<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.mobilprofit.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Michael+Weber</id>
	<title>Mobil Gewinnt WIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.mobilprofit.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Michael+Weber"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Michael_Weber"/>
	<updated>2026-04-04T18:10:43Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.31.0</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1391</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1391"/>
		<updated>2023-05-02T11:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm Elektromobilität Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet Zum Förderprogramm Elektromobilität Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM NRW)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und hat die Aufgabe, die Städte, Kreise und Gemeinden bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und dem Aufbau eines kommunalen Mobilitätmanagements zu unterstützen. Hierfür wurden landesweit 4 regionale Koordinierungsstellen eingerichtet, die bei den Verkehrsverbünden angesiedelt sind und konkrete Beratungs- und Umsetzungsangebote (u.a. zum BMM) für die Kommunen bereithalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/ Zum Zukunftsnetz Mobilität NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impulsberatung für KMU - Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gemeinsam mit der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) durchgeführt und vom Land Niedersachsen gefördert. Ziel des Beratungsangebots ist es, gezielte Impulse zu setzen und niedersächsische Unternehmen bei der Entwicklung&lt;br /&gt;
nachhaltiger Mobilitätskonzepte zu unterstützen. Für Unternehmen ist die Beratung im Wert von 4.000 Euro kostenfrei. Die Themenfelder der Beratung sind Dienstreisen, Mitarbeitermobilität, Infrastruktur und Parkraum sowie der Fuhrpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/impulsberatung-betriebliches-mobilitaetmanagement.php#Ablauf-einer-Impulsberatung Zur Impulsberatung für KMU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderung unternehmerischen Know-hows&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BMWi unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Zuschuss für eine externe Beratung. Spezielle Beratungen sind u. a. zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz möglich, die auch solche zum betrieblichen Mobilitätmanagement einschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/rahmenrichtlinie-zur-foerderung-unternehmerischen.html Zur Förderung von Unternehmensberatungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderrichtlinie Elektromobilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert wird die Erstellung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten (Umweltstudien), die Beschaffung von E-Fahrzeugen und der Ausbau Ladeinfrastruktur zur Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeugflotten,  sowie Forschung und Entwicklung zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen und innovativen Konzepten für klimafreundliche Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/foerderrichtlinie-elektromobilitaet-12-2020.pdf?__blob=publicationFile Zur Förderrichtlinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Mobilität Förderprogramme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über Förderangebote rund um das Thema e-Mobilität hat die Berlin Agentur für Elektromobilität zusammengestellt. Hier finden Sie auch Förderangebote, die gezielt den Ausbau von Elektromobilität in Betriebe fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.emo-berlin.de/foerderung Zur Förderübersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1390</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1390"/>
		<updated>2023-05-02T11:35:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;quot;http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm Elektromobilität Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet Zum Förderprogramm Elektromobilität Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM NRW)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und hat die Aufgabe, die Städte, Kreise und Gemeinden bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und dem Aufbau eines kommunalen Mobilitätmanagements zu unterstützen. Hierfür wurden landesweit 4 regionale Koordinierungsstellen eingerichtet, die bei den Verkehrsverbünden angesiedelt sind und konkrete Beratungs- und Umsetzungsangebote (u.a. zum BMM) für die Kommunen bereithalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/ Zum Zukunftsnetz Mobilität NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impulsberatung für KMU - Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gemeinsam mit der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) durchgeführt und vom Land Niedersachsen gefördert. Ziel des Beratungsangebots ist es, gezielte Impulse zu setzen und niedersächsische Unternehmen bei der Entwicklung&lt;br /&gt;
nachhaltiger Mobilitätskonzepte zu unterstützen. Für Unternehmen ist die Beratung im Wert von 4.000 Euro kostenfrei. Die Themenfelder der Beratung sind Dienstreisen, Mitarbeitermobilität, Infrastruktur und Parkraum sowie der Fuhrpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/impulsberatung-betriebliches-mobilitaetmanagement.php#Ablauf-einer-Impulsberatung Zur Impulsberatung für KMU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderung unternehmerischen Know-hows&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BMWi unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Zuschuss für eine externe Beratung. Spezielle Beratungen sind u. a. zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz möglich, die auch solche zum betrieblichen Mobilitätmanagement einschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/rahmenrichtlinie-zur-foerderung-unternehmerischen.html Zur Förderung von Unternehmensberatungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderrichtlinie Elektromobilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert wird die Erstellung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten (Umweltstudien), die Beschaffung von E-Fahrzeugen und der Ausbau Ladeinfrastruktur zur Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeugflotten,  sowie Forschung und Entwicklung zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen und innovativen Konzepten für klimafreundliche Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/foerderrichtlinie-elektromobilitaet-12-2020.pdf?__blob=publicationFile Zur Förderrichtlinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Mobilität Förderprogramme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über Förderangebote rund um das Thema e-Mobilität hat die Berlin Agentur für Elektromobilität zusammengestellt. Hier finden Sie auch Förderangebote, die gezielt den Ausbau von Elektromobilität in Betriebe fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.emo-berlin.de/foerderung Zur Förderübersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1389</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1389"/>
		<updated>2023-05-02T11:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;a&amp;gt; Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm Elektromobilität Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet Zum Förderprogramm Elektromobilität Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM NRW)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und hat die Aufgabe, die Städte, Kreise und Gemeinden bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und dem Aufbau eines kommunalen Mobilitätmanagements zu unterstützen. Hierfür wurden landesweit 4 regionale Koordinierungsstellen eingerichtet, die bei den Verkehrsverbünden angesiedelt sind und konkrete Beratungs- und Umsetzungsangebote (u.a. zum BMM) für die Kommunen bereithalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/ Zum Zukunftsnetz Mobilität NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impulsberatung für KMU - Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gemeinsam mit der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) durchgeführt und vom Land Niedersachsen gefördert. Ziel des Beratungsangebots ist es, gezielte Impulse zu setzen und niedersächsische Unternehmen bei der Entwicklung&lt;br /&gt;
nachhaltiger Mobilitätskonzepte zu unterstützen. Für Unternehmen ist die Beratung im Wert von 4.000 Euro kostenfrei. Die Themenfelder der Beratung sind Dienstreisen, Mitarbeitermobilität, Infrastruktur und Parkraum sowie der Fuhrpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/impulsberatung-betriebliches-mobilitaetmanagement.php#Ablauf-einer-Impulsberatung Zur Impulsberatung für KMU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderung unternehmerischen Know-hows&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BMWi unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Zuschuss für eine externe Beratung. Spezielle Beratungen sind u. a. zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz möglich, die auch solche zum betrieblichen Mobilitätmanagement einschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/rahmenrichtlinie-zur-foerderung-unternehmerischen.html Zur Förderung von Unternehmensberatungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderrichtlinie Elektromobilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert wird die Erstellung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten (Umweltstudien), die Beschaffung von E-Fahrzeugen und der Ausbau Ladeinfrastruktur zur Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeugflotten,  sowie Forschung und Entwicklung zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen und innovativen Konzepten für klimafreundliche Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/foerderrichtlinie-elektromobilitaet-12-2020.pdf?__blob=publicationFile Zur Förderrichtlinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Mobilität Förderprogramme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über Förderangebote rund um das Thema e-Mobilität hat die Berlin Agentur für Elektromobilität zusammengestellt. Hier finden Sie auch Förderangebote, die gezielt den Ausbau von Elektromobilität in Betriebe fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.emo-berlin.de/foerderung Zur Förderübersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=1388</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=1388"/>
