<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.mobilprofit.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Johannes+Auge</id>
	<title>Mobil Gewinnt WIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.mobilprofit.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Johannes+Auge"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Johannes_Auge"/>
	<updated>2026-04-04T15:48:45Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.31.0</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=508</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=508"/>
		<updated>2018-09-07T08:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitarbeiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreichbarkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Standort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
Das bundesweite Projekt „mobil gewinnt“&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des betrieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer Broschüre [[Der Link zur Broschüre ist noch nicht eingerichtet, da diese soeben erst fertiggestellt worden ist. Sobald das pdf der Broschüre zum Download bereit steht erfolgt hier und an allen nachfolgenden Stellen die Verlinkung mit der Broschüre]] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betriebe und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche auf die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 24 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen Förderprogramms [https://mobil-gewinnt.de/wettbewerb/gewinner/] des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des be-trieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Sta-bilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=506</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=506"/>
		<updated>2018-09-07T08:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitar-beiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreich-barkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betriebli-chen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Stand-ort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
Das bundesweite Projekt „mobil gewinnt“&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des be-trieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmana-gements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer Broschüre [[Der Link zur Broschüre ist noch nicht eingerichtet, da diese soeben erst fertiggestellt worden ist. Sobald das pdf der Broschüre zum Download bereit steht erfolgt hier und an allen nachfolgenden Stellen die Verlinkung mit der Broschüre]] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betriebe und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche auf die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 24 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen Förderprogramms [https://mobil-gewinnt.de/wettbewerb/gewinner/] des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des be-trieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Sta-bilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=504</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=504"/>
		<updated>2018-09-07T08:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitar-beiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreich-barkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betriebli-chen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Stand-ort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
Das bundesweite Projekt „mobil gewinnt“&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des be-trieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmana-gements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer Broschüre [[Der Link zur Broschüre ist noch nicht eingerichtet, da diese soeben erst fertiggestellt worden ist. Sobald das pdf der Broschüre zum Download bereit steht erfolgt hier und an allen nachfolgenden Stellen die Verlinkung mit der Broschüre]] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betriebe und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche auf die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 24 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen Förderprogramms [https://mobil-gewinnt.de/wettbewerb/gewinner/] des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobi-litätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt warden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des be-trieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Sta-bilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=503</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=503"/>
		<updated>2018-09-07T08:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitar-beiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreich-barkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betriebli-chen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Stand-ort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
Das bundesweite Projekt „mobil gewinnt“&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des be-trieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmana-gements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer Broschüre [Der Link zur Broschüre ist noch nicht eingerichtet, da diese soeben erst fertiggestellt worden ist. Sobald das pdf der Broschüre zum Download bereit steht erfolgt hier und an allen nachfolgenden Stellen die Verlinkung mit der Broschüre] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betriebe und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche auf die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 24 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen Förderprogramms [https://mobil-gewinnt.de/wettbewerb/gewinner/] des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobi-litätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt warden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des be-trieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Sta-bilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=501</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=501"/>
		<updated>2018-09-07T08:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitar-beiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreich-barkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betriebli-chen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Stand-ort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
Das bundesweite Projekt „mobil gewinnt“&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des be-trieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmana-gements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer Broschüre [Link einfügen] zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betriebe und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche auf die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 24 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen Förderprogramms [https://mobil-gewinnt.de/wettbewerb/gewinner/] des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobi-litätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt warden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des be-trieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Sta-bilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Dienst-_und_Gesch%C3%A4ftsreisen&amp;diff=293</id>
		<title>Dienst- und Geschäftsreisen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Dienst-_und_Gesch%C3%A4ftsreisen&amp;diff=293"/>
		<updated>2018-08-03T12:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;2017 gab es in Deutschland 11,2 Millionen Geschäftsreisende. 187,5 Mio. Geschäftsreisen führten in diesem Jahr zu Reisekosten in Höhe von 52,5 Milliarden Euro.(VDR-Geschäftsreiseanalyse 2018 [https://www.vdr-service.de/fileadmin/der-verband/fachmedien/geschaeftsreiseanalyse/VDR-Geschaeftsreiseanalyse-2018.pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modal Split (Anzahl der Wege) verteilte sich im Landverkehr 2008 bei Dienst- und Geschäftsreisen auf die verschiedenen Verkehrsmittel wie folgt: 87,4% Pkw-Alleinfahrer, 1,3% Pkw-Mitfahrer, 4,1% Öffentlicher Verkehr, 3,3% Fahrrad, 3,9% zu Fuss.(Quelle: Verkehr in Zahlen 2017/2018) [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/verkehr-in-zahlen-pdf-2017-2018.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das betriebliche Mobilitätsmanagement ist das Dienstreisegeschehen somit ein wichtiges Handlungsfeld, das darüber hinaus zahlreiche Verbindungen zum Handlungsfeld Fuhrpark und zur privaten Mobilität der Mitarbeiter aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation von Dienst- und Geschäftsreisen ist v.a. in größeren Unternehmen eine eigenständige Aufgabe. Diese hat unterschiedliche Bezeichnungen (Travel Managagement, Dienstreiseservice, Business Travel Center, Corporate Mobility Service). In großen Unternehmen ist das Travel Management häufig innerhalb des Personalbereiches, im Bereich Finanzen oder auch im Einkauf angesiedelt. In Unternehmen mit geringerem Reiseaufkommen werden die Dienstreisen häufig von den Mitarbeitern selbst organisiert, die Reisekosten in der Verwaltung abgerechnet. Die Anzahl der Unternehmen, die in einem eigenen Bereich ein systematisches Travel Management aufgebaut haben, ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. (VDR-Geschäftsreiseanalyse 2014 [https://www.vdr-service.de/fileadmin/der-verband/fachmedien/geschaeftsreiseanalyse/vdr_gra2014.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein systematisches Travel Management umfasst folgende Aufgaben:&lt;br /&gt;
*  Organisation von Reisen&lt;br /&gt;
*  Reisekostenabrechnung, &lt;br /&gt;
*  Veranstaltungsmanagement&lt;br /&gt;
*  Versicherung/Sicherheit/Gesundheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden Reise-, Fuhrpark- und Veranstaltungsmanagement kombiniert, um Synergien für eine optimale geschäftliche Mobilität ressort- und abteilungsübergreifend nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Travel Management verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Direkte Kosteneinsparungen&lt;br /&gt;
*  Zufriedenheit der Geschäftsreisenden&lt;br /&gt;
*  Reibungslose Organisation der Buchungs- und Abrechnungsprozesse&lt;br /&gt;
*  Effiziente Prozessorganisation&lt;br /&gt;
*  Herstellung von Transparenz hinsichtlich Organisation, Reiseumfang und Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufbau eines Travel Managements&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe beschreiben in ihrer Reiserichtlinie das Ziel einer wirtschaftlich sinnvollen und ökologisch verträglichen Reiseorganisation. Im Alltagsbetrieb gibt es aber niemanden, der überblicken kann, wie die Mitarbeiter reisen. Erst bei der Dienstreiseabrechnung erfolgt eine Kontrolle des Dienstreisegeschehens. Eine Steuerung im Hinblick auf die Zielsetzungen findet meist nicht statt. Je nach Umfang der Reisetätigkeit kann es sich lohnen, für diese Aufgabe Personal aufzubauen. Anhand der in der Bilanz des Unternehmens ausgewiesenen Kosten für Reisetätigkeiten lässt sich abschätzen, ob sich eine Intensivierung des Travel Managements wirtschaftlich lohnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiserichtlinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reiserichtlinie ist ein wichtiges Steuerungsinstrument im Mobilitätsmanagement von Betrieben, da sie u.a. die Wahl der Reisemittel vorgibt. Je differenzierter die in der Reiserichtlinie gemachten Vorgaben und Ziele sind, desto wichtiger ist das Controlling der Geschäftsreiseprozesse (Travel Management).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehrsvermeidung z.B. durch Telefon- und Videokonferenzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mobilitätsmanagement ist dann am Effektivsten, wenn der Zweck einer Reise (z.B. eine Besprechung mit einem Kunden) erfüllt werden kann, ohne dass dafür der Ort gewechselt werden muss. Mit zunehmender Digitalisierung ergeben sich Optionen, die zunehmend von Betrieben genutzt werden. So ist der Anteil von Großbetrieben (mit über 500 Mitarbeitern), die Telefonkonferenzen nutzen, von 73% (2008) auf 93% (2018) gestiegen. In kleineren Betrieben (unter 500 Mitarbeiter) ist der Anteil im gleichen Zeitraum von 53% auf 85% gestiegen.&lt;br /&gt;
Auch Video- und Webkonferenzen gehören mittlerweile in der Mehrzahl der Unternehmen zum Standard. 64% der Großbetriebe (2008: 55%) und 45% der Kleinbetriebe (2008: 18%) greifen auf diese Technologien zurück. (Quelle: VDR-Geschäftsreiseanalyse 2018 [https://www.vdr-service.de/fileadmin/der-verband/fachmedien/geschaeftsreiseanalyse/VDR-Geschaeftsreiseanalyse-2018.pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer verbindlichen Regelung für die Verkehrsmittelwahl können Betriebe die Mitarbeiter bei der Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel unterstützen. &lt;br /&gt;
*  Je nach Reisehäufigkeit lohnt sich die Nutzung von BahnCards, mit denen die Bahntickets um 25 oder 50 Prozent günstiger werden; mit einer BahnCard 100 entfällt der Kauf einer Fahrkarte sogar komplett. Zudem existieren in vielen Unternehmen Regelungen, dass die BahnCard auch für private Fahrten genutzt werden darf.&lt;br /&gt;
*  Die Nutzung des Fahrrades für Dienstzwecke lohnt sich in Innenstadtlagen aus verschiedenen Gründen: Zeit- und Kostenvorteile, Planbarkeit, Bewegungsförderung. Auch in Stadtrandlagen und im ländlichen Raum kann das Fahrrad zu Dienstzwecken eingesetzt werden, mit einem Pedelec erhöhen sich die Strecken, die mit diesem umweltfreundlichen Verkehrsmittel zurückgelegt werden können. Werden den Mitarbeitern Diensträder zur Verfügung gestellt, können diese wie Dienstautos mit entsprechenden Regelungen auch privat genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grünes bzw. Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Veranstaltungsmanagement ist in manhcne Betrieben ein wichtiger Teil des Geschäfts. Die Organisation von Veranstaltungen (Messen, Kongressen, Kundenevents usw.) sollte in das betriebliche Mobilitätsmanagement einbezogen werden, um auch Kunden und Gäste bei der Anreise zu unterstützen. Dabei hat die Wahl des Veranstaltungsorts großen Einfluss auf die Mobilitätsoptionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Betriebe wissen nicht, wie hoch die betrieblichen Aufwändungen für ihre Reisetätigkeiten sind, und welche Verkehrsmittel von den Mitarbeitern genutzt werden. Zu Beginn macht es deshalb Sinn, sich anhand der Reisekostenabrechnungen einen Überblick zu verschaffen. Es reicht meistens schon aus, wenn Sie einmal die Reisekostenabrechnungen der letzten ein oder zwei Monate systematisch auswerten nach Reisemittel, Strecke, Kosten und Mitarbeiter. Damit ergeben sich häufig schon Ansatzpunkte für erste Maßnahmen, z.B.:&lt;br /&gt;
*  Bündelung von Fahrten zu identischen Zielorten&lt;br /&gt;
*  Unterstützung des Umstiegs auf Bus und Bahn&lt;br /&gt;
*  Abstimmung der Nutzung des Privat-Pkw für Dienstreisen mit der Verfügbarkeit von Poolfahrzeugen im Fuhrpark &lt;br /&gt;
Durch diesen ersten Überblick werden die Potenziale einer systematischen Erfassung und Analyse der Dienstreisetätigkeiten deutlich. Durch einfache Erweiterungen im Dienstreise-Abrechnungsprozess (z.B. Angabe des Verkehrsmittels) lassen sich Dienstreisen künftig besser und zielgerichtete organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet finden sich zahlreiche Standardvorlagen für die Gestaltung von Reiserichtlinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Barmenia Versicherungen legen auch bei Geschäftsreisen wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Kriterien zugrunde: Die Vermeidung von Reisen ist natürlich der beste Weg, CO2-Emissionen zu senken. Technische Möglichkeiten wie Homeoffice, Online-Seminare und Videokonferenzen reduzieren Arbeitswege und Geschäftsreisen. Fallen Dienstreisen an, liegt der Fokus auf emissionsfreien Fahrten mit der Deutschen Bahn (DB). Dies wurde auch in der Reiserichtlinie dokumentiert. Reisen werden bei der Barmenia über ein Tool gebucht, das CO2-Emissionen bei Flügen ausweist und die Bahn als Alternative anbietet. Kommunikationsmaßnahmen sorgten für die notwendige Sensibilisierung der Mitarbeiter. Dazu gehörte der erstmals im Jahr 2013 veranstaltete Nachhaltigkeitstag am Wuppertaler Hauptsitz, an dem u. a. die DB ihr Angebot präsentierte. Darüber hinaus werden alle Geschäftsreisen in einer CO2-Bilanz erfasst, in Emissionen umgerechnet und über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt kompensiert. Seit 2016 wirtschaften die Wuppertaler Hauptverwaltungen klimaneutral. (Quelle: Broschüre mobil gewinnt)&lt;br /&gt;
*  Die Naturstrom AG arbeitet an zwölf Standorten in Deutschland, um vor Ort die Energieversorgung positiv zu verändern. Schon immer war es Firmenpolitik, bei Geschäftsreisen als erste Option die Bahn zu nutzen und bei kürzeren Strecken eines der firmeneigenen E-Autos. Seit Anfang 2018 sind an allen Standorten Videokonferenzsysteme im Einsatz, um sowohl den zeitlichen Reiseaufwand als auch durch Reisen bedingte Emissionen zu reduzieren. Dadurch ist eine Abstimmung zwischen den Standorten und innerhalb von Abteilungen, die an mehreren Standorten verteilt sind, wesentlich vereinfacht worden. (Quelle: Broschüre mobil gewinnt)&lt;br /&gt;
*  Der B.A.U.M.-Standort in Hamm hat bereits 2003 eine Bilanzierung der Reisetätigkeiten seiner Mitarbeiter vorgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass die Bahnreisenden mit BahnCard50 Reisekosten in Höhe von etwa 0,15 Euro pro km verursachen, während die Autofahrer die Nutzung ihres Fahrzeugs mit 0,30 Euro pro km vergütet bekommen. Seit 2004 erhalten Bahnfahrer nunmehr die Hälfte der eingesparten Kosten als Bonus zurück. Damit wird ein Anreiz gesetzt, um den in Arbeitsvertrag und Reiserichtlinie dokumentierten Vorrang der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für die Mitarbeiter attraktiver zu machen. (Quelle: B.A.U.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) (2018): VDR-Geschäftsreiseanalyse 2018, 16. Auflage [https://www.vdr-service.de/fileadmin/der-verband/fachmedien/geschaeftsreiseanalyse/VDR-Geschaeftsreiseanalyse-2018.pdf]&lt;br /&gt;
*  VCD e.V. (2008): Geschäftsreisen - erfolgreich, effizient, umweltverträglich&lt;br /&gt;
* Oblasser, Christian; Riediger, Martina (2015): Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement mit Strategie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Der VCD-Leitfaden &amp;quot;Geschäftsreisen - erfolgreich, effizient, umweltverträglich&amp;quot; von 2008 ist zwar mittlerweile über 10 Jahre alt. Die darin enthaltenen Tipps und Hinweise haben jedoch nicht an Aktualität eingebüßt. [https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Publikationsdatenbank/Tourismus/VCD_Leitfaden_Geschaeftsreisen_2008.pdf]&lt;br /&gt;
*  Viele Hinweise für nachhaltiges Reisen und einen Überblick über Siegel und Zertifikate für nachhaltigen Tourismus bietet der Artikel [http://www.forum-csr.net/News/8224/ReisenmitHerzundVerstand.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=252</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=252"/>
		<updated>2018-08-03T07:22:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Tipps und Tricks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Car Policy ist ein unternehmensinternes Regelwerk für die Organisation der Fuhrparkaufgaben im Unternehmen. Mit der Car Policy regelt der Betrieb, welcher Mitarbeiter unter welchen Voraussetzungen ein Geschäftsfahrzeug erhalten und nutzen kann. In der Car Policy ist nicht nur die Fuhrparkstruktur – abgestimmt auf die praktischen Bedürfnisse und den Mobilitätsbedarf des Unternehmens – festgelegt. Ihre Inhalte und Vorgaben sind auch ganz entscheidend für die Kosten des Fuhrparks. Die Car Policy sollte stets so zugeschnitten sein, dass sie alle Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllt und zum anderen auch die Dienstwagengewährung als nicht unwichtiger Mitarbeiter-Motivationsfaktor erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
Neben der Car Policy gibt es den Dienstwagenüberlassungsvertrag, den das Unternehmen mit jedem Fahrer einzeln abschließt und der die konkreten Rechte und Pflichten des Fahrers individuell regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Car Policy verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Kostentransparenz und Budgetsicherheit für den Fuhrpark&lt;br /&gt;
*  Hohe Sicherheit, Qualität und Transparenz in den Fuhrparkprozessen&lt;br /&gt;
*  Hohe Akzeptanz und Motivation bei den Mitarbeitern&lt;br /&gt;
*  Imagegewinn für Ihr Unternehmen durch einen umweltbewussten Außenauftritt&lt;br /&gt;
*  Berücksichtigung von Vollkosten und möglichen Einsparpotentialen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptbereiche einer Car Policy gliedern sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
*  Vergabe und Nutzung von Fahrzeugen an Mitarbeiter definierter Gruppen&lt;br /&gt;
*  Definition von Referenzfahrzeugen (Hersteller, Modell, Ausstattung, Kosten- bzw. Budgetbetrachtung)&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftliche Vorgaben (Kostenobergrenzen, Total Cost of Ownership)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit einiger Zeit finden immer mehr Umweltaspekte Eingang in die Car Policies von Unternehmen. So sind die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, die sich an die Hersteller von Kfz richten, für viele Unternehmen ein Richtschnur für die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Fuhrpark. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten stehen viele Fuhrparkmanager vor neuen Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Car Policy vorhandenen bietet diese für das Mobilitätsmanagement des Betriebs erste Hinweise: Nach welchen Kriterien werden Fahrzeuge beschafft? Inwieweit spielen hierbei bereits Umweltaspekte (wie z.B. CO2-Grenzwerte) eine Rolle? Welche Mitarbeiter erhalten Dienstwagen gestellt? Welche Kosten werden vom Betrieb, welche vom Mitarbeiter übernommen? Für den Mobilitätsmanager sind dieses wichtige Hinweise, wenn es darum gehen soll, den Fuhrpark aus wirtschaftlichen oder ökologischen Gründen zu überprüfen, oder den Fuhrpark in ein übergreifendes Mobilitätsmanagement zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Fällen empfiehlt sich ein intensiver Dialog mit den Dienstwagen-berechtigten Personenkreisen. Schließlich ist der Dienstwagen häufig ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsvertrages, der nicht einfach aufgekündigt werden kann. Die Weiterentwicklung der Car-Policy sollte sich also sowohl an den betrieblichen Interessen (Wirtschaftlichkeit, Image) orientieren als auch an den Mobilitätsanforderungen der Mitarbeiter (Sicherheit, Komfort, Kosten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Invielen Fällen lohnt sich die Analyse der Reisetätigkeiten, die mit dem Fahrzeug abgedeckt werden sollen. Werden häufig dieselben Strecken gefahren? Befinden sich viele Fahrtstrecken in Städten mit einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr? Wie hoch sind die Fahrleistungen pro Tag, pro Monat, pro Jahr? Aus diesen Informationen lassen sich Rückschlüsse auf die vorhandenen Mobilitätsalternativen ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist es häufig die Beschaffung verbrauchsärmerer Fahrzeuge, die noch nicht einmal mit einem Wechsel der Fahrzeugklassen verbunden sein muss. In vielen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter von Vorteil, auf kleinere Fahrzeuge umzusteigen. Bei täglichen Strecken &amp;lt; 150 km könnten Elektrofahrzeuge eine auch wirtschaftliche Alternative sein. Und in manchen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter sinnvoller sein, in eine BahnCard 100 (freie Fahrt auf allen Strecken des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs) zu investieren, und die betrieblichen (und privaten) Fahrten mit verschiedenen Verkehrsmitteln intermodal zu gestalten. Weiterer Vorteil mit wirtschaftlichen Effekten: Die Fahrtzeiten können im Zug effektiv als Arbeitszeit genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Tricks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet gibt es zahlreiche Portale mit Informationen zu Car Policies bzw. Dienstwagenordnungen. Dort findet man auch Muster für Car Policies, die jedoch häufig noch ohne Kriterien des Umweltschutzes ausformuliert sind. Im Ratgeber &amp;quot;Dienstwagen- und Mobilitätsmanagement&amp;quot; der Frankfurt Business Media GmbH ist das Muster einer Green Car Policy abgedruckt.[https://www.compbenmagazin.de/ratgeber-dienstwagen-und-mobilitaetsmanagement-2018/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Leasinggesellschaften unterstützen ihre Kunden bei der Erstellung und Überarbeitung einer Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Versicherungen bieten oftmals Hilfestellung an. [https://www.hdi.global/downloadcenter/DE_de/Fahrzeuge/flotte_und_fuhrpark/fachinfo_kraft_dienstwagenregelung_404-K401.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.[https://www.cr-bericht.telekom.com/site13/klima-und-umwelt/klimaschonende-mobilitaet]&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der [[Fuhrpark]] immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Frankfurt Business Media GmbH (Hrsg.) (2018): Dienstwagen- und Mobilitätsmanagement 2018 [https://www.compbenmagazin.de/ratgeber-dienstwagen-und-mobilitaetsmanagement-2018/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=251</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=251"/>
		<updated>2018-08-03T07:21:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Car Policy ist ein unternehmensinternes Regelwerk für die Organisation der Fuhrparkaufgaben im Unternehmen. Mit der Car Policy regelt der Betrieb, welcher Mitarbeiter unter welchen Voraussetzungen ein Geschäftsfahrzeug erhalten und nutzen kann. In der Car Policy ist nicht nur die Fuhrparkstruktur – abgestimmt auf die praktischen Bedürfnisse und den Mobilitätsbedarf des Unternehmens – festgelegt. Ihre Inhalte und Vorgaben sind auch ganz entscheidend für die Kosten des Fuhrparks. Die Car Policy sollte stets so zugeschnitten sein, dass sie alle Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllt und zum anderen auch die Dienstwagengewährung als nicht unwichtiger Mitarbeiter-Motivationsfaktor erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
Neben der Car Policy gibt es den Dienstwagenüberlassungsvertrag, den das Unternehmen mit jedem Fahrer einzeln abschließt und der die konkreten Rechte und Pflichten des Fahrers individuell regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Car Policy verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Kostentransparenz und Budgetsicherheit für den Fuhrpark&lt;br /&gt;
*  Hohe Sicherheit, Qualität und Transparenz in den Fuhrparkprozessen&lt;br /&gt;
*  Hohe Akzeptanz und Motivation bei den Mitarbeitern&lt;br /&gt;
*  Imagegewinn für Ihr Unternehmen durch einen umweltbewussten Außenauftritt&lt;br /&gt;
*  Berücksichtigung von Vollkosten und möglichen Einsparpotentialen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptbereiche einer Car Policy gliedern sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
*  Vergabe und Nutzung von Fahrzeugen an Mitarbeiter definierter Gruppen&lt;br /&gt;
*  Definition von Referenzfahrzeugen (Hersteller, Modell, Ausstattung, Kosten- bzw. Budgetbetrachtung)&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftliche Vorgaben (Kostenobergrenzen, Total Cost of Ownership)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit einiger Zeit finden immer mehr Umweltaspekte Eingang in die Car Policies von Unternehmen. So sind die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, die sich an die Hersteller von Kfz richten, für viele Unternehmen ein Richtschnur für die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Fuhrpark. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten stehen viele Fuhrparkmanager vor neuen Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Car Policy vorhandenen bietet diese für das Mobilitätsmanagement des Betriebs erste Hinweise: Nach welchen Kriterien werden Fahrzeuge beschafft? Inwieweit spielen hierbei bereits Umweltaspekte (wie z.B. CO2-Grenzwerte) eine Rolle? Welche Mitarbeiter erhalten Dienstwagen gestellt? Welche Kosten werden vom Betrieb, welche vom Mitarbeiter übernommen? Für den Mobilitätsmanager sind dieses wichtige Hinweise, wenn es darum gehen soll, den Fuhrpark aus wirtschaftlichen oder ökologischen Gründen zu überprüfen, oder den Fuhrpark in ein übergreifendes Mobilitätsmanagement zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Fällen empfiehlt sich ein intensiver Dialog mit den Dienstwagen-berechtigten Personenkreisen. Schließlich ist der Dienstwagen häufig ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsvertrages, der nicht einfach aufgekündigt werden kann. Die Weiterentwicklung der Car-Policy sollte sich also sowohl an den betrieblichen Interessen (Wirtschaftlichkeit, Image) orientieren als auch an den Mobilitätsanforderungen der Mitarbeiter (Sicherheit, Komfort, Kosten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Invielen Fällen lohnt sich die Analyse der Reisetätigkeiten, die mit dem Fahrzeug abgedeckt werden sollen. Werden häufig dieselben Strecken gefahren? Befinden sich viele Fahrtstrecken in Städten mit einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr? Wie hoch sind die Fahrleistungen pro Tag, pro Monat, pro Jahr? Aus diesen Informationen lassen sich Rückschlüsse auf die vorhandenen Mobilitätsalternativen ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist es häufig die Beschaffung verbrauchsärmerer Fahrzeuge, die noch nicht einmal mit einem Wechsel der Fahrzeugklassen verbunden sein muss. In vielen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter von Vorteil, auf kleinere Fahrzeuge umzusteigen. Bei täglichen Strecken &amp;lt; 150 km könnten Elektrofahrzeuge eine auch wirtschaftliche Alternative sein. Und in manchen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter sinnvoller sein, in eine BahnCard 100 (freie Fahrt auf allen Strecken des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs) zu investieren, und die betrieblichen (und privaten) Fahrten mit verschiedenen Verkehrsmitteln intermodal zu gestalten. Weiterer Vorteil mit wirtschaftlichen Effekten: Die Fahrtzeiten können im Zug effektiv als Arbeitszeit genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Tricks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet gibt es zahlreiche Portale mit Informationen zu Car Policies bzw. Dienstwagenordnungen. Dort findet man auch Muster für Car Policies, die jedoch häufig noch ohne Kriterien des Umweltschutzes ausformuliert sind. Im Ratgeber &amp;quot;Dienstwagen- und Mobilitätsmanagement&amp;quot; der Frankfurt Business Media GmbH ist das Muster einer Green Car Policy abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Leasinggesellschaften unterstützen ihre Kunden bei der Erstellung und Überarbeitung einer Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Versicherungen bieten oftmals Hilfestellung an. [https://www.hdi.global/downloadcenter/DE_de/Fahrzeuge/flotte_und_fuhrpark/fachinfo_kraft_dienstwagenregelung_404-K401.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.[https://www.cr-bericht.telekom.com/site13/klima-und-umwelt/klimaschonende-mobilitaet]&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der [[Fuhrpark]] immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Frankfurt Business Media GmbH (Hrsg.) (2018): Dienstwagen- und Mobilitätsmanagement 2018 [https://www.compbenmagazin.de/ratgeber-dienstwagen-und-mobilitaetsmanagement-2018/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Fuhrpark&amp;diff=250</id>
