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	<title>Mobil Gewinnt WIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-04T15:47:53Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Elektromobilit%C3%A4t&amp;diff=193</id>
		<title>Elektromobilität</title>
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		<updated>2018-07-31T06:10:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Million Elektroautos bis 2020 auf den Straßen – von diesem ehrgeizigen Ziel ist Deutschland noch weit entfernt. In den Betrieben gewinnt das Thema jedoch an Bedeutung. Viele Fuhrparkleiter prüfen den Einsatz von Elektroautos in ihrer Flotte. Zudem planen zahlreiche Unternehmen den Bau von Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsstandort.&lt;br /&gt;
Die Elektrifizierung des Fuhrparks gehört derzeit zu den wichtigsten Anlässen für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements. Und auch in den Maßnahmenkonzepten vieler Betriebe tauchen Elektromobilität und alternative Antriebe immer öfter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladeinfrastruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bund und Länder stellen derzeit Fördermittel zur Verfügung, um den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. In vielen Kommunen und Regionen werden – unterstützt durch ein Förderprogramm des Bundesverkehrsministerium – Elektromobilitätskonzepte erstellt, in denen der Bedarf an Ladeinfrastruktur ermittelt und Strategien zur flächendeckenden Versorgung erarbeitet werden. [https://www.ptj.de/elektromobilitaet-bmvi/konzepte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Förderprogramme für Elektromobilität als auch die kommunalen Elektromobilitätskonzepte geben den Unternehmen Unterstützung beim Aufbau von Ladeinfrastruktur. Die Motive der Unternehmen sind unterschiedlich: Wenn Unternehmen eigene Elektroautos in den Fuhrpark integrieren, ist es sinnvoll, wenn diese auf dem Firmengelände betankt warden können. Manchmal kommt der Impuls aber auch aus der Belegschaft, wenn Mitarbeiter mit Elektroautos anfragen, ob sie ihren Pkw während der Arbeitszeit beim Arbeitgeber aufladen dürfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschaffung und Betrieb von Elektrofahrzeugen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrifizierung der Fuhrparke schreitet voran. In einer Umfrage der IHK Köln gaben xx% der Betriebe an, über den Kauf eines Elektroautos nachzudenken.(Quelle) Und es gibt erste Betriebe, die bereits über längere Betriebserfahrungen berichten können (s.u.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektroauto-Rechner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Öko-Institut hat im Internet einen Elektromobilitätsrechner bereitgestellt. Mit diesem erhalten Fuhrparkleiter Informationen darüber, wie sich Elektrofahrzeuge am Besten in die Flotte  integrieren lassen. Außerdem können Gesamtkosten und CO2-Emissionen berechnet werden. [https://emob-flottenrechner.oeko.de/#/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektroautos als Stromspeicher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektroautos spielen in den Energieszenarien der Zukunft als Stromspeicher eine zunehmende Rolle. Erste Versuche zeigen, dass Elektroautos zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden können. In vielen Betrieben ist das Lastmanagement mit Hilfe von Elektromobilen bereits seit langem praktizierte Wirklichkeit: Elektrobetriebene Gabelstapler werden nachts aufgeladen, weil dann der Strom besonders günstig ist. Künftig werden die Elektrofahrzeuge des Betriebs und seiner Mitarbeiter in Verbindung mit PV-Anlagen und Speichern für ein effektives Lastmanagement genutzt werden können. [https://electrify-bw.de/stromspeicher-trifft-mobilitaet/] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Seit 2012 hat die Bürgel GmbH ihren Pkw-Fuhrpark vollständig auf Elektrofahrzeuge umgebaut – seit 2016 läuft der Pkw-Bereich zu 100 Prozent elektrisch. Die Fahrzeuge laden in der Regel während der Standzeit und stehen daher bei fast jeder Fahrt vollgeladen zur Verfügung. Außerdem bedeutet elektrisches Fahren vor allem im Winter einen Komfortgewinn, da die Fahrzeuge auch im Stand ohne „Motor laufen lassen“ temperiert werden können. &lt;br /&gt;
*  Im Rahmen des Umweltprogramms „greenAOK“ treibt die AOK Baden-Württemberg systematisch die Elektrifizierung ihrer Poolfahrzeuge voran. Die insgesamt 14 AOK-Fuhrparks in Baden-Württemberg weisen ein Elektrifizierungspotenzial von 81 Prozent auf, welches einer jährlichen CO2-Einsparung von 85 Tonnen gleichkommt. Die CO2-Einsparungen erreicht die AOK mit dem unternehmensweiten Einkauf von ausschließlich zertifiziertem Grünstrom, welcher schon seit dem Jahr 2016 durch die Leitungen fließt. Eine gleichzeitig durchgeführte Wirtschaftlichkeitsanalyse der Fuhrparkumrüstung prognostiziert ein Einsparpotenzial von 32.000 Euro der jährlichen Gesamtbetriebskosten. Im Jahr 2018 soll die Elektrifizierung über 30 Prozent steigen, mit dem Ziel, 2020 das Elektrifizierungspotenzial von 81 Prozent ausgeschöpft zu haben. Parallel wird eine unternehmensweit einheitliche und vernetzbare Ladesäuleninfrastruktur von rund 70 Ladesäulen installiert, die ein optimiertes Fuhrpark- und Energiemanagement der elektrifizierten Flotte ermöglichen wird.&lt;br /&gt;
*  Der Standort Hamm der B.A.U.M. Group hat 2017 eine Elektro-Ladesäule gebaut, und dabei Fördermittel des Landes NRW in Anspruch genommen. s. Kap. [[Förderung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Elektromobilit%C3%A4t&amp;diff=192</id>
		<title>Elektromobilität</title>
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		<updated>2018-07-31T06:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Million Elektroautos bis 2020 auf den Straßen – von diesem ehrgeizigen Ziel ist Deutschland noch weit entfernt. In den Betrieben gewinnt das Thema jedoch an Bedeutung. Viele Fuhrparkleiter prüfen den Einsatz von Elektroautos in ihrer Flotte. Zudem planen zahlreiche Unternehmen den Bau von Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsstandort.&lt;br /&gt;
Die Elektrifizierung des Fuhrparks gehört derzeit zu den wichtigsten Anlässen für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements. Und auch in den Maßnahmenkonzepten vieler Betriebe tauchen Elektromobilität und alternative Antriebe immer öfter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladeinfrastruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bund und Länder stellen derzeit Fördermittel zur Verfügung, um den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. In vielen Kommunen und Regionen werden - unterstützt durch ein Förderprogramm des Bundesverkehrsministerium - Elektromobilitätskonzepte erstellt, in denen der Bedarf an Ladeinfrastruktur ermittelt und Strategien zur flächendeckenden Versorgung erarbeitet werden. [https://www.ptj.de/elektromobilitaet-bmvi/konzepte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Förderprogramme für Elektromobilität als auch die kommunalen Elektromobilitätskonzepte geben den Unternehmen Unterstützung beim Aufbau von Ladeinfrastruktur. Die Motive der Unternehmen sind unterschiedlich: Wenn Unternehmen eigene Elektroautos in den Fuhrpark integrieren ist es sinnvoll, wenn dieser auf dem Firmengelände getankt werden kann. Manchmal kommt der Impuls aber auch aus der Belegschaft, die ersten Mitarbeiter fragen an, ob sie mit ihren Elektroautos während der Arbeitszeit beim Arbeitgeber aufladen dürfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschaffung und Betrieb von Elektrofahrzeugen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ekektrifizierung der Fuhrparke schreitet voran. In einer Umfrage der IHK Köln gaben xx% der Betriebe an, über den Kauf eines Elektroautos nachzudenken.(Quelle) Und es gibt erste Betriebe, die bereits über längere Betriebserfahrungen berichten können (s.u.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektroauto-Rechner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Öko-Institut hat im Internet einen Elektromobilitätsrechner bereitgestellt. Mit diesem erhalten Fuhrparkleiter Informationen darüber, wie sich Elektrofahrzeuge am Besten in die Flotte  integrieren lassen. Außerdem können Gesamtkosten und CO2-Emissionen berechnet werden. [https://emob-flottenrechner.oeko.de/#/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektroautos als Stromspeicher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektroautos spielen in den Energieszenarien der Zukunft als Stromspeicher eine zunehmende Rolle. Erste Versuche zeigen, dass Elektroautos zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden können. In vielen Betrieben ist das Lastmanagement mit Hilfe von Elektromobilen bereits seit langem praktizierte Wirklichkeit: Elektrobetriebene Gabelstapler werden nachts aufgeladen, weil dann der Strom besonders günstig ist. Künftig werden die Elektrofahrzeuge des Betriebs und seiner Mitarbeiter in Verbindung mit PV-Anlagen und Speichern für ein effektives Lastmanagement genutzt werden können. [https://electrify-bw.de/stromspeicher-trifft-mobilitaet/] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Seit 2012 hat die Bürgel GmbH ihren PKW-Fuhrpark vollständig auf Elektrofahrzeuge umgebaut – seit 2016 läuft der PKW-Bereich zu 100 Prozent elektrisch. Die Fahrzeuge laden in der Regel während der Standzeit und stehen daher bei fast jeder Fahrt vollgeladen zur Verfügung. Außerdem bedeutet elektrisches Fahren vor allem im Winter einen Komfortgewinn, da die Fahrzeuge auch im Stand ohne „Motor laufen lassen“ temperiert werden können. &lt;br /&gt;
*  Im Rahmen des Umweltprogramms „greenAOK“ treibt die AOK Baden-Württemberg systematisch die Elektrifizierung ihrer Poolfahrzeuge voran. Die insgesamt 14 AOK-Fuhrparks in Baden-Württemberg weisen ein Elektrifizierungspotenzial von 81 Prozent auf, welches einer jährlichen CO2-Einsparung von 85 Tonnen gleichkommt. Die CO2-Einsparungen erreicht die AOK mit dem unternehmensweiten Einkauf von ausschließlich zertifiziertem Grünstrom, welcher schon seit dem Jahr 2016 durch die Leitungen fließt. Eine gleichzeitig durchgeführte Wirtschaftlichkeitsanalyse der Fuhrparkumrüstung prognostiziert ein Einsparpotenzial von 32.000 Euro der jährlichen Gesamtbetriebskosten. Im Jahr 2018 soll die Elektrifizierung über 30 Prozent steigen, mit dem Ziel, 2020 das Elektrifizierungspotenzial von 81 Prozent ausgeschöpft zu haben. Parallel wird eine unternehmensweit einheitliche und vernetzbare Ladesäuleninfrastruktur von rund 70 Ladesäulen installiert, die ein optimiertes Fuhrpark- und Energiemanagement der elektrifizierten Flotte ermöglichen wird.&lt;br /&gt;
*  Der Standort Hamm der B.A.U.M. Group hat 2017 eine Elektro-Ladesäule gebaut, und dabei Fördermittel des Landes NRW in Anspruch genommen. s. Kap. [[Förderung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
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		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Fuhrpark&amp;diff=191</id>
		<title>Fuhrpark</title>
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		<updated>2018-07-31T06:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Fuhrpark ist in vielen betrieblichen Mobilitätskonzepten eine wichtige Größe, manchmal steht er sogar im Zentrum der Betrachtungen. Durch ein systematisches Fuhrparkmanagement lassen sich viele Ziele des Mobilitätsmanagements (vor allem die Reduzierung von Treibstoffverbräuchen und damit von Kosten und Umweltbelastungen) unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Fuhrpark umfasst die Gesamtheit der Fahrzeuge eines Betriebs:&lt;br /&gt;
*  Pkw&lt;br /&gt;
*  Kleintransporter&lt;br /&gt;
*  Lkw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber auch andere Nutzfahrzeuge, wie Fahrräder, Eisenbahnen, Kehrmaschinen. [https://de.wikipedia.org/wiki/Fuhrpark] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtungen im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements konzentrieren sich auf diejenigen Fahrzeuge, mit denen Personen transportiert werden (Personenmobilität in Abgrenzung zum Gütertransport).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es etwa 4,5 Millionen Fahrzeuge der Personenmobilität (Pkw und Kleintransporter) als Flottenfahrzeuge in rund 1,6 Millionen Firmenfuhrparks. Etwa 16.000 Fuhrparks haben mehr als 20 Fahrzeuge. Etwa zehn Prozent des Gesamt-Pkw-Bestandes in Deutschland sind gewerblich. 2017 lag der Anteil der gewerblichen Fahrzeuge an den Neuzulassungen bei 35 Prozent. (Quelle: [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de/de/Branche-und-Markt/Flottenmarkt-Deutschland]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den größeren Fuhrparks (mit mehr als 20 Fahrzeugen) hat sich das Fuhrparkmanagement (auch Flottenmanagement) als eigenständige Profession entwickelt. Es umfasst das Verwalten, Planen, Steuern und Überwachen im Fuhrpark. [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement] Für das Fuhrparkmanagement gibt es zahlreiche Handbücher, Zeitschriften, Messen und Angebote der Aus- und Weiterbildung. Die ökonomisch-ökologische Entwicklung der Fuhrparke ist bereits seit langem ein wichtiges Thema in der Branche, da durch den effizienten Einsatz von Treibstoffen wirtschaftliche (Kostensenkung) wie ökologische (Klimaschutz) Ziele erreicht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Mobilitätsmanagements findet häufig eine Verzahnung des Fuhrparkmanagements mit anderen betrieblichen Bereichen statt. Diese wird auch durch innere und äußere Faktoren vorangetrieben:&lt;br /&gt;
*  Die Auslastung der Fahrzeuge ist eine wichtige Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit des Fuhrparks. Sie hängt aber u.a. auch davon ab, welche anderen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen und wie diese von den Mitarbeitern genutzt werden.&lt;br /&gt;
*  Die Integration der [[Elektromobilität]] ist in vielen Betrieben ein aktuelles Thema. Die damit verbundenen Aufgaben (z.B. Aufbau von Ladeinfrastruktur) erweitern das klassische Gebiet des Fuhrparkmanagers und erfordern Kooperation mit anderen betrieblichen Bereichen.&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen von betrieblichen Klimaschutzbilanzen wird deutlich, welche Bedeutung der Fuhrpark auf den Gesamtenergieverbrauch eines Unternehmens hat. Während der Anteil des Fuhrparks in produzierenden Betrieben in der Regel gering ist, steigt er in Dienstleistungs- und vertriebsorientierten Unternehmen deutlich an.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Betrieben ist deshalb mit der Einführung eines Mobilitätsmanagements das Aufgabenspektrum des Fuhrparkmanagements erweitert oder mit anderen betrieblichen Funktionsbereichen verzahnt worden (Dienstreise- bzw. Travel Management). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Ansatzpunkte für den Fuhrpark im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätskonzeptes beschrieben. Für drei Einzelaspekte,&lt;br /&gt;
*  [[Green Car Policy]]&lt;br /&gt;
*  [[Elektromobilität]]&lt;br /&gt;
*  [[Corporate Carsharing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind eigenständige Kapitel erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Firmenwagen vs. Poolfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Weiterentwicklung des Fuhrparks im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ist es sinnvoll, zwischen personengebunden Fahrzeugen (so genannten Firmen- oder Dienstwagen) und gemeinsam genutzten Fahrzeugen (so genannten Poolfahrzeugen) zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