		<updated>2023-05-02T08:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitarbeiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreichbarkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Standort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des bundesweiten Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMDV werden seit 2017 Materialien entwickelt und weiterentwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des betrieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer [https://mobil-gewinnt.de/data/dokumente/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf  Broschüre ] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betrieben und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufgezeigt und spezifische Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 26 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen [https://mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderrichtlinie Förderprogramms] des Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -orten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft werden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Mobility Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Digitalisierung: Multimodale Plattformen, Software, Tools und Apps]] - Wie können digitale Angebote unterstützen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=1387</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=1387"/>
		<updated>2023-05-02T08:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitarbeiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreichbarkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Standort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des bundesweiten Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMDV werden seit 2017 Materialien entwickelt und weiterentwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des betrieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer [https://mobil-gewinnt.de/data/dokumente/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf  Broschüre ] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betrieben und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufgezeigt und spezifische Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 26 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen [https://mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderrichtlinie Förderprogramms] des Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -orten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft werden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Mobility Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Digitalisierung: Multimodale Plattformen, Software, Tools und Apps]] - Wie können digitale ANgebote unterstützen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=1386</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=1386"/>
		<updated>2023-05-02T08:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen ergänzt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Idea-plan-action geralt pixabay.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: geralt - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. zum Beispiel Dresden/Planungsgruppe Nord [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„effizient mobil“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]. Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 Kilogramm CO2 pro Beschäftigten einzusparen. Dies entspricht einer Pkw-Fahrt (Benzin) von etwa 1000 Kilometern oder von Dortmund nach Berlin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Akteure in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist [https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm]. Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM, wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (vor allem im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]). In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u. a. in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; [http://www.mobilprofit.de/default.asp] sowie in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; [https://www.gscheid-mobil.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes finanziell unterstützt. Das Mobil.Pro.Fit.-Konzept sieht eine regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben vor. In dem bundesweiten Vorhaben beteiligten sich etwa 70 Betriebe in zehn Modellregionen. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater und in einem regionalen Erfahrungsaustausch (überbetriebliche Workshops in Kooperation mit Kommunen und örtlichen Mobilitätsdienstleistern) ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung [http://www.mobilprofit.de/default.asp].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz „Mobil.Pro.Fit.“ regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet. Blatt 1 der Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager wurde im April 2019 veröffentlicht [https://www.vdi.de/richtlinien/details/vdi-mt-5110-blatt-1-betriebliches-mobilitaetsmanagement-qualifikationsmerkmale-fuer-die-auswahl-von-befaehigten-personen-fuer-mobilitaetsmanagement]. Blatt 2 mit Hinweisen und Empfehlungen zu Prozessschritten und Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements wird derzeit erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund ist 2011 von der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde es in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/energie-scouts-qualifizierung-fuer-azubis.html]. 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern. Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt und hat sich seitdem in vielen Industrie- und Handelskammern regelmäßig bewährt [[https://www.mittelstand-energiewende.de/bmm Übersicht Angebote]].&lt;br /&gt;
Durch den DIHK wurde zudem eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen veröffentlicht [[https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf Praxisleitfaden DIHK]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Hochschullandschaft: Der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/] &lt;br /&gt;
* Für das Engagement der öffentlichen Hand: Der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum kommunalen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
* Für die Angebote privater Akteure: Das Seminar &amp;quot;Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Gute Wege&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 startete der ACE Auto Club Europa das Projekt „Gute Wege“, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert wurde und bis 2018 lief. Das Projekt war eine breit angelegte Kommunikationskampagne mit dem Ziel, Mobilitätsmanagement bekannter zu machen und insbesondere über Betriebs- und Personalräte [https://images.ace.de/dokumente/presse/Projekt_Gute_Wege_Broschuere_fuer_Betriebsraete.pdf] sowie die Gewerkschaften in Unternehmen zu tragen. Im Rahmen von „Gute Wege“ organisierte der ACE unter anderem 61 Mobilitäts-Aktionstage [https://images.ace.de/dokumente/presse/Projekt_Gute_Wege_Leitfaden_Mobilitaets-Aktionstage.pdf] in Betrieben und acht Regionalkonferenzen für Fachakteure. Darüber hinaus gab es eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein besonderes Element des Projektes war die Entwicklung von individuellen Mobilitätsinformationen für neue Beschäftigte. Dabei handelt es sich um Broschüren [https://images.ace.de/dokumente/presse/Broschuere-Mobilitaet-gestalten-Stillstand-verhindern.pdf], die alle relevanten Informationen zur Mobilitätssituation an einem Unternehmensstandort bündeln und Einleger mit individuellen Anreisetipps enthalten. Seit Oktober 2018 führt der ACE „Gute Wege“ eigenständig als Geschäftsfeld weiter und bietet Kunden ein breites Spektrum an Beratungs- und Unterstützungsleistungen im betrieblichen Mobilitätsmanagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; - Phase 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium gemeinsam das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13. Dezember 2017 in Berlin und weitere Förderempfehlung im Rahmen des ersten Aufrufs der Förderrichtlinie des BMDV zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement von Mai 2017 bis August 2018,&lt;br /&gt;
* Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018,&lt;br /&gt;
* Erstellung einer [https://www.mobil-gewinnt.de/data/dokumente/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf Broschüre] mit über 20 Beispielen guter Praxis,&lt;br /&gt;
* Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist,&lt;br /&gt;
* Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (unter anderem [https://www.mobil-gewinnt.de Internetseite], Produktion von [https://www.youtube.com/channel/UCdew3nr9viYkA8Eh-d1jFVA Filmen] mit Beispielen guter Praxis),&lt;br /&gt;
* Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums.&lt;br /&gt;
Die erste Phase der Initiative „mobil gewinnt“ wurde im September 2018 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; - Phase 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 übernahm das Bundesverkehrsministerium die Federführung der Initiative mobil gewinnt. Durchgeführt wurde diese Phase in der Funktion als Projektträger von TÜV Rheinland Consulting (Bewilligung), B.A.U.M. Consult GmbH (Wissensmanagement und Kommunikation) und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH (ILS) als Evaluator.&lt;br /&gt;
Die in Phase 1 prämierten Wettbewerbsbeiträge wurden seit 2018 in der Projekt-Umsetzung durch eine [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderrichtlinie Förderrichtlinie]unterstützt. Schwerpunkte waren &lt;br /&gt;
* Mitarbeitermobilität und Pendlerverkehre&lt;br /&gt;
* Kunden- und Besucherverkehre&lt;br /&gt;