		<title>Fuhrpark</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Fuhrpark&amp;diff=250"/>
		<updated>2018-08-03T07:00:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Weitere Hilfestellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Fuhrpark ist in vielen betrieblichen Mobilitätskonzepten eine wichtige Größe, manchmal steht er sogar im Zentrum der Betrachtungen. Durch ein systematisches Fuhrparkmanagement lassen sich viele Ziele des Mobilitätsmanagements (vor allem die Reduzierung von Treibstoffverbräuchen und damit von Kosten und Umweltbelastungen) unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Fuhrpark umfasst die Gesamtheit der Fahrzeuge eines Betriebs:&lt;br /&gt;
*  Pkw&lt;br /&gt;
*  Kleintransporter&lt;br /&gt;
*  Lkw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber auch andere Nutzfahrzeuge, wie Fahrräder, Eisenbahnen, Kehrmaschinen. [https://de.wikipedia.org/wiki/Fuhrpark] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtungen im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements konzentrieren sich auf diejenigen Fahrzeuge, mit denen Personen transportiert werden (Personenmobilität in Abgrenzung zum Gütertransport).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es etwa 4,5 Millionen Fahrzeuge der Personenmobilität (Pkw und Kleintransporter) als Flottenfahrzeuge in rund 1,6 Millionen Firmenfuhrparks. Etwa 16.000 Fuhrparks haben mehr als 20 Fahrzeuge. Etwa zehn Prozent des Gesamt-Pkw-Bestandes in Deutschland sind gewerblich. 2017 lag der Anteil der gewerblichen Fahrzeuge an den Neuzulassungen bei 35 Prozent. (Quelle: [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de/de/Branche-und-Markt/Flottenmarkt-Deutschland]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den größeren Fuhrparks (mit mehr als 20 Fahrzeugen) hat sich das Fuhrparkmanagement (auch Flottenmanagement) als eigenständige Profession entwickelt. Es umfasst das Verwalten, Planen, Steuern und Überwachen im Fuhrpark. [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement] Für das Fuhrparkmanagement gibt es zahlreiche Handbücher, Zeitschriften, Messen und Angebote der Aus- und Weiterbildung. Die ökonomisch-ökologische Entwicklung der Fuhrparke ist bereits seit langem ein wichtiges Thema in der Branche, da durch den effizienten Einsatz von Treibstoffen wirtschaftliche (Kostensenkung) wie ökologische (Klimaschutz) Ziele erreicht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Mobilitätsmanagements findet häufig eine Verzahnung des Fuhrparkmanagements mit anderen betrieblichen Bereichen statt. Diese wird auch durch innere und äußere Faktoren vorangetrieben:&lt;br /&gt;
*  Die Auslastung der Fahrzeuge ist eine wichtige Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit des Fuhrparks. Sie hängt aber u.a. auch davon ab, welche anderen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen und wie diese von den Mitarbeitern genutzt werden.&lt;br /&gt;
*  Die Integration der [[Elektromobilität]] ist in vielen Betrieben ein aktuelles Thema. Die damit verbundenen Aufgaben (z.B. Aufbau von Ladeinfrastruktur) erweitern das klassische Gebiet des Fuhrparkmanagers und erfordern Kooperation mit anderen betrieblichen Bereichen.&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen von betrieblichen Klimaschutzbilanzen wird deutlich, welche Bedeutung der Fuhrpark auf den Gesamtenergieverbrauch eines Unternehmens hat. Während der Anteil des Fuhrparks in produzierenden Betrieben in der Regel gering ist, steigt er in Dienstleistungs- und vertriebsorientierten Unternehmen deutlich an.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Betrieben ist deshalb mit der Einführung eines Mobilitätsmanagements das Aufgabenspektrum des Fuhrparkmanagements erweitert oder mit anderen betrieblichen Funktionsbereichen verzahnt worden (Dienstreise- bzw. Travel Management). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Ansatzpunkte für den Fuhrpark im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätskonzeptes beschrieben. Für drei Einzelaspekte,&lt;br /&gt;
*  [[Green Car Policy]]&lt;br /&gt;
*  [[Elektromobilität]]&lt;br /&gt;
*  [[Corporate Carsharing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind eigenständige Kapitel erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Firmenwagen vs. Poolfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Weiterentwicklung des Fuhrparks im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ist es sinnvoll, zwischen personengebunden Fahrzeugen (so genannten Firmen- oder Dienstwagen) und gemeinsam genutzten Fahrzeugen (so genannten Poolfahrzeugen) zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
*  Firmenwagen werden Führungskräften, leitenden Angestellten und Vertriebsmitarbeitern zur Verfügung gestellt. Wenn diese den Pkw auch für private Zwecke nutzen, erfolgt die Besteuerung dieses Vorteils anhand der so genannten Ein-Prozent-Regelung (s. auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Firmenwagen]). Firmenwagen werden meistens intensiv genutzt (Jahreskilometerleistung &amp;gt; 50.000 Kilometer) und stehen anderen Personen i.d.R. nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
*  Poolfahrzeuge stehen hingegen mehreren oder allen Mitarbeitern eines Unternehmens für dienstliche Fahrten bereit. Eine Nutzung für private Zwecke ist nur in Ausnahmen zulässig und unterliegt strengen steuerrechtlichen Regeln. Poolfahrzeuge weisen häufig einen niedrigen Nutzungsgrad auf (Jahreskilometerleistung &amp;lt; 20.000 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschaffung von Fahrzeugen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffung der Fahrzeuge ist vor allem bei Firmenwagen, aber auch bei Poolfahrzeugen, eine wichtige Stellgröße für die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit der Flotte. In vielen Betrieben werden die Modalitäten der Fahrzeugbeschaffung durch eine so genannte Car Policy vorgegeben, d.h. Größe und Ausstattung, aber auch die Nutzung der Fahrzeuge wird an bestimmte Kriterien wie z.B. Funktion im Betrieb, Einsatzbereich usw. geknüpft. Enthält die Car Policy Ziele und Anforderungen zur ökologischen Optimierung des Fuhrparks (z.B. CO2-Grenzwerte) spricht man von einer Green Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen siehe &amp;quot;[[Green Car Policy]]&amp;quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Fuhrparkanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuhrparkanalyse ist ein Teil des Fuhrparkmanagements [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement]. Die Fuhrparkanalyse bietet einen guten Überblick über den Einsatz des Fuhrparks und ermöglicht damit Verbesserungen bei Tourenplanung, Fahrereinsatz,  Kosten und Umweltauswirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effizienzsteigerung im Fuhrpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Fuhrparkanalyse ergeben sich häufig Möglichkeiten zur ökonomischen und ökologischen Optimierung des Fuhrparks. Häufig genutzte Maßnahmen sind:&lt;br /&gt;
*  Steigerung der Auslastung: Diese Maßnahme ist v.a. im Bereich der Poolfahrzeuge sehr sinnvoll, da diese häufig nicht wirtschaftlich betrieben werden. Der Fuhrpark kann mit Hilfe der Fuhrparkanalyse an den Bedarf angepasst, meist verkleinert werden. Damit werden unnötige Kosten und Materialverbräuche vermieden.&lt;br /&gt;
*  Fahrerschulungen: Durch Schulung des Fahrverhaltens lassen sich bis zu 25 Prozent, im Durchschnitt etwa 10 Prozent der Treibstoffverbräuche reduzieren. In Fahrerschulungen, die auch mit Fahrsicherheitstrainings kombiniert werden können, lernen die Mitarbeiter eine verbrauchsreduzierte Fahrweise. &lt;br /&gt;
*  Wartung und Instandhaltung: Durch Reduzierung des Gewichts (z.B. unnötiger Ballast) und Verringerung von Luftwiderständen (z.B. unnötige Aufbauten) können Treibstoffverbräuche ebenso reduziert warden, wie durch den Einsatz von Leichtlaufreifen und Leichtlaufölen. &lt;br /&gt;
*  Routenoptimierung: Bereits mit einem einfachen Navigationsgerät kann der beste Weg zum Ziel gefunden werden. Für komplexere Anforderungen (Terminkoordination, Disposition von Aufträgen) gibt es spezielle Software- und Telematiklösungen, mit denen der Zeit- und Kostenaufwand minimiert werden kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einbindung des Fuhrparks in das Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement nutzt die in der Fuhrparkanalyse erhobenen Daten, um z.B.&lt;br /&gt;
*  den Fuhrpark für weitere Einsatzzwecke und Nutzergruppen zu öffnen ([[Corporate Carsharing]]) oder&lt;br /&gt;
*  Möglichkeiten der Umstellung auf alternative Antriebstechnologien (z.B. [[Elektromobilität]]) zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass einige Berufsgenossenschaften (wie z.B. die VBG [http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/10_Verkehrs_Transportsicherheit/2_Fahrtrainings/2_fahrtrainings_node.html] die Durchführung von Fahrsicherheitstrainings finanziell unterstützen? Diese können auch mit Spritspartrainings kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass viele Unternehmen die VCD Auto-Umweltliste für die Auswahl von Firmenfahrzeugen und als Grundlage für die Green Car Policy nutzen? Infos unter [https://www.vcd.org/themen/auto-umwelt/vcd-auto-umweltliste/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre) &lt;br /&gt;
*  Die Wacker Chemie AG betreibt am Standort Burghausen einen großen firmeneigenen Fahrradpark mit einer werkeigenen Fahrradwerkstatt – seit 1948. Um die langen Wege innerhalb des Betriebsgeländes zurückzulegen, stehen den Mitarbeitern 6.000 Dienstfahrräder zur Verfügung. WACKER fördert mit zwei weiteren Maßnahmen die umweltfreundliche Mobilität: Mit der Beteiligung an der bundesweiten AOK-Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ und mit dem Angebot des Dienstrad-Leasings. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
*  Die Innovationsabteilung MO14 der R+V Versicherung beschäftigt sich mit Zukunftstrends der Mobilität und prüft, wie diese in den Unternehmensalltag übernommen werden können. Dafür wurden u.a. zwei autonome Shuttles angeschafft, begutachtet, umgebaut und durch die Zulassung begleitet. Mit Hilfe der autonomen Elektroshuttles wird in ganz unterschiedlichen Testfeldern erforscht, wie sich die vier großen Megatrends Elektromobilität, Konnektivität, Share Economy und Autonomes Fahren auf Technik, Wissenschaft und Gesellschaft auswirken. Gemeinsam mit Partnerunternehmen aus Wissenschaft, Industrie und der Start up-Welt sucht die Abteilung Fragen, die uns in Zukunft begegnen werden und arbeitet bereits heute an den Lösungen von morgen und übermorgen. Daraus leitet das Unternehmen Handlungsfelder für die Zukunft der Kfz-Versicherung ab. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
*  Pätz, Helmut (Hg.) (2011): Fuhrparkmanagement - aus der Praxis für die Praxis, Zertifizierte Fuhrparkmanager legen ihre Erfolgsmethoden offen&lt;br /&gt;
*  Frankfurt Business Media GmbH (Hrsg.) (2018): Ratgeber Dienstwagen- und Mobilitätsmanagement [https://www.compbenmagazin.de/ratgeber-dienstwagen-und-mobilitaetsmanagement-2018/]&lt;br /&gt;
*  Eickelmann, Jens (2017): Wachstumsmotor Elektromobilität - Geschäftsfeldentwicklung und Wachstumsstrategien im Umfeld der Elektromobilität&lt;br /&gt;
*  VCD (2010): Effizienter Fuhrpark - kostengünstig, umweltschonend, zukunftssicher [https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Auto_Umwelt/Flottenmanagement/VCD_Leitfaden_Effizienter_Fuhrpark.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
*  Homepage des Verbandes markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de]&lt;br /&gt;
*  Homepage des Bundesverband Fuhrparkmanagement [https://www.fuhrparkverband.de/]&lt;br /&gt;
*  Gemeinschaftsaktion &amp;quot;Neues Fahren - clever, sicher, weiter&amp;quot; u.a. mit Infos zu Spritpartrainings [http://www.neues-fahren.de/neues-fahren/die_aktion.htm]&lt;br /&gt;
*  Informationen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) u.a. auch zu Eco Safety Trainings [http://www.ecosafetytrainings.de/] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Kunden-_und_Besucherverkehre&amp;diff=249</id>
		<title>Kunden- und Besucherverkehre</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Kunden-_und_Besucherverkehre&amp;diff=249"/>
		<updated>2018-08-02T16:06:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Tipps und Hinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kunden- und Besucherverkehre sind in vielen Betrieben ein nicht unerheblicher Bestandteil betrieblich bedingter Mobilität.&lt;br /&gt;
*  Veranstaltungszentren wie Messen und Tagungsstätten, aber auch Sportstadien und Konzerthallen, müssen regelmäßig große Besucherströme organisieren. Die meisten Häuser weisen im Bereich der Parkplatzorganisation und bei der Einbeziehung des öffentlichen Verkehrs einen hohen Reifegrad auf. Elektromobilität und Sharing-Ansätze sind für die Organisatoren aktuelle Herausforderungen, die eine Überarbeitung und Modernisierung der Mobilitätskonzepte erfordern.&lt;br /&gt;
*  Unternehmen mit Werksverkauf müssen manchmal extrem hohe Kundenströme auffangen, für die der Platz am Standort nicht ausreicht. Zudem entsteht häufig ein Konflikt mit den Mitarbeitern, die ebenfalls möglichst kostenlos auf dem Werksgelände parken möchten.&lt;br /&gt;
*  Autohäuser nutzen ihre Flächen vorrangig zur Präsentation ihrer Produkte. Auch hier entsteht oft ein Konflikt mit den Mitarbeitern, die sich im öffentlichen Raum Parkplätze suchen müssen.&lt;br /&gt;
*  Einzelhandel, Krankenhäuser und Flughäfen sind ebenfalls bestrebt, ihren Kunden ausreichende Parkmöglichkeiten zu bieten. Immer mehr Unternehmen aus diesen Branchen möchten die Erreichbarkeit für ihre Kunden verbessern, um im Wettbewerb Vorteile zu erringen. Bring- und Holservices, hochwertige Fahrradabstellanlagen und Elektroladesäulen sind erste Zeichen eines Trends, der sich derzeit verstärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausweitung des Mobilitätsangebots&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Services für Fahrräder, wie z.B. hochwertige Abstellanlagen, Ladestationen für Pedelecs, Bereitstellung von Luftpumpen&lt;br /&gt;
*  Verleih von Lastenrädern&lt;br /&gt;
*  Hol- und Bringedienste für immobile Kundenkreise&lt;br /&gt;
*  Elektroladesäulen in exponierter Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationen im Netz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barrierefreie und aktuelle Informationen im Internet über Öffnungszeiten und Parkplatzangebote ist für dienstleistungsorientierte Unternehmen selbstverständlich. Mit &amp;quot;Extras&amp;quot; (s.o.)  signalisieren Betriebe ihren Kunden Alleinstellungsmerkmale, die sogar Einfluss auf die Kundenstruktur nehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einsatz von Anreise-Apps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps, die sich auf die Homepages integrieren lassen, und die den Kunden Informationen zur Anreise mit verschiedenen Verkehrsmitteln anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen mit einem hohen Besucheraufkommen sollten bei der Erstellung eines betrieblichen Mobilitätskonzeptes abwägen, welche Zielgruppen vorrangig bearbeitet werden sollen. Es kann durchaus Sinn machen, sich im Zuge einer Fachkräftestrategie (z.B. im Krankenhausbereich) auf die Mitarbeiter und deren Mobilität (Arbeitswege) zu konzentrieren und entsprechende Angebote aufzubauen. Soll das Konzept jedoch auch für die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden (z.B. als Beitrag zum Klimaschutz) sollten dabei die - bilanziell vermutlich wesentlich bedeutenderen - Besucherströme nicht ausgeklammert bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Deutschlands größtes Musikfestival Rock am Ring setzt zur Optimierung der Besucherströme auf ein interaktives Anreisetool (Green Mobility). Damit können Festivalbesucher ihre Anreise mit verschiedensten Verkehrsmitteln planen. Dank der in die Karte eingebundenen Park- und Campingflächen können diese ganz einfach gefunden werden. Um die geänderte Verkehrsführung während des Festivals zu berücksichtigen, werden Autofahrern die letzten Kilometer nach Himmelsrichtungen gebündelt dargestellt. Durch eine in das Tool eingebundene Umfrage zur Anreiseplanung erhalten sowohl der Veranstalter als auch die Besucher Live-Informationen über die zu erwartenden Anreisespitzen. Auch der festivaleigene Sonderverkehr ist in das Anreisetool integriert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Kunden-_und_Besucherverkehre&amp;diff=248</id>
		<title>Kunden- und Besucherverkehre</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Kunden-_und_Besucherverkehre&amp;diff=248"/>
		<updated>2018-08-02T16:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kunden- und Besucherverkehre sind in vielen Betrieben ein nicht unerheblicher Bestandteil betrieblich bedingter Mobilität.&lt;br /&gt;
*  Veranstaltungszentren wie Messen und Tagungsstätten, aber auch Sportstadien und Konzerthallen, müssen regelmäßig große Besucherströme organisieren. Die meisten Häuser weisen im Bereich der Parkplatzorganisation und bei der Einbeziehung des öffentlichen Verkehrs einen hohen Reifegrad auf. Elektromobilität und Sharing-Ansätze sind für die Organisatoren aktuelle Herausforderungen, die eine Überarbeitung und Modernisierung der Mobilitätskonzepte erfordern.&lt;br /&gt;
*  Unternehmen mit Werksverkauf müssen manchmal extrem hohe Kundenströme auffangen, für die der Platz am Standort nicht ausreicht. Zudem entsteht häufig ein Konflikt mit den Mitarbeitern, die ebenfalls möglichst kostenlos auf dem Werksgelände parken möchten.&lt;br /&gt;
*  Autohäuser nutzen ihre Flächen vorrangig zur Präsentation ihrer Produkte. Auch hier entsteht oft ein Konflikt mit den Mitarbeitern, die sich im öffentlichen Raum Parkplätze suchen müssen.&lt;br /&gt;
*  Einzelhandel, Krankenhäuser und Flughäfen sind ebenfalls bestrebt, ihren Kunden ausreichende Parkmöglichkeiten zu bieten. Immer mehr Unternehmen aus diesen Branchen möchten die Erreichbarkeit für ihre Kunden verbessern, um im Wettbewerb Vorteile zu erringen. Bring- und Holservices, hochwertige Fahrradabstellanlagen und Elektroladesäulen sind erste Zeichen eines Trends, der sich derzeit verstärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausweitung des Mobilitätsangebots&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Services für Fahrräder, wie z.B. hochwertige Abstellanlagen, Ladestationen für Pedelecs, Bereitstellung von Luftpumpen&lt;br /&gt;
*  Verleih von Lastenrädern&lt;br /&gt;
*  Hol- und Bringedienste für immobile Kundenkreise&lt;br /&gt;
*  Elektroladesäulen in exponierter Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationen im Netz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barrierefreie und aktuelle Informationen im Internet über Öffnungszeiten und Parkplatzangebote ist für dienstleistungsorientierte Unternehmen selbstverständlich. Mit &amp;quot;Extras&amp;quot; (s.o.)  signalisieren Betriebe ihren Kunden Alleinstellungsmerkmale, die sogar Einfluss auf die Kundenstruktur nehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einsatz von Anreise-Apps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps, die sich auf die Homepages integrieren lassen, und die den Kunden Informationen zur Anreise mit verschiedenen Verkehrsmitteln anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung konkreter Fragestellungen oder Probleme und deren Lösungswege/-ansätze&lt;br /&gt;
Zudem einige Tipps:&lt;br /&gt;
- Tipp 1 (z.B. Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit, StadtRadeln nutzen) &lt;br /&gt;
- Tipp 2 (Zertifizierungen anstreben o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Deutschlands größtes Musikfestival Rock am Ring setzt zur Optimierung der Besucherströme auf ein interaktives Anreisetool (Green Mobility). Damit können Festivalbesucher ihre Anreise mit verschiedensten Verkehrsmitteln planen. Dank der in die Karte eingebundenen Park- und Campingflächen können diese ganz einfach gefunden werden. Um die geänderte Verkehrsführung während des Festivals zu berücksichtigen, werden Autofahrern die letzten Kilometer nach Himmelsrichtungen gebündelt dargestellt. Durch eine in das Tool eingebundene Umfrage zur Anreiseplanung erhalten sowohl der Veranstalter als auch die Besucher Live-Informationen über die zu erwartenden Anreisespitzen. Auch der festivaleigene Sonderverkehr ist in das Anreisetool integriert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=247</id>
		<title>Unterstützung von außen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=247"/>
		<updated>2018-08-02T15:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Weitere Hilfestellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in hohem Maße von äußeren Faktoren (wie die Verkehrsinfrastruktur, aber auch Gesetzgebung) beeinflusst. Einzelne Betriebe können in begrenztem Umfang Einfluss auf äußere Rahmenbedingungen nehmen. Durch Kooperationen lässt sich hingegen der Einfluss vergrößern. Zudem ergeben sich durch Kooperationen für den einzelnen Betrieb weitere Maßnahmenansätze. Durch Zusammenarbeit mit anderen Betrieben und öffentlichen Stellen und durch die Einbindung und Nutzung von Unterstützern von außen kann interner Aufwand reduziert, die Maßnahmenumsetzung beschleunigt und verbessert und damit insgesamt die Effektivität und Stabilität des betrieblichen Mobilitätsmanagements erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit der Standortkommune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen für Verkehrsinfrastruktur oder Stadtplanung bei der Stadt kann für beide Seiten vorteilhaft sein. Betriebe haben einen Ansprechpartner, der bei Fragestellungen und Problemen z.B. der Verkehrsführung oder des öffentlichen Verkehrs, unterstützen kann. Und die zuständigen Personen bei der Stadtverwaltung haben betriebliche Ansprechpartner, die ihnen Hinweise auf spezifische Bedarfslagen und Interessen vor Ort geben können. Wenn Betriebe und Verwaltung gemeinsam ihre Anliegen formulieren finden sie i.d.R. mehr Gehör bei den politischen RÉntscheidungsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen des Klimaschutzes und der Energieeffizienz haben sich lokale Bündnisse und Netzwerke zur Koordination von Aktivitäten und zum Austausch von Erfahrungen bewährt. Auch für die Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort haben sich an manchen Orten bereits Aktionsbündnisse formiert (siehe zum Beispiel die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf [https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umweltthemen-von-a-z/bildung/mobilitaetspartnerschaft.html]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit Nachbarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit Nachbarbetrieben bzw. innerhalb von Gewerbegebieten ist naheliegend und wird bereits von vielen Betrieben praktiziert. Der Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass alle Betriebe dieselben standörtlichen Bedingungen aufweisen. Ansätze wie die Bildung von Fahrgemeinschaften, die auf eine größere Anzahl an Interessenten angewiesen sind, erhöhen ihre Realisierungschancen durch eine Kooperation mit Nachbarbetrieben. Investitionen z.B. in Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sind gemeinsam kostengünstiger zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branchenlösungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Themenbereiche wie &amp;quot;Umwelt&amp;quot; oder &amp;quot;Energie&amp;quot; gibt es bereits zahlreiche branchenspezifische Informationen und Lösungen. Im Themenfeld Mobilität sind diese noch nicht weit verbreitet. Dabei könnte der Erfahrungsaustausch z.B. von Betrieben mit einem hohen Kundenaufkommen (Werksverkauf, Gastronomie, Veranstaltungsanbieter) wertvolle Informationen und Impulse, ggf. sogar Kooperationen, liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentlichkeitsarbeit und Marketing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsprobleme sind mittlerweile unübersehbar, und sie werden in Gesellschaft und Medien intensiv diskutiert. Das Interesse an guten Beispielen und Lösungen ist groß. Von daher lohnt es sich für Betriebe, die mit ihrem betrieblichen Mobilitätsmanagement Erfolge erzielen konnten, diese auch zu zeigen. Die örtliche Presse reagiert auf solche Nachrichten meist sehr positiv. Aber auch in Veranstaltungen und Fachpublikationen werden gute Beispiele für ein funktionierendes Mobilitätsmanagement gerne genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  In den meisten Städten in Deutschland gibt es Klimaschutzmanager, die die verschiedenen Projekte im Klimaschutz koordinieren. Die kommunalen Klimaschutzmanager haben meist einen guten Überblick über die Klimaschutz- und Umweltaktivitäten am Ort, und können zudem in vielen Fragen als Lotse innerhalb der Stadtverwaltung unterstützen.&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde, die den öffentlichen Verkehr organisieren, entwickeln sich in Richtung eines Mobilitätsdienstleisters, bei dem sich verschiedene lokale Angebote (wie z.B. Fahrradverleih, Carsharing) bündeln. Hier lohnt sich ein Blick auf die Homepage des lokalen Unternehmens, um einen Eindruck über das Angebotsspektrum zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &amp;quot;3mobil – Modellregion für Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum&amp;quot; ist ein Kooperationsprojekt der drei Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen sowie der Industrie- und Handelskammer und des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg. Im Teilprojekt „Überbetriebliches Mobilitätsmanagement“ wurde in den Gewerbegebieten der Modellgemeinden Schramberg-Sulgen, Rietheim-Weilheim und St.Georgen 15 der dort ansässigen Betriebe mit insgesamt über 6000 Mitarbeitern einbezogen. Zahlreiche Vor-Ort-Workshops, Mitarbeiterbefragungen und Wohnstandortsanalysen bildeten die Grundlage für die Maßnahmenentwicklung und Umsetzung der Leitprojekte zur ÖPNV-Verbesserung, Fahrrad(Pedelec)-Förderung, Mitfahrbörsen, Einsatz Elektrofahrzeuge in Fuhrparks und Weiterentwicklung von Mobilitätsinformationen und Policies. [http://www.baumgroup.de/service/meldungen/160916-pilotprojekt-3mobil-bringt-nachhaltige-mobilitaet-im-laendlichen-raum-auf-den-weg/]&lt;br /&gt;
*  Das Modell Mobil.Pro.Fit. kombiniert den lokalen Netzwerkgedanken mit konkreten Aktivitäten vor Ort. In Workshops werden teilnehmende Unternehmen geschult, zudem tauschen sie Erfahrungen aus und planen Gemeinschaftsaktionen. Zwischen den Workshops erarbeiten die teilnehmenden Organisationen mit Unterstützung eines Mobilitätsberaters ein betriebliches Mobilitätskonzept. Nach Abschluss der ca. 9-monatigen Projektphase präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse und werden von der jeweiligen Standortgemeinde als Vorreiter in Sachen Mobilitätsmanagement ausgezeichnet. Seit 2013 haben etwa 80 Betriebe an einem Mobil.Pro.Fit.-Projekt teilgenommen. Die Ergebnisse der Projekte sind auf der Projekt-Homepage Mobil.Pro.Fit. einsehbar.[http://mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
*  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement eine Mobilitätskoordinatorin eingesetzt. Für die professionelle Kommunikation hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt das Logo und den Slogan „mobimax – umsteigen lohnt sich!“ entwickelt, mit denen alle Angebote gekennzeichnet werden. Plakate und Flyer werben für die Nutzung von ÖPNV und Fahrrad sowie für das Jobticket. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  xxxx&lt;br /&gt;
*  xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mobil.Pro.Fit. - Regionale Netzwerke für nachhaltige Mobilität in Unternehmen und anderen Einrichtungen [http://mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=246</id>
		<title>Unterstützung von außen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=246"/>