*  Firmenwagen werden Führungskräften, leitenden Angestellten und Vertriebsmitarbeitern zur Verfügung gestellt. Wenn diese den Pkw auch für private Zwecke nutzen, erfolgt die Besteuerung dieses Vorteils anhand der so genannten Ein-Prozent-Regelung (s. auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Firmenwagen]). Firmenwagen werden meistens intensiv genutzt (Jahreskilometerleistung &amp;gt; 50.000 Kilometer) und stehen anderen Personen i.d.R. nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
*  Poolfahrzeuge stehen hingegen mehreren oder allen Mitarbeitern eines Unternehmens für dienstliche Fahrten bereit. Eine Nutzung für private Zwecke ist nur in Ausnahmen zulässig und unterliegt strengen steuerrechtlichen Regeln. Poolfahrzeuge weisen häufig einen niedrigen Nutzungsgrad auf (Jahreskilometerleistung &amp;lt; 20.000 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschaffung von Fahrzeugen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffung der Fahrzeuge ist vor allem bei Firmenwagen, aber auch bei Poolfahrzeugen, eine wichtige Stellgröße für die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit der Flotte. In vielen Betrieben werden die Modalitäten der Fahrzeugbeschaffung durch eine so genannte Car Policy vorgegeben, d.h. Größe und Ausstattung, aber auch die Nutzung der Fahrzeuge wird an bestimmte Kriterien wie z.B. Funktion im Betrieb, Einsatzbereich usw. geknüpft. Enthält die Car Policy Ziele und Anforderungen zur ökologischen Optimierung des Fuhrparks (z.B. CO2-Grenzwerte) spricht man von einer Green Car Policy.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Fuhrparkanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuhrparkanalyse ist ein Teil des Fuhrparkmanagements [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement]. Die Fuhrparkanalyse bietet einen guten Überblick über den Einsatz des Fuhrparks und ermöglicht damit Verbesserungen bei Tourenplanung, Fahrereinsatz,  Kosten und Umweltauswirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effizienzsteigerung im Fuhrpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Fuhrparkanalyse ergeben sich häufig Möglichkeiten zur ökonomischen und ökologischen Optimierung des Fuhrparks. Häufig genutzte Maßnahmen sind:&lt;br /&gt;
*  Steigerung der Auslastung: Diese Maßnahme ist v.a. im Bereich der Poolfahrzeuge sehr sinnvoll, da diese häufig nicht wirtschaftlich betrieben werden. Der Fuhrpark kann mit Hilfe der Fuhrparkanalyse an den Bedarf angepasst, meist verkleinert werden. Damit werden unnötige Kosten und Materialverbräuche vermieden.&lt;br /&gt;
*  Fahrerschulungen: Durch Schulung des Fahrverhaltens lassen sich bis zu 25 Prozent, im Durchschnitt etwa 10 Prozent der Treibstoffverbräuche reduzieren. In Fahrerschulungen, die auch mit Fahrsicherheitstrainings kombiniert werden können, lernen die Mitarbeiter eine verbrauchsreduzierte Fahrweise. &lt;br /&gt;
*  Wartung und Instandhaltung: Durch Reduzierung des Gewichts (z.B. unnötiger Ballast) und Verringerung von Luftwiderständen (z.B. unnötige Aufbauten) können Treibstoffverbräuche ebenso reduziert warden, wie durch den Einsatz von Leichtlaufreifen und Leichtlaufölen. &lt;br /&gt;
*  Routenoptimierung: Bereits mit einem einfachen Navigationsgerät kann der beste Weg zum Ziel gefunden werden. Für komplexere Anforderungen (Terminkoordination, Disposition von Aufträgen) gibt es spezielle Software- und Telematiklösungen, mit denen der Zeit- und Kostenaufwand minimiert werden kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einbindung des Fuhrparks in das Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement nutzt die in der Fuhrparkanalyse erhobenen Daten, um z.B.&lt;br /&gt;
*  den Fuhrpark für weitere Einsatzzwecke und Nutzergruppen zu öffnen ([[Corporate Carsharing]]) oder&lt;br /&gt;
*  Möglichkeiten der Umstellung auf alternative Antriebstechnologien (z.B. [[Elektromobilität]]) zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass einige Berufsgenossenschaften (wie z.B. die VBG [http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/10_Verkehrs_Transportsicherheit/2_Fahrtrainings/2_fahrtrainings_node.html] die Durchführung von Fahrsicherheitstrainings finanziell unterstützen? Diese können auch mit Spritspartrainings kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass viele Unternehmen die VCD Auto-Umweltliste für die Auswahl von Firmenfahrzeugen und als Grundlage für die Green Car Policy nutzen? Infos unter [https://www.vcd.org/themen/auto-umwelt/vcd-auto-umweltliste/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre) &lt;br /&gt;
*  Die Wacker Chemie AG betreibt am Standort Burghausen einen großen firmeneigenen Fahrradpark mit einer werkeigenen Fahrradwerkstatt – seit 1948. Um die langen Wege innerhalb des Betriebsgeländes zurückzulegen, stehen den Mitarbeitern 6.000 Dienstfahrräder zur Verfügung. WACKER fördert mit zwei weiteren Maßnahmen die umweltfreundliche Mobilität: Mit der Beteiligung an der bundesweiten AOK-Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ und mit dem Angebot des Dienstrad-Leasings. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
*  Die Innovationsabteilung MO14 der R+V Versicherung beschäftigt sich mit Zukunftstrends der Mobilität und prüft, wie diese in den Unternehmensalltag übernommen werden können. Dafür wurden u.a. zwei autonome Shuttles angeschafft, begutachtet, umgebaut und durch die Zulassung begleitet. Mit Hilfe der autonomen Elektroshuttles wird in ganz unterschiedlichen Testfeldern erforscht, wie sich die vier großen Megatrends Elektromobilität, Konnektivität, Share Economy und Autonomes Fahren auf Technik, Wissenschaft und Gesellschaft auswirken. Gemeinsam mit Partnerunternehmen aus Wissenschaft, Industrie und der Start up-Welt sucht die Abteilung Fragen, die uns in Zukunft begegnen werden und arbeitet bereits heute an den Lösungen von morgen und übermorgen. Daraus leitet das Unternehmen Handlungsfelder für die Zukunft der Kfz-Versicherung ab. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
*  Pätz, Helmut (Hg.) (2011): Fuhrparkmanagement - aus der Praxis für die Praxis, Zertifizierte Fuhrparkmanager legen ihre Erfolgsmethoden offen&lt;br /&gt;
*  Eickelmann, Jens (2017): Wachstumsmotor Elektromobilität - Geschäftsfeldentwicklung und Wachstumsstrategien im Umfeld der Elektromobilität&lt;br /&gt;
*  VCD (2010): Effizienter Fuhrpark - kostengünstig, umweltschonend, zukunftssicher [https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Auto_Umwelt/Flottenmanagement/VCD_Leitfaden_Effizienter_Fuhrpark.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
*  Homepage des Verbandes markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de]&lt;br /&gt;
*  Homepage des Bundesverband Fuhrparkmanagement [https://www.fuhrparkverband.de/]&lt;br /&gt;
*  Gemeinschaftsaktion &amp;quot;Neues Fahren - clever, sicher, weiter&amp;quot; u.a. mit Infos zu Spritpartrainings [http://www.neues-fahren.de/neues-fahren/die_aktion.htm]&lt;br /&gt;
*  Informationen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) u.a. auch zu Eco Safety Trainings [http://www.ecosafetytrainings.de/] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Betriebliche_Mobilit%C3%A4t&amp;diff=184</id>
		<title>Betriebliche Mobilität</title>
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		<updated>2018-07-30T12:31:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einige Definitionen des betrieblichen Mobilitätsmanagements konzentrieren sich vorwiegend auf den Bereich der [[Arbeitswege]] der Mitarbeiter. Die Einbeziehung der &amp;quot;klassischen&amp;quot; Mobilitätsthemen in Betrieben (Fuhrpark, Dienst- und Geschäftsreisen, aber auch Kunden- und Lieferantenverkehr) erweitert hingegen die Handlungsmöglichkeiten. Und bietet im Sinne eines integrierten Mobilitätskonzeptes Chancen Betrieb und Mitarbeiter durch Verbindung der Handlungsfelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Private Nutzung betrieblicher Mobilitätsangebote (z.B. Karten des öffentlichen Verkehrs), z.B. die Öffnung des betrieblichen Fuhrparks für private Zwecke oder die Bereitstellung von betrieblich sinnvoll eingesetzten BahnCard oder Monatskarten, die aber auch privat genutzt werden können,&lt;br /&gt;
*  Einbindung betrieblicher Mobilitätsangebote in das betriebliche Mobilitätsmanagement, z.B. Bereitstellung des Fuhrparks als &amp;quot;Mobilitätsgarantie&amp;quot; im Rahmen einer Strategie zur Förderung von Fahrgemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Kapiteln werden die verschiedenen Themen und Handlungsfelder der betrieblichen Mobilität in den Zusammenhang eines systematischen Mobilitätsmanagements eingeordnet. Folgende Themen werden dabei behandelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Fuhrpark]] - Wie kann der betriebliche Fuhrparke optimiert und in das betriebliche Mobilitätsmanagement eingebunden warden?&lt;br /&gt;
*  [[Green Car Policy]] - Wie kann die Beschaffung und Nutzung von betrieblichen Fahrzeugen systematisch nachhaltiger gestaltet warden?&lt;br /&gt;
*  [[Elektromobilität]] - Wie kann die Elektromobilität in den Betrieben eingeführt und mit anderen betrieblichen Funktionen (Arbeitswege der Mitarbeiter, Energiemanagement) verbunden werden?&lt;br /&gt;
*  [[Corporate Carsharing]] - Welche Möglichkeiten können sich bei der Nutzung von betrieblichen Fahrzeugen durch mehrere Nutzer(gruppen) ergeben?&lt;br /&gt;
*  [[Dienst- und Geschäftsreisen]] - Wie lassen sich Fuhrpark und umweltfreundlichere Verkehrsmittel im Sinne eines nachhaltigen Travel Managements kombinieren?&lt;br /&gt;
*  [[Kunden- und Besucherverkehre]] - Wie können Kunden und Besucher bei der Anreise unterstützt warden, damit sie nachhaltiger unterwegs sind?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Flexible_Arbeitszeiten_und_Arbeitsorte&amp;diff=183</id>
		<title>Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Flexible_Arbeitszeiten_und_Arbeitsorte&amp;diff=183"/>
		<updated>2018-07-30T12:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Berufsverkehr ist mit 19 Prozent am Verkehrsaufkommen in Deutschland beteiligt.[https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/verkehr-in-zahlen-pdf-2017-2018.html] In den Ballungsräumen treten die größten Verkehrsprobleme in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs auf. &lt;br /&gt;
Mit der Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten haben Arbeitgeber ein wirksames Instrumentarium in der Hand, mit dem sie Verkehr und dessen Folgeerscheinungen auf Mensch und Umwelt vermeiden und verlagern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar können nicht alle Betriebe ihren Mitarbeitern flexible Rahmenbedingungen bieten: In produzierenden Betrieben sind die Arbeitsorte und -zeiten meist nicht verhandelbar. Mit zunehmender Digitalisierung wird die Frage, wo und wann jemand arbeitet jedoch zunehmend unwichtiger. Damit ergeben sich für die Organisation der Arbeitsprozesse erhebliche Vorteile für Betrieb und Mitarbeiter. Die Schaffung von flexiblen Arbeitsbedingungen gehört deshalb auch zum klassischen Instrumentarium von Initiativen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In vielen Betrieben (insbesondere in Bürobetrieben und Dienstleistungsbetrieben) gehören flexible Arbeitszeiten und wechselnde Arbeitsorte zur guten Praxis. Aber auch in Branchen, die vermeintlich auf bestimmte Arbeitszeiten und Arbeitsorte festgelegt sind, sind Möglichkeiten vorhanden, durch Veränderung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten Verbesserungen für eine nachhaltige Mobilitätsgestaltung zu erreichen (Beispiel: Anpassung von Schichtzeiten an die Zeiten des ÖPNV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen zur Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten benötigen eine gute Vorbereitung und Planung, da sie meist erheblich in das Organisationsgefüge des Betriebes eingreifen. Will ein Betrieb Home Office einführen erfordert dieses eine Führungskultur, die auf Vertrauen setzt und Leistung nicht an der Arbeitszeit bewertet. Zudem ist die Frage der Flexibilisierung von Arbeit regelmäßig Gegenstand des Streits in Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, da zwar beide Seiten ein grundsätzliches Interesse an Flexibilität haben, der betriebliche Bedarf aber nicht zwangsläufig mit den Wünschen der Belegschaft harmoniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätskonzeptes kommt es darauf an, Bedarfe und Möglichkeiten von Betrieb und Belegschaft sorgfältig zu analysieren, um Angebote zu schaffen, die sowohl den betrieblichen als auch den privaten Interessen dienen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeiten zu Hause stellt die bekannteste Form des mobilen Arbeitens dar. Home Office ist aber bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, durch Veränderung bzw. Erweiterung von Arbeitsorten Verkehr zu vermeiden. Andere Möglichkeiten sind:&lt;br /&gt;
*  Arbeiten von unterwegs: Insbesondere in Berufen, in denen viel gereist werden muss (Vertrieb, Beratung, Service) arbeiten Mitarbeiter unterwegs. Mit Smartphones, Tablets und Laptops sind die Arbeitsmittel nahezu überall verfügbar. In Fernzügen kann das kostenfreie W-LAN genutzt werden.&lt;br /&gt;
*  Coworking Spaces: In Ballungsgebieten entstehen vielerorts so genannte Coworking Spaces, neue Arbeitsformen, die auf gemeinsame Nutzung von digitaler Infrastruktur und Zusammenarbeit setzen. Derzeit werden diese vor allem von Freiberuflern, Kreative und kleinen Start-Ups genutzt. Aber auch größere Unternehmen greifen den Gedanken der Coworking Spaces zunehmend bei der Organisation ihrer Geschäftsprozesse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Branchenverbandes BitKom zufolge setzt jedes dritte Unternehmen in Deutschland auf Home Office.[https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jedes-dritte-Untershynehmen-bietet-Arbeit-im-Homeshyoffice-an.html] Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Produktivitätssteigerung, Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber sowie Erleichterung der Rückkehr nach familienbedingter Auszeit sind die wichtigsten Motive für die Gewährung von Home Office. Für die Mitarbeiter bietet Home Office &lt;br /&gt;
*  höhere Zeitsouveränität, &lt;br /&gt;
*  Reduzierung von Pendelzeiten (durchschnittlich 4,4 h pro Woche) und &lt;br /&gt;
*  Senkung von Mobilitätskosten.[https://lokale-buendnisse-fuer-familie.de/fileadmin/lbff/Praxis-Infothek/digitalisierung-chancen-und-herausforderungen-data.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Flexibilisierung von Arbeitsorten und Home Office-Lösungen hilft den Verkehr zu vermeiden, helfen Maßnahmen zur Flexibilisierung von Arbeitszeiten das Verkehrsaufkommen zu verringern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
*  Anpassung von Arbeitszeiten an die Taktung des öffentlichen Verkehrs&lt;br /&gt;