* Dienstreisen und Werksverkehre&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement und -umbau&lt;br /&gt;
Weitere Projekte kamen durch einen zweiten Förderaufruf hinzu und beschäftigten sich mit Maßnahmen, wie z.B.&lt;br /&gt;
* Steigerung und Verbesserung von ÖPNV-Nutzung und Radverkehr&lt;br /&gt;
* Bereitstellung und digital unterstützte Abwicklung multimodaler Mobilitätslösungen und durchgängiger Reiseketten&lt;br /&gt;
* Verkehrsvermeidung und Verringerung des Individualverkehrs insbesondere mit Verbrennungsmotoren, auch über Mitfahrlösungen&lt;br /&gt;
* Einführung alternativer Organisationsformen und technischer/digitaler Mobilitätslösungen&lt;br /&gt;
* Umsetzung von Sharing-Konzepten mit alternativen Antriebsformen und deren Infrastruktur&lt;br /&gt;
* Umstellung auf umweltverträglichere Antriebsarten&lt;br /&gt;
* Entwicklung von Anreizmodellen für Verhaltensänderungen&lt;br /&gt;
* Maßnahmen und Kampagnen zur Information, Kommunikation und Schulung von Fokusgruppen&lt;br /&gt;
* Einführung eines nachhaltigen Dienstreisemanagements&lt;br /&gt;
* Einführung einer Parkraumbewirtschaftung bzw. Umwidmung von PKW-Stellplätzen.&lt;br /&gt;
So schafften verteilt über ganz Deutschland über 20 Verbundprojekte aus Unternehmen und öffentlichen Institutionen in Partnerschaft mit ihren Kommunen vor Ort [https://www.mobil-gewinnt.de/Praxisbeispiele Praxisbeispiele] für eine integrierte Gestaltung ihrer Mitarbeitermobilität. &lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wissensvernetzung fand ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten statt. Ein jährliches Expert*innen-Treffen versammelte das nationale Know-How aus Wissenschaft, Verbänden, Landesregierungen und Kommunen und stimmte sich zur weiteren strategischen Entwicklung von Mobilitätsmanagement ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; - Phase 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen folgen hier sobald das Förderprogramm offiziell gestartet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etablierung eines Qualitätsstandards für die Beratung und eines Qualifizierungsprofils an Fachleute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördern, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien [https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt in den Unternehmen stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird. Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht die Vernetzung von Verkehrsmitteln, verbessert die Effizienz bei der Nutzung von Verkehrsmitteln und hilft Wegeaufwand zu vermeiden (z.B. durch mobiles Arbeiten, Videokonferenzen usw.). Der letztgenannte Aspekt gewinnt aufgrund der Erfahrungen während der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Wirkung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen, ohne einen Ausbau des Angebotes, auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
* Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten im Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs-, Arbeits- und Tarif-Recht mit Problemen zu kämpfen. Beispiele sind die rechtlichen Anforderungen bei der Einführung von Home Office-Regelungen sowie umweltfreundlicher Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Fehlende Kooperation: Kritische Massen, um neue Mobilitätsangebote wirtschaftlich zu machen, sind häufig von einem mittelständischen Betrieb nur in Allianzen mobilisierbar: Das heißt, dass durchgreifende Verbesserungen der Mobilitätssituation an Gewerbestandorten fallweise nicht im Alleingang, sondern erst durch überbetriebliche Kooperationen mit den Nachbarbetrieben und der Kommune/Region nachhaltig erzielt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachhaltige Mobilität als Teil der Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt [https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet]. Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme abzumildern. Dafür muss es aber sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]. Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland – Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für die derzeitige Situation analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein Fünf-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Erste Schritte sind erkennbar. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf nach wie vor großen Handlungsbedarf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Ansätze zur [[Unterstützung und Förderung]], bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es – wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt – viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen. Die konzeptionellen Grundlagen werden derzeit v.a. in den Städten durch die Zusammenführung von Verkehrsentwicklungsplanung und Mobilitätsmanagement entwickelt. Andere Kommunen ergreifen das Instrument des Mobilitätsmanagements eher situativ, zum Beispiel um lokalen Emissionsthemen akut zu begegnen oder aufgrund angebotener Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Einen verbindlichen Platz (rechtlich oder prozessual) im Zuge integrierter Verkehrsplanung hat das „weiche“ Instrument des Mobilitätsmanagement noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht waren? Das Interesse an der systematischen Beschäftigung mit Mobilitätsfragen ist gestiegen [https://www.mittelstand-energiewende.de/bmm].&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
* dass viele Anbieter von Leasing-Diensträdern die Versteuerung übernehmen (dürfen), wenn die Mitarbeiter sich nach Ablauf der Leasinglaufzeit für den Erwerb des Fahrrades entscheiden [https://www.jobrad.org/restwert.html]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (2011): effizient mobil. Das Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement. Programmdokumentation 2008–2010. Berlin [https://www.dena.de/fileadmin/dena/Dokumente/Pdf/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf /Download]&lt;br /&gt;
*  Technische Universität  Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): Forschungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen – Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement.&amp;quot; Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf  /Download]&lt;br /&gt;
*  DIHK Service GmbH, Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE)(2017): Praxisleitfaden. Betriebliches Mobilitätsmanagement. Berlin [https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf  /Download]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=1385</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=1385"/>
		<updated>2023-05-02T08:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen ergänzt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Idea-plan-action geralt pixabay.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: geralt - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. zum Beispiel Dresden/Planungsgruppe Nord [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„effizient mobil“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]. Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 Kilogramm CO2 pro Beschäftigten einzusparen. Dies entspricht einer Pkw-Fahrt (Benzin) von etwa 1000 Kilometern oder von Dortmund nach Berlin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Akteure in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist [https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm]. Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM, wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (vor allem im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]). In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u. a. in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; [http://www.mobilprofit.de/default.asp] sowie in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; [https://www.gscheid-mobil.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes finanziell unterstützt. Das Mobil.Pro.Fit.-Konzept sieht eine regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben vor. In dem bundesweiten Vorhaben beteiligten sich etwa 70 Betriebe in zehn Modellregionen. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater und in einem regionalen Erfahrungsaustausch (überbetriebliche Workshops in Kooperation mit Kommunen und örtlichen Mobilitätsdienstleistern) ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung [http://www.mobilprofit.de/default.asp].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz „Mobil.Pro.Fit.“ regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet. Blatt 1 der Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager wurde im April 2019 veröffentlicht [https://www.vdi.de/richtlinien/details/vdi-mt-5110-blatt-1-betriebliches-mobilitaetsmanagement-qualifikationsmerkmale-fuer-die-auswahl-von-befaehigten-personen-fuer-mobilitaetsmanagement]. Blatt 2 mit Hinweisen und Empfehlungen zu Prozessschritten und Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements wird derzeit erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund ist 2011 von der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde es in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/energie-scouts-qualifizierung-fuer-azubis.html]. 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern. Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt und hat sich seitdem in vielen Industrie- und Handelskammern regelmäßig bewährt [[https://www.mittelstand-energiewende.de/bmm Übersicht Angebote]].&lt;br /&gt;
Durch den DIHK wurde zudem eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen veröffentlicht [[https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf Praxisleitfaden DIHK]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Hochschullandschaft: Der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/] &lt;br /&gt;
* Für das Engagement der öffentlichen Hand: Der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum kommunalen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