		<updated>2018-08-02T15:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in hohem Maße von äußeren Faktoren (wie die Verkehrsinfrastruktur, aber auch Gesetzgebung) beeinflusst. Einzelne Betriebe können in begrenztem Umfang Einfluss auf äußere Rahmenbedingungen nehmen. Durch Kooperationen lässt sich hingegen der Einfluss vergrößern. Zudem ergeben sich durch Kooperationen für den einzelnen Betrieb weitere Maßnahmenansätze. Durch Zusammenarbeit mit anderen Betrieben und öffentlichen Stellen und durch die Einbindung und Nutzung von Unterstützern von außen kann interner Aufwand reduziert, die Maßnahmenumsetzung beschleunigt und verbessert und damit insgesamt die Effektivität und Stabilität des betrieblichen Mobilitätsmanagements erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit der Standortkommune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen für Verkehrsinfrastruktur oder Stadtplanung bei der Stadt kann für beide Seiten vorteilhaft sein. Betriebe haben einen Ansprechpartner, der bei Fragestellungen und Problemen z.B. der Verkehrsführung oder des öffentlichen Verkehrs, unterstützen kann. Und die zuständigen Personen bei der Stadtverwaltung haben betriebliche Ansprechpartner, die ihnen Hinweise auf spezifische Bedarfslagen und Interessen vor Ort geben können. Wenn Betriebe und Verwaltung gemeinsam ihre Anliegen formulieren finden sie i.d.R. mehr Gehör bei den politischen RÉntscheidungsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen des Klimaschutzes und der Energieeffizienz haben sich lokale Bündnisse und Netzwerke zur Koordination von Aktivitäten und zum Austausch von Erfahrungen bewährt. Auch für die Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort haben sich an manchen Orten bereits Aktionsbündnisse formiert (siehe zum Beispiel die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf [https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umweltthemen-von-a-z/bildung/mobilitaetspartnerschaft.html]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit Nachbarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit Nachbarbetrieben bzw. innerhalb von Gewerbegebieten ist naheliegend und wird bereits von vielen Betrieben praktiziert. Der Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass alle Betriebe dieselben standörtlichen Bedingungen aufweisen. Ansätze wie die Bildung von Fahrgemeinschaften, die auf eine größere Anzahl an Interessenten angewiesen sind, erhöhen ihre Realisierungschancen durch eine Kooperation mit Nachbarbetrieben. Investitionen z.B. in Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sind gemeinsam kostengünstiger zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branchenlösungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Themenbereiche wie &amp;quot;Umwelt&amp;quot; oder &amp;quot;Energie&amp;quot; gibt es bereits zahlreiche branchenspezifische Informationen und Lösungen. Im Themenfeld Mobilität sind diese noch nicht weit verbreitet. Dabei könnte der Erfahrungsaustausch z.B. von Betrieben mit einem hohen Kundenaufkommen (Werksverkauf, Gastronomie, Veranstaltungsanbieter) wertvolle Informationen und Impulse, ggf. sogar Kooperationen, liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentlichkeitsarbeit und Marketing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsprobleme sind mittlerweile unübersehbar, und sie werden in Gesellschaft und Medien intensiv diskutiert. Das Interesse an guten Beispielen und Lösungen ist groß. Von daher lohnt es sich für Betriebe, die mit ihrem betrieblichen Mobilitätsmanagement Erfolge erzielen konnten, diese auch zu zeigen. Die örtliche Presse reagiert auf solche Nachrichten meist sehr positiv. Aber auch in Veranstaltungen und Fachpublikationen werden gute Beispiele für ein funktionierendes Mobilitätsmanagement gerne genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  In den meisten Städten in Deutschland gibt es Klimaschutzmanager, die die verschiedenen Projekte im Klimaschutz koordinieren. Die kommunalen Klimaschutzmanager haben meist einen guten Überblick über die Klimaschutz- und Umweltaktivitäten am Ort, und können zudem in vielen Fragen als Lotse innerhalb der Stadtverwaltung unterstützen.&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde, die den öffentlichen Verkehr organisieren, entwickeln sich in Richtung eines Mobilitätsdienstleisters, bei dem sich verschiedene lokale Angebote (wie z.B. Fahrradverleih, Carsharing) bündeln. Hier lohnt sich ein Blick auf die Homepage des lokalen Unternehmens, um einen Eindruck über das Angebotsspektrum zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &amp;quot;3mobil – Modellregion für Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum&amp;quot; ist ein Kooperationsprojekt der drei Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen sowie der Industrie- und Handelskammer und des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg. Im Teilprojekt „Überbetriebliches Mobilitätsmanagement“ wurde in den Gewerbegebieten der Modellgemeinden Schramberg-Sulgen, Rietheim-Weilheim und St.Georgen 15 der dort ansässigen Betriebe mit insgesamt über 6000 Mitarbeitern einbezogen. Zahlreiche Vor-Ort-Workshops, Mitarbeiterbefragungen und Wohnstandortsanalysen bildeten die Grundlage für die Maßnahmenentwicklung und Umsetzung der Leitprojekte zur ÖPNV-Verbesserung, Fahrrad(Pedelec)-Förderung, Mitfahrbörsen, Einsatz Elektrofahrzeuge in Fuhrparks und Weiterentwicklung von Mobilitätsinformationen und Policies. [http://www.baumgroup.de/service/meldungen/160916-pilotprojekt-3mobil-bringt-nachhaltige-mobilitaet-im-laendlichen-raum-auf-den-weg/]&lt;br /&gt;
*  Das Modell Mobil.Pro.Fit. kombiniert den lokalen Netzwerkgedanken mit konkreten Aktivitäten vor Ort. In Workshops werden teilnehmende Unternehmen geschult, zudem tauschen sie Erfahrungen aus und planen Gemeinschaftsaktionen. Zwischen den Workshops erarbeiten die teilnehmenden Organisationen mit Unterstützung eines Mobilitätsberaters ein betriebliches Mobilitätskonzept. Nach Abschluss der ca. 9-monatigen Projektphase präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse und werden von der jeweiligen Standortgemeinde als Vorreiter in Sachen Mobilitätsmanagement ausgezeichnet. Seit 2013 haben etwa 80 Betriebe an einem Mobil.Pro.Fit.-Projekt teilgenommen. Die Ergebnisse der Projekte sind auf der Projekt-Homepage Mobil.Pro.Fit. einsehbar.[http://mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
*  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement eine Mobilitätskoordinatorin eingesetzt. Für die professionelle Kommunikation hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt das Logo und den Slogan „mobimax – umsteigen lohnt sich!“ entwickelt, mit denen alle Angebote gekennzeichnet werden. Plakate und Flyer werben für die Nutzung von ÖPNV und Fahrrad sowie für das Jobticket. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  xxxx&lt;br /&gt;
*  xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mobil.Pro.Fit. - Regionale Netzwerke für nachhaltige Mobilität in Unternehmen und anderen Einrichtungen [http://mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=245</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=245"/>
		<updated>2018-08-02T15:27:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Praxisbeispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Change Management wird  häufig in Stufen oder Grade der Einbindung der Mitarbeiter unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Informieren: Mitarbeiter informationen z.B. über Angebote und Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (z.B. per E-Mail, Infotafeln, Intranet)&lt;br /&gt;
*  Motivieren: Mitarbeiter konkret ansprechen und zu bestimmten Verhaltensänderungen (z.B. Umstieg auf das Fahrrad) anregen (z.B. durch gezielte Anreize)&lt;br /&gt;
*  Anwenden: Mitarbeiter befähigen, bestimmte Veränderungsschritte zu unternehmen (z.B. durch die Einweisung in die Nutzung eines neuen Elektroautos, oder durch Schulung zur Nutzung des Corporate Carsharing)&lt;br /&gt;
*  Beraten: Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungsschritten einbinden (z.B. im Rahmen von Befragungen, Workshops o.ä.)&lt;br /&gt;
*  Entwickeln: Mitarbeitern bei der Ausgestaltung von Teilaufgaben oder Einzelmaßnahmen freie Hand lassen (z.B. bei der Durchführung eines Aktionstages für nachhaltige Mobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis kommt es darauf an, für jeden Entwicklungsschritt des Mobilitätsmanagements und für verschiedene Personenkreise im Betrieb den jeweils geeigneten Grad der Einbindung zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse der Mobilität der Beschäftigten bei Arbeitswegen, Dienst- und Geschäftsreisen gehört zu den Grundlagen eines jeden Mobilitätskonzeptes (s. auch [[Analysen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element der Bedarfsanalyse ist die Mitarbeiterbefragung. Mit dieser werden die Beschäftigten zunächst einmal über das Vorhaben informiert. Zudem werden sie meist erstmalig beratend eingebunden. Manche Betriebe nutzen die Befragung auch dazu, auf vorhandene Mobilitätsangebote aufmerksam zu machen (Motivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten der Bedarfsanalyse sind &lt;br /&gt;
*  Wohnstandort- und Erreichbarkeitsanalysen&lt;br /&gt;
*  Analyse der Dienst- und Geschäftsreisen&lt;br /&gt;
*  Befragungen und Workshops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationskanäle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten genutzten Informationskanäle im Mobilitätsmanagement sind&lt;br /&gt;
*  Versendung von Tipps und Hinweisen per E-Mail&lt;br /&gt;
*  Informationsangebot im Intranet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In produzierenden Betrieben ist nach wie vor das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; der beste Ort, um die Mitarbeiter, die keinen Zugang zu einem PC haben, auf bestimmte Angebote und Informationen aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben werden mittlerweile elektronische Infotafeln z.B. im Eingangsbereich des Unternehmens genutzt, um Mitarbeiter, aber auch Kunden, auf die Mobilitätsangebote des Unternehmens aufmerksam zu machen (z.B. Fahrplan des ÖPNV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anreize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veränderungsbereitschaft der meisten Menschen ist gering. In der Regel streben wir nach Stabilität und Sicherheit. Von daher kann es nicht verwundern, dass viele Projektleiter, die ein Mobilitätsmanagement entwickeln, Schwierigkeiten haben, ihre Kollegen zu einer Änderung ihres Verhaltens zu bewegen. Mit guten Informationen und gezielten Anreizen können Mitarbeiter jedoch zum Umdenken und Mitmachen motiviert werden. Beispiele aus der betrieblichen Praxis sind:&lt;br /&gt;
*  Belohnungen für Fahrgemeinschaften z.B. durch Bereitstellen von reservierten Parkplätzen im Eingangsbereich&lt;br /&gt;
*  Durchführung von Wettbewerben und Lotterien, mit denen der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel honoriert wird&lt;br /&gt;
*  Angebot von Radfahrer- und/oder Fahrgemeinschafts-Cafes, die ebenfalls als Belohnung wirken, aber auch den Erfahrungsaustausch der Kollegen befördern&lt;br /&gt;
*  Kombination des Betriebsrad-Leasings mit Serviceleistungen des Betriebs (Bezuschussung der Versicherung, Aktionstag im Frühjahr, Wartung und Reparatur) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Das Verhalten der Führungskräfte hat immensen Einfluss auf das Verhalten der Beschäftigten. Ist der Geschäftsführer ein passionierter Fahrradfahrer wird es deutlich leichter fallen, Mitarbeiter zum Umstieg aufs Fahrrad zu überzeugen. Natürlich wird es nicht möglich sein, alle Geschäftsführer zu Fahrradfahrern zu machen. Es sollte aber mit den Führungskräften besprochen werden, in welcher Weise sie eine Vorbildfunktion übernehmen können. Diese kann ja auch auf verschiedene Teilbereiche des Mobilitätsmanagements verteilt werden (Nutzung der Bahn statt des Flugzeugs, Fahrradfahren, privates Elektroauto usw.). &lt;br /&gt;
*  Die Informationsflut nimmt auch in Betrieben zu, E-Mails werden von  vielen Beschäftigten nicht mehr richtig wahrgenommen. Einige Betriebe versenden deshalb besonders wichtige Informationen mit der Gehaltsabrechnung. Damit wird dem Beschäftigten signalisiert, dass es sich hier um ein Anliegen handelt, das der Geschäftsleitung besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
*  Durch die Teilnahme an Projekten oder Zertifizierungen kann die Dynamik des Veränderungsprozesses erheblich gesteigert werden. Wenn alle gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten steigert dieses die Motivation und Einsatzbereitschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die UmweltBank motiviert ihre Mitarbeiter mit der jährlichen Aktion „Banker on Bike“, das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit zu wählen. Für jeden zwischen Wohnort und Arbeitsplatz geradelten Kilometer spendet die UmweltBank einen Euro für ökologische und soziale Projekte. Die Mitarbeiter schlagen selbst Projekte vor und stimmen darüber ab, an welche Organisationen die finanzielle Unterstützung fließt. Im Jahr 2017 radelten die „Banker on Bike“ bereits zum 16. Mal und legten rund 32.000 Kilometer zurück, was gemäß ADFC-Rechner im Internet einer CO2-Einsparung von 5.869 Kilogramm entspricht. Drei ausgewählte Projekte erhielten jeweils einen Teil der auf 35.000 Euro aufgerundeten Spendensumme. Für kürzere Dienststrecken oder private Fahrten wurden außerdem Bambus-Dienstfahrräder angeschafft. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  Das Dienstleistungsunternehmen PRIOR1 hat in St. Augustin bei Bonn etwa 50 Mitarbeiter. Diese legen jährlich circa eine Million Kilometer auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands zurück – überwiegend mit Dienstwagen. Die hierdurch verursachten CO2-Emissionen werden bereits vollständig kompensiert. Um dem Grundsatz „Vermeiden vor Kompensieren“ gerecht zu werden, wurden weitere Maßnahmen zur Senkung der Emissionen entwickelt. So beinhaltet das aktuelle Mobilitätskonzept unter anderem ein Anreizsystem zum freiwilligen Verzicht auf einen eigenen Dienstwagen und stattdessen der Nutzung einer Bahncard 100 1. Klasse. Es wurde ermittelt, dass dadurch deutliche Ersparnisse für das Unternehmen entstehen. Die eingesparten Kosten werden dem Mitarbeiter zu 50 Prozent als zusätzlicher Gehaltsbestandteil ausgezahlt. Ferner wurde für Mitarbeiter, die nicht vollständig auf ihren Firmenwagen verzichten wollen bzw. können, ein Anreiz zur Nutzung der Bahn geschaffen, indem Prämien je nach jährlich mit der Bahn zurückgelegten Kilometern ausgezahlt werden. Quelle: Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
*  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement eine Reihe von Angeboten entwickelt. Um sicherzustellen, dass die Beschäftigten über verschiedene Kanäle entsprechend informiert werden, wurde eine Mobilitätskoordinatorin eingesetzt. Zur Einführung des Jobtickets wurden für alle Beschäftigten Informationstage durchgeführt, in deren Verlauf jeder interessierte Mitarbeiter eine persönliche Beratung bekam. Dieses Angebot erhalten auch neu eingestellte Mitarbeiter. Und im Intranet ist eine Rubrik „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ eingerichtet, in der alle Informationen zur Beantragung des Jobtickets zu finden sind. Ein eigens entwickelter Fahrtkostenrechner ermöglicht den Beschäftigten eine vergleichende Berechnung, wie viel die Fahrt zur Arbeit mit dem Pkw bzw. mit dem Jobticket kostet. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit (MiMoNa)&amp;quot; wurden zahlreiche betriebliche Beispiele zusammen getragen, mit denen die Mitarbeitermotivation gesteigert werden kann. Allein im Themenbereich &amp;quot;Mobilität&amp;quot; sind dort 50 Beispiele aus der Praxis erläutert. [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur des Change Management gibt es zahlreiche Handbücher, teilweise mit sehr konkreten Methodenbeschreibungen, z.B.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Rohm, Armin (Hrsg.) (2015): Change-Tools - Erfahrene Prozessberater präsentieren wirksame Workshop-Interventionen&lt;br /&gt;
*  Deutinger, Gerhild (2013): Kommunikation im Change - Erfolgreich kommunizieren in Veränderungsprozessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Praxisbeispiele zur Mitarbeitermotivation in Nachhaltigkeitsprojekten finden sich auf der Projektseite MiMoNa [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=244</id>
		<title>Unterstützung von außen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=244"/>
		<updated>2018-08-02T15:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Maßnahmen(bündel) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in hohem Maße von äußeren Faktoren (wie die Verkehrsinfrastruktur, aber auch Gesetzgebung) beeinflusst. Einzelne Betriebe können in begrenztem Umfang Einfluss auf äußere Rahmenbedingungen nehmen. Durch Kooperationen lässt sich hingegen der Einfluss vergrößern. Zudem ergeben sich durch Kooperationen für den einzelnen Betrieb weitere Maßnahmenansätze. Durch Zusammenarbeit mit anderen Betrieben und öffentlichen Stellen und durch die Einbindung und Nutzung von Unterstützern von außen kann interner Aufwand reduziert, die Maßnahmenumsetzung beschleunigt und verbessert und damit insgesamt die Effektivität und Stabilität des betrieblichen Mobilitätsmanagements erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit der Standortkommune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen für Verkehrsinfrastruktur oder Stadtplanung bei der Stadt kann für beide Seiten vorteilhaft sein. Betriebe haben einen Ansprechpartner, der bei Fragestellungen und Problemen z.B. der Verkehrsführung oder des öffentlichen Verkehrs, unterstützen kann. Und die zuständigen Personen bei der Stadtverwaltung haben betriebliche Ansprechpartner, die ihnen Hinweise auf spezifische Bedarfslagen und Interessen vor Ort geben können. Wenn Betriebe und Verwaltung gemeinsam ihre Anliegen formulieren finden sie i.d.R. mehr Gehör bei den politischen RÉntscheidungsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen des Klimaschutzes und der Energieeffizienz haben sich lokale Bündnisse und Netzwerke zur Koordination von Aktivitäten und zum Austausch von Erfahrungen bewährt. Auch für die Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort haben sich an manchen Orten bereits Aktionsbündnisse formiert (siehe zum Beispiel die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf [https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umweltthemen-von-a-z/bildung/mobilitaetspartnerschaft.html]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit Nachbarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit Nachbarbetrieben bzw. innerhalb von Gewerbegebieten ist naheliegend und wird bereits von vielen Betrieben praktiziert. Der Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass alle Betriebe dieselben standörtlichen Bedingungen aufweisen. Ansätze wie die Bildung von Fahrgemeinschaften, die auf eine größere Anzahl an Interessenten angewiesen sind, erhöhen ihre Realisierungschancen durch eine Kooperation mit Nachbarbetrieben. Investitionen z.B. in Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sind gemeinsam kostengünstiger zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branchenlösungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Themenbereiche wie &amp;quot;Umwelt&amp;quot; oder &amp;quot;Energie&amp;quot; gibt es bereits zahlreiche branchenspezifische Informationen und Lösungen. Im Themenfeld Mobilität sind diese noch nicht weit verbreitet. Dabei könnte der Erfahrungsaustausch z.B. von Betrieben mit einem hohen Kundenaufkommen (Werksverkauf, Gastronomie, Veranstaltungsanbieter) wertvolle Informationen und Impulse, ggf. sogar Kooperationen, liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentlichkeitsarbeit und Marketing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsprobleme sind mittlerweile unübersehbar, und sie werden in Gesellschaft und Medien intensiv diskutiert. Das Interesse an guten Beispielen und Lösungen ist groß. Von daher lohnt es sich für Betriebe, die mit ihrem betrieblichen Mobilitätsmanagement Erfolge erzielen konnten, diese auch zu zeigen. Die örtliche Presse reagiert auf solche Nachrichten meist sehr positiv. Aber auch in Veranstaltungen und Fachpublikationen werden gute Beispiele für ein funktionierendes Mobilitätsmanagement gerne genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  In den meisten Städten in Deutschland gibt es Klimaschutzmanager, die die verschiedenen Projekte im Klimaschutz koordinieren. Die kommunalen Klimaschutzmanager haben meist einen guten Überblick über die Klimaschutz- und Umweltaktivitäten am Ort, und können zudem in vielen Fragen als Lotse innerhalb der Stadtverwaltung unterstützen.&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde, die den öffentlichen Verkehr organisieren, entwickeln sich in Richtung eines Mobilitätsdienstleisters, bei dem sich verschiedene lokale Angebote (wie z.B. Fahrradverleih, Carsharing) bündeln. Hier lohnt sich ein Blick auf die Homepage des lokalen Unternehmens, um einen Eindruck über das Angebotsspektrum zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement eine Reihe von Angeboten entwickelt. Um sicherzustellen, dass die Beschäftigten über verschiedene Kanäle entsprechend informiert werden, wurde eine Mobilitätskoordinatorin eingesetzt. Für die professionelle Kommunikation hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt das Logo und den Slogan „mobimax – umsteigen lohnt sich!“ entwickelt, mit denen alle Angebote gekennzeichnet werden. Plakate und Flyer werben für die Nutzung von ÖPNV und Fahrrad sowie für das Jobticket. Zur Einführung des Jobtickets wurden für alle Beschäftigten Informationstage durchgeführt, in deren Verlauf jeder interessierte Mitarbeiter eine persönliche Beratung bekam. Dieses Angebot erhalten auch neu eingestellte Mitarbeiter. Und im Intranet ist eine Rubrik „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ eingerichtet, in der alle Informationen zur Beantragung des Jobtickets zu finden sind. Ein eigens entwickelter Fahrtkostenrechner ermöglicht den Beschäftigten eine vergleichende Berechnung, wie viel die Fahrt zur Arbeit mit dem Pkw bzw. mit dem Jobticket kostet. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  &amp;quot;3mobil – Modellregion für Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum&amp;quot; ist ein Kooperationsprojekt der drei Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen sowie der Industrie- und Handelskammer und des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg. Im Teilprojekt „Überbetriebliches Mobilitätsmanagement“ wurde in den Gewerbegebieten der Modellgemeinden Schramberg-Sulgen, Rietheim-Weilheim und St.Georgen 15 der dort ansässigen Betriebe mit insgesamt über 6000 Mitarbeitern einbezogen. Zahlreiche Vor-Ort-Workshops, Mitarbeiterbefragungen und Wohnstandortsanalysen bildeten die Grundlage für die Maßnahmenentwicklung und Umsetzung der Leitprojekte zur ÖPNV-Verbesserung, Fahrrad(Pedelec)-Förderung, Mitfahrbörsen, Einsatz Elektrofahrzeuge in Fuhrparks und Weiterentwicklung von Mobilitätsinformationen und Policies. [http://www.baumgroup.de/service/meldungen/160916-pilotprojekt-3mobil-bringt-nachhaltige-mobilitaet-im-laendlichen-raum-auf-den-weg/]&lt;br /&gt;
*  Das Modell Mobil.Pro.Fit. kombiniert den lokalen Netzwerkgedanken mit konkreten Aktivitäten vor Ort. In Workshops werden teilnehmende Unternehmen geschult, zudem tauschen sie Erfahrungen aus und planen Gemeinschaftsaktionen. Zwischen den Workshops erarbeiten die teilnehmenden Organisationen mit Unterstützung eines Mobilitätsberaters ein betriebliches Mobilitätskonzept. Nach Abschluss der ca. 9-monatigen Projektphase präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse und werden von der jeweiligen Standortgemeinde als Vorreiter in Sachen Mobilitätsmanagement ausgezeichnet. Seit 2013 haben etwa 80 Betriebe an einem Mobil.Pro.Fit.-Projekt teilgenommen. Die Ergebnisse der Projekte sind auf der Projekt-Homepage Mobil.Pro.Fit. einsehbar.[http://mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=243</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=243"/>
		<updated>2018-08-02T15:20:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Praxisbeispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Change Management wird  häufig in Stufen oder Grade der Einbindung der Mitarbeiter unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Informieren: Mitarbeiter informationen z.B. über Angebote und Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (z.B. per E-Mail, Infotafeln, Intranet)&lt;br /&gt;
*  Motivieren: Mitarbeiter konkret ansprechen und zu bestimmten Verhaltensänderungen (z.B. Umstieg auf das Fahrrad) anregen (z.B. durch gezielte Anreize)&lt;br /&gt;
*  Anwenden: Mitarbeiter befähigen, bestimmte Veränderungsschritte zu unternehmen (z.B. durch die Einweisung in die Nutzung eines neuen Elektroautos, oder durch Schulung zur Nutzung des Corporate Carsharing)&lt;br /&gt;
*  Beraten: Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungsschritten einbinden (z.B. im Rahmen von Befragungen, Workshops o.ä.)&lt;br /&gt;
*  Entwickeln: Mitarbeitern bei der Ausgestaltung von Teilaufgaben oder Einzelmaßnahmen freie Hand lassen (z.B. bei der Durchführung eines Aktionstages für nachhaltige Mobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis kommt es darauf an, für jeden Entwicklungsschritt des Mobilitätsmanagements und für verschiedene Personenkreise im Betrieb den jeweils geeigneten Grad der Einbindung zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse der Mobilität der Beschäftigten bei Arbeitswegen, Dienst- und Geschäftsreisen gehört zu den Grundlagen eines jeden Mobilitätskonzeptes (s. auch [[Analysen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element der Bedarfsanalyse ist die Mitarbeiterbefragung. Mit dieser werden die Beschäftigten zunächst einmal über das Vorhaben informiert. Zudem werden sie meist erstmalig beratend eingebunden. Manche Betriebe nutzen die Befragung auch dazu, auf vorhandene Mobilitätsangebote aufmerksam zu machen (Motivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten der Bedarfsanalyse sind &lt;br /&gt;
*  Wohnstandort- und Erreichbarkeitsanalysen&lt;br /&gt;
*  Analyse der Dienst- und Geschäftsreisen&lt;br /&gt;
*  Befragungen und Workshops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationskanäle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten genutzten Informationskanäle im Mobilitätsmanagement sind&lt;br /&gt;
*  Versendung von Tipps und Hinweisen per E-Mail&lt;br /&gt;
*  Informationsangebot im Intranet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In produzierenden Betrieben ist nach wie vor das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; der beste Ort, um die Mitarbeiter, die keinen Zugang zu einem PC haben, auf bestimmte Angebote und Informationen aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben werden mittlerweile elektronische Infotafeln z.B. im Eingangsbereich des Unternehmens genutzt, um Mitarbeiter, aber auch Kunden, auf die Mobilitätsangebote des Unternehmens aufmerksam zu machen (z.B. Fahrplan des ÖPNV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anreize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veränderungsbereitschaft der meisten Menschen ist gering. In der Regel streben wir nach Stabilität und Sicherheit. Von daher kann es nicht verwundern, dass viele Projektleiter, die ein Mobilitätsmanagement entwickeln, Schwierigkeiten haben, ihre Kollegen zu einer Änderung ihres Verhaltens zu bewegen. Mit guten Informationen und gezielten Anreizen können Mitarbeiter jedoch zum Umdenken und Mitmachen motiviert werden. Beispiele aus der betrieblichen Praxis sind:&lt;br /&gt;
*  Belohnungen für Fahrgemeinschaften z.B. durch Bereitstellen von reservierten Parkplätzen im Eingangsbereich&lt;br /&gt;
*  Durchführung von Wettbewerben und Lotterien, mit denen der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel honoriert wird&lt;br /&gt;
*  Angebot von Radfahrer- und/oder Fahrgemeinschafts-Cafes, die ebenfalls als Belohnung wirken, aber auch den Erfahrungsaustausch der Kollegen befördern&lt;br /&gt;
*  Kombination des Betriebsrad-Leasings mit Serviceleistungen des Betriebs (Bezuschussung der Versicherung, Aktionstag im Frühjahr, Wartung und Reparatur) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Das Verhalten der Führungskräfte hat immensen Einfluss auf das Verhalten der Beschäftigten. Ist der Geschäftsführer ein passionierter Fahrradfahrer wird es deutlich leichter fallen, Mitarbeiter zum Umstieg aufs Fahrrad zu überzeugen. Natürlich wird es nicht möglich sein, alle Geschäftsführer zu Fahrradfahrern zu machen. Es sollte aber mit den Führungskräften besprochen werden, in welcher Weise sie eine Vorbildfunktion übernehmen können. Diese kann ja auch auf verschiedene Teilbereiche des Mobilitätsmanagements verteilt werden (Nutzung der Bahn statt des Flugzeugs, Fahrradfahren, privates Elektroauto usw.). &lt;br /&gt;
*  Die Informationsflut nimmt auch in Betrieben zu, E-Mails werden von  vielen Beschäftigten nicht mehr richtig wahrgenommen. Einige Betriebe versenden deshalb besonders wichtige Informationen mit der Gehaltsabrechnung. Damit wird dem Beschäftigten signalisiert, dass es sich hier um ein Anliegen handelt, das der Geschäftsleitung besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
*  Durch die Teilnahme an Projekten oder Zertifizierungen kann die Dynamik des Veränderungsprozesses erheblich gesteigert werden. Wenn alle gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten steigert dieses die Motivation und Einsatzbereitschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die UmweltBank motiviert ihre Mitarbeiter mit der jährlichen Aktion „Banker on Bike“, das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit zu wählen. Für jeden zwischen Wohnort und Arbeitsplatz geradelten Kilometer spendet die UmweltBank einen Euro für ökologische und soziale Projekte. Die Mitarbeiter schlagen selbst Projekte vor und stimmen darüber ab, an welche Organisationen die finanzielle Unterstützung fließt. Im Jahr 2017 radelten die „Banker on Bike“ bereits zum 16. Mal und legten rund 32.000 Kilometer zurück, was gemäß ADFC-Rechner im Internet einer CO2-Einsparung von 5.869 Kilogramm entspricht. Drei ausgewählte Projekte erhielten jeweils einen Teil der auf 35.000 Euro aufgerundeten Spendensumme. Für kürzere Dienststrecken oder private Fahrten wurden außerdem Bambus-Dienstfahrräder angeschafft. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  Das Dienstleistungsunternehmen PRIOR1 hat in St. Augustin bei Bonn etwa 50 Mitarbeiter. Diese legen jährlich circa eine Million Kilometer auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands zurück – überwiegend mit Dienstwagen. Die hierdurch verursachten CO2-Emissionen werden bereits vollständig kompensiert. Um dem Grundsatz „Vermeiden vor Kompensieren“ gerecht zu werden, wurden weitere Maßnahmen zur Senkung der Emissionen entwickelt. So beinhaltet das aktuelle Mobilitätskonzept unter anderem ein Anreizsystem zum freiwilligen Verzicht auf einen eigenen Dienstwagen und stattdessen der Nutzung einer Bahncard 100 1. Klasse. Es wurde ermittelt, dass dadurch deutliche Ersparnisse für das Unternehmen entstehen. Die eingesparten Kosten werden dem Mitarbeiter zu 50 Prozent als zusätzlicher Gehaltsbestandteil ausgezahlt. Ferner wurde für Mitarbeiter, die nicht vollständig auf ihren Firmenwagen verzichten wollen bzw. können, ein Anreiz zur Nutzung der Bahn geschaffen, indem Prämien je nach jährlich mit der Bahn zurückgelegten Kilometern ausgezahlt werden. Quelle: Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