*  Gleitzeitregelungen zur Umgehung der Rush Hour &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Home Office trifft in deutschen Unternehmen auf viele Vorbehalte. Deshalb sollte die Einführung und/oder Ausweitung von Home Office-Angeboten gut durchdacht sein. Folgende Aspekte spielen dabei eine Rolle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Organisations- und Führungsstruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festlegung der Personenkreise und deren Eignung für Home Office, Entwicklung von Ergebnisorientierung und Vertrauensarbeitszeit, Betriebsvereinbarungen, Koordination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interne Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbeugung von &amp;quot;Verinselung&amp;quot;, regelmäßiger persönlicher Austausch, Feedbacksystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technologische Infrastruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schnelle und zuverlässige Internetverbindungen, Zugänge zum Server, geeignete Software zum Teilen von Inhalten, Kommunikation mit bildübertragenden Diensten, Datensicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeits- und Gesundheitsschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes, Ergonomiestandards, Einhaltung von Pausen und Ruhezeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kompetenzentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkung von Selbstmanagementkompetenzen bei Mitarbeitern, Aufbau von Führungskompetenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praxisbeispiel Home Office&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem produzierenden Betrieb gab es erhebliche Vorbehalte gegen die Einführung von Home Office-Angeboten. Zwar kam es regelmäßig vor, dass Führungskräfte, aber auch Mitarbeiter aus der Verwaltung mit Kindern, ab und zu im Home Office gearbeitet haben. Es gab jedoch keine offizielle Regelung, da man befürchtete, die Belegschaft zu spalten (Verwaltung, Produktion). Die Einzelfallregelung führte zu Unruhe in der Belegschaft, da nicht klar war, wer im Home Office arbeiten darf und wer nicht. Verwaltungsmitarbeiter ohne Kinder fühlten sich diskriminiert. In einem breit angelegten Beratungsprojekt hat der Betrieb zunächst herausgearbeitet, für welche Mitarbeiter eine Home Office-Lösung in Frage kommt (Eingrenzung der Personenkreise). Für diese wurde besprochen, welche Anforderungen an Führung (Leistungsziele), technische Ausstattung der Home Office-Arbeitsplätze und interne Kommunikation (persönlicher Austausch) gestellt werden. Auf dieser Basis wurde eine Betriebsvereinbarung erstellt, in der die Home Office-Angebote des Betriebes klar geregelt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel finden Sie in der Broschüre mobil gewinnt: TUI Cruises (S. xx) [http://www.example.com link title] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praxisbeispiel Coworking Spaces&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem großen Handelsunternehmen mit mehreren Verwaltungs- und Lagerorten in Deutschland wurde im Rahmen eines Mobilitätsprojektes eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, mit der die Arbeitswege näher betrachtet wurden. Beim Abgleich mit den Wohnstandorten der Beschäftigten fiel auf, dass viele Mitarbeiter des Standortes A in der Nähe des Standortes B wohnen und umgekehrt. Die beiden Betriebsstandorte sind etwa 50 Kilometer voneinander entfernt. Schnell wurde errechnet, wie viel Geld und wie viel Energie eingespart werden könnte, wenn die Mitarbeiter jeweils am wohnortnahen Standort arbeiten würden. Das war aber nicht ganz so leicht, da die Organisationsstrukturen an den beiden Standorten einen einfachen Ortswechsel bei vielen Mitarbeitern nicht zuließen. So wurden an beiden Standorten Coworking-Räume eingerichtet, in denen Mitarbeiter zu bestimmten Zeiten und Anlässen (ausgewählte Wochentage, private Gründe für wohnortnahes Arbeiten) wohnortnäher arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  DGFP-Studie „Mobiles Arbeiten“ – Kompetenzen und Arbeitssysteme entwickeln [https://www.dgfp.de/fileadmin/user_upload/DGFP_e.V/Medien/Publikationen/Studien/Ergebnisbericht-Studie-Mobiles-Arbeiten.pdf]&lt;br /&gt;
*  BMFSFJ-Studie „Digitalisierung – Chancen &amp;amp; Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ [https://lokale-buendnisse-fuer-familie.de/fileadmin/lbff/Praxis-Infothek/digitalisierung-chancen-und-herausforderungen-data.pdf]&lt;br /&gt;
*  BMAS-Studie „Mobiles und entgrenztes Arbeiten“ [http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a873.pdf;jsessionid=117E6D17EF5EC4971F80D278C3F46217?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2]&lt;br /&gt;
*  Bitkom-Studie „Arbeit 3.0. Arbeiten in der digitalen Welt“ [https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jedes-dritte-Untershynehmen-bietet-Arbeit-im-Homeshyoffice-an.html]&lt;br /&gt;
*  Prognos-Befragung „Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch mobiles Arbeiten in Nordrhein-Westfalen“ [https://www.prognos.com/uploads/tx_atwpubdb/161018_Prognos_Mobiles_Arbeiten_Befragung_kurz.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen zu Coworking Spaces erhalten Sie an vielen Orten bei den regionalen Industrie- und Handelskammern und Wirtschaftsförderungen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=182</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=182"/>
		<updated>2018-07-30T10:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Aktueller Stand und Ausblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist eine junge Disziplin. Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das für die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen zunehmend eine wichtige Funktion zur Beschleunigung der Marktentwicklung übernimmt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. z.B. Dresden/PGN [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effizient Mobil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (DENA) mit dem Namen &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt.[https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf] Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 kg CO2 pro Beschäftigten einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Personen in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist.[https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm] Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (v.a. im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]. In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u.a.&lt;br /&gt;
*  in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; ([http://www.mobilprofit.de/default.asp])&lt;br /&gt;
*  in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; ([https://www.gscheid-mobil.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mobil.Pro.Fit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationale Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes (regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben) finanziell unterstützt. In diesem Programm beteiligten sich etwa 70 Betriebe in 10 Modellregionen an einem Mobil.Pro.Fit.-Projekt. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung. [http://www.mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz Mobil.Pro.Fit. regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet und eine Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager erarbeitet hat. Diese liegt aktuell (Stand Juli 2018) im Gründruck vor und soll in Kürze verabschiedet werden.[https://www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/2843037.pdf] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund war 2011 von der regionalen IHK initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstands-Initiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde das Thema in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen.[https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/energie-scouts-qualifizierung-fuer-azubis/] 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern.[https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/] Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt. 2017 veröffentlichte der DIHK eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen.[https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind&lt;br /&gt;
*  beispielhaft für die Hochschullandschaft - der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/], und &lt;br /&gt;
*  beispielhaft für das Engagement der öffentlichen Hand - der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum betrieblichen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
*  beispielhaft für die Angebote privater Akteure - das Seminar Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mobil gewinnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium in einer gemeinsame Aktion das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
*  Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13.12.2017 in Berlin&lt;br /&gt;
*  Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement&lt;br /&gt;
*  Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums&lt;br /&gt;
*  Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018&lt;br /&gt;
*  Erstellung einer Broschüre mit über 20 Best-Practice-Beispielen (hier Link einfügen)&lt;br /&gt;
*  Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist&lt;br /&gt;
*  Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (Internetseite www.mobil-gewinnt.de, Produktion von Filmen mit Best-Practice-Beispielen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)&lt;br /&gt;
Das Projekt mobil gewinnt endete im September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördern, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt in den Unternehmen stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Durchschlagskraft betrieblicher Mobilitätskonzepte in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
*  Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs (Rush Hour) sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen ohne einen Ausbau des Angebotes auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
*  Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten in Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs- und xxx-Recht mit Problemen zu kämpfen. Bitte Beispiele nennen!&lt;br /&gt;
*  Weitere?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt.[https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet] Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell noch weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme zu lösen. Dafür wird es aber sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist.[http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf] Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für den aktuellen Stillstand im Verkehrsbereich analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure (Bundespolitik, Kommunalpolitik, Bundesverwaltung, Kommunalverwaltung, Kommunalke Wirtschaftsförderung, Nahverkehrsunternehmen, Öffentliche Beratung, privatwirtschaftliche Beratung, Forschung, Interessensvertretungen der Verkehrsnutzer, Umweltverbände, Mobilitätsdienstleister, Automobilhersteller, Unternehmen und Betriebe) ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein Fünf-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf großen Handlungsbedarf hin. Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Förderansätze (s. Beitrag &amp;quot;Fördermittel&amp;quot;), bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt. Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es - wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt - viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht gewesen sind? Infos unter [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/]&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
*  xxxx &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  DENA (2011): Ergebnisbroschüre &amp;quot;Effizient mobil&amp;quot; 2008-2010 [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]&lt;br /&gt;
*  TU Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): Forschungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement&amp;quot;[http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=181</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=181"/>
		<updated>2018-07-30T10:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist eine junge Disziplin. Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das für die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen zunehmend eine wichtige Funktion zur Beschleunigung der Marktentwicklung übernimmt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. z.B. Dresden/PGN [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effizient Mobil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (DENA) mit dem Namen &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt.[https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf] Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 kg CO2 pro Beschäftigten einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Personen in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist.[https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm] Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (v.a. im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]. In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u.a.&lt;br /&gt;
*  in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; ([http://www.mobilprofit.de/default.asp])&lt;br /&gt;
*  in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; ([https://www.gscheid-mobil.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mobil.Pro.Fit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationale Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes (regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben) finanziell unterstützt. In diesem Programm beteiligten sich etwa 70 Betriebe in 10 Modellregionen an einem Mobil.Pro.Fit.-Projekt. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung. [http://www.mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz Mobil.Pro.Fit. regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet und eine Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager erarbeitet hat. Diese liegt aktuell (Stand Juli 2018) im Gründruck vor und soll in Kürze verabschiedet werden.[https://www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/2843037.pdf] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund war 2011 von der regionalen IHK initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstands-Initiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde das Thema in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen.[https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/energie-scouts-qualifizierung-fuer-azubis/] 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern.[https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/] Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt. 2017 veröffentlichte der DIHK eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen.[https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind&lt;br /&gt;
*  beispielhaft für die Hochschullandschaft - der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/], und &lt;br /&gt;
*  beispielhaft für das Engagement der öffentlichen Hand - der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum betrieblichen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
*  beispielhaft für die Angebote privater Akteure - das Seminar Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mobil gewinnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium in einer gemeinsame Aktion das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
*  Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13.12.2017 in Berlin&lt;br /&gt;
*  Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement&lt;br /&gt;
*  Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums&lt;br /&gt;
*  Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018&lt;br /&gt;