* Für die Angebote privater Akteure: Das Seminar &amp;quot;Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Gute Wege&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 startete der ACE Auto Club Europa das Projekt „Gute Wege“, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert wurde und bis 2018 lief. Das Projekt war eine breit angelegte Kommunikationskampagne mit dem Ziel, Mobilitätsmanagement bekannter zu machen und insbesondere über Betriebs- und Personalräte [https://images.ace.de/dokumente/presse/Projekt_Gute_Wege_Broschuere_fuer_Betriebsraete.pdf] sowie die Gewerkschaften in Unternehmen zu tragen. Im Rahmen von „Gute Wege“ organisierte der ACE unter anderem 61 Mobilitäts-Aktionstage [https://images.ace.de/dokumente/presse/Projekt_Gute_Wege_Leitfaden_Mobilitaets-Aktionstage.pdf] in Betrieben und acht Regionalkonferenzen für Fachakteure. Darüber hinaus gab es eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein besonderes Element des Projektes war die Entwicklung von individuellen Mobilitätsinformationen für neue Beschäftigte. Dabei handelt es sich um Broschüren [https://images.ace.de/dokumente/presse/Broschuere-Mobilitaet-gestalten-Stillstand-verhindern.pdf], die alle relevanten Informationen zur Mobilitätssituation an einem Unternehmensstandort bündeln und Einleger mit individuellen Anreisetipps enthalten. Seit Oktober 2018 führt der ACE „Gute Wege“ eigenständig als Geschäftsfeld weiter und bietet Kunden ein breites Spektrum an Beratungs- und Unterstützungsleistungen im betrieblichen Mobilitätsmanagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; - Phase 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium gemeinsam das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13. Dezember 2017 in Berlin und weitere Förderempfehlung im Rahmen des ersten Aufrufs der Förderrichtlinie des BMDV zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement von Mai 2017 bis August 2018,&lt;br /&gt;
* Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018,&lt;br /&gt;
* Erstellung einer [https://www.mobil-gewinnt.de/data/dokumente/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf Broschüre] mit über 20 Beispielen guter Praxis,&lt;br /&gt;
* Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist,&lt;br /&gt;
* Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (unter anderem [https://www.mobil-gewinnt.de Internetseite], Produktion von [https://www.youtube.com/channel/UCdew3nr9viYkA8Eh-d1jFVA Filmen] mit Beispielen guter Praxis),&lt;br /&gt;
* Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums.&lt;br /&gt;
Die erste Phase der Initiative „mobil gewinnt“ wurde im September 2018 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; - Phase 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 übernahm das Bundesverkehrsministerium die Federführung der Initiative mobil gewinnt. Durchgeführt wurde diese Phase in der Funktion als Projektträger von TÜV Rheinland Consulting (Bewilligung), B.A.U.M. Consult GmbH (Wissensmanagement und Kommunikation) und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH (ILS) als Evaluator.&lt;br /&gt;
Die in Phase 1 prämierten Wettbewerbsbeiträge wurden seit 2018 in der Projekt-Umsetzung durch eine [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderrichtlinie Förderrichtlinie]unterstützt. Schwerpunkte waren &lt;br /&gt;
* Mitarbeitermobilität und Pendlerverkehre&lt;br /&gt;
* Kunden- und Besucherverkehre&lt;br /&gt;
* Dienstreisen und Werksverkehre&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement und -umbau&lt;br /&gt;
Weitere Projekte kamen durch einen zweiten Förderaufruf hinzu und beschäftigten sich mit Maßnahmen, wie z.B.&lt;br /&gt;
* Steigerung und Verbesserung von ÖPNV-Nutzung und Radverkehr&lt;br /&gt;
* Bereitstellung und digital unterstützte Abwicklung multimodaler Mobilitätslösungen und durchgängiger Reiseketten&lt;br /&gt;
* Verkehrsvermeidung und Verringerung des Individualverkehrs insbesondere mit Verbrennungsmotoren, auch über Mitfahrlösungen&lt;br /&gt;
* Einführung alternativer Organisationsformen und technischer/digitaler Mobilitätslösungen&lt;br /&gt;
* Umsetzung von Sharing-Konzepten mit alternativen Antriebsformen und deren Infrastruktur&lt;br /&gt;
* Umstellung auf umweltverträglichere Antriebsarten&lt;br /&gt;
* Entwicklung von Anreizmodellen für Verhaltensänderungen&lt;br /&gt;
* Maßnahmen und Kampagnen zur Information, Kommunikation und Schulung von Fokusgruppen&lt;br /&gt;
* Einführung eines nachhaltigen Dienstreisemanagements&lt;br /&gt;
* Einführung einer Parkraumbewirtschaftung bzw. Umwidmung von PKW-Stellplätzen.&lt;br /&gt;
So schafften verteilt über ganz Deutschland über 20 Verbundprojekte aus Unternehmen und öffentlichen Institutionen in Partnerschaft mit ihren Kommunen vor Ort [https://www.mobil-gewinnt.de/Praxisbeispiele Praxisbeispiele] für eine integrierte Gestaltung ihrer Mitarbeitermobilität. &lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wissensvernetzung fand ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten statt. Ein jährliches Expert*innen-Treffen versammelte das nationale Know-How aus Wissenschaft, Verbänden, Landesregierungen und Kommunen und stimmte sich zur weiteren strategischen Entwicklung von Mobilitätsmanagement ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etablierung eines Qualitätsstandards für die Beratung und eines Qualifizierungsprofils an Fachleute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördern, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien [https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt in den Unternehmen stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird. Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht die Vernetzung von Verkehrsmitteln, verbessert die Effizienz bei der Nutzung von Verkehrsmitteln und hilft Wegeaufwand zu vermeiden (z.B. durch mobiles Arbeiten, Videokonferenzen usw.). Der letztgenannte Aspekt gewinnt aufgrund der Erfahrungen während der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Wirkung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen, ohne einen Ausbau des Angebotes, auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
* Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten im Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs-, Arbeits- und Tarif-Recht mit Problemen zu kämpfen. Beispiele sind die rechtlichen Anforderungen bei der Einführung von Home Office-Regelungen sowie umweltfreundlicher Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Fehlende Kooperation: Kritische Massen, um neue Mobilitätsangebote wirtschaftlich zu machen, sind häufig von einem mittelständischen Betrieb nur in Allianzen mobilisierbar: Das heißt, dass durchgreifende Verbesserungen der Mobilitätssituation an Gewerbestandorten fallweise nicht im Alleingang, sondern erst durch überbetriebliche Kooperationen mit den Nachbarbetrieben und der Kommune/Region nachhaltig erzielt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachhaltige Mobilität als Teil der Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt [https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet]. Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme abzumildern. Dafür muss es aber sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]. Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland – Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für die derzeitige Situation analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein Fünf-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Erste Schritte sind erkennbar. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf nach wie vor großen Handlungsbedarf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Ansätze zur [[Unterstützung und Förderung]], bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es – wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt – viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen. Die konzeptionellen Grundlagen werden derzeit v.a. in den Städten durch die Zusammenführung von Verkehrsentwicklungsplanung und Mobilitätsmanagement entwickelt. Andere Kommunen ergreifen das Instrument des Mobilitätsmanagements eher situativ, zum Beispiel um lokalen Emissionsthemen akut zu begegnen oder aufgrund angebotener Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Einen verbindlichen Platz (rechtlich oder prozessual) im Zuge integrierter Verkehrsplanung hat das „weiche“ Instrument des Mobilitätsmanagement noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht waren? Das Interesse an der systematischen Beschäftigung mit Mobilitätsfragen ist gestiegen [https://www.mittelstand-energiewende.de/bmm].&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
* dass viele Anbieter von Leasing-Diensträdern die Versteuerung übernehmen (dürfen), wenn die Mitarbeiter sich nach Ablauf der Leasinglaufzeit für den Erwerb des Fahrrades entscheiden [https://www.jobrad.org/restwert.html]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (2011): effizient mobil. Das Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement. Programmdokumentation 2008–2010. Berlin [https://www.dena.de/fileadmin/dena/Dokumente/Pdf/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf /Download]&lt;br /&gt;
*  Technische Universität  Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): Forschungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen – Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement.&amp;quot; Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf  /Download]&lt;br /&gt;
*  DIHK Service GmbH, Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE)(2017): Praxisleitfaden. Betriebliches Mobilitätsmanagement. Berlin [https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf  /Download]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1384</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1384"/>