*  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement eine Reihe von Angeboten entwickelt. Um sicherzustellen, dass die Beschäftigten über verschiedene Kanäle entsprechend informiert werden, wurde eine Mobilitätskoordinatorin eingesetzt. Für die professionelle Kommunikation hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt das Logo und den Slogan „mobimax – umsteigen lohnt sich!“ entwickelt, mit denen alle Angebote gekennzeichnet werden. Plakate und Flyer werben für die Nutzung von ÖPNV und Fahrrad sowie für das Jobticket. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit (MiMoNa)&amp;quot; wurden zahlreiche betriebliche Beispiele zusammen getragen, mit denen die Mitarbeitermotivation gesteigert werden kann. Allein im Themenbereich &amp;quot;Mobilität&amp;quot; sind dort 50 Beispiele aus der Praxis erläutert. [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur des Change Management gibt es zahlreiche Handbücher, teilweise mit sehr konkreten Methodenbeschreibungen, z.B.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Rohm, Armin (Hrsg.) (2015): Change-Tools - Erfahrene Prozessberater präsentieren wirksame Workshop-Interventionen&lt;br /&gt;
*  Deutinger, Gerhild (2013): Kommunikation im Change - Erfolgreich kommunizieren in Veränderungsprozessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Praxisbeispiele zur Mitarbeitermotivation in Nachhaltigkeitsprojekten finden sich auf der Projektseite MiMoNa [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=242</id>
		<title>Unterstützung von außen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=242"/>
		<updated>2018-08-02T15:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in hohem Maße von äußeren Faktoren (wie die Verkehrsinfrastruktur, aber auch Gesetzgebung) beeinflusst. Einzelne Betriebe können in begrenztem Umfang Einfluss auf äußere Rahmenbedingungen nehmen. Durch Kooperationen lässt sich hingegen der Einfluss vergrößern. Zudem ergeben sich durch Kooperationen für den einzelnen Betrieb weitere Maßnahmenansätze. Durch Zusammenarbeit mit anderen Betrieben und öffentlichen Stellen und durch die Einbindung und Nutzung von Unterstützern von außen kann interner Aufwand reduziert, die Maßnahmenumsetzung beschleunigt und verbessert und damit insgesamt die Effektivität und Stabilität des betrieblichen Mobilitätsmanagements erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit der Standortkommune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen für Verkehrsinfrastruktur oder Stadtplanung bei der Stadt kann für beide Seiten vorteilhaft sein. Betriebe haben einen Ansprechpartner, der bei Fragestellungen und Problemen z.B. der Verkehrsführung oder des öffentlichen Verkehrs, unterstützen kann. Und die zuständigen Personen bei der Stadtverwaltung haben betriebliche Ansprechpartner, die ihnen Hinweise auf spezifische Bedarfslagen und Interessen vor Ort geben können. Wenn Betriebe und Verwaltung gemeinsam ihre Anliegen formulieren finden sie i.d.R. mehr Gehör bei den politischen RÉntscheidungsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen des Klimaschutzes und der Energieeffizienz haben sich lokale Bündnisse und Netzwerke zur Koordination von Aktivitäten und zum Austausch von Erfahrungen bewährt. Auch für die Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort haben sich an manchen Orten bereits Aktionsbündnisse formiert (siehe zum Beispiel die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf [https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umweltthemen-von-a-z/bildung/mobilitaetspartnerschaft.html]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit Nachbarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit Nachbarbetrieben bzw. innerhalb von Gewerbegebieten ist naheliegend und wird bereits von vielen Betrieben praktiziert. Der Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass alle Betriebe dieselben standörtlichen Bedingungen aufweisen. Ansätze wie die Bildung von Fahrgemeinschaften, die auf eine größere Anzahl an Interessenten angewiesen sind, erhöhen ihre Realisierungschancen durch eine Kooperation mit Nachbarbetrieben. Investitionen z.B. in Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sind gemeinsam kostengünstiger zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branchenlösungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Themenbereiche wie &amp;quot;Umwelt&amp;quot; oder &amp;quot;Energie&amp;quot; gibt es bereits zahlreiche branchenspezifische Informationen und Lösungen. Im Themenfeld Mobilität sind diese noch nicht weit verbreitet. Dabei könnte der Erfahrungsaustausch z.B. von Betrieben mit einem hohen Kundenaufkommen (Werksverkauf, Gastronomie, Veranstaltungsanbieter) wertvolle Informationen und Impulse, ggf. sogar Kooperationen, liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  In den meisten Städten in Deutschland gibt es Klimaschutzmanager, die die verschiedenen Projekte im Klimaschutz koordinieren. Die kommunalen Klimaschutzmanager haben meist einen guten Überblick über die Klimaschutz- und Umweltaktivitäten am Ort, und können zudem in vielen Fragen als Lotse innerhalb der Stadtverwaltung unterstützen.&lt;br /&gt;
*  Die Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde, die den öffentlichen Verkehr organisieren, entwickeln sich in Richtung eines Mobilitätsdienstleisters, bei dem sich verschiedene lokale Angebote (wie z.B. Fahrradverleih, Carsharing) bündeln. Hier lohnt sich ein Blick auf die Homepage des lokalen Unternehmens, um einen Eindruck über das Angebotsspektrum zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement eine Reihe von Angeboten entwickelt. Um sicherzustellen, dass die Beschäftigten über verschiedene Kanäle entsprechend informiert werden, wurde eine Mobilitätskoordinatorin eingesetzt. Für die professionelle Kommunikation hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt das Logo und den Slogan „mobimax – umsteigen lohnt sich!“ entwickelt, mit denen alle Angebote gekennzeichnet werden. Plakate und Flyer werben für die Nutzung von ÖPNV und Fahrrad sowie für das Jobticket. Zur Einführung des Jobtickets wurden für alle Beschäftigten Informationstage durchgeführt, in deren Verlauf jeder interessierte Mitarbeiter eine persönliche Beratung bekam. Dieses Angebot erhalten auch neu eingestellte Mitarbeiter. Und im Intranet ist eine Rubrik „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ eingerichtet, in der alle Informationen zur Beantragung des Jobtickets zu finden sind. Ein eigens entwickelter Fahrtkostenrechner ermöglicht den Beschäftigten eine vergleichende Berechnung, wie viel die Fahrt zur Arbeit mit dem Pkw bzw. mit dem Jobticket kostet. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  &amp;quot;3mobil – Modellregion für Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum&amp;quot; ist ein Kooperationsprojekt der drei Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen sowie der Industrie- und Handelskammer und des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg. Im Teilprojekt „Überbetriebliches Mobilitätsmanagement“ wurde in den Gewerbegebieten der Modellgemeinden Schramberg-Sulgen, Rietheim-Weilheim und St.Georgen 15 der dort ansässigen Betriebe mit insgesamt über 6000 Mitarbeitern einbezogen. Zahlreiche Vor-Ort-Workshops, Mitarbeiterbefragungen und Wohnstandortsanalysen bildeten die Grundlage für die Maßnahmenentwicklung und Umsetzung der Leitprojekte zur ÖPNV-Verbesserung, Fahrrad(Pedelec)-Förderung, Mitfahrbörsen, Einsatz Elektrofahrzeuge in Fuhrparks und Weiterentwicklung von Mobilitätsinformationen und Policies. [http://www.baumgroup.de/service/meldungen/160916-pilotprojekt-3mobil-bringt-nachhaltige-mobilitaet-im-laendlichen-raum-auf-den-weg/]&lt;br /&gt;
*  Das Modell Mobil.Pro.Fit. kombiniert den lokalen Netzwerkgedanken mit konkreten Aktivitäten vor Ort. In Workshops werden teilnehmende Unternehmen geschult, zudem tauschen sie Erfahrungen aus und planen Gemeinschaftsaktionen. Zwischen den Workshops erarbeiten die teilnehmenden Organisationen mit Unterstützung eines Mobilitätsberaters ein betriebliches Mobilitätskonzept. Nach Abschluss der ca. 9-monatigen Projektphase präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse und werden von der jeweiligen Standortgemeinde als Vorreiter in Sachen Mobilitätsmanagement ausgezeichnet. Seit 2013 haben etwa 80 Betriebe an einem Mobil.Pro.Fit.-Projekt teilgenommen. Die Ergebnisse der Projekte sind auf der Projekt-Homepage Mobil.Pro.Fit. einsehbar.[http://mobilprofit.de/default.asp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=241</id>
		<title>Corporate Carsharing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=241"/>
		<updated>2018-08-02T14:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Weitere Hilfestellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Corporate Carsharing bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung eines firmeninternen Fahrzeugpools. Es stellt somit einen wichtigen Baustein in einem systematischen Betrieblichen Mobilitätsmanagement dar, der im Fuhrpark angesiedelt werden kann. Die zusätzliche Möglichkeit zur privaten Nutzung der Fahrzeuge nach Dienstschluss stellt eine Besonderheit des Konzepts dar. So werden die Standzeiten dieser Fahrzeuge auf dem Unternehmensparkplatz minimiert und die Fahrzeuge erhalten eine höhere Auslastung als bei alleiniger betrieblicher Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gründe sprechen für diesen Ansatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Ökologische Vorteile: Effiziente Nutzung der vorhandenen Fahrzeuge führt zu CO2-Einsparungen im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge: Privatfahrten müssen durch die Mitarbeiter bezahlt werden und tragen zu zusätzlicher Auslastung der Fahrzeuge bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mitarbeitermotivation und -bindung: Ein Mitarbeiter kann das Auto mitnehmen, um einen größeren Einkauf zu tätigen oder am Wochenende damit einen Ausflug planen. Somit kann mitunter auf die Anschaffung eines eigenen Autos oder Zweitwagens verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Erleichterter Einstieg in die Elektromobilität: Das Konzept des Corporate Carsharings bietet sich insbesondere zur Nutzung von Elektrofahrzeugen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung des vorhandenen Fuhrparks/Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Möglichkeiten eines Corporate Carsharings zu überprüfen, ist eine vorherige Analyse des Fuhrparks sinnvoll. Dabei sollen die aktuelle Situation erfasst und mögliche Nutzenpotenziale aufgezeigt werden ([[Fuhrpark]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidung für firmeninternes Fahrzeugpooling oder externen Anbieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Varianten können unter dem Begriff Corporate Carsharing verstanden werden. Die firmeninterne Variante bedeutet in der Regel mehr Aufwand für den Betrieb und die beteiligten Mitarbeiter, da steuerrechtliche Fragestellungen, z.B. bei der Abrechnung, zu beachten sind. Aus diesem Grunde wird oftmals ein externer Anbieter hinzugezogen, der neben Leasing-Fahrzeugen entsprechende Organisations-Software bereitstellen kann und sich um die Abrechnungsformalitäten kümmert. Der Betrieb der erforderlichen technischen Einrichtungen (z.B. Buchungsapp, Öffnungsmechanismus im Auto) ist Bestandteil der Dienstleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einrichtung und Schulung der Mitarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine erfolgreiche Implementierung von Corporate Carsharing zu gewährleisten ist es notwendig, die Nutzung der Fahrzeuge im Rahmen einer Dienstreise-Regelung zu verankern ([[Dienst- und Geschäftsreisen]]). Zudem bedarf es einer gezielten Schulung aller Mitarbeiter, so dass diese den Buchungsvorgang kennen lernen und auch bereit sind, private Fahrten damit zu tätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perspektivisch muss die Nutzung der Corporate Carsharing-Fahrzeuge nicht auf die Mitarbeiter des Unternehmens beschränkt sein. Für Privatfahrten ließe sich eine Erweiterung auf Familienmitglieder der Mitarbeiter oder Anwohner in direkter Nachbarschaft in Betracht ziehen. Weiterhin sind Kooperationen zu anderen Betrieben aus demselben Gebäude oder Gewerbegebiet denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispielhafter Prozess der Fahrzeugreservierung und -nutzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter reserviert in einer Buchungssoftware am Handy oder Computer ein Fahrzeug für die gewünschte Buchungszeit. Bei Privatfahrten werden dem Mitarbeiter sogleich die voraussichtlichen Kosten angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter kann das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt mittels einer App oder eines auf dem Führerschein angebrachten Chips öffnen und den Fahrzeugschlüssel aus dem Handschuhfach entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Nach der Nutzung wird das Fahrzeug auf gleichem Wege wieder verschlossen und die Abrechnung erfolgt automatisch. Fahrzeugdaten wie Nutzungszeitraum, Kilometerstand und Ladezustand bei Elektrofahrzeugen werden von der Buchungssoftware erfasst und ausgewertet. Somit muss kein separates Fahrtenbuch geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Das Fahrzeug steht nun wieder für die nächste Buchung bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  AXA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Stadtverwaltung Paderborn hat im Rahmen eines umfassenden Betrieblichen Mobilitätskonzepts einen Fahrzeugpool eingerichtet, mit dem der gesamte dienstliche Verkehr abgewickelt werden soll. Für eine zusätzliche Auslastung der Fahrzeuge können die Mitarbeiter diese auch zu privaten Zwecken nutzen. Das System erfährt unter den Mitarbeitern hohe Akzeptanz und soll perspektivisch auf andere Standorte ausgeweitet werden.  (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BECHER, A., RENNER, T. u. M. TIPPELSKIRCH (HRSG.) (2016): Shared E-Fleet - Fahrzeugflotten wirtschaftlich betreiben und gemeinsam nutzen. Praxisleitfaden IT-Systeme und Betreibermodelle für das intelligente Management von (Elektro-)Fahrzeugflotten. (Fraunhofer Verlag) Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FLEURY, S., TOM, A., JAMET, E. u. E. COLAS-MAHEUX (2017): What drives corporate carsharing acceptance? A French case study. In: Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour 45, S. 218-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- NATZKE, N. u. T. KRAUSE (2015): Shared E-Fleet. Business Car Sharing der Zukunft. IKT für Elektromobilität (Hrsg.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=240</id>
		<title>Corporate Carsharing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=240"/>
		<updated>2018-08-02T14:39:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Maßnahmen(bündel) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Corporate Carsharing bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung eines firmeninternen Fahrzeugpools. Es stellt somit einen wichtigen Baustein in einem systematischen Betrieblichen Mobilitätsmanagement dar, der im Fuhrpark angesiedelt werden kann. Die zusätzliche Möglichkeit zur privaten Nutzung der Fahrzeuge nach Dienstschluss stellt eine Besonderheit des Konzepts dar. So werden die Standzeiten dieser Fahrzeuge auf dem Unternehmensparkplatz minimiert und die Fahrzeuge erhalten eine höhere Auslastung als bei alleiniger betrieblicher Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gründe sprechen für diesen Ansatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Ökologische Vorteile: Effiziente Nutzung der vorhandenen Fahrzeuge führt zu CO2-Einsparungen im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge: Privatfahrten müssen durch die Mitarbeiter bezahlt werden und tragen zu zusätzlicher Auslastung der Fahrzeuge bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mitarbeitermotivation und -bindung: Ein Mitarbeiter kann das Auto mitnehmen, um einen größeren Einkauf zu tätigen oder am Wochenende damit einen Ausflug planen. Somit kann mitunter auf die Anschaffung eines eigenen Autos oder Zweitwagens verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Erleichterter Einstieg in die Elektromobilität: Das Konzept des Corporate Carsharings bietet sich insbesondere zur Nutzung von Elektrofahrzeugen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung des vorhandenen Fuhrparks/Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Möglichkeiten eines Corporate Carsharings zu überprüfen, ist eine vorherige Analyse des Fuhrparks sinnvoll. Dabei sollen die aktuelle Situation erfasst und mögliche Nutzenpotenziale aufgezeigt werden ([[Fuhrpark]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidung für firmeninternes Fahrzeugpooling oder externen Anbieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Varianten können unter dem Begriff Corporate Carsharing verstanden werden. Die firmeninterne Variante bedeutet in der Regel mehr Aufwand für den Betrieb und die beteiligten Mitarbeiter, da steuerrechtliche Fragestellungen, z.B. bei der Abrechnung, zu beachten sind. Aus diesem Grunde wird oftmals ein externer Anbieter hinzugezogen, der neben Leasing-Fahrzeugen entsprechende Organisations-Software bereitstellen kann und sich um die Abrechnungsformalitäten kümmert. Der Betrieb der erforderlichen technischen Einrichtungen (z.B. Buchungsapp, Öffnungsmechanismus im Auto) ist Bestandteil der Dienstleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einrichtung und Schulung der Mitarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine erfolgreiche Implementierung von Corporate Carsharing zu gewährleisten ist es notwendig, die Nutzung der Fahrzeuge im Rahmen einer Dienstreise-Regelung zu verankern ([[Dienst- und Geschäftsreisen]]). Zudem bedarf es einer gezielten Schulung aller Mitarbeiter, so dass diese den Buchungsvorgang kennen lernen und auch bereit sind, private Fahrten damit zu tätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perspektivisch muss die Nutzung der Corporate Carsharing-Fahrzeuge nicht auf die Mitarbeiter des Unternehmens beschränkt sein. Für Privatfahrten ließe sich eine Erweiterung auf Familienmitglieder der Mitarbeiter oder Anwohner in direkter Nachbarschaft in Betracht ziehen. Weiterhin sind Kooperationen zu anderen Betrieben aus demselben Gebäude oder Gewerbegebiet denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispielhafter Prozess der Fahrzeugreservierung und -nutzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter reserviert in einer Buchungssoftware am Handy oder Computer ein Fahrzeug für die gewünschte Buchungszeit. Bei Privatfahrten werden dem Mitarbeiter sogleich die voraussichtlichen Kosten angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter kann das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt mittels einer App oder eines auf dem Führerschein angebrachten Chips öffnen und den Fahrzeugschlüssel aus dem Handschuhfach entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Nach der Nutzung wird das Fahrzeug auf gleichem Wege wieder verschlossen und die Abrechnung erfolgt automatisch. Fahrzeugdaten wie Nutzungszeitraum, Kilometerstand und Ladezustand bei Elektrofahrzeugen werden von der Buchungssoftware erfasst und ausgewertet. Somit muss kein separates Fahrtenbuch geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Das Fahrzeug steht nun wieder für die nächste Buchung bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  AXA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Stadtverwaltung Paderborn hat im Rahmen eines umfassenden Betrieblichen Mobilitätskonzepts einen Fahrzeugpool eingerichtet, mit dem der gesamte dienstliche Verkehr abgewickelt werden soll. Für eine zusätzliche Auslastung der Fahrzeuge können die Mitarbeiter diese auch zu privaten Zwecken nutzen. Das System erfährt unter den Mitarbeitern hohe Akzeptanz und soll perspektivisch auf andere Standorte ausgeweitet werden.  (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BECHER, A., RENNER, T. u. M. TIPPELSKIRCH (HRSG.) (2016): Shared E-Fleet - Fahrzeugflotten wirtschaftlich betreiben und gemeinsam nutzen. Praxisleitfaden IT-Systeme und Betreibermodelle für das intelligente Management von (Elektro-)Fahrzeugflotten. (Fraunhofer Verlag) Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FLEURY, S., TOM, A., JAMET, E. u. E. COLAS-MAHEUX (2017): What drives corporate carsharing acceptance? A French case study. In: Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour 45, S. 218-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- NATZKE, N. u. T. KRAUSE (2015): Shared E-Fleet. Business Car Sharing der Zukunft. IKT für Elektromobilität (Hrsg.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=239</id>
		<title>Corporate Carsharing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=239"/>
		<updated>2018-08-02T14:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Maßnahmen(bündel) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Corporate Carsharing bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung eines firmeninternen Fahrzeugpools. Es stellt somit einen wichtigen Baustein in einem systematischen Betrieblichen Mobilitätsmanagement dar, der im Fuhrpark angesiedelt werden kann. Die zusätzliche Möglichkeit zur privaten Nutzung der Fahrzeuge nach Dienstschluss stellt eine Besonderheit des Konzepts dar. So werden die Standzeiten dieser Fahrzeuge auf dem Unternehmensparkplatz minimiert und die Fahrzeuge erhalten eine höhere Auslastung als bei alleiniger betrieblicher Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gründe sprechen für diesen Ansatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Ökologische Vorteile: Effiziente Nutzung der vorhandenen Fahrzeuge führt zu CO2-Einsparungen im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge: Privatfahrten müssen durch die Mitarbeiter bezahlt werden und tragen zu zusätzlicher Auslastung der Fahrzeuge bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mitarbeitermotivation und -bindung: Ein Mitarbeiter kann das Auto mitnehmen, um einen größeren Einkauf zu tätigen oder am Wochenende damit einen Ausflug planen. Somit kann mitunter auf die Anschaffung eines eigenen Autos oder Zweitwagens verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Erleichterter Einstieg in die Elektromobilität: Das Konzept des Corporate Carsharings bietet sich insbesondere zur Nutzung von Elektrofahrzeugen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung des vorhandenen Fuhrparks/Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Möglichkeiten eines Corporate Carsharings zu überprüfen, ist eine vorherige Analyse des Fuhrparks sinnvoll. Dabei sollen die aktuelle Situation erfasst und mögliche Nutzenpotenziale aufgezeigt werden. Siehe auch [[Fuhrpark]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidung für firmeninternes Fahrzeugpooling oder externen Anbieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Varianten können unter dem Begriff Corporate Carsharing verstanden werden. Die firmeninterne Variante bedeutet in der Regel mehr Aufwand für den Betrieb und die beteiligten Mitarbeiter, da steuerrechtliche Fragestellungen, z.B. bei der Abrechnung, zu beachten sind. Aus diesem Grunde wird oftmals ein externer Anbieter hinzugezogen, der neben Leasing-Fahrzeugen entsprechende Organisations-Software bereitstellen kann und sich um die Abrechnungsformalitäten kümmert. Der Betrieb der erforderlichen technischen Einrichtungen (z.B. Buchungsapp, Öffnungsmechanismus im Auto) ist Bestandteil der Dienstleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einrichtung und Schulung der Mitarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine erfolgreiche Implementierung von Corporate Carsharing zu gewährleisten ist es notwendig, die Nutzung der Fahrzeuge im Rahmen einer Dienstreise-Regelung zu verankern. Siehe auch [[Dienst- und Geschäftsreisen]]. Zudem bedarf es einer gezielten Schulung aller Mitarbeiter, so dass diese den Buchungsvorgang kennenlernen und auch bereit sind, private Fahrten damit zu tätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perspektivisch muss die Nutzung der Corporate Carsharing-Fahrzeuge nicht auf die Mitarbeiter des Unternehmens beschränkt sein. Für Privatfahrten ließe sich eine Erweiterung auf Familienmitglieder der Mitarbeiter oder Anwohner in direkter Nachbarschaft in Betracht ziehen. Weiterhin sind Kooperationen zu anderen Betrieben aus demselben Gebäude oder Gewerbegebiet denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispielhafter Prozess der Fahrzeugreservierung und -nutzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter reserviert in einer Buchungssoftware am Handy oder Computer ein Fahrzeug für die gewünschte Buchungszeit. Bei Privatfahrten werden dem Mitarbeiter sogleich die voraussichtlichen Kosten angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter kann das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt mittels einer App oder eines auf dem Führerschein angebrachten Chips öffnen und den Fahrzeugschlüssel aus dem Handschuhfach entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Nach der Nutzung wird das Fahrzeug auf gleichem Wege wieder verschlossen und die Abrechnung erfolgt automatisch. Fahrzeugdaten wie Nutzungszeitraum, Kilometerstand und Ladezustand bei Elektrofahrzeugen werden von der Buchungssoftware erfasst und ausgewertet. Somit muss kein separates Fahrtenbuch geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Das Fahrzeug steht nun wieder für die nächste Buchung bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  AXA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Stadtverwaltung Paderborn hat im Rahmen eines umfassenden Betrieblichen Mobilitätskonzepts einen Fahrzeugpool eingerichtet, mit dem der gesamte dienstliche Verkehr abgewickelt werden soll. Für eine zusätzliche Auslastung der Fahrzeuge können die Mitarbeiter diese auch zu privaten Zwecken nutzen. Das System erfährt unter den Mitarbeitern hohe Akzeptanz und soll perspektivisch auf andere Standorte ausgeweitet werden.  (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BECHER, A., RENNER, T. u. M. TIPPELSKIRCH (HRSG.) (2016): Shared E-Fleet - Fahrzeugflotten wirtschaftlich betreiben und gemeinsam nutzen. Praxisleitfaden IT-Systeme und Betreibermodelle für das intelligente Management von (Elektro-)Fahrzeugflotten. (Fraunhofer Verlag) Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FLEURY, S., TOM, A., JAMET, E. u. E. COLAS-MAHEUX (2017): What drives corporate carsharing acceptance? A French case study. In: Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour 45, S. 218-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- NATZKE, N. u. T. KRAUSE (2015): Shared E-Fleet. Business Car Sharing der Zukunft. IKT für Elektromobilität (Hrsg.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=238</id>
		<title>Corporate Carsharing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=238"/>