*  Erstellung einer Broschüre mit über 20 Best-Practice-Beispielen (hier Link einfügen)&lt;br /&gt;
*  Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist&lt;br /&gt;
*  Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (Internetseite www.mobil-gewinnt.de, Produktion von Filmen mit Best-Practice-Beispielen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)&lt;br /&gt;
Das Projekt mobil gewinnt endete im September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördert, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Ma0nahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt Betrieben stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Durchschlagskraft betrieblicher Mobilitätskonzepte in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
*  Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs (Rush Hour) sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen ohne einen Ausbau des Angebotes auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
*  Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten in Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs- und xxx-Recht mit Problemen zu kämpfen. Bitte Beispiele nennen!&lt;br /&gt;
*  Weitere?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt.[https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet] Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell noch sehr weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme zu lösen. Dafür wird es aber mit sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist.[http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf] Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für den aktuellen Stillstand im Verkehrsbereich analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure (Bundespolitik, Kommunalpolitik, Bundesverwaltung, Kommunalverwaltung, Kommunalke Wirtschaftsförderung, Nahverkehrsunternehmen, Öffentliche Beratung, privatwirtschaftliche Beratung, Forschung, Interessensvertretungen der Verkehrsnutzer, Umweltverbände, Mobilitätsdienstleister, Automobilhersteller, Unternehmen und Betriebe) ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein 5-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf großen Handlungsbedarf hin. Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Förderansätze (s. Beitrag &amp;quot;Fördermittel&amp;quot;), bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt. Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es - wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt - viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht gewesen sind? Infos unter [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/]&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
*  xxxx &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  DENA (2011): Ergebnisbroschüre &amp;quot;Effizient mobil&amp;quot; 2008-2010 [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]&lt;br /&gt;
*  TU Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): Forschungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement&amp;quot;[http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=179</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
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		<updated>2018-07-30T10:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist eine junge Disziplin. Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das für die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen zunehmend eine wichtige Funktion zur Beschleunigung der Marktentwicklung übernimmt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. z.B. Dresden/PGN [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effizient Mobil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (DENA) mit dem Namen &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt.[https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf] Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 kg CO2 pro Beschäftigten einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Personen in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist.[https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm] Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (v.a. im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]. In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u.a.&lt;br /&gt;
*  in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; ([http://www.mobilprofit.de/default.asp])&lt;br /&gt;
*  in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; ([https://www.gscheid-mobil.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mobil.Pro.Fit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationale Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes (regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben) finanziell unterstützt. In diesem Programm beteiligten sich etwa 70 Betriebe in 10 Modellregionen an einem Mobil.Pro.Fit.-Projekt. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung. [http://www.mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz Mobil.Pro.Fit. regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet und eine Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager erarbeitet hat. Diese liegt aktuell (Stand Juli 2018) im Gründruck vor und soll in Kürze verabschiedet werden.[https://www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/2843037.pdf] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund war 2011 von der regionalen IHK initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstands-Initiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde das Thema in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen.[https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/energie-scouts-qualifizierung-fuer-azubis/] 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern.[https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/] Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt. 2017 veröffentlichte der DIHK eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen.[https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind&lt;br /&gt;
*  beispielhaft für die Hochschullandschaft - der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/], und &lt;br /&gt;
*  beispielhaft für das Engagement der öffentlichen Hand - der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum betrieblichen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
*  beispielhaft für die Angebote privater Akteure - das Seminar Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mobil gewinnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium in einer gemeinsame Aktion das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert von ACE und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
*  Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13.12.2017 in Berlin&lt;br /&gt;
*  Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement&lt;br /&gt;
*  Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums&lt;br /&gt;
*  Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018&lt;br /&gt;
*  Erstellung einer Broschüre mit über 20 Best-Practice-Beispielen (hier Link einfügen)&lt;br /&gt;
*  Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist&lt;br /&gt;
*  Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (Internetseite www.mobil-gewinnt.de, Produktion von Filmen mit Best-Practice-Beispielen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)&lt;br /&gt;
Das Projekt mobil gewinnt endete im September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördert, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Ma0nahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt Betrieben stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Durchschlagskraft betrieblicher Mobilitätskonzepte in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
*  Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs (Rush Hour) sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen ohne einen Ausbau des Angebotes auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
*  Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten in Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs- und xxx-Recht mit Problemen zu kämpfen. Bitte Beispiele nennen!&lt;br /&gt;
*  Weitere?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt.[https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet] Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell noch sehr weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme zu lösen. Dafür wird es aber mit sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist.[http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf] Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für den aktuellen Stillstand im Verkehrsbereich analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure (Bundespolitik, Kommunalpolitik, Bundesverwaltung, Kommunalverwaltung, Kommunalke Wirtschaftsförderung, Nahverkehrsunternehmen, Öffentliche Beratung, privatwirtschaftliche Beratung, Forschung, Interessensvertretungen der Verkehrsnutzer, Umweltverbände, Mobilitätsdienstleister, Automobilhersteller, Unternehmen und Betriebe) ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein 5-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf großen Handlungsbedarf hin. Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Förderansätze (s. Beitrag &amp;quot;Fördermittel&amp;quot;), bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt. Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es - wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt - viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht gewesen sind? Infos unter [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/]&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
*  xxxx &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  DENA (2011): Ergebnisbroschüre &amp;quot;Effizient mobil&amp;quot; 2008-2010 [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]&lt;br /&gt;
*  TU Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): Forschungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement&amp;quot;[http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=178</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=178"/>
		<updated>2018-07-30T10:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reduzierung der mit dem Verkehr verbundenen Nachteile (s. Kap. Gründe / Anlässe) liegt im öffentlichen Interesse. Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, die die Mobilität der Menschen verbessert und die Belastungen für Mensch und Umwelt reduziert.&lt;br /&gt;
Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt deshalb zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbünde haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Carsharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. &lt;br /&gt;
Im Rahmen des Modellprojektes &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Rahmen des Modellprojektes &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesverkehrsministerium ein Förderprogramm entwickelt, mit dem Betriebe und Einrichtungen bei der Umsetzung vorbildlicher Mobilitätskonzepte finanziell unterstützt werden.[https://mobil-gewinnt.de/neu-forderrichtlinie] [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=official_starttoofficial_view_publication&amp;amp;session.sessionid=3c089c2ee15489e94497ec0056ddf943&amp;amp;fts_search_list.selected=cb1356097ba64260&amp;amp;&amp;amp;fts_search_list.destHistoryId=70178&amp;amp;fundstelle=BAnz_AT_01.06.2018_B1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung politischer Ziele legen Bund und Länder Förderprogramme auf, mit denen die Vorbereitung und Umsetzung bestimmter Maßnahmen finanziell unterstützt werden können. Aktuelles Beispiel ist das Ziel der Markteinführung von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (u.a. Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Übersicht der Landesregierung NRW zu Förderprogrammen im Bereich Elektromobilität [https://www.elektromobilitaet.nrw.de/unternehmen/foerderprogramme/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Planung und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Sie übernehmen gerade im Verkehrsbereich eine Vorbildfunktion.[https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/] Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen deshalb besondere Förderangebote zur Verfügung. Ob bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Förderangeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative: Kommunen werden in besonderer Weise bei der Gestaltung der Verkehrswende unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie,  &lt;br /&gt;
*  dass Sie Lastenräder kostenlos ausleihen können? Das Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; bietet bis Ende 2019 diese Möglichkeit an. [https://www.dlr.de/vf/desktopdefault.aspx/tabid-2974/1445_read-49498/]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (z.B. München [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* dass der Bau von Elektro-Ladesäulen in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst wird? In NRW zum Beispiel erhalten kleinere Betriebe bis Ende November 2018 einen bis zu 50-prozentigen Zuschuss (maximal 5.000 Euro) zu den Investitionskosten für eine öffentlich zugängliche Ladesäule.[https://www.elektromobilitaet.nrw.de/unternehmen/foerderprogramme/#c2450]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass das Bundesverkehrsministerium am 01.06.2018 eine eigene Förderrichtlinie zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement veröffentlicht hat? Infos unter [https://mobil-gewinnt.de/neu-forderrichtlinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro von B.A.U.M. Consult in Hamm hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW erreichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen.[https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/] Den Ladepunkt finden Sie im Internet u.a. über https://www.plugsurfing.com/de/privatkunden/ladestations-karte.html?query=Hamm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe, in: Zukunft Mobilität 2014, Quelle: [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMVI, veröffentlicht am 1.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part], abgedruckt unter [https://mobil-gewinnt.de/neu-forderrichtlinie] &lt;br /&gt;
*  Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t]&lt;br /&gt;
*  Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
*  Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Kommunen gibt es Personen, die für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten ansprechbar sind. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitäts-Fragen koordinieren. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar.&lt;br /&gt;
In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zumunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=177</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=177"/>
		<updated>2018-07-30T10:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum führen Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie werden Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die für die Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie für die Entwicklung von Maßnahmen und der Überwindung von Schwierigkeiten dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt warden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Carsharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern. Darüber hinaus wird gezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Anl%C3%A4sse_f%C3%BCr_das_betriebliche_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=176</id>
