobilitätsmanagement? ==
 
== Warum Mobilitätsmanagement? ==
Insbesondere in den Ballungsräumen, aber auch zunehmend in Ballungsrandgebieten und ländlichen Regionen, sind die Verkehrsprobleme nicht zu übersehen. Klimaschutz, Schadstoffemissionen, Flächenkonkurrenzen, Staus ....
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Insbesondere in den Ballungsräumen, aber auch zunehmend in Ballungsrandgebieten und ländlichen Regionen, sind die Verkehrsprobleme nicht zu übersehen.
Deshalb gewinnt auch in Betrieben und Einrichtungen das BMM an Bedeutung.
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- In den Ballungsräumen und auf den Autobahnen wird es eng. Verkehrsprobleme und Staumeldungen nehmen bereits seit langer Zeit zu. Ein Arbeitsnehmer in Deutschland verbringt heute durchschnittlich 40 h pro Jahr im Stau. [Quelle?] Der Parkraum nimmt den Städten Entwicklungsmöglichkeiten.
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- Die Schadstoffkonzentrationen haben v.a. in den Ballungsgebieten so sehr zugenommen, dass in verschiedenen Städten bereits Fahrverbote ausgesprochen werden mussten.
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- Verkehr benötigt Energie. Über 90% der im Verkehr eingesetzten Energie stammt aus fossilen Energiequellen (Benzin, Diesel, Erdgas). Schon deshalb ist der Verkehr wie wir ihn heute praktizieren nicht zukunftsfähig.  
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- Wir verursachen mit unserem Verkehr heute noch genauso viele CO2-Emissionen wie 1990 – trotz effizienterer Motorentechnik. Damit hat sich der Verkehrsbereich zum Sorgenkind der internationalen Klimaschutzziele gemacht.
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Deshalb gewinnt auch in Betrieben und Einrichtungen das Mobilitätsmanagement an Bedeutung.
  
 
== Was ist betriebliches Mobilitätsmanagement? ==
 
== Was ist betriebliches Mobilitätsmanagement? ==
Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betrie-bes. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftigten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Liefer-verkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifi-schen Stärken einbezogen. Dadurch werden unnötiger Verkehr mit den dabei entstehenden Kos-ten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der MitarbeiterInnen gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.
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Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betriebes bzw. einer Einrichtung. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftigten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Lieferverkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifischen Stärken einbezogen. Dadurch werden unnötiger Verkehr mit den dabei entstehenden Kosten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der MitarbeiterInnen gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.
  
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In der Fachliteratur gibt es Definitionen des Begriffs "Betriebliches Mobilitätsmanagement", die sich auf bestimmte Handlungsfelder (z.B. die Arbeitswege der Mitarbeiter") oder Handlungsoptionen (z.B. die Vermeidung von Pkw-Alleinfahrten durch Angebote des öffentlichen Verkehrs") fokussieren.
  
 
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Rahmenbedingungen, die man kennen sollte
 
Rahmenbedingungen, die man kennen sollte
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== Literaturhinweise ==
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VDI-Richtlinie 5110, Blatt 1 (Entwurf): Betriebliches Mobilitätsmanagement, Qualifikationsmaerkmale für die Auswahl von befähigten Personen im Mobilitätsmanagement, Mai 2018, Quelle: [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]
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ACE (2018): Mobilität gestalten, Stillstand verhindern - Analysen, Praxiberichte und Aktuelles zum betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland, Broschüre im Rahmen des Projektes "Gute Wege zur guten Arbeit", herausgegeben vom ACE Auto Club Europa e.V., gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin, Mai 2018, Download: [https://presse.ace.de/verkehrspolitik/projekt-gute-wege/]
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Stadt Graz (2014): Betriebliches Mobilitätsmanagement - Ein Leitfaden zur Unterstützung umweltfreundlicher Wege zur Arbeit, Hrsg.: Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung, bearbeitet durch Forschungsgesellschaft Mobilität - FGM, Graz, Januar 2014, Download: [https://www.graz.at/cms/dokumente/10186590_7760376/1d8b82c8/BMM_leitfaden_2014_final_web.pdf]
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DIHK (2017): Praxisleitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement, Publikation im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE), Hrsg.: Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bei der DIHK Servive GmbH, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin 2017, Download: [http://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf]
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Zukunftsnetz Mobilität NRW (2016): Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement - Handbuch für die kommunale Praxis, Hrsg.: Geschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg, gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln 2016
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TU Berlin (2017): Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement, erstellt im Rahmen des Projektes "Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement", Hrsg.: Technische Universität Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung, bearbeitet durch: Prof. Dr. Oliver Schwedes, Benjamin Sternkopf, Alexander Rammert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin 2017, Quelle: [http://www.ivp.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/mobman_mobilitaetsmanagement/]

Version vom 9. Juni 2018, 14:23 Uhr

Warum Mobilitätsmanagement?