		<updated>2018-08-02T14:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Maßnahmen(bündel) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Corporate Carsharing bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung eines firmeninternen Fahrzeugpools. Es stellt somit einen wichtigen Baustein in einem systematischen Betrieblichen Mobilitätsmanagement dar, der im Fuhrpark angesiedelt werden kann. Die zusätzliche Möglichkeit zur privaten Nutzung der Fahrzeuge nach Dienstschluss stellt eine Besonderheit des Konzepts dar. So werden die Standzeiten dieser Fahrzeuge auf dem Unternehmensparkplatz minimiert und die Fahrzeuge erhalten eine höhere Auslastung als bei alleiniger betrieblicher Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gründe sprechen für diesen Ansatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Ökologische Vorteile: Effiziente Nutzung der vorhandenen Fahrzeuge führt zu CO2-Einsparungen im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge: Privatfahrten müssen durch die Mitarbeiter bezahlt werden und tragen zu zusätzlicher Auslastung der Fahrzeuge bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mitarbeitermotivation und -bindung: Ein Mitarbeiter kann das Auto mitnehmen, um einen größeren Einkauf zu tätigen oder am Wochenende damit einen Ausflug planen. Somit kann mitunter auf die Anschaffung eines eigenen Autos oder Zweitwagens verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Erleichterter Einstieg in die Elektromobilität: Das Konzept des Corporate Carsharings bietet sich insbesondere zur Nutzung von Elektrofahrzeugen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung des vorhandenen Fuhrparks/Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Möglichkeiten eines Corporate Carsharings zu überprüfen, ist eine vorherige Analyse des Fuhrparks sinnvoll. Dabei sollen die aktuelle Situation erfasst und mögliche Nutzenpotenziale aufgezeigt werden. Siehe auch [[Fuhrpark]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidung für firmeninternes Fahrzeugpooling oder externen Anbieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Varianten können unter dem Begriff Corporate Carsharing verstanden werden. Die firmeninterne Variante bedeutet in der Regel mehr Aufwand für den Betrieb und die beteiligten Mitarbeiter, da steuerrechtliche Fragestellungen, z.B. bei der Abrechnung, zu beachten sind. Aus diesem Grunde wird oftmals ein externer Anbieter hinzugezogen, der neben Leasing-Fahrzeugen entsprechende Organisations-Software bereitstellen kann und sich um die Abrechnungsformalitäten kümmert. Der Betrieb der erforderlichen technischen Einrichtungen (z.B. Buchungsapp, Öffnungsmechanismus im Auto) ist Bestandteil der Dienstleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einrichtung und Schulung der Mitarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine erfolgreiche Implementierung von Corporate Carsharing zu gewährleisten ist es notwendig, die Nutzung der Fahrzeuge im Rahmen einer Dienstreise-Regelung zu verankern. Zudem bedarf es einer gezielten Schulung aller Mitarbeiter, so dass diese den Buchungsvorgang kennenlernen und auch bereit sind, private Fahrten damit zu tätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perspektivisch muss die Nutzung der Corporate Carsharing-Fahrzeuge nicht auf die Mitarbeiter des Unternehmens beschränkt sein. Für Privatfahrten ließe sich eine Erweiterung auf Familienmitglieder der Mitarbeiter oder Anwohner in direkter Nachbarschaft in Betracht ziehen. Weiterhin sind Kooperationen zu anderen Betrieben aus demselben Gebäude oder Gewerbegebiet denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispielhafter Prozess der Fahrzeugreservierung und -nutzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter reserviert in einer Buchungssoftware am Handy oder Computer ein Fahrzeug für die gewünschte Buchungszeit. Bei Privatfahrten werden dem Mitarbeiter sogleich die voraussichtlichen Kosten angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter kann das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt mittels einer App oder eines auf dem Führerschein angebrachten Chips öffnen und den Fahrzeugschlüssel aus dem Handschuhfach entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Nach der Nutzung wird das Fahrzeug auf gleichem Wege wieder verschlossen und die Abrechnung erfolgt automatisch. Fahrzeugdaten wie Nutzungszeitraum, Kilometerstand und Ladezustand bei Elektrofahrzeugen werden von der Buchungssoftware erfasst und ausgewertet. Somit muss kein separates Fahrtenbuch geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Das Fahrzeug steht nun wieder für die nächste Buchung bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  AXA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Stadtverwaltung Paderborn hat im Rahmen eines umfassenden Betrieblichen Mobilitätskonzepts einen Fahrzeugpool eingerichtet, mit dem der gesamte dienstliche Verkehr abgewickelt werden soll. Für eine zusätzliche Auslastung der Fahrzeuge können die Mitarbeiter diese auch zu privaten Zwecken nutzen. Das System erfährt unter den Mitarbeitern hohe Akzeptanz und soll perspektivisch auf andere Standorte ausgeweitet werden.  (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BECHER, A., RENNER, T. u. M. TIPPELSKIRCH (HRSG.) (2016): Shared E-Fleet - Fahrzeugflotten wirtschaftlich betreiben und gemeinsam nutzen. Praxisleitfaden IT-Systeme und Betreibermodelle für das intelligente Management von (Elektro-)Fahrzeugflotten. (Fraunhofer Verlag) Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FLEURY, S., TOM, A., JAMET, E. u. E. COLAS-MAHEUX (2017): What drives corporate carsharing acceptance? A French case study. In: Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour 45, S. 218-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- NATZKE, N. u. T. KRAUSE (2015): Shared E-Fleet. Business Car Sharing der Zukunft. IKT für Elektromobilität (Hrsg.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=237</id>
		<title>Corporate Carsharing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=237"/>
		<updated>2018-08-02T14:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Maßnahmen(bündel) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Corporate Carsharing bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung eines firmeninternen Fahrzeugpools. Es stellt somit einen wichtigen Baustein in einem systematischen Betrieblichen Mobilitätsmanagement dar, der im Fuhrpark angesiedelt werden kann. Die zusätzliche Möglichkeit zur privaten Nutzung der Fahrzeuge nach Dienstschluss stellt eine Besonderheit des Konzepts dar. So werden die Standzeiten dieser Fahrzeuge auf dem Unternehmensparkplatz minimiert und die Fahrzeuge erhalten eine höhere Auslastung als bei alleiniger betrieblicher Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gründe sprechen für diesen Ansatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Ökologische Vorteile: Effiziente Nutzung der vorhandenen Fahrzeuge führt zu CO2-Einsparungen im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge: Privatfahrten müssen durch die Mitarbeiter bezahlt werden und tragen zu zusätzlicher Auslastung der Fahrzeuge bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mitarbeitermotivation und -bindung: Ein Mitarbeiter kann das Auto mitnehmen, um einen größeren Einkauf zu tätigen oder am Wochenende damit einen Ausflug planen. Somit kann mitunter auf die Anschaffung eines eigenen Autos oder Zweitwagens verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Erleichterter Einstieg in die Elektromobilität: Das Konzept des Corporate Carsharings bietet sich insbesondere zur Nutzung von Elektrofahrzeugen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung des vorhandenen Fuhrparks/Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Möglichkeiten eines Corporate Carsharings zu überprüfen, ist eine vorherige Analyse des Fuhrparks sinnvoll. Dabei sollen die aktuelle Situation erfasst und mögliche Nutzenpotenziale aufgezeigt werden. Siehe auch [[Fuhrpark]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidung für firmeninternes Fahrzeugpooling oder externen Anbieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Varianten können unter dem Begriff Corporate Carsharing verstanden werden. Die firmeninterne Variante bedeutet in der Regel mehr Aufwand für den Betrieb und die beteiligten Mitarbeiter, da steuerrechtliche Fragestellungen, z.B. bei der Abrechnung, zu beachten sind. Aus diesem Grunde wird oftmals ein externer Anbieter hinzugezogen, der neben Leasing-Fahrzeugen entsprechende Organisations-Software bereitstellen kann und sich um die Abrechnungsformalitäten kümmert. Der Betrieb der erforderlichen technischen Einrichtungen (z.B. Buchungsapp, Öffnungsmechanismus im Auto) ist Bestandteil der Dienstleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einrichtung und Schulung der Mitarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine erfolgreiche Implementierung von Corporate Carsharing zu gewährleisten, ist es notwendig, die Nutzung der Fahrzeuge im Rahmen einer Dienstreise-Regelung zu verankern. Zudem bedarf es einer gezielten Schulung aller Mitarbeiter, so dass diese den Buchungsvorgang kennenlernen und auch bereit sind, private Fahrten damit zu tätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perspektivisch muss die Nutzung der Corporate Carsharing-Fahrzeuge nicht auf die Mitarbeiter des Unternehmens beschränkt sein. Für Privatfahrten ließe sich eine Erweiterung auf Familienmitglieder der Mitarbeiter oder Anwohner in direkter Nachbarschaft in Betracht ziehen. Weiterhin sind Kooperationen zu anderen Betrieben aus demselben Gebäude oder Gewerbegebiet denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispielhafter Prozess der Fahrzeugreservierung und -nutzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter reserviert in einer Buchungssoftware am Handy oder Computer ein Fahrzeug für die gewünschte Buchungszeit. Bei Privatfahrten werden dem Mitarbeiter sogleich die voraussichtlichen Kosten angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter kann das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt mittels einer App oder eines auf dem Führerschein angebrachten Chips öffnen und den Fahrzeugschlüssel aus dem Handschuhfach entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Nach der Nutzung wird das Fahrzeug auf gleichem Wege wieder verschlossen und die Abrechnung erfolgt automatisch. Fahrzeugdaten wie Nutzungszeitraum, Kilometerstand und Ladezustand bei Elektrofahrzeugen werden von der Buchungssoftware erfasst und ausgewertet. Somit muss kein separates Fahrtenbuch geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Das Fahrzeug steht nun wieder für die nächste Buchung bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  AXA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Stadtverwaltung Paderborn hat im Rahmen eines umfassenden Betrieblichen Mobilitätskonzepts einen Fahrzeugpool eingerichtet, mit dem der gesamte dienstliche Verkehr abgewickelt werden soll. Für eine zusätzliche Auslastung der Fahrzeuge können die Mitarbeiter diese auch zu privaten Zwecken nutzen. Das System erfährt unter den Mitarbeitern hohe Akzeptanz und soll perspektivisch auf andere Standorte ausgeweitet werden.  (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BECHER, A., RENNER, T. u. M. TIPPELSKIRCH (HRSG.) (2016): Shared E-Fleet - Fahrzeugflotten wirtschaftlich betreiben und gemeinsam nutzen. Praxisleitfaden IT-Systeme und Betreibermodelle für das intelligente Management von (Elektro-)Fahrzeugflotten. (Fraunhofer Verlag) Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FLEURY, S., TOM, A., JAMET, E. u. E. COLAS-MAHEUX (2017): What drives corporate carsharing acceptance? A French case study. In: Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour 45, S. 218-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- NATZKE, N. u. T. KRAUSE (2015): Shared E-Fleet. Business Car Sharing der Zukunft. IKT für Elektromobilität (Hrsg.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=236</id>
		<title>Corporate Carsharing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Corporate_Carsharing&amp;diff=236"/>
		<updated>2018-08-02T14:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Corporate Carsharing bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung eines firmeninternen Fahrzeugpools. Es stellt somit einen wichtigen Baustein in einem systematischen Betrieblichen Mobilitätsmanagement dar, der im Fuhrpark angesiedelt werden kann. Die zusätzliche Möglichkeit zur privaten Nutzung der Fahrzeuge nach Dienstschluss stellt eine Besonderheit des Konzepts dar. So werden die Standzeiten dieser Fahrzeuge auf dem Unternehmensparkplatz minimiert und die Fahrzeuge erhalten eine höhere Auslastung als bei alleiniger betrieblicher Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gründe sprechen für diesen Ansatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Ökologische Vorteile: Effiziente Nutzung der vorhandenen Fahrzeuge führt zu CO2-Einsparungen im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge: Privatfahrten müssen durch die Mitarbeiter bezahlt werden und tragen zu zusätzlicher Auslastung der Fahrzeuge bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mitarbeitermotivation und -bindung: Ein Mitarbeiter kann das Auto mitnehmen, um einen größeren Einkauf zu tätigen oder am Wochenende damit einen Ausflug planen. Somit kann mitunter auf die Anschaffung eines eigenen Autos oder Zweitwagens verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Erleichterter Einstieg in die Elektromobilität: Das Konzept des Corporate Carsharings bietet sich insbesondere zur Nutzung von Elektrofahrzeugen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung des vorhandenen Fuhrparks/Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Möglichkeiten eines Corporate Carsharings zu überprüfen, ist eine vorherige Analyse des Fuhrparks sinnvoll. Dabei sollen die aktuelle Situation erfasst und mögliche Nutzenpotenziale aufgezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entscheidung für firmeninternes Fahrzeugpooling oder externen Anbieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Varianten können unter dem Begriff Corporate Carsharing verstanden werden. Die firmeninterne Variante bedeutet in der Regel mehr Aufwand für die beteiligten Mitarbeiter, da steuerrechtliche Fragestellungen, z.B. bei der Abrechnung, zu beachten sind. Aus diesem Grunde wird oftmals ein externer Anbieter hinzugezogen, der neben Leasing-Fahrzeugen entsprechende Organisations-Software bereitstellen kann und sich um die Abrechnungsformalitäten kümmert. Der Betrieb der erforderlichen technischen Einrichtungen (z.B. Buchungsapp, Öffnungsmechanismus im Auto) ist Bestandteil der Dienstleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einrichtung und Schulung der Mitarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine erfolgreiche Implementierung von Corporate Carsharing zu gewährleisten, ist es notwendig, die Nutzung der Fahrzeuge im Rahmen einer Dienstreise-Regelung zu verankern. Zudem bedarf es einer gezielten Schulung aller Mitarbeiter, so dass diese den Buchungsvorgang kennenlernen und auch bereit sind, private Fahrten damit zu tätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perspektivisch muss die Nutzung der Corporate Carsharing-Fahrzeuge nicht auf die Mitarbeiter des Unternehmens beschränkt sein. Für Privatfahrten ließe sich eine Erweiterung auf Familienmitglieder der Mitarbeiter oder Anwohner in direkter Nachbarschaft in Betracht ziehen. Weiterhin sind Kooperationen zu anderen Betrieben aus demselben Gebäude oder Gewerbegebiet denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispielhafter Prozess der Fahrzeugreservierung und -nutzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter reserviert in einer Buchungssoftware am Handy oder Computer ein Fahrzeug für die gewünschte Buchungszeit. Bei Privatfahrten werden dem Mitarbeiter sogleich die voraussichtlichen Kosten angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Der Mitarbeiter kann das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt mittels einer App oder eines auf dem Führerschein angebrachten Chips öffnen und den Fahrzeugschlüssel aus dem Handschuhfach entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Nach der Nutzung wird das Fahrzeug auf gleichem Wege wieder verschlossen und die Abrechnung erfolgt automatisch. Fahrzeugdaten wie Nutzungszeitraum, Kilometerstand und Ladezustand bei Elektrofahrzeugen werden von der Buchungssoftware erfasst und ausgewertet. Somit muss kein separates Fahrtenbuch geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	Das Fahrzeug steht nun wieder für die nächste Buchung bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  AXA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die Stadtverwaltung Paderborn hat im Rahmen eines umfassenden Betrieblichen Mobilitätskonzepts einen Fahrzeugpool eingerichtet, mit dem der gesamte dienstliche Verkehr abgewickelt werden soll. Für eine zusätzliche Auslastung der Fahrzeuge können die Mitarbeiter diese auch zu privaten Zwecken nutzen. Das System erfährt unter den Mitarbeitern hohe Akzeptanz und soll perspektivisch auf andere Standorte ausgeweitet werden.  (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BECHER, A., RENNER, T. u. M. TIPPELSKIRCH (HRSG.) (2016): Shared E-Fleet - Fahrzeugflotten wirtschaftlich betreiben und gemeinsam nutzen. Praxisleitfaden IT-Systeme und Betreibermodelle für das intelligente Management von (Elektro-)Fahrzeugflotten. (Fraunhofer Verlag) Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FLEURY, S., TOM, A., JAMET, E. u. E. COLAS-MAHEUX (2017): What drives corporate carsharing acceptance? A French case study. In: Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour 45, S. 218-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- NATZKE, N. u. T. KRAUSE (2015): Shared E-Fleet. Business Car Sharing der Zukunft. IKT für Elektromobilität (Hrsg.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=229</id>
		<title>Unterstützung von außen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Unterst%C3%BCtzung_von_au%C3%9Fen&amp;diff=229"/>
		<updated>2018-08-02T13:07:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in hohem Maße von äußeren Faktoren (wie die Verkehrsinfrastruktur, aber auch Gesetzgebung) beeinflusst. Einzelne Betriebe können in begrenztem Umfang Einfluss auf äußere Rahmenbedingungen nehmen. Durch Kooperationen lässt sich hingegen der Einfluss vergrößern. Zudem ergeben sich durch Kooperationen für den einzelnen Betrieb weitere Maßnahmenansätze. Durch Zusammenarbeit mit anderen Betrieben und öffentlichen Stellen und durch die Einbindung und Nutzung von Unterstützern von außen kann interner Aufwand reduziert, die Maßnahmenumsetzung beschleunigt und verbessert und damit insgesamt die Effektivität und Stabilität des betrieblichen Mobilitätsmanagements erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit der Standortkommune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen für Verkehrsinfrastruktur oder Stadtplanung bei der Stadt kann für beide Seiten vorteilhaft sein. Betriebe haben einen Ansprechpartner, der bei Fragestellungen und Problemen z.B. der Verkehrsführung oder des öffentlichen Verkehrs, unterstützen kann. Und die zuständigen Personen bei der Stadtverwaltung haben betriebliche Ansprechpartner, die ihnen Hinweise auf spezifische Bedarfslagen und Interessen vor Ort geben können. Wenn Betriebe und Verwaltung gemeinsam ihre Anliegen formulieren finden sie i.d.R. mehr Gehör bei den politischen RÉntscheidungsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher gab es Bürgerinitiativen, die sich für oder gegen den Bau von &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenarbeit mit Nachbarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit Nachbarbetrieben bzw. innerhalb von Gewerbegebieten ist naheliegend und wird bereits von vielen Betrieben praktiziert. Der Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass alle Betriebe dieselben standörtlichen Bedingungen aufweisen. Ansätze wie die Bildung von Fahrgemeinschaften, die auf eine größere Anzahl an Interessenten angewiesen sind, erhöhen ihre Realisierungschancen durch eine Kooperation mit Nachbarbetrieben. Investitionen z.B. in Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sind gemeinsam kostengünstiger zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Branchenlösungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Themenbereiche wie &amp;quot;Umwelt&amp;quot; oder &amp;quot;Energie&amp;quot; gibt es bereits zahlreiche branchenspezifische Informationen und Lösungen. Im Themenfeld Mobilität sind diese noch nicht weit verbreitet. Dabei könnte der Erfahrungsaustausch z.B. von Betrieben mit einem hohen Kundenaufkommen (Werksverkauf, Gastronomie, Veranstaltungsanbieter) wertvolle Informationen und Impulse, ggf. sogar Kooperationen, liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung konkreter Fragestellungen oder Probleme und deren Lösungswege/-ansätze&lt;br /&gt;
Zudem einige Tipps:&lt;br /&gt;
- Tipp 1 (z.B. Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit, StadtRadeln nutzen) &lt;br /&gt;
- Tipp 2 (Zertifizierungen anstreben o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Smarter Kommunikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Organisation&amp;diff=228</id>
		<title>Organisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Organisation&amp;diff=228"/>
		<updated>2018-08-02T12:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um den langfristigen Erfolg des betrieblichen Mobilitätsmanagements sicherzustellen ist es erforderlich, die verschiedenen Aufgaben, die sich in der Aufbauphase bzw. bei der Erstellung des Mobilitätskonzeptes gezeigt haben, in die betrieblichen Strukturen zu verankern. In den Managementsystemen, die sich an der ISO Reihe orientieren, stehen die Begriffe KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) für den Gedanken einer stetigen Weiterentwicklung in der betrieblichen Organisation.(Weitere Informationen siehe KVP [https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinuierlicher_Verbesserungsprozess], PDCA-Zyklus [https://de.wikipedia.org/wiki/Demingkreis], Managementlehre  [https://de.wikipedia.org/wiki/Managementprozess], [https://de.wikipedia.org/wiki/Strategisches_Management]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint sinnvoll, die Grundprinzipien der Managementsysteme auch im Bereich des Mobilitätsmanagements anzuwenden. Dabei sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Vorgehensweisen denkbar:&lt;br /&gt;
*  Aufbau einer Stabsstelle &amp;quot;Mobilitätsmanagement&amp;quot; &lt;br /&gt;
*  Integration von Aufgaben des Mobilitätsmanagements in vorhandene Managementstrukturen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses betrifft v.a. folgende Aufgaben des Mobilitätsmanagements:&lt;br /&gt;
*  Datenerfassung und Analyse: Erfassung und Auswertung mobilitätsrelevanter Daten als Grundlage für ein kontinuierliches Controlling z.B. anhand von Kennzahlen&lt;br /&gt;
*  Kommunikation und Einbindung: Regelmäßige und aktuelle Information der Mitarbeiter, Anreizsysteme, Schulungspläne&lt;br /&gt;
*  Umsetzung von Maßnahmen aus dem Mobilitätsprogramm&lt;br /&gt;
*  Regelmäßige Überprüfung der Maßnahmenumsetzung und Effektivität der Maßnahmen&lt;br /&gt;
*  Weiterentwicklung der Strategie (Ziele, Schwerpunkte, Maßnahmen)&lt;br /&gt;
*  Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufbau einer Stabsstelle &amp;quot;Mobilitätsmanagement&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau einer eigenständigen Stabsstelle &amp;quot;Mobilitätsmanagement&amp;quot; ist vergleichbar mit anderen querschnittsorientierten Bereichen wie Qualität (ISO 9001)[https://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagementnorm#EN_ISO_9000], Arbeitsschutz (ISO 45001)[https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_45001], Umwelt (ISO 14001)[https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_14001], Energie (ISO 50001)[https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_50001] oder CSR/Nachhaltigkeit (z.B. ISO 26000) [https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_26000]. Allerdings gibt es hierfür noch keine Normvorgabe. In einigen größeren Betrieben gibt es bereits heute Mobilitätsmanager in einer koordinierenden Stabsstellenfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Integration in vorhandene Strukturen und Managementsysteme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Betriebe dürfte bei der Entwicklung eines systematischen Mobilitätsmanagements zunächst der Weg über die Integration in vorhandene Strukturen und Managementsysteme einfacher realisierbar sein. Folgende Integrationsmöglichkeiten werden bereits häufig in Betrieben genutzt:&lt;br /&gt;
*  Erweiterung des Fuhrparkmanagements um weitere Aufgaben: Die Verbindung des Fuhrparkmanagements zum Dienstreise-/Travel-Management wird in vielen Betrieben durch das Mobilitätsmanagement intensiviert. Häufig übernehmen Fuhrparkmanager Teilaufgaben des Dienstreisemanagements. In anderen Fällen wird die Kommunikation und Abstimmung zwischen den beiden Abteilungen verbessert.&lt;br /&gt;
*  Integration des Fuhrparks in das betriebliche Energiemanagement: Weltweit waren 2016 etwa 20.000 Unternehmen nach der Energiemanagementnorm ISO 50001 zertifiziert. 2015 wurden alle Nicht-KMU (i.d.R. also größere Organisationen) von der EU zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet. Beide Regelungen zielten zunächst auf die Analyse und Verbesserung der standortgebundenen Energieträger ab. Der Fuhrpark musste in den meisten Fällen nicht mitbetrachtet werden. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass Energieauditoren zukünftig mehr Wert auf die Einbeziehung der betrieblichen Fahrzeuge legen werden. Für das Mobilitätsmanagement besteht hier die Möglichkeit, die Weiterentwicklung des Fuhrparks und weiterer Mobilitätsbereiche in vorhandenen Kommunikaktions- und Arbeitsstrukturen verankern zu können. Dieser Weg wird bereits von vielen Betrieben beschritten.&lt;br /&gt;
*  Integration des Mobilitätsmanagements in das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM): Viele Betriebe haben bereits die Förderung der Fahrradnutzung in ihre Strategie der betrieblichen Gesundheitsförderung integriert. Damit gelingt es, die Alltagsmobilität in das Programm der Bewegungsförderung zu integrieren. &lt;br /&gt;
*  Integration in Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsysteme: Diese Systeme haben, wenn Betriebe sie einführen, den Vorteil, dass sie meist  - anders als die eher abteilungsbezogenen Energiemanagementsysteme und BGM - in Stabsstellenfunktion geführt werden. Vorhandene Kommuniaktionsstrukturen und Controllingmechanismen können genutzt werden. Zudem haben Umwelt- und Nachhaltigkeitsabteilungen häufig einen direkten Draht zur Abteilung Unternehmenskommunikation.&lt;br /&gt;
*  Weitere Integrationsansätze: In der Praxis gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, das Mobilitätsmanagement oder bestimmte Teilfunktionen in vorhandene Strategien, Vorhaben und Strukturen zu integrieren. Beispiele sind: - Klimaschutzziele und -strategien - Personalentwicklungsstrategien - Kulturentwicklung und neue Arbeitsformen - Vereinbarkeit von Familie und Beruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Wirkung entfalten Mobilitätskonzepte, wenn sie auch Maßnahmen der Verkehrsvermeidung, d.h. Reduzierung von Wegen durch Veränderung von Arbeitsformen, enthalten. Schließlich ist jeder km, der nicht gefahren werden muss, ein echter Gewinn für alle. Wenn das Ziel dieses Weges (z.B. die Fahrt zur Arbeit oder der Besuch eines Kunden) durch intelligente Lösungen (z.B. flexibible Arbeitszeiten und -orte oder Remoteangebote für Kunden) dennoch erreicht werden kann, spart der Mitarbeiter km, Energie, Zeit und Stress. Bei Strategien zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und auch bei Personalentwicklungsstrategien stehen deshalb die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten hoch im Kurs. Mobilitätsmanager finden hier rasch motivierte Partner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider habe ich kein Beispiel, das hier veröffentlicht werden könnte. Zwar nutzen Betriebe gerne diese Möglichkeiten, machen die Organisationsstrukturen aber nicht gerne publik. Vielleicht an dieser Stelle auf Praxisbeispiele verzichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens ist die Disziplin BMM noch zu jung, es gibt weder gute Praxisbeispiele noch Quellen oder Literatur zu diesem Thema. Ist eigentlich noch ein Forschungsfeld, das hier aber nicht zufriedenstellend beschrieben werden kann. Kapitel also weglassen? Oder hat jemand eine Idee?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Organisation&amp;diff=227</id>
		<title>Organisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Organisation&amp;diff=227"/>
		<updated>2018-08-02T12:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um den langfristigen Erfolg des betrieblichen Mobilitätsmanagements sicherzustellen ist es erforderlich, die verschiedenen Aufgaben, die sich in der Aufbauphase bzw. bei der Erstellung des Mobilitätskonzeptes gezeigt haben, in die betrieblichen Strukturen zu verankern. In den Managementsystemen, die sich an der ISO Reihe orientieren, stehen die Begriffe KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) für den Gedanken einer stetigen Weiterentwicklung in der betrieblichen Organisation.(Weitere Informationen siehe KVP [https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinuierlicher_Verbesserungsprozess], PDCA-Zyklus [https://de.wikipedia.org/wiki/Demingkreis], Managementlehre  [https://de.wikipedia.org/wiki/Managementprozess], [https://de.wikipedia.org/wiki/Strategisches_Management]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint sinnvoll, die Grundprinzipien der Managementsysteme auch im Bereich des Mobilitätsmanagements anzuwenden. Dabei sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Vorgehensweisen denkbar:&lt;br /&gt;
*  Aufbau einer Stabsstelle &amp;quot;Mobilitätsmanagement&amp;quot; &lt;br /&gt;
*  Integration von Aufgaben des Mobilitätsmanagements in vorhandene Managementstrukturen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses betrifft v.a. folgende Aufgaben des Mobilitätsmanagements:&lt;br /&gt;
*  Datenerfassung und Analyse: Erfassung und Auswertung mobilitätsrelevanter Daten als Grundlage für ein kontinuierliches Controlling z.B. anhand von Kennzahlen&lt;br /&gt;
*  Kommunikation und Einbindung: Regelmäßige und aktuelle Information der Mitarbeiter, Anreizsysteme, Schulungspläne&lt;br /&gt;
*  Umsetzung von Maßnahmen aus dem Mobilitätsprogramm&lt;br /&gt;
*  Regelmäßige Überprüfung der Maßnahmenumsetzung und Effektivität der Maßnahmen&lt;br /&gt;
*  Weiterentwicklung der Strategie (Ziele, Schwerpunkte, Maßnahmen)&lt;br /&gt;
*  Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufbau einer Stabsstelle &amp;quot;Mobilitätsmanagement&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau einer eigenständigen Stabsstelle &amp;quot;Mobilitätsmanagement&amp;quot; ist vergleichbar mit anderen querschnittsorientierten Bereichen wie Qualität (ISO 9001)[https://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagementnorm#EN_ISO_9000], Arbeitsschutz (ISO 45001)[https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_45001], Umwelt (ISO 14001)[https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_14001], Energie (ISO 50001)[https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_50001] oder CSR/Nachhaltigkeit (z.B. ISO 26000) [https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_26000]. Allerdings gibt es hierfür noch keine Normvorgabe. In einigen größeren Betrieben gibt es bereits heute Mobilitätsmanager in einer koordinierenden Stabsstellenfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Integration in vorhandene Strukturen und Managementsysteme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Betriebe dürfte bei der Entwicklung eines systematischen Mobilitätsmanagements zunächst der Weg über die Integration in vorhandene Strukturen und Managementsysteme einfacher realisierbar sein. Folgende Integrationsmöglichkeiten werden bereits häufig in Betrieben genutzt:&lt;br /&gt;