		<title>Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Anl%C3%A4sse_f%C3%BCr_das_betriebliche_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=176"/>
		<updated>2018-07-30T10:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Anlässe von außen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte Anlässe, die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von innen ==&lt;br /&gt;
Interne Problemlagen können in Betrieben zu Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagement führen. Häufige Anlässe sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parkraumdruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben und Einrichtungen reichen die vorhandenen Betriebsflächen nicht aus, um jedem Mitarbeiter einen Parkplatz anbieten zu können. Insbesondere in Ballungsgebieten sind die Flächen begrenzt. Verschärft wird die Situation in Betrieben, die in größerer Zahl Parkraum für Kunden vorhalten müssen (Werksverkauf, Handel, Veranstaltungsorte, Gastronomie usw.). Die Erweiterung des Parkraums ist häufig nicht möglich oder der Zubau neuer Parkflächen (z.B. Parkhaus) ist zu teuer. In diesen Fällen sind Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements eine kostengünstigere Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Kreisverwaltung Groß-Gerau [http://www.example.com link title].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebserweiterung und -umbau, Umzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Betriebe und Einrichtungen ihren Betriebsstandort verlagern oder am vorhandenen Standort erheblich verändern, benötigen die Mitarbeiter Unterstützung bei der Orientierung im Betrieb. Aus diesem Grund setzen vor allem größere Unternehmen häufig ein Projektteam ein, das die Planungen begleitet und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ergreift. Diese reichen von einfachen Navigationshinweisen für Pkw-Fahrer bis zu ausgereiften Konzepten unter Einbeziehung verschiedener Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Trelleborg [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bessere Erreichbarkeit des Standorts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe und Einrichtungen möchten für ihre Kunden, Besucher und Arbeitnehmer attraktiv sein. Wenn die Erreichbarkeit des Standorts in diesem Zusammenhang ein zentrales Kriterium ist, werden häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ergriffen, um diesen Zielgruppen die Anreise zu erleichtern. Bereits die Wahl des Standorts hat erheblichen Einfluss auf die Erreichbarkeit des Standorts. Veranstaltungsorte, aber auch Betriebe mit hohem Besucheranteil, wählen Standorte, die mit verschiedenen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. Aber auch an vorhandenen Standorten erarbeiten Unternehmen zunehmend Mobilitätskonzepte, um Besuchern, Kunden und der Belegschaft die Anreise zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - bio verlag [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachkräftesicherung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel und die gute Beschäftigungslage in Deutschland haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass in bestimmten Branchen Fachkräfte fehlen. Vor allem Betriebe mit einem hohen Fachkräftebedarf sind bestrebt, das vorhandene Personal an den Betrieb zu binden und die Attraktivität als Arbeitgeber für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter zu steigern. Mit dem Aufbau betrieblicher Angebote, zum Beispiel hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und der Gesundheitsförderung ist auch der Arbeitsweg zunehmend in den Blickpunkt der Personalabteilungen geraten. Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihrer Mobilität auf Arbeitswegen und Dienstreisen sind gut geeignet, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis eines umweltgerechten und nachhaltigen Verhaltens bei Produktion und Dienstleistungen gehört für viele Betriebe heute zum Selbstverständnis. In Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten verdeutlichen Unternehmen gegenüber Kunden und anderen Stakeholdern diesen Anspruch an das eigene Wirtschaften. Bei den betrieblichen Kennzahlen, die im Rahmen von Klimaschutzbilanzen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten erarbeitet werden, gelten Kennzahlen zur Mobilität des Unternehmens als lange vernachlässigter, aber angesichts der gesellschaftlichen Debatte um die Umweltauswirkungen des Verkehrs unverzichtbarer Bestandteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - VAUDE Sport [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technische Innovationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere technologie-orientierte Unternehmen, aber auch viele klassische Dienstleister und Industrieunternehmen möchten technologisch auf der Höhe der Zeit sein. So ist z.B. die Elektrifizierung der Fuhrparke heute ein häufiger Anlass, sich intensiver mit Aspekten des Mobilitätsmanagements auseinander zu setzen, die über den reinen Wechsel der Antriebstechnik hinausgehen. ==&amp;gt; Verweis auf Beispiele unter &amp;quot;Konzepte und Maßnahmen&amp;quot; &lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Stadtverwaltung Paderborn [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von außen ==&lt;br /&gt;
Aber auch äußere Einflussfaktoren führen häufig zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Fragen des betrieblichen Mobilitätsmanagements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überschreitung gesetzlicher Grenzwerte (Luftschadstoffe, Lärm)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Überschreitung von Grenzwerten, mit denen die Gesundheit der Menschen vor Luftschadstoffen geschützt werden sollen, wurde in Europa das Instrument der &amp;quot;Umweltzone&amp;quot; (engl.: &amp;quot;low emission zone&amp;quot;) eingeführt. In Deutschland sind im Zeitraum von 2007 bis Anfang 2018 insgesamt 58 Umweltzonen eingeführt worden.&lt;br /&gt;
Umweltzonen sind Gebiete, in denen nur Fahrzeuge fahren dürfen, die bestimmte Abgasstandards einhalten.[https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub/umweltzonen-in-deutschland#textpart-1] &lt;br /&gt;
In Betrieben kann die Einrichtung einer Umweltzone im regionalen Umfeld zum Einsatz von schadstoffärmeren Fahrzeugen führen. In einigen Regionen haben Städte und wirtschaftsnahe Organisationen versucht, mit Maßnahmen des Mobilitätsmanagements die Einführung einer Umweltzone zu verhindern.&lt;br /&gt;
Mit der EU-Richtlinie 2008/50/EG – umgesetzt in deutsches Recht mit der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung – wurde zum Schutz der menschlichen Gesundheit ein Jahresgrenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel festgelegt, der seit 2010 einzuhalten ist. 59 Prozent der städtischen verkehrsnahen Luftmessstationen registrierten im Jahr 2016 Überschreitungen dieses Jahresgrenzwertes. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat deshalb gegen mehrere deutsche Städte wegen Überschreitung der Grenzwerte Klage erhoben. In mehreren Urteilen haben die Gerichte bestätigt, dass Fahrverbote in Städten verhängt werden können. 2018 wurden in ersten Städten (z.B. Hamburg) einzelne Straßenzüge gesperrt. &lt;br /&gt;
Die Diskussion um drohende Fahrverbote hat in vielen Betrieben zur Prüfung von Alternativen im Mobilitätsbereich (insbesondere im betrieblichen Fuhrpark) geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Politische Ziele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland strebt an, bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Der Klimaschutzplan 2050 nennt entsprechende Zwischen- und Sektorziele. Der Verkehrsbereich trägt zu ungefähr einem Fünftel zu den bundesweiten CO2-Emissionen bei.[https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands]&lt;br /&gt;
Viele Betriebe orientieren sich in ihren Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien (s. Kap. Anlässe von innen) an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. Dabei stellen sie häufig fest, dass der Anteil der CO2-Emissionen der betrieblichen Mobilität durchaus höher sein kann als im bundesweiten Durchschnitt. In den Beschaffungsrichtlinien für Pkw (Car Policies) von Unternehmen werden immer häufiger CO2-Grenzwerte eingesetzt, die sich an den EU-Vorgaben für die Autohersteller orientieren.[http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/verkehr/fahrzeugtechnik/pkw/co2_pkw_2008/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Bauvorhaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei größeren Bauvorhaben, die die Verkehrsflüsse in einer Region über einen längeren Zeitraum massiv beeinträchtigen, müssen sich auch die Unternehmen auf veränderte Rahmenbedingungen für die betrieblichen Verkehre einstellen. Dieses führt ebenfalls dazu, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten Mobilitätsalternativen aufzeigen und häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements anstoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch Beispiele, die zeigen, dass das betriebliche Mobilitätsmanagement frühzeitig in die Planung solcher Vorhaben einbezogen werden kann. Im Zuge des Baus eines Tunnels für die A2 in den Jahren 2010 bis 2016 hat die Stadt Maastricht mit den großen Arbeitgebern am Ort Zielvereinbarungen getroffen, um für die Dauer des Bauvorhabens Pkw-Alleinfahrten zu reduzieren. Die Anzahl der Nutzer von Fahrrädern, Pedelecs und öffentlichem Verkehr konnte signifikant erhöht, die Zahl der Pkw im Berufsverkehr reduziert werden. [https://www.maastrichtbereikbaar.nl/nl/] [https://www.mobility-nl-nrw.eu/fileadmin/usr_shares/contactatlas/Konferenzen/20161219_Verkehrskonferenz_Neuss/1A-4_Rob_Schaap_-_Maastricht_bereikbaar.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechtliche Vorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch kommunale Vorschriften können in Betrieben zu einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens und zur Erstellung von Mobilitätskonzepten führen. Ein zentrales Instrument kann z.B. die kommunale Stellplatzsatzung bzw. Stellplatzverordnung sein. In dieser wird geregelt, wie viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder beim Neubau eines Gebäudes auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden müssen. Die Zahl der vorgeschriebenen Stellplätze hängt von der Nutzung des Gebäudes und von der Zahl der Nutzer ab.&lt;br /&gt;
In Deutschland werden die Erfordernisse durch die Bauordnungen der Bundesländer geregelt. Diese lassen den Kommunen häufig Spielräume, die diese für verkehrspolitische Zwecke individuell ausgestalten können. Soweit die Schaffung der notwendigen Einstellplätze nicht oder nur unter besonderen Schwierigkeiten hergestellt werden kann, können die Bauaufsichtsbehörden genehmigen, dass die Herstellung der Einstellplätze durch Zahlung einer Ablösesumme an die Gemeinde ersetzt wird.&lt;br /&gt;
Größere Betriebe erstellen deshalb im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens meistens ein Verkehrsgutachten, in dem sie einen geringeren Stellplatzbedarf nachweisen als durch die Ortssatzung vorgegeben. Dabei können besondere Mobilitätsangebote am Standort berücksichtigt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Anl%C3%A4sse_f%C3%BCr_das_betriebliche_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=175</id>
		<title>Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Anl%C3%A4sse_f%C3%BCr_das_betriebliche_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=175"/>
		<updated>2018-07-30T09:52:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Anlässe von innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte Anlässe, die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von innen ==&lt;br /&gt;
Interne Problemlagen können in Betrieben zu Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagement führen. Häufige Anlässe sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parkraumdruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben und Einrichtungen reichen die vorhandenen Betriebsflächen nicht aus, um jedem Mitarbeiter einen Parkplatz anbieten zu können. Insbesondere in Ballungsgebieten sind die Flächen begrenzt. Verschärft wird die Situation in Betrieben, die in größerer Zahl Parkraum für Kunden vorhalten müssen (Werksverkauf, Handel, Veranstaltungsorte, Gastronomie usw.). Die Erweiterung des Parkraums ist häufig nicht möglich oder der Zubau neuer Parkflächen (z.B. Parkhaus) ist zu teuer. In diesen Fällen sind Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements eine kostengünstigere Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Kreisverwaltung Groß-Gerau [http://www.example.com link title].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebserweiterung und -umbau, Umzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Betriebe und Einrichtungen ihren Betriebsstandort verlagern oder am vorhandenen Standort erheblich verändern, benötigen die Mitarbeiter Unterstützung bei der Orientierung im Betrieb. Aus diesem Grund setzen vor allem größere Unternehmen häufig ein Projektteam ein, das die Planungen begleitet und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ergreift. Diese reichen von einfachen Navigationshinweisen für Pkw-Fahrer bis zu ausgereiften Konzepten unter Einbeziehung verschiedener Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Trelleborg [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bessere Erreichbarkeit des Standorts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe und Einrichtungen möchten für ihre Kunden, Besucher und Arbeitnehmer attraktiv sein. Wenn die Erreichbarkeit des Standorts in diesem Zusammenhang ein zentrales Kriterium ist, werden häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ergriffen, um diesen Zielgruppen die Anreise zu erleichtern. Bereits die Wahl des Standorts hat erheblichen Einfluss auf die Erreichbarkeit des Standorts. Veranstaltungsorte, aber auch Betriebe mit hohem Besucheranteil, wählen Standorte, die mit verschiedenen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. Aber auch an vorhandenen Standorten erarbeiten Unternehmen zunehmend Mobilitätskonzepte, um Besuchern, Kunden und der Belegschaft die Anreise zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - bio verlag [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachkräftesicherung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel und die gute Beschäftigungslage in Deutschland haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass in bestimmten Branchen Fachkräfte fehlen. Vor allem Betriebe mit einem hohen Fachkräftebedarf sind bestrebt, das vorhandene Personal an den Betrieb zu binden und die Attraktivität als Arbeitgeber für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter zu steigern. Mit dem Aufbau betrieblicher Angebote, zum Beispiel hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und der Gesundheitsförderung ist auch der Arbeitsweg zunehmend in den Blickpunkt der Personalabteilungen geraten. Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihrer Mobilität auf Arbeitswegen und Dienstreisen sind gut geeignet, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis eines umweltgerechten und nachhaltigen Verhaltens bei Produktion und Dienstleistungen gehört für viele Betriebe heute zum Selbstverständnis. In Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten verdeutlichen Unternehmen gegenüber Kunden und anderen Stakeholdern diesen Anspruch an das eigene Wirtschaften. Bei den betrieblichen Kennzahlen, die im Rahmen von Klimaschutzbilanzen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten erarbeitet werden, gelten Kennzahlen zur Mobilität des Unternehmens als lange vernachlässigter, aber angesichts der gesellschaftlichen Debatte um die Umweltauswirkungen des Verkehrs unverzichtbarer Bestandteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - VAUDE Sport [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technische Innovationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere technologie-orientierte Unternehmen, aber auch viele klassische Dienstleister und Industrieunternehmen möchten technologisch auf der Höhe der Zeit sein. So ist z.B. die Elektrifizierung der Fuhrparke heute ein häufiger Anlass, sich intensiver mit Aspekten des Mobilitätsmanagements auseinander zu setzen, die über den reinen Wechsel der Antriebstechnik hinausgehen. ==&amp;gt; Verweis auf Beispiele unter &amp;quot;Konzepte und Maßnahmen&amp;quot; &lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Stadtverwaltung Paderborn [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von außen ==&lt;br /&gt;