Insbesondere in den Ballungsräumen, aber auch zunehmend in Ballungsrandgebieten und ländlichen Regionen, sind die Verkehrsprobleme nicht zu übersehen.

- In den Ballungsräumen und auf den Autobahnen wird es eng. Verkehrsprobleme und Staumeldungen nehmen bereits seit langer Zeit zu. Ein Arbeitsnehmer in Deutschland verbringt heute durchschnittlich 40 h pro Jahr im Stau. [Quelle?] Der Parkraum nimmt den Städten Entwicklungsmöglichkeiten.

- Die Schadstoffkonzentrationen haben v.a. in den Ballungsgebieten so sehr zugenommen, dass in verschiedenen Städten bereits Fahrverbote ausgesprochen werden mussten.

- Verkehr benötigt Energie. Über 90% der im Verkehr eingesetzten Energie stammt aus fossilen Energiequellen (Benzin, Diesel, Erdgas). Schon deshalb ist der Verkehr wie wir ihn heute praktizieren nicht zukunftsfähig.

- Wir verursachen mit unserem Verkehr heute noch genauso viele CO2-Emissionen wie 1990 – trotz effizienterer Motorentechnik. Damit hat sich der Verkehrsbereich zum Sorgenkind der internationalen Klimaschutzziele gemacht.

Deshalb gewinnt auch in Betrieben und Einrichtungen das Mobilitätsmanagement an Bedeutung.

Was ist betriebliches Mobilitätsmanagement?

Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betriebes bzw. einer Einrichtung. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftigten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Lieferverkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifischen Stärken einbezogen. Dadurch werden unnötiger Verkehr mit den dabei entstehenden Kosten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der MitarbeiterInnen gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.

In der Fachliteratur gibt es Definitionen des Begriffs "Betriebliches Mobilitätsmanagement", die sich auf bestimmte Handlungsfelder (z.B. die Arbeitswege der Mitarbeiter") oder Handlungsoptionen (z.B. die Vermeidung von Pkw-Alleinfahrten durch Angebote des öffentlichen Verkehrs") fokussieren.

Anlässe

BMM ist bei bestimmten Anlässen besonders wichtig

Unterstützung und Förderung

BMM wird zunehmend unterstützt und gefördert

Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen, die man kennen sollte


Literaturhinweise

VDI-Richtlinie 5110, Blatt 1 (Entwurf): Betriebliches Mobilitätsmanagement, Qualifikationsmaerkmale für die Auswahl von befähigten Personen im Mobilitätsmanagement, Mai 2018, Quelle: [1]

ACE (2018): Mobilität gestalten, Stillstand verhindern - Analysen, Praxiberichte und Aktuelles zum betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland, Broschüre im Rahmen des Projektes "Gute Wege zur guten Arbeit", herausgegeben vom ACE Auto Club Europa e.V., gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin, Mai 2018, Download: [2]

Stadt Graz (2014): Betriebliches Mobilitätsmanagement - Ein Leitfaden zur Unterstützung umweltfreundlicher Wege zur Arbeit, Hrsg.: Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung, bearbeitet durch Forschungsgesellschaft Mobilität - FGM, Graz, Januar 2014, Download: [3]

DIHK (2017): Praxisleitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement, Publikation im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE), Hrsg.: Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bei der DIHK Servive GmbH, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin 2017, Download: [4]

Zukunftsnetz Mobilität NRW (2016): Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement - Handbuch für die kommunale Praxis, Hrsg.: Geschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg, gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln 2016

TU Berlin (2017): Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement, erstellt im Rahmen des Projektes "Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement", Hrsg.: Technische Universität Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung, bearbeitet durch: Prof. Dr. Oliver Schwedes, Benjamin Sternkopf, Alexander Rammert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin 2017, Quelle: [5]