*  Erweiterung des Fuhrparkmanagements um weitere Aufgaben: Die Verbindung des Fuhrparkmanagements zum Dienstreise-/Travel-Management wird in vielen Betrieben durch das Mobilitätsmanagement intensiviert. Häufig übernehmen Fuhrparkmanager Teilaufgaben des Dienstreisemanagements. In anderen Fällen wird die Kommunikation und Abstimmung zwischen den beiden Abteilungen verbessert.&lt;br /&gt;
*  Integration des Fuhrparks in das betriebliche Energiemanagement: Weltweit waren 2016 etwa 20.000 Unternehmen nach der Energiemanagementnorm ISO 50001 zertifiziert. 2015 wurden alle Nicht-KMU (i.d.R. also größere Organisationen) von der EU zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet. Beide Regelungen zielten zunächst auf die Analyse und Verbesserung der standortgebundenen Energieträger ab. Der Fuhrpark musste in den meisten Fällen nicht mitbetrachtet werden. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass Energieauditoren zukünftig mehr Wert auf die Einbeziehung der betrieblichen Fahrzeuge legen werden. Für das Mobilitätsmanagement besteht hier die Möglichkeit, die Weiterentwicklung des Fuhrparks und weiterer Mobilitätsbereiche in vorhandenen Kommunikaktions- und Arbeitsstrukturen verankern zu können. Dieser Weg wird bereits von vielen Betrieben beschritten.&lt;br /&gt;
*  Integration des Mobilitätsmanagements in das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM): Viele Betriebe haben bereits die Förderung der Fahrradnutzung in ihre Strategie der betrieblichen Gesundheitsförderung integriert. Damit gelingt es, die Alltagsmobilität in das Programm der Bewegungsförderung zu integrieren. &lt;br /&gt;
*  Integration in Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsysteme: Diese Systeme haben, wenn Betriebe sie einführen, den Vorteil, dass sie meist  - anders als die eher abteilungsbezogenen Energiemanagementsysteme und BGM - in Stabsstellenfunktion geführt werden. Vorhandene Kommuniaktionsstrukturen und Controllingmechanismen können genutzt werden. Zudem haben Umwelt- und Nachhaltigkeitsabteilungen häufig einen direkten Draht zur Abteilung Unternehmenskommunikation.&lt;br /&gt;
*  Weitere Integrationsansätze: In der Praxis gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, das Mobilitätsmanagement oder bestimmte Teilfunktionen in vorhandene Strategien, Vorhaben und Strukturen zu integrieren. Beispiele sind: - Klimaschutzziele und -strategien - Personalentwicklungsstrategien - Kulturentwicklung und neue Arbeitsformen - Vereinbarkeit von Familie und Beruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Wirkung entfalten Mobilitätskonzepte, wenn sie auch Maßnahmen der Verkehrsvermeidung, d.h. Reduzierung von Wegen durch Veränderung von Arbeitsformen, enthalten. Schließlich ist jeder km, der nicht gefahren werden muss, ein echter Gewinn für alle. Wenn das Ziel dieses Weges (z.B. die Fahrt zur Arbeit oder der Besuch eines Kunden) durch intelligente Lösungen (z.B. flexibible Arbeitszeiten und -orte oder Remoteangebote für Kunden) dennoch erreicht werden kann, spart der Mitarbeiter km, Energie, Zeit und Stress. Bei Strategien zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und auch bei Personalentwicklungsstrategien stehen deshalb die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten hoch im Kurs. Mobilitätsmanager finden hier rasch motivierte Partner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider habe ich kein Beispiel, das hier veröffentlicht werden könnte. Zwar nutzen Betriebe gerne diese Möglichkeiten, machen die Organisationsstrukturen aber nicht gerne publik. Vielleicht an dieser Stelle auf Praxisbeispiele verzichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens ist die Disziplin BMM noch zu jung, es gibt weder gute Praxisbeispiele noch Quellen oder Literatur zu diesem Thema. Ist eigentlich noch ein Forschungsfeld, das hier aber nicht zufriedenstellend beschrieben werden kann. Kapitel also weglassen? Oder hat jemand eine Idee?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Mobilit%C3%A4tsmanager&amp;diff=223</id>
		<title>Der Mobilitätsmanager</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Mobilit%C3%A4tsmanager&amp;diff=223"/>
		<updated>2018-08-02T11:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mobilitätsmanagement wird in Organisationen wie Städten und Unternehmen zunehmend als wichtiger Baustein zur Bewältigung der Verkehrsprobleme und zur Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes betrachtet. Damit wächst auch der Bedarf an qualifiziertem Personal, das die Querschnittsaufgabe Mobilitätsmanagement entwickelt und innerhalb der Organisation koordiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den verschiedenen Teilfunktionen des Mobilitätsmanagements müssen Personen für bestimmte Aufgaben aus- oder weitergebildet werden. Im Fuhrparkbereich gibt es bereits seit vielen Jahren geeignete Qualifizierungen und Zertifizierungen (s. Kapitel [[Fuhrpark]]). In  vielen anderen Themen des Mobilitätsmanagements fehlt hingegen das Wissen über Fachfragen und Zusammenhänge, die im Zuge von Qualifizierungsmaßnahmen vermittelt und eingespielt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Qualitätsanforderungen an die Aus- und Weiterbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern zu definieren hat die VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KzRdL) die Richtlinie 5110 Blatt 1 entwickelt und 2018 veröffentlicht. Die Richtlinienarbeit ist von Experten des Mobilitätsmanagements begleitet und von den Bundesministerien BMU und BMUB unterstützt worden. In der Richtlinie wird zwischen folgenden Funktionen unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Externe Mobilitätsberater unterstützen und begleiten Organisationen beim Aufbau eines betrieblichen Mobilitätsmanagements und bei der Durchführung von Maßnahmen auf Zeit. Diese Funktion, die mit der eines Unternehmensberater vergleichbar ist, erfordert ein hohes Maß an Kompetenz, Überzeugungskraft und Unabhängigkeit.&lt;br /&gt;
*  Der Mobilitätsmanager hat wie der Berater eine Querschnittsfunktion im Betrieb. Idealerweise ist er als Stabsstelle auf der Ebene der Geschäftsleitung angesiedelt. Mit der Einrichtung einer solchen Stelle signalisieren Betriebe die Bedeutung des Mobilitätsmanagements im Betrieb. Und sie stellen damit eine kontinuierliche Bearbeitung und Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements sicher.&lt;br /&gt;
*  Der Mobilitätskoordinator übernimmt ebenfalls eine Querschnittsfunktion, er wird aber i.d.R. noch andere Aufgaben oder Teilfunktionen des Mobilitätsmanagements im Betrieb wahrnehmen.&lt;br /&gt;
*  Der Mobilitätsbeauftragte übernimmt Teilaufgaben des betrieblichen Mobilitätsmanagements, er wird diese Aufgabe häufig zusätzlich zu seinem eigentlichen Aufgabenbereich übernehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Personenkreise enthält die VDI 5110 Blatt 1 Anforderungen an die Qualifizierung.[https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor wenigen Jahren gab es zum Thema Mobilitätsmanagement bis auf vereinzelte Informationsangebote keine Bildungsangebote. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Aktivitäten zur Aus-, Fort- und Weiterbildung im Mobilitätsmanagement. Die nachfolgend genannten Angebote sind vermutlich nicht vollständig, sie geben aber einen ersten Einblick in das Angebotsspektrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Wintersemester 2016/17 gibt es am Fachgebiet Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain in Wiesbaden den Studiengang Mobilitätsmanagement.&lt;br /&gt;
Es ist bundesweit der erste Studiengang zum Mobilitätsmanagement. Bislang haben knapp 60 junge Männer und Frauen den Studiengang belegt. Weitere Infos:[www.hs-rm.de/mobilitaetsmanagement]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Basis der VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) 2016 ein Fortbildungskonzept entwickelt, das 2018 erstmalig von verschiedenen regionalen Industrie- und Handelskammern in Deutschland (u.a. in Hagen, Köln, Kassel, Aachen, Bielefeld, Oldenburg) angeboten worden ist. Mit der 6-tägigen Fortbildung richten sich die IHKen an Organisationen, die Mitarbeiter zum betrieblichen Mobilitätsmanager ausbilden lassen möchten. Im Zuge der Fortbildung erarbeiten die Teilnehmer ein betriebliches Mobilitätskonzept, das zentraler Bestandteil der Abschlussprüfung ist. Weitere Informationen s. [www.mittelstand-energiewende.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interne Qualifizierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Maßnahmenkonzepten des betrieblichen Mobilitätsmanagements gibt es zahlreiche Aufgaben, die eine bestimmte Qualifikation erfordern. Dafür sind nicht immer Fortbildungsmaßnahmen erforderlich, manchmal reicht Einweisung durch eine befähigte Person aus, um Sicherheit und Qualität sicherzustellen. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
*  Nicht jeder Mitarbeiter ist im Umgang mit elektronischen Medien vertraut. Viele Mobilitätslösungen erfordern jedoch den Umgang mit Computerprogrammen und Apps. In solchen Fällen ist ein Coaching durch erfahrene Personen sinnvoll.&lt;br /&gt;
*  Beim Einsatz neuer Technologien (z.B. Elektrifizierung des Fuhrparks) sind Einweisungen erforderlich, mit denen sichergestellt werden kann, dass die Mitarbeiter, die die neue Technik nutzen möchten, dazu auch in der Lage sind. Das kann auch schon beim Umstieg auf das Fahrrad erforderlich werden. Es gibt zahlreiche Verkehrssicherheitszentren, die Fahrradschulungen anbieten.&lt;br /&gt;
*  Werden Prozesse (wie z.B. Dienstreiseregelungen und Reisekostenabrechnungen) verändert, müssen die zuständigen Mitarbeiter im Hinblick auf die Neuerungen geschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Grundsätzlich sollte gelten: Bei jeder Maßnahme im Mobilitätsprogramm sollte geprüft werden, welche Personenkreise im Betrieb betroffen sein können, und welcher Bedarf an Informations- und Wissensvermittlung sowie Schulung vorhanden ist. Diese Schulungsmaßnahmen sollten ebenfalls im Mobilitätsprogramm festgehalten und nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung von einem oder zwei Praxisbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die erste Fortbildung zum &amp;quot;Betrieblichen Mobilitätsmanager IHK&amp;quot; fand im Februar 2018 in Hagen statt. Der Kurs war schnell ausgebucht, 16 Personen nahmen an diesem ersten Modellversuch teil. Etwa ein Drittel der Teilnehmer waren in ihren Betrieben für den Fuhrpark verantwortlich. Sie lernten im Seminar die vielfältigen Möglichkeiten der Verschneidung des Fuhrparks mit anderen Aufgaben des Mobilitätsmanagements kennen und erweiterten damit ihren Horizont. In Fragen des Fuhrparkmanagements brachten sie viel Wissen in dier Veranstaltung ein, von dem die anderen Teilnehmer profitieren konnten. Ein weiteres Drittel der Teilnehmer kam aus betrieblichen Querschnittsfunktionen (wie CSR, Umwelt- und Energiemanagement, Arbeitsschutz). Sie brachten Erfahrungen in der Führung von Managementprozessen mit, und lernten im Seminar die fachlichen Aufgaben des Mobilitätsmanagements. Die weiteren Teilnehmer übten beratende Tätigkeiten aus, entweder im Rahmen der IHK-Tätigkeiten oder als freie Berater. Diese Gruppe brachte einen überbetrieblichen Blick mit in die Seminararbeit, der half, das betriebliche Mobilitätsmanagement als Aufgabe in verschiedenen betrieblichen Zusammenhängen aufzuarbeiten. Alle Teilnehmer erstellten ein betriebliches Mobilitätskonzept. Die Prüfer waren von der Qualität und Tiefe der meisten Arbeiten, für die nur wenige Wochen Zeit zur Verfügung gestanden hatten, sehr beeindruckt. (Quelle: B.A.U.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [www.mittelstand-energiewende.de]&lt;br /&gt;
*  [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Prof. Dr. Andre Bruns (Hochschule RheinMain Wiesbaden)&lt;br /&gt;
*  Christoph Petri, DIHK Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz&lt;br /&gt;
*  Dr. Rudolph Neuroth, VDI-KzRdL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Mobilit%C3%A4tsmanager&amp;diff=222</id>
		<title>Der Mobilitätsmanager</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Mobilit%C3%A4tsmanager&amp;diff=222"/>
		<updated>2018-08-02T11:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mobilitätsmanagement wird in Organisationen wie Städten und Unternehmen zunehmend als wichtiger Baustein zur Bewältigung der Verkehrsprobleme und zur Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes betrachtet. Damit wächst auch der Bedarf an qualifiziertem Personal, das die Querschnittsaufgabe Mobilitätsmanagement entwickelt und innerhalb der Organisation koordiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den verschiedenen Teilfunktionen des Mobilitätsmanagements müssen Personen für bestimmte Aufgaben aus- oder weitergebildet werden. Im Fuhrparkbereich gibt es bereits seit vielen Jahren geeignete Qualifizierungen und Zertifizierungen (s. Kapitel [[Fuhrpark]]). In  vielen anderen Themen des Mobilitätsmanagements fehlt hingegen das Wissen über Fachfragen und Zusammenhänge, die im Zuge von Qualifizierungsmaßnahmen vermittelt und eingespielt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Qualitätsanforderungen an die Aus- und Weiterbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern zu definieren hat die VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KzRdL) die Richtlinie 5110 Blatt 1 entwickelt und 2018 veröffentlicht. Die Richtlinienarbeit ist von Experten des Mobilitätsmanagements begleitet und von den Bundesministerien BMU und BMUB unterstützt worden. In der Richtlinie wird zwischen folgenden Funktionen unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Externe Mobilitätsberater unterstützen und begleiten Organisationen beim Aufbau eines betrieblichen Mobilitätsmanagements und bei der Durchführung von Maßnahmen auf Zeit. Diese Funktion, die mit der eines Unternehmensberater vergleichbar ist, erfordert ein hohes Maß an Kompetenz, Überzeugungskraft und Unabhängigkeit.&lt;br /&gt;
*  Der Mobilitätsmanager hat wie der Berater eine Querschnittsfunktion im Betrieb. Idealerweise ist er als Stabsstelle auf der Ebene der Geschäftsleitung angesiedelt. Mit der Einrichtung einer solchen Stelle signalisieren Betriebe die Bedeutung des Mobilitätsmanagements im Betrieb. Und sie stellen damit eine kontinuierliche Bearbeitung und Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements sicher.&lt;br /&gt;
*  Der Mobilitätskoordinator übernimmt ebenfalls eine Querschnittsfunktion, er wird aber i.d.R. noch andere Aufgaben oder Teilfunktionen des Mobilitätsmanagements im Betrieb wahrnehmen.&lt;br /&gt;
*  Der Mobilitätsbeauftragte übernimmt Teilaufgaben des betrieblichen Mobilitätsmanagements, er wird diese Aufgabe häufig zusätzlich zu seinem eigentlichen Aufgabenbereich übernehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Personenkreise enthält die VDI 5110 Blatt 1 Anforderungen an die Qualifizierung.[https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor wenigen Jahren gab es zum Thema Mobilitätsmanagement bis auf vereinzelte Informationsangebote keine Bildungsangebote. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Aktivitäten zur Aus-, Fort- und Weiterbildung im Mobilitätsmanagement. Die nachfolgend genannten Angebote sind vermutlich nicht vollständig, sie geben aber einen ersten Einblick in das Angebotsspektrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Wintersemester 2016/17 gibt es am Fachgebiet Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain in Wiesbaden den Studiengang Mobilitätsmanagement.&lt;br /&gt;
Es ist bundesweit der erste Studiengang zum Mobilitätsmanagement. Bislang haben knapp 60 junge Männer und Frauen den Studiengang belegt. Weitere Infos:[www.hs-rm.de/mobilitaetsmanagement]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Basis der VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) 2016 ein Fortbildungskonzept entwickelt, das 2018 erstmalig von verschiedenen regionalen Industrie- und Handelskammern in Deutschland (u.a. in Hagen, Köln, Kassel, Aachen, Bielefeld, Oldenburg) angeboten worden ist. Mit der 6-tägigen Fortbildung richten sich die IHKen an Organisationen, die Mitarbeiter zum betrieblichen Mobilitätsmanager ausbilden lassen möchten. Im Zuge der Fortbildung erarbeiten die Teilnehmer ein betriebliches Mobilitätskonzept, das zentraler Bestandteil der Abschlussprüfung ist. Weitere Informationen s. [www.mittelstand-energiewende.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interne Qualifizierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Maßnahmenkonzepten des betrieblichen Mobilitätsmanagements gibt es zahlreiche Aufgaben, die eine bestimmte Qualifikation erfordern. Dafür sind nicht immer Fortbildungsmaßnahmen erforderlich, manchmal reicht Einweisung durch eine befähigte Person aus, um Sicherheit und Qualität sicherzustellen. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
*  Nicht jeder Mitarbeiter ist im Umgang mit elektronischen Medien vertraut. Viele Mobilitätslösungen erfordern jedoch den Umgang mit Computerprogrammen und Apps. In solchen Fällen ist ein Coaching durch erfahrene Personen sinnvoll.&lt;br /&gt;
*  Beim Einsatz neuer Technologien (z.B. Elektrifizierung des Fuhrparks) sind Einweisungen erforderlich, mit denen sichergestellt werden kann, dass die Mitarbeiter, die die neue Technik nutzen möchten, dazu auch in der Lage sind. Das kann auch schon beim Umstieg auf das Fahrrad erforderlich werden. Es gibt zahlreiche Verkehrssicherheitszentren, die Fahrradschulungen anbieten.&lt;br /&gt;
*  Werden Prozesse (wie z.B. Dienstreiseregelungen und Reisekostenabrechnungen) verändert, müssen die zuständigen Mitarbeiter im Hinblick auf die Neuerungen geschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Grundsätzlich sollte gelten: Bei jeder Maßnahme im Mobilitätsprogramm sollte geprüft werden, welche Personenkreise im Betrieb betroffen sein können, und welcher Bedarf an Informations- und Wissensvermittlung sowie Schulung vorhanden ist. Diese Schulungsmaßnahmen sollten ebenfalls im Mobilitätsprogramm festgehalten und nachverfolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung von einem oder zwei Praxisbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die erste Fortbildung zum &amp;quot;Betrieblichen Mobilitätsmanager IHK&amp;quot; fand im Februar 2018 in Hagen statt. Der Kurs war schnell ausgebucht, 16 Personen nahmen an diesem ersten Modellversuch teil. Etwa ein Drittel der Teilnehmer waren in ihren Betrieben für den Fuhrpark verantwortlich. Sie lernten im Seminar die vielfältigen Möglichkeiten der Verschneidung des Fuhrparks mit anderen Aufgaben des Mobilitätsmanagements kennen und erweiterten damit ihren Horizont. In Fragen des Fuhrparkmanagements brachten sie viel Wissen in dier Veranstaltung ein, von dem die anderen Teilnehmer profitieren konnten. Ein weiteres Drittel der Teilnehmer kam aus betrieblichen Querschnittsfunktionen (wie CSR, Umwelt- und Energiemanagement, Arbeitsschutz). Sie brachten Erfahrungen in der Führung von Managementprozessen mit, und lernten im Seminar die fachlichen Aufgaben des Mobilitätsmanagements. Die weiteren Teilnehmer übten beratende Tätigkeiten aus, entweder im Rahmen der IHK-Tätigkeiten oder als freie Berater. Diese Gruppe brachte einen überbetrieblichen Blick mit in die Seminararbeit, der half, das betriebliche Mobilitätsmanagement als Aufgabe in verschiedenen betrieblichen Zusammenhängen aufzuarbeiten. Alle Teilnehmer erstellten ein betriebliches Mobilitätskonzept. Die Prüfer waren von der Qualität und Tiefe der meisten Arbeiten, für die nur wenige Wochen Zeit zur Verfügung gestanden hatten, sehr beeindruckt. (Quelle: B.A.U.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [www.mittelstand-energiewende.de]&lt;br /&gt;
*  [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Prof. Dr. Andre Bruns (Hochschule RheinMain Wiesbaden)&lt;br /&gt;
*  Christoph Petri, DIHK Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz&lt;br /&gt;
*  Dr. Rudolph Neuroth, VDI-KzRdL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=220</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=220"/>
		<updated>2018-08-02T09:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Change Management wird  häufig in Stufen oder Grade der Einbindung der Mitarbeiter unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Informieren: Mitarbeiter informationen z.B. über Angebote und Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (z.B. per E-Mail, Infotafeln, Intranet)&lt;br /&gt;
*  Motivieren: Mitarbeiter konkret ansprechen und zu bestimmten Verhaltensänderungen (z.B. Umstieg auf das Fahrrad) anregen (z.B. durch gezielte Anreize)&lt;br /&gt;
*  Anwenden: Mitarbeiter befähigen, bestimmte Veränderungsschritte zu unternehmen (z.B. durch die Einweisung in die Nutzung eines neuen Elektroautos, oder durch Schulung zur Nutzung des Corporate Carsharing)&lt;br /&gt;
*  Beraten: Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungsschritten einbinden (z.B. im Rahmen von Befragungen, Workshops o.ä.)&lt;br /&gt;
*  Entwickeln: Mitarbeitern bei der Ausgestaltung von Teilaufgaben oder Einzelmaßnahmen freie Hand lassen (z.B. bei der Durchführung eines Aktionstages für nachhaltige Mobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis kommt es darauf an, für jeden Entwicklungsschritt des Mobilitätsmanagements und für verschiedene Personenkreise im Betrieb den jeweils geeigneten Grad der Einbindung zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse der Mobilität der Beschäftigten bei Arbeitswegen, Dienst- und Geschäftsreisen gehört zu den Grundlagen eines jeden Mobilitätskonzeptes (s. auch [[Analysen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element der Bedarfsanalyse ist die Mitarbeiterbefragung. Mit dieser werden die Beschäftigten zunächst einmal über das Vorhaben informiert. Zudem werden sie meist erstmalig beratend eingebunden. Manche Betriebe nutzen die Befragung auch dazu, auf vorhandene Mobilitätsangebote aufmerksam zu machen (Motivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten der Bedarfsanalyse sind &lt;br /&gt;
*  Wohnstandort- und Erreichbarkeitsanalysen&lt;br /&gt;
*  Analyse der Dienst- und Geschäftsreisen&lt;br /&gt;
*  Befragungen und Workshops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationskanäle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten genutzten Informationskanäle im Mobilitätsmanagement sind&lt;br /&gt;
*  Versendung von Tipps und Hinweisen per E-Mail&lt;br /&gt;
*  Informationsangebot im Intranet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In produzierenden Betrieben ist nach wie vor das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; der beste Ort, um die Mitarbeiter, die keinen Zugang zu einem PC haben, auf bestimmte Angebote und Informationen aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben werden mittlerweile elektronische Infotafeln z.B. im Eingangsbereich des Unternehmens genutzt, um Mitarbeiter, aber auch Kunden, auf die Mobilitätsangebote des Unternehmens aufmerksam zu machen (z.B. Fahrplan des ÖPNV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anreize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veränderungsbereitschaft der meisten Menschen ist gering. In der Regel streben wir nach Stabilität und Sicherheit. Von daher kann es nicht verwundern, dass viele Projektleiter, die ein Mobilitätsmanagement entwickeln, Schwierigkeiten haben, ihre Kollegen zu einer Änderung ihres Verhaltens zu bewegen. Mit guten Informationen und gezielten Anreizen können Mitarbeiter jedoch zum Umdenken und Mitmachen motiviert werden. Beispiele aus der betrieblichen Praxis sind:&lt;br /&gt;
*  Belohnungen für Fahrgemeinschaften z.B. durch Bereitstellen von reservierten Parkplätzen im Eingangsbereich&lt;br /&gt;
*  Durchführung von Wettbewerben und Lotterien, mit denen der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel honoriert wird&lt;br /&gt;
*  Angebot von Radfahrer- und/oder Fahrgemeinschafts-Cafes, die ebenfalls als Belohnung wirken, aber auch den Erfahrungsaustausch der Kollegen befördern&lt;br /&gt;
*  Kombination des Betriebsrad-Leasings mit Serviceleistungen des Betriebs (Bezuschussung der Versicherung, Aktionstag im Frühjahr, Wartung und Reparatur) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Das Verhalten der Führungskräfte hat immensen Einfluss auf das Verhalten der Beschäftigten. Ist der Geschäftsführer ein passionierter Fahrradfahrer wird es deutlich leichter fallen, Mitarbeiter zum Umstieg aufs Fahrrad zu überzeugen. Natürlich wird es nicht möglich sein, alle Geschäftsführer zu Fahrradfahrern zu machen. Es sollte aber mit den Führungskräften besprochen werden, in welcher Weise sie eine Vorbildfunktion übernehmen können. Diese kann ja auch auf verschiedene Teilbereiche des Mobilitätsmanagements verteilt werden (Nutzung der Bahn statt des Flugzeugs, Fahrradfahren, privates Elektroauto usw.). &lt;br /&gt;
*  Die Informationsflut nimmt auch in Betrieben zu, E-Mails werden von  vielen Beschäftigten nicht mehr richtig wahrgenommen. Einige Betriebe versenden deshalb besonders wichtige Informationen mit der Gehaltsabrechnung. Damit wird dem Beschäftigten signalisiert, dass es sich hier um ein Anliegen handelt, das der Geschäftsleitung besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
*  Durch die Teilnahme an Projekten oder Zertifizierungen kann die Dynamik des Veränderungsprozesses erheblich gesteigert werden. Wenn alle gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten steigert dieses die Motivation und Einsatzbereitschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die UmweltBank motiviert ihre Mitarbeiter mit der jährlichen Aktion „Banker on Bike“, das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit zu wählen. Für jeden zwischen Wohnort und Arbeitsplatz geradelten Kilometer spendet die UmweltBank einen Euro für ökologische und soziale Projekte. Die Mitarbeiter schlagen selbst Projekte vor und stimmen darüber ab, an welche Organisationen die finanzielle Unterstützung fließt. Im Jahr 2017 radelten die „Banker on Bike“ bereits zum 16. Mal und legten rund 32.000 Kilometer zurück, was gemäß ADFC-Rechner im Internet einer CO2-Einsparung von 5.869 Kilogramm entspricht. Drei ausgewählte Projekte erhielten jeweils einen Teil der auf 35.000 Euro aufgerundeten Spendensumme. Für kürzere Dienststrecken oder private Fahrten wurden außerdem Bambus-Dienstfahrräder angeschafft. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  Das Dienstleistungsunternehmen PRIOR1 hat in St. Augustin bei Bonn etwa 50 Mitarbeiter. Diese legen jährlich circa eine Million Kilometer auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands zurück – überwiegend mit Dienstwagen. Die hierdurch verursachten CO2-Emissionen werden bereits vollständig kompensiert. Um dem Grundsatz „Vermeiden vor Kompensieren“ gerecht zu werden, wurden weitere Maßnahmen zur Senkung der Emissionen entwickelt. So beinhaltet das aktuelle Mobilitätskonzept unter anderem ein Anreizsystem zum freiwilligen Verzicht auf einen eigenen Dienstwagen und stattdessen der Nutzung einer Bahncard 100 1. Klasse. Es wurde ermittelt, dass dadurch deutliche Ersparnisse für das Unternehmen entstehen. Die eingesparten Kosten werden dem Mitarbeiter zu 50 Prozent als zusätzlicher Gehaltsbestandteil ausgezahlt. Ferner wurde für Mitarbeiter, die nicht vollständig auf ihren Firmenwagen verzichten wollen bzw. können, ein Anreiz zur Nutzung der Bahn geschaffen, indem Prämien je nach jährlich mit der Bahn zurückgelegten Kilometern ausgezahlt werden. Quelle: Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit (MiMoNa)&amp;quot; wurden zahlreiche betriebliche Beispiele zusammen getragen, mit denen die Mitarbeitermotivation gesteigert werden kann. Allein im Themenbereich &amp;quot;Mobilität&amp;quot; sind dort 50 Beispiele aus der Praxis erläutert. [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur des Change Management gibt es zahlreiche Handbücher, teilweise mit sehr konkreten Methodenbeschreibungen, z.B.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Rohm, Armin (Hrsg.) (2015): Change-Tools - Erfahrene Prozessberater präsentieren wirksame Workshop-Interventionen&lt;br /&gt;
*  Deutinger, Gerhild (2013): Kommunikation im Change - Erfolgreich kommunizieren in Veränderungsprozessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Praxisbeispiele zur Mitarbeitermotivation in Nachhaltigkeitsprojekten finden sich auf der Projektseite MiMoNa [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=219</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=219"/>
		<updated>2018-08-02T09:33:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Change Management wird  häufig in Stufen oder Grade der Einbindung der Mitarbeiter unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Informieren: Mitarbeiter informationen z.B. über Angebote und Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (z.B. per E-Mail, Infotafeln, Intranet)&lt;br /&gt;
*  Motivieren: Mitarbeiter konkret ansprechen und zu bestimmten Verhaltensänderungen (z.B. Umstieg auf das Fahrrad) anregen (z.B. durch gezielte Anreize)&lt;br /&gt;
*  Anwenden: Mitarbeiter befähigen, bestimmte Veränderungsschritte zu unternehmen (z.B. durch die Einweisung in die Nutzung eines neuen Elektroautos, oder durch Schulung zur Nutzung des Corporate Carsharing)&lt;br /&gt;
*  Beraten: Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungsschritten einbinden (z.B. im Rahmen von Befragungen, Workshops o.ä.)&lt;br /&gt;