Aber auch äußere Einflussfaktoren führen häufig zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Fragen des betrieblichen Mobilitätsmanagements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überschreitung gesetzlicher Grenzwerte (Luftschadstoffe, Lärm)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Überschreitung von Grenzwerten, mit denen die Gesundheit der Menschen vor Luftschadstoffen geschützt werden sollen, wurde in Europa das Instrument der &amp;quot;Umweltzone&amp;quot; (engl.: &amp;quot;low emission zone&amp;quot;) eingeführt. In Deutschland sind im Zeitraum von 2007 bis Anfang 2018 insgesamt 58 Umweltzonen eingeführt worden.&lt;br /&gt;
Umweltzonen sind Gebiete, in denen nur Fahrzeuge fahren dürfen, die bestimmte Abgasstandards einhalten.[https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub/umweltzonen-in-deutschland#textpart-1] &lt;br /&gt;
In Betrieben kann die Einrichtung einer Umweltzone im regionalen Umfeld zum Einsatz von schadstoffärmeren Fahrzeugen führen. In einigen Regionen haben Städte und wirtschaftsnahe Organisationen versucht, mit Maßnahmen des Mobilitätsmanagements die Einführung einer Umweltzone zu verhindern.&lt;br /&gt;
Mit der EU-Richtlinie 2008/50/EG – umgesetzt in deutsches Recht mit der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung - wurde zum Schutz der menschlichen Gesundheit ein Jahresgrenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel festgelegt, der seit 2010 einzuhalten ist. 59 Prozent (%) der städtischen verkehrsnahen Luftmessstationen registrierten im Jahr 2016 Überschreitungen dieses Jahresgrenzwertes. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat deshalb gegen mehrere deutsche Städte wegen Überschreitung der Grenzwerte Klage erhoben. In mehreren Urteilen haben die Gerichte bestätigt, dass Fahrverbote in Städten verhängt werden können. 2018 wurden in ersten Städten (z.B. Hamburg) einzelne Straßenzüge gesperrt. &lt;br /&gt;
Die Diskussion um drohende Fahrverbote hat in vielen Betrieben zur Prüfung von Alternativen im Mobilitätsbereich (insbesondere im betrieblichen Fuhrpark) geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Politische Ziele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland strebt an, bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Der Klimaschutzplan 2050 nennt entsprechende Zwischen- und Sektorziele. Der Verkehrsbereich trägt zu ungefährt einem Fünftel zu den bundesweiten CO2-Emissionen bei.[https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands]&lt;br /&gt;
Viele Betriebe orientieren sich in ihren Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien (s. Kap. Anlässe von innen) an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. Dabei stellen sie häufig fest, dass der Anteil der CO2-Emissionen der betrieblichen Mobilität durchaus höher sein kann als im bundesweiten Durchschnitt. In den Beschaffungsrichtlinien für Pkw (Car Policies) von Unternehmen werden immer häufiger CO2-Grenzwerte eingesetzt, die sich an den EU-Vorgaben für die Autohersteller orientieren.[http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/verkehr/fahrzeugtechnik/pkw/co2_pkw_2008/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Bauvorhaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei größeren Bauvorhaben, die die Verkehrsflüsse in einer Region über einen längeren Zeitraum massiv beeinträchtigen, müssen sich auch die Unternehmen auf veränderte Rahmenbedingungen für die betrieblichen Verkehre einstellen. Dieses führt ebenfalls häufig zu Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, wenn Arbeitfgeber ihren Beschäftigten Mobilitätsalternativen aufzeigen möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch Beispiele, die zeigen, dass das betriebliche Mobilitätsmanagement frühzeitig in die Planung solcher Vorhaben einbezogen werden kann. Im Zuge des Baus eines Tunnels für die A2 in den Jahren 2010 bis 2016 hat die Stadt Maastricht mit den großen Arbeitsgebern am Ort Zielvereinbarungen getroffen, um für die Dauer des Bauvorhabens Pkw-Alleinfahrten zu reduzieren. Die Anzahl der Nutzer von Fahrrädern, Pedelecs und öffentlichem Verkehr konnte signifikant erhöht, die Zahl der Pkw im Berufsverkehr reduziert werden. [https://www.maastrichtbereikbaar.nl/nl/] [https://www.mobility-nl-nrw.eu/fileadmin/usr_shares/contactatlas/Konferenzen/20161219_Verkehrskonferenz_Neuss/1A-4_Rob_Schaap_-_Maastricht_bereikbaar.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechtliche Vorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch kommunale Vorschriften können in Betrieben zu einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens und zur Erstellung von Mobilitätskonzepten führen. Ein zentrales Instrument kann z.B. die kommunale Stellplatzsatzung bzw. Stellplatzverordnung sein. In dieser wird geregelt, wie viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder beim Neubau eines Gebäudes auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden müssen. Die Zahl der vorgeschriebenen Stellplätze hängt von der Nutzung des Gebäudes und von der Zahl der Nutzer ab.&lt;br /&gt;
In Deutschland werden die Erfordernisse durch die Bauordnungen der Bundesländer geregelt. Diese lassen den Kommunen häufig Spielräume, die diese für verkehrspolitische Zwecke individuell ausgestalten können. Soweit die Schaffung der notwendigen Einstellplätze nicht oder nur unter besonderen Schwierigkeiten hergestellt werden kann, so können die Bauaufsichtsbehörden ausnahmsweise zulassen, dass die Herstellung der Einstellplätze durch Zahlung einer Ablösesumme an die Gemeinde ersetzt wird.&lt;br /&gt;
Größere Betriebe erstellen deshalb im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens meistens ein Verkehrsgutachten, in dem sie einen geringeren Stellplatzbedarf nachweisen als durch die Ortssatzung vorgegeben. Dabei können besondere Mobilitätsangebote am Standort berücksichtigt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=174</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
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		<updated>2018-07-30T09:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Der Start */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum führen Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie warden Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die für die Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie für die Entwicklung von Maßnahmen und der Überwindung von Schwierigkeiten dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt warden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Carsharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern. Darüber hinaus wird gezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=173</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=173"/>
		<updated>2018-07-30T09:30:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Umsetzung und Verankerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des BMM, Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die zur Erarbeitung eines BMM führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum führen Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie warden Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die für die Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie für die Entwicklung von Maßnahmen und der Überwindung von Schwierigkeiten dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt warden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Carsharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern. Darüber hinaus wird gezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=170</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=170"/>
		<updated>2018-07-30T09:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Konzept und Maßnahmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des BMM, Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die zur Erarbeitung eines BMM führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum führen Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie warden Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die für die Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie für die Entwicklung von Maßnahmen und der Überwindung von Schwierigkeiten dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt warden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Carsharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern, und Lösungen für Faktoren, die die Stabilisierung und Verankerung des BMM im Betrieb verhindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie Ihre Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbezogen werden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum Sie geeignetes Personal für das BMM brauchen, und welche Qualifikationen erforderlich sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie das BMM in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie Sie das Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=169</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=169"/>
		<updated>2018-07-30T09:22:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Der Start */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des BMM, Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die zur Erarbeitung eines BMM führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum führen Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie warden Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Informationen zu Instrumenten und Verfahren zur Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie zur Entwicklung von Maßnahmen inkl. Schwierigkeiten und deren Überwindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement nimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden können - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft werden kann - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Carsharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern, und Lösungen für Faktoren, die die Stabilisierung und Verankerung des BMM im Betrieb verhindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie Ihre Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbezogen werden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum Sie geeignetes Personal für das BMM brauchen, und welche Qualifikationen erforderlich sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie das BMM in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie Sie das Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=168</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
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		<updated>2018-07-30T09:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: /* Der Start */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des BMM, Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die zur Erarbeitung eines BMM führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement einführen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Informationen zu Instrumenten und Verfahren zur Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie zur Entwicklung von Maßnahmen inkl. Schwierigkeiten und deren Überwindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement nimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden können - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft werden kann - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Carsharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern, und Lösungen für Faktoren, die die Stabilisierung und Verankerung des BMM im Betrieb verhindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie Ihre Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbezogen werden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum Sie geeignetes Personal für das BMM brauchen, und welche Qualifikationen erforderlich sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie das BMM in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie Sie das Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=167</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
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		<updated>2018-07-30T09:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der vorliegende Leitfaden dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden sollen sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des BMM, Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die zur Erarbeitung eines BMM führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] - Warum Betriebe ein betriebliches Mobilitätsmanagement einführen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] - Wie Betriebe bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] - Wie das BMM in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Informationen zu Instrumenten und Verfahren zur Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes sowie zur Entwicklung von Maßnahmen inkl. Schwierigkeiten und deren Überwindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement nimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden können - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft werden kann - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Carsharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung befördern, und Lösungen für Faktoren, die die Stabilisierung und Verankerung des BMM im Betrieb verhindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie Ihre Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbezogen werden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum Sie geeignetes Personal für das BMM brauchen, und welche Qualifikationen erforderlich sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie das BMM in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie Sie das Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Nutzung_des_%C3%B6ffentlichen_Verkehrs&amp;diff=88</id>
		<title>Nutzung des öffentlichen Verkehrs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Nutzung_des_%C3%B6ffentlichen_Verkehrs&amp;diff=88"/>