		<updated>2023-05-02T08:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Überblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm Elektromobilität Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet Zum Förderprogramm Elektromobilität Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM NRW)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und hat die Aufgabe, die Städte, Kreise und Gemeinden bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und dem Aufbau eines kommunalen Mobilitätmanagements zu unterstützen. Hierfür wurden landesweit 4 regionale Koordinierungsstellen eingerichtet, die bei den Verkehrsverbünden angesiedelt sind und konkrete Beratungs- und Umsetzungsangebote (u.a. zum BMM) für die Kommunen bereithalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/ Zum Zukunftsnetz Mobilität NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impulsberatung für KMU - Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gemeinsam mit der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) durchgeführt und vom Land Niedersachsen gefördert. Ziel des Beratungsangebots ist es, gezielte Impulse zu setzen und niedersächsische Unternehmen bei der Entwicklung&lt;br /&gt;
nachhaltiger Mobilitätskonzepte zu unterstützen. Für Unternehmen ist die Beratung im Wert von 4.000 Euro kostenfrei. Die Themenfelder der Beratung sind Dienstreisen, Mitarbeitermobilität, Infrastruktur und Parkraum sowie der Fuhrpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/impulsberatung-betriebliches-mobilitaetmanagement.php#Ablauf-einer-Impulsberatung Zur Impulsberatung für KMU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderung unternehmerischen Know-hows&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BMWi unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Zuschuss für eine externe Beratung. Spezielle Beratungen sind u. a. zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz möglich, die auch solche zum betrieblichen Mobilitätmanagement einschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/rahmenrichtlinie-zur-foerderung-unternehmerischen.html Zur Förderung von Unternehmensberatungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderrichtlinie Elektromobilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert wird die Erstellung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten (Umweltstudien), die Beschaffung von E-Fahrzeugen und der Ausbau Ladeinfrastruktur zur Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeugflotten,  sowie Forschung und Entwicklung zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen und innovativen Konzepten für klimafreundliche Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/foerderrichtlinie-elektromobilitaet-12-2020.pdf?__blob=publicationFile Zur Förderrichtlinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Mobilität Förderprogramme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über Förderangebote rund um das Thema e-Mobilität hat die Berlin Agentur für Elektromobilität zusammengestellt. Hier finden Sie auch Förderangebote, die gezielt den Ausbau von Elektromobilität in Betriebe fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.emo-berlin.de/foerderung Zur Förderübersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1383</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1383"/>
		<updated>2023-05-02T08:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm Elektromobilität Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet Zum Förderprogramm Elektromobilität Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM NRW)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und hat die Aufgabe, die Städte, Kreise und Gemeinden bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und dem Aufbau eines kommunalen Mobilitätmanagements zu unterstützen. Hierfür wurden landesweit 4 regionale Koordinierungsstellen eingerichtet, die bei den Verkehrsverbünden angesiedelt sind und konkrete Beratungs- und Umsetzungsangebote (u.a. zum BMM) für die Kommunen bereithalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/ Zum Zukunftsnetz Mobilität NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impulsberatung für KMU - Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gemeinsam mit der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) durchgeführt und vom Land Niedersachsen gefördert. Ziel des Beratungsangebots ist es, gezielte Impulse zu setzen und niedersächsische Unternehmen bei der Entwicklung&lt;br /&gt;
nachhaltiger Mobilitätskonzepte zu unterstützen. Für Unternehmen ist die Beratung im Wert von 4.000 Euro kostenfrei. Die Themenfelder der Beratung sind Dienstreisen, Mitarbeitermobilität, Infrastruktur und Parkraum sowie der Fuhrpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/impulsberatung-betriebliches-mobilitaetmanagement.php#Ablauf-einer-Impulsberatung Zur Impulsberatung für KMU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderung unternehmerischen Know-hows&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BMWi unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Zuschuss für eine externe Beratung. Spezielle Beratungen sind u. a. zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz möglich, die auch solche zum betrieblichen Mobilitätmanagement einschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/rahmenrichtlinie-zur-foerderung-unternehmerischen.html Zur Förderung von Unternehmensberatungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderrichtlinie Elektromobilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert wird die Erstellung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten (Umweltstudien), die Beschaffung von E-Fahrzeugen und der Ausbau Ladeinfrastruktur zur Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeugflotten,  sowie Forschung und Entwicklung zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen und innovativen Konzepten für klimafreundliche Mobilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/foerderrichtlinie-elektromobilitaet-12-2020.pdf?__blob=publicationFile Zur Förderrichtlinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Mobilität Förderprogramme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über Förderangebote rund um das Thema e-Mobilität hat die Berlin Agentur für Elektromobilität zusammengestellt. Hier finden Sie auch Förderangebote, die gezielt den Ausbau von Elektromobilität in Betriebe fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.emo-berlin.de/foerderung Zur Förderübersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1382</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1382"/>
		<updated>2023-05-02T08:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm Elektromobilität Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet Zum Förderprogramm Elektromobilität Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1381</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1381"/>
		<updated>2023-05-02T08:02:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm Elektromobilität Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1380</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1380"/>
		<updated>2023-05-02T07:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Weitere Hilfestellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/foerderinfo/de/home/home_node.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1379</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1379"/>
		<updated>2023-05-02T07:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Weitere Hilfestellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/neue-fahrzeug-u-systemtechnologien-fue-projekte.html#:~:text=5.2%20Bemessungsgrundlage%2C%20F%C3%B6rderquoten-,Im%20Rahmen%20des%20BMWi%20%2DProgramms%20%E2%80%9ENeue%20Fahrzeug%2D%20und%20Systemtechnologien,Euro%20nicht%20%C3%BCberschreiten.]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1378</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1378"/>
		<updated>2023-05-02T07:35:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: /* Praxisbeispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1377</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1377"/>
		<updated>2023-05-02T07:32:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. Den Ladepunkt finden Sie [https://www.plugsurfing.com/de/privatkunden/ladestations-karte.html?query=Hamm/ hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1376</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1376"/>
		<updated>2023-05-02T07:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;a href= https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/a&amp;gt; Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. Den Ladepunkt finden Sie [https://www.plugsurfing.com/de/privatkunden/ladestations-karte.html?query=Hamm/ hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1375</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1375"/>
		<updated>2023-05-02T07:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen werden demnächst hier bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/IKT-EM/4Foerderrichtlinie.html Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. Den Ladepunkt finden Sie [https://www.plugsurfing.com/de/privatkunden/ladestations-karte.html?query=Hamm/ hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1374</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1374"/>
		<updated>2023-05-02T07:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://stadt.muenchen.de/infos/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen sind: 31. März 2020, 31. Oktober 2020, 31. März 2021, 31. Oktober 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderinfo.bund.de/rss/bekanntmachung/4311/ Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. Den Ladepunkt finden Sie [https://www.plugsurfing.com/de/privatkunden/ladestations-karte.html?query=Hamm/ hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1373</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1373"/>
		<updated>2023-05-02T06:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMDV]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Arbeit-und-Wirtschaft/Wirtschaftsfoerderung/Grundlagen/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen sind: 31. März 2020, 31. Oktober 2020, 31. März 2021, 31. Oktober 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderinfo.bund.de/rss/bekanntmachung/4311/ Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. Den Ladepunkt finden Sie [https://www.plugsurfing.com/de/privatkunden/ladestations-karte.html?query=Hamm/ hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Elektromobilit%C3%A4t&amp;diff=1372</id>