*  Entwickeln: Mitarbeitern bei der Ausgestaltung von Teilaufgaben oder Einzelmaßnahmen freie Hand lassen (z.B. bei der Durchführung eines Aktionstages für nachhaltige Mobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis kommt es darauf an, für jeden Entwicklungsschritt des Mobilitätsmanagements und für verschiedene Personenkreise im Betrieb den jeweils geeigneten Grad der Einbindung zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse der Mobilität der Beschäftigten bei Arbeitswegen, Dienst- und Geschäftsreisen gehört zu den Grundlagen eines jeden Mobilitätskonzeptes (s. auch [[Analysen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element der Bedarfsanalyse ist die Mitarbeiterbefragung. Mit dieser werden die Beschäftigten zunächst einmal über das Vorhaben informiert. Zudem werden sie meist erstmalig beratend eingebunden. Manche Betriebe nutzen die Befragung auch dazu, auf vorhandene Mobilitätsangebote aufmerksam zu machen (Motivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten der Bedarfsanalyse sind &lt;br /&gt;
*  Wohnstandort- und Erreichbarkeitsanalysen&lt;br /&gt;
*  Analyse der Dienst- und Geschäftsreisen&lt;br /&gt;
*  Befragungen und Workshops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationskanäle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten genutzten Informationskanäle im Mobilitätsmanagement sind&lt;br /&gt;
*  Versendung von Tipps und Hinweisen per E-Mail&lt;br /&gt;
*  Informationsangebot im Intranet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In produzierenden Betrieben ist nach wie vor das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; der beste Ort, um die Mitarbeiter, die keinen Zugang zu einem PC haben, auf bestimmte Angebote und Informationen aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben werden mittlerweile elektronische Infotafeln z.B. im Eingangsbereich des Unternehmens genutzt, um Mitarbeiter, aber auch Kunden, auf die Mobilitätsangebote des Unternehmens aufmerksam zu machen (z.B. Fahrplan des ÖPNV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anreize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veränderungsbereitschaft der meisten Menschen ist gering. In der Regel streben wir nach Stabilität und Sicherheit. Von daher kann es nicht verwundern, dass viele Projektleiter, die ein Mobilitätsmanagement entwickeln, Schwierigkeiten haben, ihre Kollegen zu einer Änderung ihres Verhaltens zu bewegen. Mit guten Informationen und gezielten Anreizen können Mitarbeiter jedoch zum Umdenken und Mitmachen motiviert werden. Beispiele aus der betrieblichen Praxis sind:&lt;br /&gt;
*  Belohnungen für Fahrgemeinschaften z.B. durch Bereitstellen von reservierten Parkplätzen im Eingangsbereich&lt;br /&gt;
*  Durchführung von Wettbewerben und Lotterien, mit denen der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel honoriert wird&lt;br /&gt;
*  Angebot von Radfahrer- und/oder Fahrgemeinschafts-Cafes, die ebenfalls als Belohnung wirken, aber auch den Erfahrungsaustausch der Kollegen befördern&lt;br /&gt;
*  Kombination des Betriebsrad-Leasings mit Serviceleistungen des Betriebs (Bezuschussung der Versicherung, Aktionstag im Frühjahr, Wartung und Reparatur) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Das Verhalten der Führungskräfte hat immensen Einfluss auf das Verhalten der Beschäftigten. Ist der Geschäftsführer ein passionierter Fahrradfahrer wird es deutlich leichter fallen, Mitarbeiter zum Umstieg aufs Fahrrad zu überzeugen. Natürlich wird es nicht möglich sein, alle Geschäftsführer zu Fahrradfahrern zu machen. Es sollte aber mit den Führungskräften besprochen werden, in welcher Weise sie eine Vorbildfunktion übernehmen können. Diese kann ja auch auf verschiedene Teilbereiche des Mobilitätsmanagements verteilt werden (Nutzung der Bahn statt des Flugzeugs, Fahrradfahren, privates Elektroauto usw.). &lt;br /&gt;
*  Die Informationsflut nimmt auch in Betrieben zu, E-Mails werden von  vielen Beschäftigten nicht mehr richtig wahrgenommen. Einige Betriebe versenden deshalb besonders wichtige Informationen mit der Gehaltsabrechnung. Damit wird dem Beschäftigten signalisiert, dass es sich hier um ein Anliegen handelt, das der Geschäftsleitung besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
*  Durch die Teilnahme an Projekten oder Zertifizierungen kann die Dynamik des Veränderungsprozesses erheblich gesteigert werden. Wenn alle gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten steigert dieses die Motivation und Einsatzbereitschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die UmweltBank motiviert ihre Mitarbeiter mit der jährlichen Aktion „Banker on Bike“, das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit zu wählen. Für jeden zwischen Wohnort und Arbeitsplatz geradelten Kilometer spendet die UmweltBank einen Euro für ökologische und soziale Projekte. Die Mitarbeiter schlagen selbst Projekte vor und stimmen darüber ab, an welche Organisationen die finanzielle Unterstützung fließt. Im Jahr 2017 radelten die „Banker on Bike“ bereits zum 16. Mal und legten rund 32.000 Kilometer zurück, was gemäß ADFC-Rechner im Internet einer CO2-Einsparung von 5.869 Kilogramm entspricht. Drei ausgewählte Projekte erhielten jeweils einen Teil der auf 35.000 Euro aufgerundeten Spendensumme. Für kürzere Dienststrecken oder private Fahrten wurden außerdem Bambus-Dienstfahrräder angeschafft. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  Das Dienstleistungsunternehmen PRIOR1 hat in St. Augustin bei Bonn etwa 50 Mitarbeiter. Diese legen jährlich circa eine Million Kilometer auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands zurück – überwiegend mit Dienstwagen. Die hierdurch verursachten CO2-Emissionen werden bereits vollständig kompensiert. Um dem Grundsatz „Vermeiden vor Kompensieren“ gerecht zu werden, wurden weitere Maßnahmen zur Senkung der Emissionen entwickelt. So beinhaltet das aktuelle Mobilitätskonzept unter anderem ein Anreizsystem zum freiwilligen Verzicht auf einen eigenen Dienstwagen und stattdessen der Nutzung einer Bahncard 100 1. Klasse. Es wurde ermittelt, dass dadurch deutliche Ersparnisse für das Unternehmen entstehen. Die eingesparten Kosten werden dem Mitarbeiter zu 50 Prozent als zusätzlicher Gehaltsbestandteil ausgezahlt. Ferner wurde für Mitarbeiter, die nicht vollständig auf ihren Firmenwagen verzichten wollen bzw. können, ein Anreiz zur Nutzung der Bahn geschaffen, indem Prämien je nach jährlich mit der Bahn zurückgelegten Kilometern ausgezahlt werden. Quelle: Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit (MiMoNa)&amp;quot; wurden zahlreiche betriebliche Beispiele zusammen getragen, mit denen die Mitarbeitermotivation gesteigert werden kann. Allein im Themenbereich &amp;quot;Mobilität&amp;quot; sind dort 50 Beispiele aus der Praxis erläutert. [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur des Change Management befinden sich zahlreiche Handbücher teilweise mit sehr konkreten Methodenbeschreibungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Rohm, Armin (Hrsg.) (2015): Change-Tools - Erfahrene Prozessberater präsentieren wirksame Workshop-Interventionen&lt;br /&gt;
*  Deutinger, Gerhild (2013): Kommunikation im Change - Erfolgreich kommunizieren in Veränderungsprozessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Praxisbeispiele zur Mitarbeitermotivation in Nachhaltigkeitsprojekten finden sich auf der Projektseite MiMoNa [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Umsetzung_und_Verankerung&amp;diff=218</id>
		<title>Umsetzung und Verankerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Umsetzung_und_Verankerung&amp;diff=218"/>
		<updated>2018-08-02T09:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mobilitätsmanagement ist - wie andere Managementsysteme auch - ein dauerhaft angelegter Entwicklungs- und Veränderungsprozess. Mit der Erstellung eines Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen(bündel) liegen die zentralen Bausteine des betrieblichen Mobilitätsmanagements vor. Um die Maßnahmen(bündel) konsequent und langfristig erfolgreich umsetzen zu können muss das Konzept in die betrieblichen Strukturen eingebunden werden. Zudem gibt es zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, die die Umsetzung des BMM erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Aufgabe können die Erfahrungen und Methoden aus dem Veränderungsmanagement von Betrieben (auch Change Management genannt) genutzt werden. Im Veränderungsmanagement werden alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammengefasst, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung – zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen.[[https://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4nderungsmanagement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden aus dem breit gefächerten Katalog des Change Managements wichtige Elemente zur Verankerung des Mobilitätsmanagements im Betrieb herausgegriffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Interne Kommunikation]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz für das Konzept sichern und Motivation zur aktiven Mitgestaltung der Mobilitätsmaßnahmen herstellen &lt;br /&gt;
== [[Der Mobilitätsmanager]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mobilitätsmanagement koordinieren, Kompetenzen für das Mobilitätsmanagement aufbauen &lt;br /&gt;
== [[Organisation]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhandene Management- und Kommunikationsstrukturen nutzen&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung von außen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolge sichtbar machen, regionale Netzwerke nutzen, Unterstützungsangebote kennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literaturhinweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Kostka, Claudia (2016): Change Management - Das Praxisbuch für Führungskräfte&lt;br /&gt;
*  Stolzenberg/Heberle (2013): Change Management - Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten - Mitarbeiter mobilisieren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Mobilit%C3%A4tsmanager&amp;diff=213</id>
		<title>Der Mobilitätsmanager</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Mobilit%C3%A4tsmanager&amp;diff=213"/>
		<updated>2018-08-02T09:00:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Markt für Mobilitätsmanagement und damit die Nachfrage nach geeignetem Personal Beratungsleistungen wächst. So ist z.B. im Rahmen des vom Bund geförderten Projekts MobilProFit vorgesehen, dass Mobilitätsberater im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung bei den am Projekt teilnehmenden Betrieben/Unternehmen gemeinsam geeignete Mobilitätsmanagementmaßnahmen zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der geplanten Technischen Regel sollen die Anforderungen bzw. die Qualitätsmerkmale für die Auswahl der Berater beschrieben werden, um den Unternehmen den Zugang zum Themenfeld Mobilitätsmanagement zu erleichtern. Das BMUB und das BMVI unterstützen die Aktivitäten zu einer Verbesserung der Qualitätssicherung beim Mobilitätsmanagement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegebenenfalls können auch Weiterbildungsanforderungen ergänzt werden. Es soll möglich sein, dass die Technische Regel einem Zertifizierungsverfahren zugrunde gelegt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung der möglichen Maßnahmenansätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung konkreter Fragestellungen oder Probleme und deren Lösungswege/-ansätze&lt;br /&gt;
Zudem einige Tipps:&lt;br /&gt;
- Tipp 1 (z.B. Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit, StadtRadeln nutzen) &lt;br /&gt;
- Tipp 2 (Zertifizierungen anstreben o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung von einem oder zwei Praxisbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=212</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=212"/>
		<updated>2018-08-02T08:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Change Management wird  häufig in Stufen oder Grade der Einbindung der Mitarbeiter unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Informieren: Mitarbeiter informationen z.B. über Angebote und Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (z.B. per E-Mail, Infotafeln, Intranet)&lt;br /&gt;
*  Motivieren: Mitarbeiter konkret ansprechen und zu bestimmten Verhaltensänderungen (z.B. Umstieg auf das Fahrrad) anregen (z.B. durch gezielte Anreize)&lt;br /&gt;
*  Anwenden: Mitarbeiter befähigen, bestimmte Veränderungsschritte zu unternehmen (z.B. durch die Einweisung in die Nutzung eines neuen Elektroautos, oder durch Schulung zur Nutzung des Corporate Carsharing)&lt;br /&gt;
*  Beraten: Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungsschritten einbinden (z.B. im Rahmen von Befragungen, Workshops o.ä.)&lt;br /&gt;
*  Entwickeln: Mitarbeitern bei der Ausgestaltung von Teilaufgaben oder Einzelmaßnahmen freie Hand lassen (z.B. bei der Durchführung eines Aktionstages für nachhaltige Mobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis kommt es darauf an, für jeden Entwicklungsschritt des Mobilitätsmanagements und für verschiedene Personenkreise im Betrieb den jeweils geeigneten Grad der Einbindung zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse der Mobilität der Beschäftigten bei Arbeitswegen, Dienst- und Geschäftsreisen gehört zu den Grundlagen eines jeden Mobilitätskonzeptes (s. auch [[Analysen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element der Bedarfsanalyse ist die Mitarbeiterbefragung. Mit dieser werden die Beschäftigten zunächst einmal über das Vorhaben informiert. Zudem werden sie meist erstmalig beratend eingebunden. Manche Betriebe nutzen die Befragung auch dazu, auf vorhandene Mobilitätsangebote aufmerksam zu machen (Motivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten der Bedarfsanalyse sind &lt;br /&gt;
*  Wohnstandort- und Erreichbarkeitsanalysen&lt;br /&gt;
*  Analyse der Dienst- und Geschäftsreisen&lt;br /&gt;
*  Befragungen und Workshops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationskanäle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten genutzten Informationskanäle im Mobilitätsmanagement sind&lt;br /&gt;
*  Versendung von Tipps und Hinweisen per E-Mail&lt;br /&gt;
*  Informationsangebot im Intranet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In produzierenden Betrieben ist nach wie vor das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; der beste Ort, um die Mitarbeiter, die keinen Zugang zu einem PC haben, auf bestimmte Angebote und Informationen aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben werden mittlerweile elektronische Infotafeln z.B. im Eingangsbereich des Unternehmens genutzt, um Mitarbeiter, aber auch Kunden, auf die Mobilitätsangebote des Unternehmens aufmerksam zu machen (z.B. Fahrplan des ÖPNV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anreize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veränderungsbereitschaft der meisten Menschen ist gering. In der Regel streben wir nach Stabilität und Sicherheit. Von daher kann es nicht verwundern, dass viele Projektleiter, die ein Mobilitätsmanagement entwickeln, Schwierigkeiten haben, ihre Kollegen zu einer Änderung ihres Verhaltens zu bewegen. Mit guten Informationen und gezielten Anreizen können Mitarbeiter jedoch zum Umdenken und Mitmachen motiviert werden. Beispiele aus der betrieblichen Praxis sind:&lt;br /&gt;
*  Belohnungen für Fahrgemeinschaften z.B. durch Bereitstellen von reservierten Parkplätzen im Eingangsbereich&lt;br /&gt;
*  Durchführung von Wettbewerben und Lotterien, mit denen der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel honoriert wird&lt;br /&gt;
*  Angebot von Radfahrer- und/oder Fahrgemeinschafts-Cafes, die ebenfalls als Belohnung wirken, aber auch den Erfahrungsaustausch der Kollegen befördern&lt;br /&gt;
*  Kombination des Betriebsrad-Leasings mit Serviceleistungen des Betriebs (Bezuschussung der Versicherung, Aktionstag im Frühjahr, Wartung und Reparatur) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Das Verhalten der Führungskräfte hat immensen Einfluss auf das Verhalten der Beschäftigten. Ist der Geschäftsführer ein passionierter Fahrradfahrer wird es deutlich leichter fallen, Mitarbeiter zum Umstieg aufs Fahrrad zu überzeugen. Natürlich wird es nicht möglich sein, alle Geschäftsführer zu Fahrradfahrern zu machen. Es sollte aber mit den Führungskräften besprochen werden, in welcher Weise sie eine Vorbildfunktion übernehmen können. Diese kann ja auch auf verschiedene Teilbereiche des Mobilitätsmanagements verteilt werden (Nutzung der Bahn statt des Flugzeugs, Fahrradfahren, privates Elektroauto usw.). &lt;br /&gt;
*  Die Informationsflut nimmt auch in Betrieben zu, E-Mails werden von  vielen Beschäftigten nicht mehr richtig wahrgenommen. Einige Betriebe versenden deshalb besonders wichtige Informationen mit der Gehaltsabrechnung. Damit wird dem Beschäftigten signalisiert, dass es sich hier um ein Anliegen handelt, das der Geschäftsleitung besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
*  Durch die Teilnahme an Projekten oder Zertifizierungen kann die Dynamik des Veränderungsprozesses erheblich gesteigert werden. Wenn alle gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten steigert dieses die Motivation und Einsatzbereitschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die UmweltBank motiviert ihre Mitarbeiter mit der jährlichen Aktion „Banker on Bike“, das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit zu wählen. Für jeden zwischen Wohnort und Arbeitsplatz geradelten Kilometer spendet die UmweltBank einen Euro für ökologische und soziale Projekte. Die Mitarbeiter schlagen selbst Projekte vor und stimmen darüber ab, an welche Organisationen die finanzielle Unterstützung fließt. Im Jahr 2017 radelten die „Banker on Bike“ bereits zum 16. Mal und legten rund 32.000 Kilometer zurück, was gemäß ADFC-Rechner im Internet einer CO2-Einsparung von 5.869 Kilogramm entspricht. Drei ausgewählte Projekte erhielten jeweils einen Teil der auf 35.000 Euro aufgerundeten Spendensumme. Für kürzere Dienststrecken oder private Fahrten wurden außerdem Bambus-Dienstfahrräder angeschafft. Quelle: Broschüre mobil gewinnt&lt;br /&gt;
*  Das Dienstleistungsunternehmen PRIOR1 hat in St. Augustin bei Bonn etwa 50 Mitarbeiter. Diese legen jährlich circa eine Million Kilometer auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands zurück – überwiegend mit Dienstwagen. Die hierdurch verursachten CO2-Emissionen werden bereits vollständig kompensiert. Um dem Grundsatz „Vermeiden vor Kompensieren“ gerecht zu werden, wurden weitere Maßnahmen zur Senkung der Emissionen entwickelt. So beinhaltet das aktuelle Mobilitätskonzept unter anderem ein Anreizsystem zum freiwilligen Verzicht auf einen eigenen Dienstwagen und stattdessen der Nutzung einer Bahncard 100 1. Klasse. Es wurde ermittelt, dass dadurch deutliche Ersparnisse für das Unternehmen entstehen. Die eingesparten Kosten werden dem Mitarbeiter zu 50 Prozent als zusätzlicher Gehaltsbestandteil ausgezahlt. Ferner wurde für Mitarbeiter, die nicht vollständig auf ihren Firmenwagen verzichten wollen bzw. können, ein Anreiz zur Nutzung der Bahn geschaffen, indem Prämien je nach jährlich mit der Bahn zurückgelegten Kilometern ausgezahlt werden. Quelle: Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit (MiMoNa)&amp;quot; wurden zahlreiche betriebliche Beispiele zusammen getragen, mit denen die Mitarbeitermotivation gesteigert werden kann. Allein im Themenbereich &amp;quot;Mobilität&amp;quot; sind dort 50 Beispiele aus der Praxis erläutert. [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur des Change Management befinden sich zahlreiche Handbücher teilweise mit sehr konkreten Methodenbeschreibungen. &lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Praxisbeispiele zur Mitarbeitermotivation in Nachhaltigkeitsprojekten finden sich auf der Projektseite MiMoNa [http://www.mimona.de/default.asp?Menue=6&amp;amp;Showliste=107]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansprechpartner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=211</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=211"/>
		<updated>2018-08-02T08:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Change Management wird  häufig in Stufen oder Grade der Einbindung der Mitarbeiter unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Informieren: Mitarbeiter informationen z.B. über Angebote und Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (z.B. per E-Mail, Infotafeln, Intranet)&lt;br /&gt;
*  Motivieren: Mitarbeiter konkret ansprechen und zu bestimmten Verhaltensänderungen (z.B. Umstieg auf das Fahrrad) anregen (z.B. durch gezielte Anreize)&lt;br /&gt;
*  Anwenden: Mitarbeiter befähigen, bestimmte Veränderungsschritte zu unternehmen (z.B. durch die Einweisung in die Nutzung eines neuen Elektroautos, oder durch Schulung zur Nutzung des Corporate Carsharing)&lt;br /&gt;
*  Beraten: Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungsschritten einbinden (z.B. im Rahmen von Befragungen, Workshops o.ä.)&lt;br /&gt;
*  Entwickeln: Mitarbeitern bei der Ausgestaltung von Teilaufgaben oder Einzelmaßnahmen freie Hand lassen (z.B. bei der Durchführung eines Aktionstages für nachhaltige Mobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis kommt es darauf an, für jeden Entwicklungsschritt des Mobilitätsmanagements und für verschiedene Personenkreise im Betrieb den jeweils geeigneten Grad der Einbindung zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse der Mobilität der Beschäftigten bei Arbeitswegen, Dienst- und Geschäftsreisen gehört zu den Grundlagen eines jeden Mobilitätskonzeptes (s. auch [[Analysen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element der Bedarfsanalyse ist die Mitarbeiterbefragung. Mit dieser werden die Beschäftigten zunächst einmal über das Vorhaben informiert. Zudem werden sie meist erstmalig beratend eingebunden. Manche Betriebe nutzen die Befragung auch dazu, auf vorhandene Mobilitätsangebote aufmerksam zu machen (Motivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten der Bedarfsanalyse sind &lt;br /&gt;
*  Wohnstandort- und Erreichbarkeitsanalysen&lt;br /&gt;
*  Analyse der Dienst- und Geschäftsreisen&lt;br /&gt;
*  Befragungen und Workshops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationskanäle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten genutzten Informationskanäle im Mobilitätsmanagement sind&lt;br /&gt;
*  Versendung von Tipps und Hinweisen per E-Mail&lt;br /&gt;
*  Informationsangebot im Intranet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In produzierenden Betrieben ist nach wie vor das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; der beste Ort, um die Mitarbeiter, die keinen Zugang zu einem PC haben, auf bestimmte Angebote und Informationen aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Betrieben werden mittlerweile elektronische Infotafeln z.B. im Eingangsbereich des Unternehmens genutzt, um Mitarbeiter, aber auch Kunden, auf die Mobilitätsangebote des Unternehmens aufmerksam zu machen (z.B. Fahrplan des ÖPNV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anreize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veränderungsbereitschaft der meisten Menschen ist gering. In der Regel streben wir nach Stabilität und Sicherheit. Von daher kann es nicht verwundern, dass viele Projektleiter, die ein Mobilitätsmanagement entwickeln, Schwierigkeiten haben, ihre Kollegen zu einer Änderung ihres Verhaltens zu bewegen. Mit guten Informationen und gezielten Anreizen können Mitarbeiter jedoch zum Umdenken und Mitmachen motiviert werden. Beispiele aus der betrieblichen Praxis sind:&lt;br /&gt;
*  Belohnungen für Fahrgemeinschaften z.B. durch Bereitstellen von reservierten Parkplätzen im Eingangsbereich&lt;br /&gt;
*  Durchführung von Wettbewerben und Lotterien, mit denen der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel honoriert wird&lt;br /&gt;
*  Angebot von Radfahrer- und/oder Fahrgemeinschafts-Cafes, die ebenfalls als Belohnung wirken, aber auch den Erfahrungsaustausch der Kollegen befördern&lt;br /&gt;
*  Kombination des Betriebsrad-Leasings mit Serviceleistungen des Betriebs (Bezuschussung der Versicherung, Aktionstag im Frühjahr, Wartung und Reparatur) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Das Verhalten der Führungskräfte hat immensen Einfluss auf das Verhalten der Beschäftigten. Ist der Geschäftsführer ein passionierter Fahrradfahrer wird es deutlich leichter fallen, Mitarbeiter zum Umstieg aufs Fahrrad zu überzeugen. Natürlich wird es nicht möglich sein, alle Geschäftsführer zu Fahrradfahrern zu machen. Es sollte aber mit den Führungskräften besprochen werden, in welcher Weise sie eine Vorbildfunktion übernehmen können. Diese kann ja auch auf verschiedene Teilbereiche des Mobilitätsmanagements verteilt werden (Nutzung der Bahn statt des Flugzeugs, Fahrradfahren, privates Elektroauto usw.). &lt;br /&gt;
*  Die Informationsflut nimmt auch in Betrieben zu, E-Mails werden von  vielen Beschäftigten nicht mehr richtig wahrgenommen. Einige Betriebe versenden deshalb besonders wichtige Informationen mit der Gehaltsabrechnung. Damit wird dem Beschäftigten signalisiert, dass es sich hier um ein Anliegen handelt, das der Geschäftsleitung besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
*  Durch die Teilnahme an Projekten oder Zertifizierungen kann die Dynamik des Veränderungsprozesses erheblich gesteigert werden. Wenn alle gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten steigert dieses die Motivation und Einsatzbereitschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; Umweltbank Ideen zur Einbeziehung&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=210</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=210"/>
		<updated>2018-08-02T08:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Change Management wird  häufig in Stufen oder Grade der Einbindung der Mitarbeiter unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Informieren: Mitarbeiter informationen z.B. über Angebote und Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (z.B. per E-Mail, Infotafeln, Intranet)&lt;br /&gt;
*  Motivieren: Mitarbeiter konkret ansprechen und zu bestimmten Verhaltensänderungen (z.B. Umstieg auf das Fahrrad) anregen (z.B. durch gezielte Anreize)&lt;br /&gt;
*  Anwenden: Mitarbeiter befähigen, bestimmte Veränderungsschritte zu unternehmen (z.B. durch die Einweisung in die Nutzung eines neuen Elektroautos, oder durch Schulung zur Nutzung des Corporate Carsharing)&lt;br /&gt;
*  Beraten: Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungsschritten einbinden (z.B. im Rahmen von Befragungen, Workshops o.ä.)&lt;br /&gt;
*  Entwickeln: Mitarbeitern bei der Ausgestaltung von Teilaufgaben oder Einzelmaßnahmen freie Hand lassen (z.B. bei der Durchführung eines Aktionstages für nachhaltige Mobilität)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis kommt es darauf an, für jeden Entwicklungsschritt des Mobilitätsmanagements und für verschiedene Personenkreise im Betrieb den jeweils geeigneten Grad der Einbindung zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse der Mobilität der Beschäftigten bei Arbeitswegen, Dienst- und Geschäftsreisen gehört zu den Grundlagen eines jeden Mobilitätskonzeptes (s. auch Analysen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung konkreter Fragestellungen oder Probleme und deren Lösungswege/-ansätze&lt;br /&gt;
Zudem einige Tipps:&lt;br /&gt;
- Tipp 1 (z.B. Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit, StadtRadeln nutzen) &lt;br /&gt;
- Tipp 2 (Zertifizierungen anstreben o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; Umweltbank Ideen zur Einbeziehung&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=209</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=209"/>
		<updated>2018-08-02T07:46:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Betriebe nutzen zudem das betriebliche Mobilitätsmanagement im Rahmen einer Strategie zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Die aktive Einbindung der Belegschaft in den Aufbau des Mobilitätsmanagements erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur notwendig, sondern bietet dem Betrieb erhebliche Chancen, da Mitarbeiter in diesem Bereich motiviert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung der Mitarbeiter kann - je nach Thema, Betroffenheitsgrad und Phase - in unterschiedlicher Weise erfolgen:&lt;br /&gt;
1.  Informieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analyse des Bedarfs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung konkreter Fragestellungen oder Probleme und deren Lösungswege/-ansätze&lt;br /&gt;
Zudem einige Tipps:&lt;br /&gt;
- Tipp 1 (z.B. Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit, StadtRadeln nutzen) &lt;br /&gt;
- Tipp 2 (Zertifizierungen anstreben o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; Umweltbank Ideen zur Einbeziehung&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=208</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=208"/>
		<updated>2018-08-02T07:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Erfolg eines betrieblichen Mobilitätsmanagementsystems hängt wesentlich davon ab, wie die Mitarbeiter eingebunden werden. Im Change Management werden dafür zwei Wege unterschieden:&lt;br /&gt;
*  Im Top-Down-Ansatz sind die Führungskräfte Initiator der Veränderung. Sie erklären Anlass, Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Veränderungsprozesses vor. Die Mitarbeiter erhalten in diesem Ansatz nur geringe Möglichkeiten der Beteiligung. &lt;br /&gt;
*  Im Bottom-Up-Ansatz werden Ziele und Rahmenbedingungen von den Führungskräften definiert. In diesem Rahmen haben Mitarbeiter weitreichende Möglichkeiten der Ausgestaltung und Anpassung von Maßnahmen an ihren Arbeitsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise werden beide Ansätze miteinander kombiniert. Je nach Veränderungsbereich, Betroffenheit und Phase des Veränderungsprozesses verändert sich dabei die Gewichtung. Beim Start in ein betriebliches Mobilitätsmanagement werden in der Praxis meistens Elemente des Bottom-Up-Ansatzes angewendet. Zum einen können strenge Vorgaben der Geschäftsleitung nur in Teilen des Mobilitätsmanagements (z.B. Vorgaben für Reisetätigkeiten s. Dienst- und Geschäftsreisen oder zur Nutzung von betrieblichen Pkw s. Green Car Policy) stringent begründet werden. Zum anderen zeigen die bisherigen Projekte im Mobilitätsmanagement, dass sich viele Mitarbeiter gerne bei Mobilitätsfragen einbinden lassen. Häufig kommt sogar der Impuls zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements aus der Belegschaft oder deren Vertretung (Betriebs- und Personalräte).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung der möglichen Maßnahmenansätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung konkreter Fragestellungen oder Probleme und deren Lösungswege/-ansätze&lt;br /&gt;