		<updated>2018-06-11T10:44:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Regionen, in denen der öffentliche Verkehr gut ausgebaut ist, stellt die Nutzung von Bus und Bahn eine geeignete Alternative zum Pkw dar. Der öffentliche Verkehr ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern im Vergleich zu den Kosten eines Pkw auch deutlich günstiger. Darüber hinaus bewegen sich Pendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, mehr als Autofahrer und fühlen sich mitunter weniger gestresst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jobtickets und bezuschusste Monatskarten ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um die Potentiale des öffentlichen Verkehrs zu heben, können Betriebe an zahlreichen Stellschrauben drehen. Die wohl bekannteste Maßnahme ist die Bereitstellung eines Jobtickets, das Mitarbeiter über ihren Arbeitgeber beziehen können. Da viele Verkehrsunternehmen und –verbünde ab einer gewissen Mindestabnahmemenge Rabatte gewähren und die Betriebe teils selbst einen Zuschuss zahlen, ist das Jobticket vergünstigt. Manchmal ist ein Arbeitgeberzuschuss auch Voraussetzung, um das Angebot überhaupt zu erhalten. Das Jobticket bietet Beschäftigten zahlreiche Vorteile: Wer ein Jobticket bezieht, kann es auch in der Freizeit nutzen und am Abend oder am Wochenende vielerorts eine weitere Person kostenlos mitnehmen. Einige Verkehrsverbünde bieten außerdem vergünstigte Bike- und Carsharing-Tarife für Jobticket-Abonnenten an oder stellen Schnupper-Jobtickets zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern der örtliche Verkehrsverbund kein Jobticket anbietet, können Betriebe den Kauf einer normalen Monatskarte bezuschussen. Zwar ist diese freiwillige Zusatzleistung – wie das bezuschusste Jobticket – mit Kosten verbunden, doch im steigenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte kann sich diese Investition lohnen. Darüber hinaus verringert ein hoher Anteil an ÖPNV-Pendlern im Betrieb den Parkraumbedarf. Übrigens: Auch die Deutsche Bahn bietet Jobtickets für den Nah- und Fernverkehr an. Der Preis berechnet sich individuell nach der Strecke, der Klasse und den Zügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als monetäre Leistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ist ein Zuschuss zum Jobticket bzw. zu einer Monatskarte steuerlich relevant: Sofern der Zuschuss auf den Bruttolohn aufgeschlagen wird, muss der Arbeitnehmer diesen voll versteuern. Darüber hinaus haben der Arbeitnehmer und Arbeitgeber für den Zuschuss Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Günstiger ist in den meisten Fällen eine pauschale Versteuerung von 15 Prozent des Fahrgeldzuschusses durch den Arbeitgeber. Sozialabgaben werden in den meisten Fällen nicht fällig. Die Steuer kann der Arbeitgeber entweder selbst übernehmen oder aber er reicht diese an den Arbeitnehmer weiter. Völlig lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei ist der Fahrgeldzuschuss, wenn er als Sachbezug gewährt wird. Vorausgesetzt, eine monatliche Grenze von 44 Euro wird nicht überschritten. Andernfalls ist er vollständig steuer- und sozialabgabenpflichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhandlungen mit dem örtlichen Verkehrsbetrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnvoll finanzielle Anreize in Form eines Jobtickets auch sein können – nicht überall entscheidet der Preis über die Wahl des Verkehrsmittels. Fährt der Bus zu Zeiten, in denen kein Schichtwechsel stattfindet oder ist die nächste Haltestelle weit entfernt, ist das für potentielle ÖPNV-Nutzer wenig attraktiv. Genauso meiden Beschäftigte öffentliche Verkehrsmittel, wenn sich bestimmte Linien immer wieder verspäten oder Haltestellenbereiche unregelmäßig gereinigt werden. In diesen Fällen sollten Unternehmen im Dialog mit dem örtlichen Verkehrsbetrieb eine mögliche Anpassung des Nahverkehrsangebotes an die betrieblichen Rahmenbedingungen diskutieren. Wer darüber hinaus benachbarte Betriebe oder die Kommune einbezieht, erhöht seine Verhandlungschancen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstreiserichtlinien und BahnCards ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Dienstreisen können Beschäftigte umweltfreundlich unterwegs sein. Mit einer verbindlichen Regelung für die Verkehrsmittelwahl können Betriebe zum Beispiel das Bahnfahren fördern und obendrein, je nach Reisehäufigkeit, BahnCards zur Verfügung stellen. Je nach BahnCard werden die Bahntickets dann um 25 oder 50 Prozent günstiger; mit einer BahnCard 100 entfällt der Kauf einer Fahrkarte sogar komplett. Zudem existieren in vielen Unternehmen Regelungen, dass die BahnCard auch für private Fahrten genutzt werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interne Kommunikation der Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes ÖPNV-Angebot und eine bezuschusste Monatskarte sind eine gute Basis aber kein Garant dafür, dass ein Großteil der Belegschaft auf Bus und Bahn umsteigt. Vielmehr müssen diese Angebote dauerhaft an die Beschäftigten kommuniziert werden, zum Beispiel über das Intranet, Aushänge oder Hinweise in der Mitarbeiterzeitung. Wer jahrelang mit dem Auto gefahren ist, weiß vielleicht nicht, dass inzwischen eine durchgängige Busverbindung zwischen Wohn- und Arbeitsstätte existiert oder wo die nächste Haltestelle zu finden ist. Mit einer individuellen Beratung können Arbeitgeber ihre Mitarbeiter für die Nutzung des ÖPNV sensibilisieren. Dieses Engagement zahlt sich besonders bei neuen Beschäftigten im Rahmen des Einstellungsgesprächs aus. Sie müssen ihren täglichen Weg erst organisieren und stehen Empfehlungen zur Verkehrsmittelwal besonders offen gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen zum Jobticket erhalten Interessierte bei den jeweiligen Verkehrsverbünden und -gesellschaften. Weiterhin bietet der ACE Auto Club Europa ein Infoblatt mit Hintergründen und Besteuerungstipps zum Download an: https://s3.eu-central-1.amazonaws.com/www.ace.de/dokumente/presse/Infoblatt-Jobtickets.pdf &lt;br /&gt;
Die Deutsche Bahn informiert zum Jobticket der DB unter https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/fern-und-nahverkehr/jobticket.shtml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Beispiele für Betriebe, die ihren Beschäftigten ein Jobticket oder eine BahnCard zur Verfügung stellen, sind in der Best Practice-Broschüre, die im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ entstanden ist, aufgeführt: [Link zur Best Practice-Broschüre], z.B. &lt;br /&gt;
-	[UNTERNEHMEN A, S. XX]  bitte entsprechend ergänzen &lt;br /&gt;
-	[UNTERNEHMEN B, S. XX]  bitte entsprechend ergänzen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=F%C3%B6rderung_des_%C3%B6ffentlichen_Verkehrs&amp;diff=70</id>
		<title>Förderung des öffentlichen Verkehrs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=F%C3%B6rderung_des_%C3%B6ffentlichen_Verkehrs&amp;diff=70"/>
		<updated>2018-05-28T11:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: Created page with &amp;quot;In Regionen, in denen der öffentliche Verkehr gut ausgebaut ist, stellt die Nutzung von Bus und Bahn eine geeignete Alternative zum Pkw dar. Der öffentliche Verkehr ist nich...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Regionen, in denen der öffentliche Verkehr gut ausgebaut ist, stellt die Nutzung von Bus und Bahn eine geeignete Alternative zum Pkw dar. Der öffentliche Verkehr ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern im Vergleich zu den Kosten eines Pkw auch deutlich günstiger. Darüber hinaus bewegen sich Pendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, mehr als Autofahrer und fühlen sich mitunter weniger gestresst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jobtickets und bezuschusste Monatskarten ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um die Potentiale des öffentlichen Verkehrs zu heben, können Betriebe an zahlreichen Stellschrauben drehen. Die wohl bekannteste Maßnahme ist die Bereitstellung eines Jobtickets, das Mitarbeiter über ihren Arbeitgeber beziehen können. Da viele Verkehrsunternehmen und –verbünde ab einer gewissen Mindestabnahmemenge Rabatte gewähren und die Betriebe teils selbst einen Zuschuss zahlen, ist das Jobticket vergünstigt. Manchmal ist ein Arbeitgeberzuschuss auch Voraussetzung, um das Angebot überhaupt zu erhalten. Das Jobticket bietet Beschäftigten zahlreiche Vorteile: Wer ein Jobticket bezieht, kann es auch in der Freizeit nutzen und am Abend oder am Wochenende vielerorts eine weitere Person kostenlos mitnehmen. Einige Verkehrsverbünde bieten außerdem vergünstigte Bike- und Carsharing-Tarife für Jobticket-Abonnenten an oder stellen Schnupper-Jobtickets zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern der örtliche Verkehrsverbund kein Jobticket anbietet, können Betriebe den Kauf einer normalen Monatskarte bezuschussen. Zwar ist diese freiwillige Zusatzleistung – wie das bezuschusste Jobticket – mit Kosten verbunden, doch im steigenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte kann sich diese Investition lohnen. Darüber hinaus verringert ein hoher Anteil an ÖPNV-Pendlern im Betrieb den Parkraumbedarf. Übrigens: Auch die Deutsche Bahn bietet Jobtickets für den Nah- und Fernverkehr an. Der Preis berechnet sich individuell nach der Strecke, der Klasse und den Zügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als monetäre Leistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ist ein Zuschuss zum Jobticket bzw. zu einer Monatskarte steuerlich relevant: Sofern der Zuschuss auf den Bruttolohn aufgeschlagen wird, muss der Arbeitnehmer diesen voll versteuern. Darüber hinaus haben der Arbeitnehmer und Arbeitgeber für den Zuschuss Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Günstiger ist in den meisten Fällen eine pauschale Versteuerung von 15 Prozent des Fahrgeldzuschusses durch den Arbeitgeber. Sozialabgaben werden in den meisten Fällen nicht fällig. Die Steuer kann der Arbeitgeber entweder selbst übernehmen oder aber er reicht diese an den Arbeitnehmer weiter. Völlig lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei ist der Fahrgeldzuschuss, wenn er als Sachbezug gewährt wird. Vorausgesetzt, eine monatliche Grenze von 44 Euro wird nicht überschritten. Andernfalls ist er vollständig steuer- und sozialabgabenpflichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhandlungen mit dem örtlichen Verkehrsbetrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnvoll finanzielle Anreize in Form eines Jobtickets auch sein können – nicht überall entscheidet der Preis über die Wahl des Verkehrsmittels. Fährt der Bus zu Zeiten, in denen kein Schichtwechsel stattfindet oder ist die nächste Haltestelle weit entfernt, ist das für potentielle ÖPNV-Nutzer wenig attraktiv. Genauso meiden Beschäftigte öffentliche Verkehrsmittel, wenn sich bestimmte Linien immer wieder verspäten oder Haltestellenbereiche unregelmäßig gereinigt werden. In diesen Fällen sollten Unternehmen im Dialog mit dem örtlichen Verkehrsbetrieb eine mögliche Anpassung des Nahverkehrsangebotes an die betrieblichen Rahmenbedingungen diskutieren. Wer darüber hinaus benachbarte Betriebe oder die Kommune einbezieht, erhöht seine Verhandlungschancen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstreiserichtlinien und BahnCards ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Dienstreisen können Beschäftigte umweltfreundlich unterwegs sein. Mit einer verbindlichen Regelung für die Verkehrsmittelwahl können Betriebe zum Beispiel das Bahnfahren fördern und obendrein, je nach Reisehäufigkeit, BahnCards zur Verfügung stellen. Je nach BahnCard werden die Bahntickets dann um 25 oder 50 Prozent günstiger; mit einer BahnCard 100 entfällt der Kauf einer Fahrkarte sogar komplett. Zudem existieren in vielen Unternehmen Regelungen, dass die BahnCard auch für private Fahrten genutzt werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interne Kommunikation der Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes ÖPNV-Angebot und eine bezuschusste Monatskarte sind eine gute Basis aber kein Garant dafür, dass ein Großteil der Belegschaft auf Bus und Bahn umsteigt. Vielmehr müssen diese Angebote dauerhaft an die Beschäftigten kommuniziert werden, zum Beispiel über das Intranet, Aushänge oder Hinweise in der Mitarbeiterzeitung. Wer jahrelang mit dem Auto gefahren ist, weiß vielleicht nicht, dass inzwischen eine durchgängige Busverbindung zwischen Wohn- und Arbeitsstätte existiert oder wo die nächste Haltestelle zu finden ist. Mit einer individuellen Beratung können Arbeitgeber ihre Mitarbeiter für die Nutzung des ÖPNV sensibilisieren. Dieses Engagement zahlt sich besonders bei neuen Beschäftigten im Rahmen des Einstellungsgesprächs aus. Sie müssen ihren täglichen Weg erst organisieren und stehen Empfehlungen zur Verkehrsmittelwal besonders offen gegenüber.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Konzept_und_Ma%C3%9Fnahmen&amp;diff=69</id>
		<title>Konzept und Maßnahmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Konzept_und_Ma%C3%9Fnahmen&amp;diff=69"/>
		<updated>2018-05-28T11:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätskonzept besteht aus zahlreichen Einzelmaßnahmen, die getrennt für sich oder verknüpft miteinander entwickelt und umgesetzt werden können. Viele Betriebe sind bereits mit einzelnen Maßnahmen (wie z.B. der Nutzung von JobTickets und BahnCards im öffentlichen Verkehr, dem Angebot eines Fahrradleasings für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder der Anschaffung von Elektrofahrzeugen) gestartet. Mit der systematischen Bearbeitung und Verknüpfung von Einzelmaßnahmen erschließen sich dem Betrieb jedoch zusätzliche Nutzenpotenziale. Deshalb besteht ein Konzept für das betriebliche Mobilitätsmanagement sinnvollerweise aus verschiedenen Maßnahmenbündeln, die in die vorhandenen betrieblichen Strukturen eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden folgende Handlungsfelder betrachtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Standort]]&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten des Betriebs zur Verbesserung der Mobilität werden in hohem Maße von den Gegebenheiten und Angeboten am Standort des Unternehmens bestimmt. Andererseits haben Betriebe zahlreiche Möglichkeiten, auf die Staortbedingungen Einfluss zu nehmen, z.B. bei der Gestaltung des Parkraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Analysen im Betrieblichen Mobilitätsmanagement]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Förderung von Fahrgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Förderung des öffentlichen Verkehrs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arbeitswege]]&lt;br /&gt;
Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihres Arbeitsweges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fuhrpark]]&lt;br /&gt;
Weiterentwicklung des Fuhrparkmanagements (Beschaffung, Organisation, Verbindung zu anderen Handlungsfeldern) sowie Nutzung alternativer Antriebe (z.B. Elektromobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dienstreisen]]&lt;br /&gt;
Gestaltung von Dienst- und Geschäftsreisen über den Fuhrpark hinaus (z.B. Bahn- und Flugreisen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
Standortattraktivität und Lenkung von Besucherverkehren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=F%C3%B6rderung_von_Fahrgemeinschaften&amp;diff=68</id>
		<title>Förderung von Fahrgemeinschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=F%C3%B6rderung_von_Fahrgemeinschaften&amp;diff=68"/>