		<title>Elektromobilität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Elektromobilit%C3%A4t&amp;diff=1372"/>
		<updated>2023-05-02T06:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Betrieben gewinnt das Thema Elektromobilität an Bedeutung. Im Jahr 2017 gab es knapp 25.000 Neuzulassungen von Elektroautos, was einer Steigerung von 117 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht &amp;lt;ref&amp;gt;Statista, [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/223040/umfrage/neuzulassungen-fuer-pkw-mit-alternativen-antrieben-in-deutschland/ Anzahl der Neuzulassungen von Pkw mit alternativen Antrieben in Deutschland im Jahr 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Website der Automobilindustrie, [https://www.vda.de/de/themen/innovation-und-technik/elektromobilitaet/elektromobilitaet-in-deutschland.html Elektromobilität], aufgerufen am 12.09.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;. Viele Fuhrparkleiter prüfen den Einsatz von Elektroautos in ihrer Flotte. Zudem planen zahlreiche Unternehmen den Bau von Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsstandort. Die Elektrifizierung des Fuhrparks gehört derzeit zu den wichtigsten Anlässen für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements. Auch in den Maßnahmenkonzepten vieler Betriebe tauchen Elektromobilität und alternative Antriebe immer öfter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladeinfrastruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bund und Länder stellen derzeit Fördermittel zur Verfügung, um den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. In vielen Kommunen und Regionen werden – unterstützt durch ein Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums – Elektromobilitätskonzepte erstellt, in deren Rahmen der Bedarf an Ladeinfrastruktur ermittelt und Strategien zur flächendeckenden Versorgung erarbeitet werden [https://www.ptj.de/elektromobilitaet-bmvi/konzepte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Förderprogramme für Elektromobilität als auch die kommunalen Elektromobilitätskonzepte geben den Unternehmen Unterstützung beim Aufbau der nötigen Ladeinfrastruktur. Die Motive der Unternehmen sind unterschiedlich: Wenn Unternehmen eigene Elektroautos in den Fuhrpark integrieren, sollen diese möglichst auf dem Firmengelände geladen werden können. Immer häufiger fragen aber auch Mitarbeiter an, ob sie ihr Elektro-Auto während der Arbeitszeit beim Arbeitgeber aufladen dürfen. Um Synergien zu nutzen, kann fallweise auch die Einrichtung einer „halböffentlichen“ Ladestelle sinnvoll sein, die neben betrieblichen Nutzern auch Dritten Zugang gewährt. Dies ist zudem auch eine steigende Kundenanforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:AdobeStock 118080672 Ladestation.jpeg|thumb|400px|(Bildquelle: Feel good studio - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektroauto-Rechner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Öko-Institut hat im Internet einen Elektromobilitätsrechner bereitgestellt. Mit diesem erhalten Fuhrparkleiter Informationen darüber, wie sich Elektrofahrzeuge am Besten in die Flotte integrieren lassen. Außerdem können Gesamtkosten und CO2-Emissionen berechnet werden [https://emob-flottenrechner.oeko.de/#/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektroautos als Stromspeicher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektroautos spielen in den Energieszenarien der Zukunft als Stromspeicher eine zunehmende Rolle. Erste Versuche zeigen, dass Elektroautos zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden können. In vielen Betrieben ist das Lastmanagement mit Hilfe von Elektromobilen bereits seit langem praktizierte Wirklichkeit: Elektrobetriebene Gabelstapler werden nachts aufgeladen, weil dann der Strom besonders günstig ist. Künftig werden die Elektrofahrzeuge des Betriebs und seiner Mitarbeiter in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen und Speichern für ein effektives Lastmanagement genutzt werden können. &amp;lt;ref&amp;gt; Jana Hoeffner, Electrify BW e.V., [https://electrify-bw.de/stromspeicher-trifft-mobilitaet/ Das Elektroauto als Stromspeicher.], 18. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SAP hat eine nachhaltige Unternehmensstrategie und möchte bis 2025 klimaneutral sein. Die Firmenwagenflotte verursacht ca. ein Viertel unserer globalen CO2 Emissionen. Der weltweite Fuhrpark besteht aus ca. 26.000 Fahrzeugen, davon ca. 16.500 Firmenwagen in Deutschland. Ziel ist es, 20 Prozent der Flotte bis 2020 auf E-Fahrzeuge umzustellen und 5.000 elektrisch betriebene Firmenwagen weltweit zu nutzen. Alle Firmenwagen können auch für private Fahrten genutzt werden. Um die CO2-Emissionen des Fuhrparks zu reduzieren gibt es verschiedene Hebel: Im SAP Konzern gibt es ein maximales CO2 Limit von 140 Gramm CO2 pro Kilometer, welches über einen dynamischen Index jedes Jahr geprüft und nach unten angepasst wird. Zudem werden emissions- und verbrauchsarme Fahrzeuge durch eine entsprechende Bonifizierung gefördert. Wir setzen auf eine freiwillige Umstellung der Mitarbeiter/innen auf E-Fahrzeuge und haben daher viele Anreize geschaffen. Zum Beispiel erweitern wir kontinuierlich die Ladeinfrastruktur an verschiedenen SAP Standorten, fördern das Laden zuhause und gewähren einen Bonus für E-Fahrzeuge. Derzeit können SAP Mitarbeiter/innen rund 260 SAP-Ladesäulen an 11 deutschen Standorten nutzen. 170 weitere Ladesäulen sind bis Ende 2018 geplant. Der gesamte Energiebedarf der SAP wird zu 100 Prozent aus Grünstrom gedeckt.&lt;br /&gt;
* 2016 hat die Bürgel GmbH ihren Pkw-Fuhrpark vollständig auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Die Fahrzeuge laden in der Regel während der Standzeit und stehen bei fast jeder Fahrt voll geladen zur Verfügung. Weitere Details und Praxisbeispiele in der [https://mobil-gewinnt.de/data/dokumente/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf Broschüre &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot;].&lt;br /&gt;
* Im Rahmen des Umweltprogramms „greenAOK“ treibt die AOK Baden-Württemberg systematisch die Elektrifizierung ihrer Poolfahrzeuge voran. Bis 2020 sollen über 80 Prozent des Fuhrparks elektrifiziert sein sowie eine einheitliche und vernetzbare Ladesäuleninfrastruktur installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) (2015): Neue Mobilität für Unternehmen. Empfehlungen zum Einsatz von Elektrofahrzeugen. Erfurt [https://www.thega.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/thega_neue_mobilitaet_fuer_unternehmen.pdf]&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) (2015): Elektromobilität in Flotten. Handlungsempfehlungen zur Integration von Elektromobilität in Flotten für Fuhrparkbetreiber. Berlin [http://www.xn--starterset-elektromobilitt-4hc.de/content/1-Bausteine/2-Gewerbeverkehr/elektromobilitaet-in-flotten_handlungsleitfaden.pdf]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* B.A.U.M. Consult GmbH, Hamm (Ansprechpartner: Elmar Stevens) [http://www.baumgroup.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=1371</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=1371"/>
		<updated>2023-05-02T06:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen ergänzt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Idea-plan-action geralt pixabay.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: geralt - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. zum Beispiel Dresden/Planungsgruppe Nord [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„effizient mobil“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]. Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 Kilogramm CO2 pro Beschäftigten einzusparen. Dies entspricht einer Pkw-Fahrt (Benzin) von etwa 1000 Kilometern oder von Dortmund nach Berlin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Akteure in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist [https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm]. Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM, wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (vor allem im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]). In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u. a. in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; [http://www.mobilprofit.de/default.asp] sowie in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; [https://www.gscheid-mobil.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes finanziell unterstützt. Das Mobil.Pro.Fit.-Konzept sieht eine regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben vor. In dem bundesweiten Vorhaben beteiligten sich etwa 70 Betriebe in zehn Modellregionen. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater und in einem regionalen Erfahrungsaustausch (überbetriebliche Workshops in Kooperation mit Kommunen und örtlichen Mobilitätsdienstleistern) ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung [http://www.mobilprofit.de/default.asp].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz „Mobil.Pro.Fit.“ regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet. Blatt 1 der Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager wurde im April 2019 veröffentlicht [https://www.vdi.de/richtlinien/details/vdi-mt-5110-blatt-1-betriebliches-mobilitaetsmanagement-qualifikationsmerkmale-fuer-die-auswahl-von-befaehigten-personen-fuer-mobilitaetsmanagement]. Blatt 2 mit Hinweisen und Empfehlungen zu Prozessschritten und Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements wird derzeit erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund ist 2011 von der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde es in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/energie-scouts-qualifizierung-fuer-azubis.html]. 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern. Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt und hat sich seitdem in vielen Industrie- und Handelskammern regelmäßig bewährt [[https://www.mittelstand-energiewende.de/bmm Übersicht Angebote]].&lt;br /&gt;
Durch den DIHK wurde zudem eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen veröffentlicht [[https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf Praxisleitfaden DIHK]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Hochschullandschaft: Der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/] &lt;br /&gt;
* Für das Engagement der öffentlichen Hand: Der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum kommunalen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
* Für die Angebote privater Akteure: Das Seminar &amp;quot;Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Gute Wege&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 startete der ACE Auto Club Europa das Projekt „Gute Wege“, das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert wurde und bis 2018 lief. Das Projekt war eine breit angelegte Kommunikationskampagne mit dem Ziel, Mobilitätsmanagement bekannter zu machen und insbesondere über Betriebs- und Personalräte [https://images.ace.de/dokumente/presse/Projekt_Gute_Wege_Broschuere_fuer_Betriebsraete.pdf] sowie die Gewerkschaften in Unternehmen zu tragen. Im Rahmen von „Gute Wege“ organisierte der ACE unter anderem 61 Mobilitäts-Aktionstage [https://images.ace.de/dokumente/presse/Projekt_Gute_Wege_Leitfaden_Mobilitaets-Aktionstage.pdf] in Betrieben und acht Regionalkonferenzen für Fachakteure. Darüber hinaus gab es eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein besonderes Element des Projektes war die Entwicklung von individuellen Mobilitätsinformationen für neue Beschäftigte. Dabei handelt es sich um Broschüren [https://images.ace.de/dokumente/presse/Broschuere-Mobilitaet-gestalten-Stillstand-verhindern.pdf], die alle relevanten Informationen zur Mobilitätssituation an einem Unternehmensstandort bündeln und Einleger mit individuellen Anreisetipps enthalten. Seit Oktober 2018 führt der ACE „Gute Wege“ eigenständig als Geschäftsfeld weiter und bietet Kunden ein breites Spektrum an Beratungs- und Unterstützungsleistungen im betrieblichen Mobilitätsmanagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; - Phase 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium gemeinsam das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13. Dezember 2017 in Berlin und weitere Förderempfehlung im Rahmen des ersten Aufrufs der Förderrichtlinie des BMDV zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement von Mai 2017 bis August 2018,&lt;br /&gt;
* Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018,&lt;br /&gt;
* Erstellung einer [https://www.mobil-gewinnt.de/data/dokumente/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf Broschüre] mit über 20 Beispielen guter Praxis,&lt;br /&gt;
* Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist,&lt;br /&gt;
* Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (unter anderem [https://www.mobil-gewinnt.de Internetseite], Produktion von [https://www.youtube.com/channel/UCdew3nr9viYkA8Eh-d1jFVA Filmen] mit Beispielen guter Praxis),&lt;br /&gt;
* Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums.&lt;br /&gt;
Die erste Phase der Initiative „mobil gewinnt“ wurde im September 2018 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; - Phase 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 hat das Bundesverkehrsministerium die Federführung der Initiative mobil gewinnt übernommen. Durchgeführt wird diese Phase in der Funktion als Projektträger von TÜV Rheinland Consulting (Bewilligung), B.A.U.M. Consult GmbH (Wissensmanagement und Kommunikation) und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH (ILS) als Evaluator.&lt;br /&gt;
Die in Phase 1 prämierten Wettbewerbsbeiträge werden seit 2018 in der Projekt-Umsetzung durch eine [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderrichtlinie Förderrichtlinie]unterstützt. Schwerpunkte sind &lt;br /&gt;
* Mitarbeitermobilität und Pendlerverkehre&lt;br /&gt;
* Kunden- und Besucherverkehre&lt;br /&gt;
* Dienstreisen und Werksverkehre&lt;br /&gt;
* Flottenmanagement und -umbau&lt;br /&gt;
Weitere Projekte sind durch einen zweiten Förderaufruf hinzugekommen und beschäftigen sich mit Maßnahmen, wie z.B.&lt;br /&gt;
* Steigerung und Verbesserung von ÖPNV-Nutzung und Radverkehr&lt;br /&gt;
* Bereitstellung und digital unterstützte Abwicklung multimodaler Mobilitätslösungen und durchgängiger Reiseketten&lt;br /&gt;
* Verkehrsvermeidung und Verringerung des Individualverkehrs insbesondere mit Verbrennungsmotoren, auch über Mitfahrlösungen&lt;br /&gt;
* Einführung alternativer Organisationsformen und technischer/digitaler Mobilitätslösungen&lt;br /&gt;
* Umsetzung von Sharing-Konzepten mit alternativen Antriebsformen und deren Infrastruktur&lt;br /&gt;
* Umstellung auf umweltverträglichere Antriebsarten&lt;br /&gt;
* Entwicklung von Anreizmodellen für Verhaltensänderungen&lt;br /&gt;
* Maßnahmen und Kampagnen zur Information, Kommunikation und Schulung von Fokusgruppen&lt;br /&gt;
* Einführung eines nachhaltigen Dienstreisemanagements&lt;br /&gt;
* Einführung einer Parkraumbewirtschaftung bzw. Umwidmung von PKW-Stellplätzen.&lt;br /&gt;
So schaffen verteilt über ganz Deutschland über 20 Verbundprojekte aus Unternehmen und öffentlichen Institutionen in Partnerschaft mit ihren Kommunen vor Ort [https://www.mobil-gewinnt.de/Praxisbeispiele Praxisbeispiele] für eine integrierte Gestaltung ihrer Mitarbeitermobilität. &lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wissensvernetzung findet ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten statt. Ein jährliches Expert*innen-Treffen versammelt das nationale Know-How aus Wissenschaft, Verbänden, Landesregierungen und Kommunen und stimmt sich zur weiteren strategischen Entwicklung von Mobilitätsmanagement ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etablierung eines Qualitätsstandards für die Beratung und eines Qualifizierungsprofils an Fachleute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördern, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien [https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt in den Unternehmen stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird. Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht die Vernetzung von Verkehrsmitteln, verbessert die Effizienz bei der Nutzung von Verkehrsmitteln und hilft Wegeaufwand zu vermeiden (z.B. durch mobiles Arbeiten, Videokonferenzen usw.). Der letztgenannte Aspekt gewinnt aufgrund der Erfahrungen während der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Wirkung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen, ohne einen Ausbau des Angebotes, auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
* Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten im Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs-, Arbeits- und Tarif-Recht mit Problemen zu kämpfen. Beispiele sind die rechtlichen Anforderungen bei der Einführung von Home Office-Regelungen sowie umweltfreundlicher Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Fehlende Kooperation: Kritische Massen, um neue Mobilitätsangebote wirtschaftlich zu machen, sind häufig von einem mittelständischen Betrieb nur in Allianzen mobilisierbar: Das heißt, dass durchgreifende Verbesserungen der Mobilitätssituation an Gewerbestandorten fallweise nicht im Alleingang, sondern erst durch überbetriebliche Kooperationen mit den Nachbarbetrieben und der Kommune/Region nachhaltig erzielt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachhaltige Mobilität als Teil der Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt [https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet]. Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme abzumildern. Dafür muss es aber sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]. Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland – Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für die derzeitige Situation analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein Fünf-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Erste Schritte sind erkennbar. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf nach wie vor großen Handlungsbedarf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Ansätze zur [[Unterstützung und Förderung]], bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es – wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt – viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen. Die konzeptionellen Grundlagen werden derzeit v.a. in den Städten durch die Zusammenführung von Verkehrsentwicklungsplanung und Mobilitätsmanagement entwickelt. Andere Kommunen ergreifen das Instrument des Mobilitätsmanagements eher situativ, zum Beispiel um lokalen Emissionsthemen akut zu begegnen oder aufgrund angebotener Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Einen verbindlichen Platz (rechtlich oder prozessual) im Zuge integrierter Verkehrsplanung hat das „weiche“ Instrument des Mobilitätsmanagement noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht waren? Das Interesse an der systematischen Beschäftigung mit Mobilitätsfragen ist gestiegen [https://www.mittelstand-energiewende.de/bmm].&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
* dass viele Anbieter von Leasing-Diensträdern die Versteuerung übernehmen (dürfen), wenn die Mitarbeiter sich nach Ablauf der Leasinglaufzeit für den Erwerb des Fahrrades entscheiden [https://www.jobrad.org/restwert.html]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (2011): effizient mobil. Das Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement. Programmdokumentation 2008–2010. Berlin [https://www.dena.de/fileadmin/dena/Dokumente/Pdf/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf /Download]&lt;br /&gt;
*  Technische Universität  Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): Forschungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen – Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement.&amp;quot; Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf  /Download]&lt;br /&gt;
*  DIHK Service GmbH, Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE)(2017): Praxisleitfaden. Betriebliches Mobilitätsmanagement. Berlin [https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf  /Download]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1370</id>