		<updated>2018-05-28T11:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: Created page with &amp;quot; == Besetzungsgrad im Pkw-Verkehr steigern ==  Im Berufsverkehr liegt die durchschnittliche Auslastung von Pkw in Deutschland bei nur 1,1 Personen (zum Vergleich: im Personenv...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Besetzungsgrad im Pkw-Verkehr steigern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Berufsverkehr liegt die durchschnittliche Auslastung von Pkw in Deutschland bei nur 1,1 Personen (zum Vergleich: im Personenverkehr insgesamt liegt sie bei 1,5 Personen). Das heißt: neun von zehn Pkw-Pendlern sitzen allein im Auto. Bereits eine Steigerung dieses Besetzungsgrades auf zwei Personen würde viele Belastungen des Pkw-Verkehrs für Betriebe, Beschäftigte und Kommunen beinahe halbieren. Gerade dort, wo das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel zu unattraktiv ist, sind Fahrgemeinschaften daher eine sehr ernst zu nehmende Option. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Bildung und Nutzung von Fahrgemeinschaften unterstützen will, muss – noch mehr als in anderen Handlungsfeldern des Mobilitätsmanagements – seine Zielgruppe kennen. Die Bedürfnisse können sich hier stark unterscheiden. Manche Beschäftigte legen Wert auf große Flexibilität. Für sie eigenen sich Smartphone-Apps, mit denen sie ganz spontan passende Mitfahrgelegenheiten finden können. Andere fühlen sich wohler in festen, verlässlichen Fahrgemeinschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Online-Plattformen: hilfreich, aber nicht ausreichend ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute viele Online-Angebote zur Vermittlung von Fahrgemeinschaften. In der Regel können Verkehrsteilnehmer dort Mitfahrgelegenheiten für bestimmte Strecken und Zeiten anbieten oder suchen und erhalten dann automatisch geeignete Vermittlungsvorschläge. Entscheidend für den Erfolg ist die Masse: Je mehr Beschäftigte an einem solchen System teilnehmen, umso höher ist die Chance, dass Nachfrage und Angebot zusammen passen. Ein geschlossenes System, das nur betriebsintern Kollegen berücksichtigt, macht bei einer Betriebsgröße unter tausend Beschäftigten kaum Sinn. Eine Lösung kann es sein, sich mit anderen Unternehmen am Standort zusammen zu tun. Vor allem aber ist es mit der bloßen Einrichtung des Online-Tools nicht getan: Bereits im Vorfeld sollte das Angebot intensiv beworben werden.    &lt;br /&gt;
Mitunter stellen Betriebe nach einiger Zeit fest, dass es kaum noch Fahrtangebote und -gesuche auf ihren Plattformen gibt. Das muss kein schlechtes Zeichen sein! &lt;br /&gt;
Wer „seine“ Mitfahrer gefunden hat  und mit ihnen eine stabile Fahrgemeinschaft bildet, der oder die ist nicht mehr aktiv im Matching-System. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auch Low-Tech kann funktionieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss nicht immer gleich ein komplexes Tool im Intranet sein. In einem ersten Schritt können die Beschäftigten eingeladen werden, ihre Wohnstandorte auf einer Karte zu markieren – sei es im Intranet, im Foyer oder auch im Rahmen eines Mobilitäts-Aktionstags. Dies kann zunächst ganz anonym erfolgen. Bereits eine solche Visualisierung führt bei so manchem zu der überraschenden Erkenntnis, dass er oder sie Kollegen im Ort oder auf der Strecke hat.  &lt;br /&gt;
Bewährt haben sich auch so genannte Pendlerfrühstücke: Für die wichtigsten Wohnorte oder Fahrtstrecken wird dabei jeweils ein Tisch oder ein Bereich gekennzeichnet, an dem Interessierte zwanglos Kontakt aufnehmen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Auch symbolische Maßnahmen wie eine deutlich gekennzeichnete Reservierung eingangsnaher Stellplätze für Fahrgemeinschaften sind in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen!   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Mitnahme von Fahrgästen keinen gewerblichen Umfang annimmt und ohne Gewinnerzielungsabsicht geschieht, gibt es ein paar Punkte zu beachten. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich können sowohl Fahrer als auch Mitfahrer die Kilometerpauschale in Höhe von 30 Cent pro Kilometer steuerlich absetzen – Fahrer unbegrenzt, Mitfahrer bis zu einer Höhe von 4.500 Euro pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei wechselseitigen Fahrgemeinschaften, bei denen die Teilnehmer abwechselnd als Fahrer auftreten, bedeutet das: Für die Fahrten als Fahrer mit eigenem Fahrzeug gilt die unbegrenzte Entfernungs-Pauschale, für die Fahrten als Mitfahrer die begrenzte. Daher sollten stets alle Fahrten gut dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
Bei einseitigen Fahrgemeinschaften lassen sich die Fahrer oft eine Kostenbeteiligung von ihren Mitfahrern zahlen. Diese gilt steuerlich als Einnahme! Solche „sonstigen Einkünfte“ bleiben bis zu einer Höhe von 256 € pro Jahr steuerfrei. Wird diese Grenze überschritten, dann müssen sie komplett versteuert werden. Fährt der Fahrer einen Umweg für seine Mitfahrer, dann kann er pro Umwegkilometer 0,30 € und pro Mitfahrer 0,02 € von diesen Einnahmen abziehen.&lt;br /&gt;
Beim Versicherungsschutz gilt, dass die Haftpflichtversicherung für alle Schäden der Insassen aufkommt. Allerdings ist eine unbegrenzte Deckungssumme empfehlenswert. Mitfahrer sollten am besten eine Haftungsbeschränkungserklärung unterzeichnen, entsprechende Vorlagen sind im Internet verfügbar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Konzept_und_Ma%C3%9Fnahmen&amp;diff=67</id>
		<title>Konzept und Maßnahmen</title>
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		<updated>2018-05-28T11:48:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätskonzept besteht aus zahlreichen Einzelmaßnahmen, die getrennt für sich oder verknüpft miteinander entwickelt und umgesetzt werden können. Viele Betriebe sind bereits mit einzelnen Maßnahmen (wie z.B. der Nutzung von JobTickets und BahnCards im öffentlichen Verkehr, dem Angebot eines Fahrradleasings für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder der Anschaffung von Elektrofahrzeugen) gestartet. Mit der systematischen Bearbeitung und Verknüpfung von Einzelmaßnahmen erschließen sich dem Betrieb jedoch zusätzliche Nutzenpotenziale. Deshalb besteht ein Konzept für das betriebliche Mobilitätsmanagement sinnvollerweise aus verschiedenen Maßnahmenbündeln, die in die vorhandenen betrieblichen Strukturen eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden folgende Handlungsfelder betrachtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Standort]]&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten des Betriebs zur Verbesserung der Mobilität werden in hohem Maße von den Gegebenheiten und Angeboten am Standort des Unternehmens bestimmt. Andererseits haben Betriebe zahlreiche Möglichkeiten, auf die Staortbedingungen Einfluss zu nehmen, z.B. bei der Gestaltung des Parkraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Analysen im Betrieblichen Mobilitätsmanagement]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Förderung von Fahrgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arbeitswege]]&lt;br /&gt;
Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihres Arbeitsweges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fuhrpark]]&lt;br /&gt;
Weiterentwicklung des Fuhrparkmanagements (Beschaffung, Organisation, Verbindung zu anderen Handlungsfeldern) sowie Nutzung alternativer Antriebe (z.B. Elektromobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dienstreisen]]&lt;br /&gt;
Gestaltung von Dienst- und Geschäftsreisen über den Fuhrpark hinaus (z.B. Bahn- und Flugreisen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
Standortattraktivität und Lenkung von Besucherverkehren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Analysen im Betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
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		<updated>2018-05-28T11:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: Created page with &amp;quot; == Wozu Analyse? ==   Die Verkehrsmittelwahl der Beschäftigten wird von zahlreichen Faktoren geprägt. Dies sind vor allem  •	verkehrliche Rahmenbedingungen am Standort bz...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Wozu Analyse? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsmittelwahl der Beschäftigten wird von zahlreichen Faktoren geprägt. Dies sind vor allem &lt;br /&gt;
•	verkehrliche Rahmenbedingungen am Standort bzw. im Betrieb,&lt;br /&gt;
•	die konkreten Arbeitswege sowie  &lt;br /&gt;
•	individuelle Verhaltensmuster und Präferenzen der Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Kenntnis dieser Faktoren lassen sich die Rahmenbedingungen für die Verkehrsmittelwahl kaum gezielt optimieren. Am Anfang des betrieblichen Mobilitätsmanagements sollten daher stets entsprechende Analysen stehen. Ziel ist es&lt;br /&gt;
•	die Potentiale des betrieblichen Mobilitätsmanagements zu ermitteln, &lt;br /&gt;
•	Anhaltspunkte für eine möglichst effektive und effiziente Auswahl und Gestaltung der Maßnahmen zu erhalten und schließlich &lt;br /&gt;
•	die gesteckten Ziele zu überprüfen, um ggf. auch nachsteuern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Instrumente haben sich mittlerweile bewährt und werden heute von den meisten professionellen Mobilitätsmanagement-Beratern und -Dienstleistern eingesetzt:&lt;br /&gt;
•	Standort- und Betriebs-Check&lt;br /&gt;
•	Wohnstandortanalyse&lt;br /&gt;
•	Mitarbeiterbefragung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Analysen sind teilweise mit eigenen Ressourcen leistbar. Um das volle Potential eines systematischen Mobilitätsmanagements zu nutzen, empfiehlt es sich allerdings, die Unterstützung professioneller Berater und Dienstleister in Anspruch zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Standort- und Betriebs-Check ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt sollte die Ausgangslage überprüft werden. Dabei sollten beispielsweise folgende Aspekte in den Blick genommen werden:&lt;br /&gt;
•	Wie ist das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel? Welche Haltepunkte liegen in Betriebsnähe und von welchen Linien werden sie wie regelmäßig bedient?&lt;br /&gt;
•	Gibt es bereits eine Unterstützung für ÖV-Pendler wie etwa ein Jobticket?   &lt;br /&gt;
•	Wie sieht die Infrastruktur für Fahrradfahrer aus (Abstellanlagen, Duschen, Spinde etc.)? Gibt es für sie weitere Serviceleistungen? &lt;br /&gt;
•	Werden Beschäftigte bei der Bildung und Nutzung von Fahrgemeinschaften unterstützt?&lt;br /&gt;
•	Wie ist die Stellplatzsituation auf dem Betriebsgelände und im direkten Umfeld (Verfügbarkeit, Auslastung, Bewirtschaftung etc.)?&lt;br /&gt;
•	Welche konkreten Belastungen hat der Betrieb durch einen hohen Anteil an Pkw-Alleinfahrten? Was sind die Motive zu einer Verbesserung der Situation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wohnstandortanalyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr aufschlussreich ist auch eine so genannte Wohnstandortanalyse: Auf Basis der anonymisierten Wohnstandortdaten der Belegschaft (empfehlenswert sind mindestens Postleitzahl, Ort und Straße) werden Entfernungs- und Herkunfts-Cluster gebildet und auf einer Umgebungskarte dargestellt. Gerade in der Zusammenschau mit Haltepunkten und Linien des ÖV wird der dringendste Handlungsbedarf schon oft auf einen Blick sichtbar. Aber auch Potentiale für die Fahrgemeinschaftsbildung lassen sich so schnell identifizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mitarbeiterbefragung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Mobilitätsmanagements stehen die Beschäftigten. Am wichtigsten ist es daher, diese Zielgruppe, ihr Verkehrsverhalten, ihre Präferenzen und Wünsche so gut wie möglich kennenzulernen. Vor allem gilt es zu herauszufinden, wie häufig für welche Distanzen welche Verkehrsmittel genutzt werden. Auf dieser Basis lässt sich bereits ein entfernungsabhängiger Modal Split (die Verteilung der verschiedenen Verkehrsmittel) ermitteln: Ist beispielsweise im Nahbereich bis fünf Kilometer der Fahrrad-Anteil niedrig und der Pkw-Anteil hoch, deutet dies auf entsprechende Umsteiger-Potentiale und ein sinnvolles Handlungsfeld für das betriebliche Mobilitätsmanagement hin. Wichtig ist es, dabei nach Sommer und Winter zu differenzieren und eine mögliche Kombination verschiedener Verkehrsmittel oder auch kombinierte Wege in den Blick zu nehmen. &lt;br /&gt;
Wiederholte Befragungen nach Einführung des betrieblichen Mobilitätsmanagements geben Aufschluss darüber, wie wirksam die Maßnahmen sind und wo möglicherweise nachjustiert werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenschutz ernst nehmen! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wohnstandortanalyse werden zwar anonymisierte Daten genutzt, und auch die Mitarbeiterbefragung erfolgt natürlich anonym und freiwillig. Dennoch sollte das Thema Datenschutz sehr ernst genommen werden, vor allem auch dann, wenn externe Berater oder Dienstleister mit der Durchführung beauftragt werden sollen. Am besten werden der oder die Datenschutzbeauftrage sowie der Betriebs- oder Personalrat rechtzeitig informiert und eingebunden. Dann steht einer erfolgreichen Analyse und Erhebung in der Regel nichts im Wege.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Konzept_und_Ma%C3%9Fnahmen&amp;diff=65</id>
		<title>Konzept und Maßnahmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Konzept_und_Ma%C3%9Fnahmen&amp;diff=65"/>
		<updated>2018-05-28T11:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Rothe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätskonzept besteht aus zahlreichen Einzelmaßnahmen, die getrennt für sich oder verknüpft miteinander entwickelt und umgesetzt werden können. Viele Betriebe sind bereits mit einzelnen Maßnahmen (wie z.B. der Nutzung von JobTickets und BahnCards im öffentlichen Verkehr, dem Angebot eines Fahrradleasings für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder der Anschaffung von Elektrofahrzeugen) gestartet. Mit der systematischen Bearbeitung und Verknüpfung von Einzelmaßnahmen erschließen sich dem Betrieb jedoch zusätzliche Nutzenpotenziale. Deshalb besteht ein Konzept für das betriebliche Mobilitätsmanagement sinnvollerweise aus verschiedenen Maßnahmenbündeln, die in die vorhandenen betrieblichen Strukturen eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden folgende Handlungsfelder betrachtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Standort]]&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten des Betriebs zur Verbesserung der Mobilität werden in hohem Maße von den Gegebenheiten und Angeboten am Standort des Unternehmens bestimmt. Andererseits haben Betriebe zahlreiche Möglichkeiten, auf die Staortbedingungen Einfluss zu nehmen, z.B. bei der Gestaltung des Parkraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Analysen im Betrieblichen Mobilitätsmanagement]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arbeitswege]]&lt;br /&gt;
Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihres Arbeitsweges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fuhrpark]]&lt;br /&gt;
Weiterentwicklung des Fuhrparkmanagements (Beschaffung, Organisation, Verbindung zu anderen Handlungsfeldern) sowie Nutzung alternativer Antriebe (z.B. Elektromobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dienstreisen]]&lt;br /&gt;
Gestaltung von Dienst- und Geschäftsreisen über den Fuhrpark hinaus (z.B. Bahn- und Flugreisen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
Standortattraktivität und Lenkung von Besucherverkehren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Rothe</name></author>
		
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