		<title>Unterstützung und Förderung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_und_F%C3%B6rderung&amp;diff=1370"/>
		<updated>2023-05-02T06:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insbesondere in den Ballungsräumen, in denen sich die Verkehrsprobleme konzentrieren, wird nach Lösungen gesucht, welche die Mobilität der Menschen verbessern und gleichzeitig die Belastungen für Mensch und Umwelt reduzieren. Die Schaffung von Anreizen für umweltbewusstes und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zählt zum Instrumentarium der zuständigen Bundes- und Landesministerien. Öffentliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder sonstige Anreize unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Mobilitätskonzepte. Auch steuerliche Anreize (zum Beispiel Dienstfahrzeug, Fahrradbeschaffung) zeigen eine lenkende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen folgenden Ansatzpunkten der Unterstützung und Förderung ist zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Beratungssituation BAUM.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Mobilitätsberatung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe können zu vielen Themen des Mobilitätsmanagements von Anbietern verschiedener Mobilitätsdienstleistungen kostenfreie Beratungen erhalten. Viele regionale Verkehrsverbände haben Anlaufstellen eingerichtet, um Fragen des öffentlichen Verkehrs, aber zunehmend auch von Schnittstellen zu weiteren Mobilitätsangeboten (Fahrradverleih, Car-Sharing usw.) in der jeweiligen Region zu klären. Im Rahmen der Initiative &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; hat das Bundesumweltministerium 300 kostenfreie angebotsneutrale Erstberatungen in Betrieben und Einrichtungen finanziell unterstützt. Dieses Programm endete im Sommer 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das politische Ziel der CO2-Reduktion zu erreichen, setzen Bund und Länder auf verschiedene Förderprogramme. Sie sollen die Verbreitung und Umsetzung bestimmter Mobilitätsmanagement-Maßnahmen vorantreiben. Aktuelles Beispiel ist das Ziel des Ausbaus von Elektromobilität, das in Bund und Ländern zu zahlreichen Förderprogrammen (unter anderem Beschaffung von Fahrzeugen, Bau von Ladeinfrastruktur) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Die Landesregierung NRW schreibt Förderprogramme im Bereich Elektromobilität aus [https://www.elektromobilitaet.nrw/unternehmen/foerderung-fuer-unternehmen/ (ElektroMobilität NRW)]. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden zudem innovative Projekte, zum Beispiel zum Thema Radverkehr, mit Wettbewerben und Förderprogrammen unterstützt [https://www.klimaschutz.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielgruppenorientierte Unterstützung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kommunen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine besondere Rolle. Als Planungsbehörde sind sie direkt oder indirekt für die Konzeption und Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Zudem haben sie häufig Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs. Bei der Unterstützung und Förderung nachhaltiger Mobilität stehen den Kommunen besondere Förderangebote zur Verfügung, etwa bei der Förderung der Elektromobilität oder in den Angeboten für Teilkonzepte der Nationalen Klimaschutzinitiative. &lt;br /&gt;
* Über den DLR wurde im Projekt &amp;quot;Ich entlaste Städte&amp;quot; 2017 bis 2019 ein groß angelegter Praxistest zur Nutzung von Lastenrädern als Transportalternative im Wirtschaftsverkehr durchgeführt. Dabei waren 152 Testräder in einer dreimonatigen Testphase bei rund 800 Unternehmen und Institutionen im Einsatz [https://www.lastenradtest.de/ (Ich entlaste Städte)]. In vielen Städten wurde dieses Angebot in das Mobilitätskonzept integriert (zum Beispiel in München) [https://www.startnext.com/freie-lastenradler-muenchen]&lt;br /&gt;
* Der Bau von Elektro-Ladesäulen wird vom Bund und in vielen Bundesländern von der öffentlichen Hand bezuschusst (z.B. [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-elektrofahrzeuge.html BMVI]).&lt;br /&gt;
* Das Bundesverkehrsministerium hat am 01.06.2018 eine Förderrichtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bekannt gemacht [https://www.mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderaufruf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Förderprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südhessen effizient mobil: Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.suedhessen-effizient-mobil.de/ Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modellregion für nachhaltige Mobilität: Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds&amp;quot;, soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/ Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Arbeit-und-Wirtschaft/Wirtschaftsfoerderung/Grundlagen/bmm.html Zum Förderprogramm der Stadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM), Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&amp;amp;vd_id=17777&amp;amp;ver=8&amp;amp;val=17777&amp;amp;sg=0&amp;amp;menu=1&amp;amp;vd_back=N Zur FöRi-MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/nachhaltige-mobilitaet/mobilitaetsmanagement/foerderprogramm-betriebliches-und-behoerdliches-mobilitaetsmanagement/ Zum Förderprogramm B2MM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb &amp;quot;IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie&amp;quot;, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen sind: 31. März 2020, 31. Oktober 2020, 31. März 2021, 31. Oktober 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.foerderinfo.bund.de/rss/bekanntmachung/4311/ Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsbüro B.A.U.M. Consult in Hamm [http://www.baumgroup.de/] hat im Herbst 2017 eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit einer Leistung von 2x11 kW bzw. 1x22 kW errichtet. Mit dem Vermieter wurde eine geeignete Stelle auf dem Betriebsgelände abgestimmt, von Handwerkern und Herstellern wurden Kostenvoranschläge eingeholt. Zudem musste der örtliche Netzbetreiber über das Vorhaben informiert werden. Der Förderantrag wurde am 2.11.2017 gestellt und am 6.12.2017 von der Bezirksregierung bewilligt. Anfang Januar 2018 begannen die Bauarbeiten, am 16.01.2018 wurde die Anlage in Betrieb genommen [https://www.csr-news.net/news/2018/02/01/erste-oeffentliche-ladestation-fuer-elektroautos-in-heessen-eroeffnet/]. Den Ladepunkt finden Sie [https://www.plugsurfing.com/de/privatkunden/ladestations-karte.html?query=Hamm/ hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ladesäule BAUM Hamm 2018.jpg|frame|Ladeinfrastruktur B.A.U.M. Hamm 2018 (Bildquelle: B.A.U.M. Hamm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links zu Förderprogrammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Förderprogramm &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; des BMDV, veröffentlicht am 01.06.2018 im Bundesanzeiger [https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_official_part]&lt;br /&gt;
* Förderinfo des Bundes zur Förderung von Elektromobilität [https://www.foerderinfo.bund.de/elektromobilit%C3%A4t].&lt;br /&gt;
* Info zu Förderprogrammen des Bundes zu neuen Fahrzeug- und Systemtechnologien [https://www.foerderinfo.bund.de/de/verkehrstechnologien-188.php]&lt;br /&gt;
* Informationen zur Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit zahlreichen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilität [https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/investive-massnahmen]&lt;br /&gt;
* Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes [https://www.foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen-53.php?BundLandEU=1,2,3&amp;amp;Thema=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In vielen Kommunen gibt es Ansprechpartner für das Thema Mobilität und deren Fördermöglichkeiten. In der Stadtverwaltung sind es die entsprechenden Fachabteilungen (Verkehrsplanung), Klimaschutzmanager oder Umweltämter, die Mobilitätsfragen beantworten. Die Wirtschaftsförderungen sind für Fördermittelinformationen ansprechbar. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Informationsstellen (Beispiel: Zukunftsnetz Mobilität NRW [https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrswende - eine hauptsächlich kommunale Aufgabe. In: Zukunft Mobilität 2014 [https://www.zukunft-mobilitaet.net/42618/umwelt/verkehrswende-kommunen-gestaltung-buegerbeteiligung-stadtentwicklung/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=1369</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=1369"/>
		<updated>2023-05-02T06:49:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Michael Weber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitarbeiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreichbarkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Standort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des bundesweiten Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMDV werden seit 2017 Materialien entwickelt und weiterentwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des betrieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer [https://mobil-gewinnt.de/data/dokumente/mobil_gewinnt_best_practice_final.pdf  Broschüre ] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betrieben und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufgezeigt und spezifische Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 26 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen [https://mobil-gewinnt.de/Foerderung/Foerderrichtlinie Förderprogramms] des Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -orten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft werden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Mobility Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Digitalisierung: Multimodale Plattformen, Software, Tools und Apps]] - Wie können digitale Angebote unterstützen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Michael Weber</name></author>
		
	</entry>
</feed>