Zudem einige Tipps:&lt;br /&gt;
- Tipp 1 (z.B. Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit, StadtRadeln nutzen) &lt;br /&gt;
- Tipp 2 (Zertifizierungen anstreben o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; Umweltbank Ideen zur Einbeziehung&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Umsetzung_und_Verankerung&amp;diff=207</id>
		<title>Umsetzung und Verankerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Umsetzung_und_Verankerung&amp;diff=207"/>
		<updated>2018-08-02T07:17:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mobilitätsmanagement ist - wie andere Managementsysteme auch - ein dauerhaft angelegter Entwicklungs- und Veränderungsprozess. Mit der Erstellung eines Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen(bündel) liegen die zentralen Bausteine des betrieblichen Mobilitätsmanagements vor. Um die Maßnahmen(bündel) konsequent und langfristig erfolgreich umsetzen zu können muss das Konzept in die betrieblichen Strukturen eingebunden werden. Zudem gibt es zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, die die Umsetzung des BMM erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Aufgabe können die Erfahrungen und Methoden aus dem Veränderungsmanagement von Betrieben (auch Change Management genannt) genutzt werden. Im Veränderungsmanagement werden alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammengefasst, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung – zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen.[[https://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4nderungsmanagement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden aus dem breit gefächerten Katalog des Change Managements wichtige Elemente zur Verankerung des Mobilitätsmanagements im Betrieb herausgegriffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Interne Kommunikation]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz für das Konzept sichern und Motivation zur aktiven Mitgestaltung der Mobilitätsmaßnahmen herstellen &lt;br /&gt;
== [[Der Mobilitätsmanager]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mobilitätsmanagement koordinieren, Kompetenzen für das Mobilitätsmanagement aufbauen &lt;br /&gt;
== [[Organisation]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhandene Management- und Kommunikationsstrukturen nutzen&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung von außen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolge sichtbar machen, regionale Netzwerke nutzen, Unterstützungsangebote kennen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=206</id>
		<title>Interne Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Interne_Kommunikation&amp;diff=206"/>
		<updated>2018-08-02T07:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielen bei allen betrieblichen Entwicklungen eine zentrale Rolle. Im Veränderungsmanagement von Unternehmen (auch Change Management) Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4nderungsmanagement].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung der möglichen Maßnahmenansätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung konkreter Fragestellungen oder Probleme und deren Lösungswege/-ansätze&lt;br /&gt;
Zudem einige Tipps:&lt;br /&gt;
- Tipp 1 (z.B. Aktionen wie Mit dem Rad zur Arbeit, StadtRadeln nutzen) &lt;br /&gt;
- Tipp 2 (Zertifizierungen anstreben o.ä.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; Umweltbank Ideen zur Einbeziehung&lt;br /&gt;
*  Broschüre mobil gewinnt ==&amp;gt; PRIOR1 Mobilitätskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
- xxxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
- [http://www.example.com Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;br /&gt;
ggf. Benennung von Personen und Institutionen, die weiterhelfen können&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Umsetzung_und_Verankerung&amp;diff=205</id>
		<title>Umsetzung und Verankerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Umsetzung_und_Verankerung&amp;diff=205"/>
		<updated>2018-08-02T07:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mobilitätsmanagement ist - wie andere Managementsysteme auch - ein dauerhaft angelegter Entwicklungs- und Veränderungsprozess. Mit der Erstellung eines Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen(bündel) liegen die zentralen Bausteine des betrieblichen Mobilitätsmanagements vor. Um die Maßnahmen(bündel) konsequent und langfristig erfolgreich umsetzen zu können muss das Konzept in die betrieblichen Strukturen eingebunden werden. Zudem gibt es zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, die die Umsetzung des BMM erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Interne Kommunikation]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz für das Konzept sichern und Motivation zur aktiven Mitgestaltung der Mobilitätsmaßnahmen herstellen &lt;br /&gt;
== [[Der Mobilitätsmanager]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mobilitätsmanagement koordinieren, Kompetenzen für das Mobilitätsmanagement aufbauen &lt;br /&gt;
== [[Organisation]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhandene Management- und Kommunikationsstrukturen nutzen&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung von außen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolge sichtbar machen, regionale Netzwerke nutzen, Unterstützungsangebote kennen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=204</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=204"/>
		<updated>2018-08-01T17:20:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Praxisbeispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Car Policy ist ein unternehmensinternes Regelwerk für die Organisation der Fuhrparkaufgaben im Unternehmen. Mit der Car Policy regelt der Betrieb, welcher Mitarbeiter unter welchen Voraussetzungen ein Geschäftsfahrzeug erhalten und nutzen kann. In der Car Policy ist nicht nur die Fuhrparkstruktur – abgestimmt auf die praktischen Bedürfnisse und den Mobilitätsbedarf des Unternehmens – festgelegt. Ihre Inhalte und Vorgaben sind auch ganz entscheidend für die Kosten des Fuhrparks. Die Car Policy sollte stets so zugeschnitten sein, dass sie alle Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllt und zum anderen auch die Dienstwagengewährung als nicht unwichtiger Mitarbeiter-Motivationsfaktor erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
Neben der Car Policy gibt es den Dienstwagenüberlassungsvertrag, den das Unternehmen mit jedem Fahrer einzeln abschließt und der die konkreten Rechte und Pflichten des Fahrers individuell regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Car Policy verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Kostentransparenz und Budgetsicherheit für den Fuhrpark&lt;br /&gt;
*  Hohe Sicherheit, Qualität und Transparenz in den Fuhrparkprozessen&lt;br /&gt;
*  Hohe Akzeptanz und Motivation bei den Mitarbeitern&lt;br /&gt;
*  Imagegewinn für Ihr Unternehmen durch einen umweltbewussten Außenauftritt&lt;br /&gt;
*  Berücksichtigung von Vollkosten und möglichen Einsparpotentialen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptbereiche einer Car Policy gliedern sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
*  Vergabe und Nutzung von Fahrzeugen an Mitarbeiter definierter Gruppen&lt;br /&gt;
*  Definition von Referenzfahrzeugen (Hersteller, Modell, Ausstattung, Kosten- bzw. Budgetbetrachtung)&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftliche Vorgaben (Kostenobergrenzen, Total Cost of Ownership)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit einiger Zeit finden immer mehr Umweltaspekte Eingang in die Car Policies von Unternehmen. So sind die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, die sich an die Hersteller von Kfz richten, für viele Unternehmen ein Richtschnur für die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Fuhrpark. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten stehen viele Fuhrparkmanager vor neuen Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Car Policy vorhandenen bietet diese für das Mobilitätsmanagement des Betriebs erste Hinweise: Nach welchen Kriterien werden Fahrzeuge beschafft? Inwieweit spielen hierbei bereits Umweltaspekte (wie z.B. CO2-Grenzwerte) eine Rolle? Welche Mitarbeiter erhalten Dienstwagen gestellt? Welche Kosten werden vom Betrieb, welche vom Mitarbeiter übernommen? Für den Mobilitätsmanager sind dieses wichtige Hinweise, wenn es darum gehen soll, den Fuhrpark aus wirtschaftlichen oder ökologischen Gründen zu überprüfen, oder den Fuhrpark in ein übergreifendes Mobilitätsmanagement zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Fällen empfiehlt sich ein intensiver Dialog mit den Dienstwagen-berechtigten Personenkreisen. Schließlich ist der Dienstwagen häufig ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsvertrages, der nicht einfach aufgekündigt werden kann. Die Weiterentwicklung der Car-Policy sollte sich also sowohl an den betrieblichen Interessen (Wirtschaftlichkeit, Image) orientieren als auch an den Mobilitätsanforderungen der Mitarbeiter (Sicherheit, Komfort, Kosten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Invielen Fällen lohnt sich die Analyse der Reisetätigkeiten, die mit dem Fahrzeug abgedeckt werden sollen. Werden häufig dieselben Strecken gefahren? Befinden sich viele Fahrtstrecken in Städten mit einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr? Wie hoch sind die Fahrleistungen pro Tag, pro Monat, pro Jahr? Aus diesen Informationen lassen sich Rückschlüsse auf die vorhandenen Mobilitätsalternativen ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist es häufig die Beschaffung verbrauchsärmerer Fahrzeuge, die noch nicht einmal mit einem Wechsel der Fahrzeugklassen verbunden sein muss. In vielen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter von Vorteil, auf kleinere Fahrzeuge umzusteigen. Bei täglichen Strecken &amp;lt; 150 km könnten Elektrofahrzeuge eine auch wirtschaftliche Alternative sein. Und in manchen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter sinnvoller sein, in eine BahnCard 100 (freie Fahrt auf allen Strecken des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs) zu investieren, und die betrieblichen (und privaten) Fahrten mit verschiedenen Verkehrsmitteln intermodal zu gestalten. Weiterer Vorteil mit wirtschaftlichen Effekten: Die Fahrtzeiten können im Zug effektiv als Arbeitszeit genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.[https://www.cr-bericht.telekom.com/site13/klima-und-umwelt/klimaschonende-mobilitaet]&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Viele Leasinggesellschaften unterstützen ihre Kunden bei der Erstellung und Überarbeitung einer Car Policy.&lt;br /&gt;
*  Auch Versicherungen bieten oftmals Hilfestellung an. [https://www.hdi.global/downloadcenter/DE_de/Fahrzeuge/flotte_und_fuhrpark/fachinfo_kraft_dienstwagenregelung_404-K401.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=203</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=203"/>
		<updated>2018-08-01T17:11:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Car Policy ist ein unternehmensinternes Regelwerk für die Organisation der Fuhrparkaufgaben im Unternehmen. Mit der Car Policy regelt der Betrieb, welcher Mitarbeiter unter welchen Voraussetzungen ein Geschäftsfahrzeug erhalten und nutzen kann. In der Car Policy ist nicht nur die Fuhrparkstruktur – abgestimmt auf die praktischen Bedürfnisse und den Mobilitätsbedarf des Unternehmens – festgelegt. Ihre Inhalte und Vorgaben sind auch ganz entscheidend für die Kosten des Fuhrparks. Die Car Policy sollte stets so zugeschnitten sein, dass sie alle Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllt und zum anderen auch die Dienstwagengewährung als nicht unwichtiger Mitarbeiter-Motivationsfaktor erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
Neben der Car Policy gibt es den Dienstwagenüberlassungsvertrag, den das Unternehmen mit jedem Fahrer einzeln abschließt und der die konkreten Rechte und Pflichten des Fahrers individuell regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Car Policy verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Kostentransparenz und Budgetsicherheit für den Fuhrpark&lt;br /&gt;
*  Hohe Sicherheit, Qualität und Transparenz in den Fuhrparkprozessen&lt;br /&gt;
*  Hohe Akzeptanz und Motivation bei den Mitarbeitern&lt;br /&gt;
*  Imagegewinn für Ihr Unternehmen durch einen umweltbewussten Außenauftritt&lt;br /&gt;
*  Berücksichtigung von Vollkosten und möglichen Einsparpotentialen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptbereiche einer Car Policy gliedern sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
*  Vergabe und Nutzung von Fahrzeugen an Mitarbeiter definierter Gruppen&lt;br /&gt;
*  Definition von Referenzfahrzeugen (Hersteller, Modell, Ausstattung, Kosten- bzw. Budgetbetrachtung)&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftliche Vorgaben (Kostenobergrenzen, Total Cost of Ownership)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit einiger Zeit finden immer mehr Umweltaspekte Eingang in die Car Policies von Unternehmen. So sind die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, die sich an die Hersteller von Kfz richten, für viele Unternehmen ein Richtschnur für die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Fuhrpark. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten stehen viele Fuhrparkmanager vor neuen Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Car Policy vorhandenen bietet diese für das Mobilitätsmanagement des Betriebs erste Hinweise: Nach welchen Kriterien werden Fahrzeuge beschafft? Inwieweit spielen hierbei bereits Umweltaspekte (wie z.B. CO2-Grenzwerte) eine Rolle? Welche Mitarbeiter erhalten Dienstwagen gestellt? Welche Kosten werden vom Betrieb, welche vom Mitarbeiter übernommen? Für den Mobilitätsmanager sind dieses wichtige Hinweise, wenn es darum gehen soll, den Fuhrpark aus wirtschaftlichen oder ökologischen Gründen zu überprüfen, oder den Fuhrpark in ein übergreifendes Mobilitätsmanagement zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Fällen empfiehlt sich ein intensiver Dialog mit den Dienstwagen-berechtigten Personenkreisen. Schließlich ist der Dienstwagen häufig ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsvertrages, der nicht einfach aufgekündigt werden kann. Die Weiterentwicklung der Car-Policy sollte sich also sowohl an den betrieblichen Interessen (Wirtschaftlichkeit, Image) orientieren als auch an den Mobilitätsanforderungen der Mitarbeiter (Sicherheit, Komfort, Kosten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Invielen Fällen lohnt sich die Analyse der Reisetätigkeiten, die mit dem Fahrzeug abgedeckt werden sollen. Werden häufig dieselben Strecken gefahren? Befinden sich viele Fahrtstrecken in Städten mit einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr? Wie hoch sind die Fahrleistungen pro Tag, pro Monat, pro Jahr? Aus diesen Informationen lassen sich Rückschlüsse auf die vorhandenen Mobilitätsalternativen ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn ist es häufig die Beschaffung verbrauchsärmerer Fahrzeuge, die noch nicht einmal mit einem Wechsel der Fahrzeugklassen verbunden sein muss. In vielen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter von Vorteil, auf kleinere Fahrzeuge umzusteigen. Bei täglichen Strecken &amp;lt; 150 km könnten Elektrofahrzeuge eine auch wirtschaftliche Alternative sein. Und in manchen Fällen kann es für Betrieb und Mitarbeiter sinnvoller sein, in eine BahnCard 100 (freie Fahrt auf allen Strecken des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs) zu investieren, und die betrieblichen (und privaten) Fahrten mit verschiedenen Verkehrsmitteln intermodal zu gestalten. Weiterer Vorteil mit wirtschaftlichen Effekten: Die Fahrtzeiten können im Zug effektiv als Arbeitszeit genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Viele Leasinggesellschaften unterstützen ihre Kunden bei der Erstellung und Überarbeitung einer Car Policy.&lt;br /&gt;
*  Auch Versicherungen bieten oftmals Hilfestellung an. [https://www.hdi.global/downloadcenter/DE_de/Fahrzeuge/flotte_und_fuhrpark/fachinfo_kraft_dienstwagenregelung_404-K401.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=202</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=202"/>
		<updated>2018-08-01T16:40:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Weitere Hilfestellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Car Policy ist ein unternehmensinternes Regelwerk für die Organisation der Fuhrparkaufgaben im Unternehmen. Mit der Car Policy regelt der Betrieb, welcher Mitarbeiter unter welchen Voraussetzungen ein Geschäftsfahrzeug erhalten und nutzen kann. In der Car Policy ist nicht nur die Fuhrparkstruktur – abgestimmt auf die praktischen Bedürfnisse und den Mobilitätsbedarf des Unternehmens – festgelegt. Ihre Inhalte und Vorgaben sind auch ganz entscheidend für die Kosten des Fuhrparks. Die Car Policy sollte stets so zugeschnitten sein, dass sie alle Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllt und zum anderen auch die Dienstwagengewährung als nicht unwichtiger Mitarbeiter-Motivationsfaktor erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Car Policy verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Kostentransparenz und Budgetsicherheit für den Fuhrpark&lt;br /&gt;
*  Hohe Sicherheit, Qualität und Transparenz in den Fuhrparkprozessen&lt;br /&gt;
*  Hohe Akzeptanz und Motivation bei den Mitarbeitern&lt;br /&gt;
*  Imagegewinn für Ihr Unternehmen durch einen umweltbewussten Außenauftritt&lt;br /&gt;
*  Berücksichtigung von Vollkosten und möglichen Einsparpotentialen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptbereiche einer Car Policy gliedern sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
*  Vergabe und Nutzung von Fahrzeugen an Mitarbeiter definierter Gruppen&lt;br /&gt;
*  Definition von Referenzfahrzeugen (Hersteller, Modell, Ausstattung, Kosten- bzw. Budgetbetrachtung)&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftliche Vorgaben (Kostenobergrenzen, Total Cost of Ownership)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit einiger Zeit finden immer mehr Umweltaspekte Eingang in die Car Policies von Unternehmen. So sind die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, die sich an die Hersteller von Kfz richten, für viele Unternehmen ein Richtschnur für die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Fuhrpark. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten stehen viele Fuhrparkmanager vor neuen Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Viele Leasinggesellschaften unterstützen ihre Kunden bei der Erstellung und Überarbeitung einer Car Policy.&lt;br /&gt;
*  Auch Versicherungen bieten oftmals Hilfestellung an. [https://www.hdi.global/downloadcenter/DE_de/Fahrzeuge/flotte_und_fuhrpark/fachinfo_kraft_dienstwagenregelung_404-K401.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=201</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=201"/>
		<updated>2018-08-01T16:36:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: /* Praxisbeispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Car Policy ist ein unternehmensinternes Regelwerk für die Organisation der Fuhrparkaufgaben im Unternehmen. Mit der Car Policy regelt der Betrieb, welcher Mitarbeiter unter welchen Voraussetzungen ein Geschäftsfahrzeug erhalten und nutzen kann. In der Car Policy ist nicht nur die Fuhrparkstruktur – abgestimmt auf die praktischen Bedürfnisse und den Mobilitätsbedarf des Unternehmens – festgelegt. Ihre Inhalte und Vorgaben sind auch ganz entscheidend für die Kosten des Fuhrparks. Die Car Policy sollte stets so zugeschnitten sein, dass sie alle Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllt und zum anderen auch die Dienstwagengewährung als nicht unwichtiger Mitarbeiter-Motivationsfaktor erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Car Policy verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Kostentransparenz und Budgetsicherheit für den Fuhrpark&lt;br /&gt;
*  Hohe Sicherheit, Qualität und Transparenz in den Fuhrparkprozessen&lt;br /&gt;
*  Hohe Akzeptanz und Motivation bei den Mitarbeitern&lt;br /&gt;
*  Imagegewinn für Ihr Unternehmen durch einen umweltbewussten Außenauftritt&lt;br /&gt;
*  Berücksichtigung von Vollkosten und möglichen Einsparpotentialen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptbereiche einer Car Policy gliedern sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
*  Vergabe und Nutzung von Fahrzeugen an Mitarbeiter definierter Gruppen&lt;br /&gt;
*  Definition von Referenzfahrzeugen (Hersteller, Modell, Ausstattung, Kosten- bzw. Budgetbetrachtung)&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftliche Vorgaben (Kostenobergrenzen, Total Cost of Ownership)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit einiger Zeit finden immer mehr Umweltaspekte Eingang in die Car Policies von Unternehmen. So sind die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, die sich an die Hersteller von Kfz richten, für viele Unternehmen ein Richtschnur für die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Fuhrpark. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten stehen viele Fuhrparkmanager vor neuen Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=200</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=200"/>
		<updated>2018-08-01T16:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Car Policy ist ein unternehmensinternes Regelwerk für die Organisation der Fuhrparkaufgaben im Unternehmen. Mit der Car Policy regelt der Betrieb, welcher Mitarbeiter unter welchen Voraussetzungen ein Geschäftsfahrzeug erhalten und nutzen kann. In der Car Policy ist nicht nur die Fuhrparkstruktur – abgestimmt auf die praktischen Bedürfnisse und den Mobilitätsbedarf des Unternehmens – festgelegt. Ihre Inhalte und Vorgaben sind auch ganz entscheidend für die Kosten des Fuhrparks. Die Car Policy sollte stets so zugeschnitten sein, dass sie alle Anforderungen des Unternehmens optimal erfüllt und zum anderen auch die Dienstwagengewährung als nicht unwichtiger Mitarbeiter-Motivationsfaktor erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Car Policy verfolgt folgende Ziele:&lt;br /&gt;
*  Kostentransparenz und Budgetsicherheit für den Fuhrpark&lt;br /&gt;
*  Hohe Sicherheit, Qualität und Transparenz in den Fuhrparkprozessen&lt;br /&gt;
*  Hohe Akzeptanz und Motivation bei den Mitarbeitern&lt;br /&gt;
*  Imagegewinn für Ihr Unternehmen durch einen umweltbewussten Außenauftritt&lt;br /&gt;
*  Berücksichtigung von Vollkosten und möglichen Einsparpotentialen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptbereiche einer Car Policy gliedern sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
*  Vergabe und Nutzung von Fahrzeugen an Mitarbeiter definierter Gruppen&lt;br /&gt;
*  Definition von Referenzfahrzeugen (Hersteller, Modell, Ausstattung, Kosten- bzw. Budgetbetrachtung)&lt;br /&gt;
*  Wirtschaftliche Vorgaben (Kostenobergrenzen, Total Cost of Ownership)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit einiger Zeit finden immer mehr Umweltaspekte Eingang in die Car Policies von Unternehmen. So sind die CO2-Vorgaben der Europäischen Union, die sich an die Hersteller von Kfz richten, für viele Unternehmen ein Richtschnur für die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Fuhrpark. Angesichts drohender Fahrverbote in Innenstädten stehen viele Fuhrparkmanager vor neuen Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=199</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=199"/>
		<updated>2018-08-01T16:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Beschaffung der Fahrzeuge ist vor allem bei Firmenwagen, aber auch bei Poolfahrzeugen, eine wichtige Stellgröße für die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit der Flotte. In vielen Betrieben werden die Modalitäten der Fahrzeugbeschaffung durch eine so genannte Car Policy vorgegeben, d.h. Größe und Ausstattung, aber auch die Nutzung der Fahrzeuge wird an bestimmte Kriterien wie z.B. Funktion im Betrieb, Einsatzbereich usw. geknüpft. Enthält die Car Policy Ziele und Anforderungen zur ökologischen Optimierung des Fuhrparks (z.B. CO2-Grenzwerte) spricht man von einer Green Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=198</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=198"/>
		<updated>2018-08-01T16:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Beschaffung der Fahrzeuge ist vor allem bei Firmenwagen, aber auch bei Poolfahrzeugen, eine wichtige Stellgröße für die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit der Flotte. In vielen Betrieben werden die Modalitäten der Fahrzeugbeschaffung durch eine so genannte Car Policy vorgegeben, d.h. Größe und Ausstattung, aber auch die Nutzung der Fahrzeuge wird an bestimmte Kriterien wie z.B. Funktion im Betrieb, Einsatzbereich usw. geknüpft. Enthält die Car Policy Ziele und Anforderungen zur ökologischen Optimierung des Fuhrparks (z.B. CO2-Grenzwerte) spricht man von einer Green Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Mit rund 30.000 allein in Deutschland zugelassenen PKWs und Service-Fahrzeugen ist die Firmenflotte der Deutschen Telekom eine der&lt;br /&gt;
größten Europas. Am 1. April 2010 führte die Telekom Deutschland ihre neue Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge ein und&lt;br /&gt;
überarbeitete damit ihre bisherige Fahrzeugbeschaffungsstrategie unter ökologischen Aspekten. Die Policy schreibt ein&lt;br /&gt;
CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen bei der Telekom&lt;br /&gt;
Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen&lt;br /&gt;
gestellt bekommen. Ziel ist es, die Normemissionswerte neuer PKWs der gesamten Fahrzeugflotte zu senken. Orientierung geben dabei die Grenzwerte der Europäischen Union für Neuwagen. Um die Benutzer von Geschäftsfahrzeugen zur Auswahl verbrauchsarmer Modelle zu motivieren, wurde im Zuge der&lt;br /&gt;
Green Car Policy ein Bonus-Malus-System eingeführt. Die Beschäftigten werden an den höheren Mobilitätskosten und an&lt;br /&gt;
der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt, sollten sie sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-&lt;br /&gt;
Ausstoß entscheiden. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Benutzer einen Bonus in&lt;br /&gt;
Relation zu den eingesparten Kraftstoffkosten. Damit beteiligt die Telekom ihre Mitarbeiter aktiv an der Erreichung ihrer&lt;br /&gt;
Klimaschutzziele. Seit 2010 konnte bereits eine Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes neuer Geschäftsfahrzeuge erreicht&lt;br /&gt;
werden. Der Fuhrpark der Telekom in Deutschland wurde Ende 2010 vom TÜV Rheinland mit dem „Bluefleet“ Siegel für einen&lt;br /&gt;
CO2-kontrollierten Fuhrpark ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Fuhrpark&amp;diff=197</id>
		<title>Fuhrpark</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Fuhrpark&amp;diff=197"/>
		<updated>2018-08-01T16:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Fuhrpark ist in vielen betrieblichen Mobilitätskonzepten eine wichtige Größe, manchmal steht er sogar im Zentrum der Betrachtungen. Durch ein systematisches Fuhrparkmanagement lassen sich viele Ziele des Mobilitätsmanagements (vor allem die Reduzierung von Treibstoffverbräuchen und damit von Kosten und Umweltbelastungen) unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Fuhrpark umfasst die Gesamtheit der Fahrzeuge eines Betriebs:&lt;br /&gt;
*  Pkw&lt;br /&gt;
*  Kleintransporter&lt;br /&gt;
*  Lkw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber auch andere Nutzfahrzeuge, wie Fahrräder, Eisenbahnen, Kehrmaschinen. [https://de.wikipedia.org/wiki/Fuhrpark] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtungen im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements konzentrieren sich auf diejenigen Fahrzeuge, mit denen Personen transportiert werden (Personenmobilität in Abgrenzung zum Gütertransport).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es etwa 4,5 Millionen Fahrzeuge der Personenmobilität (Pkw und Kleintransporter) als Flottenfahrzeuge in rund 1,6 Millionen Firmenfuhrparks. Etwa 16.000 Fuhrparks haben mehr als 20 Fahrzeuge. Etwa zehn Prozent des Gesamt-Pkw-Bestandes in Deutschland sind gewerblich. 2017 lag der Anteil der gewerblichen Fahrzeuge an den Neuzulassungen bei 35 Prozent. (Quelle: [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de/de/Branche-und-Markt/Flottenmarkt-Deutschland]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den größeren Fuhrparks (mit mehr als 20 Fahrzeugen) hat sich das Fuhrparkmanagement (auch Flottenmanagement) als eigenständige Profession entwickelt. Es umfasst das Verwalten, Planen, Steuern und Überwachen im Fuhrpark. [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement] Für das Fuhrparkmanagement gibt es zahlreiche Handbücher, Zeitschriften, Messen und Angebote der Aus- und Weiterbildung. Die ökonomisch-ökologische Entwicklung der Fuhrparke ist bereits seit langem ein wichtiges Thema in der Branche, da durch den effizienten Einsatz von Treibstoffen wirtschaftliche (Kostensenkung) wie ökologische (Klimaschutz) Ziele erreicht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Mobilitätsmanagements findet häufig eine Verzahnung des Fuhrparkmanagements mit anderen betrieblichen Bereichen statt. Diese wird auch durch innere und äußere Faktoren vorangetrieben:&lt;br /&gt;
*  Die Auslastung der Fahrzeuge ist eine wichtige Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit des Fuhrparks. Sie hängt aber u.a. auch davon ab, welche anderen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen und wie diese von den Mitarbeitern genutzt werden.&lt;br /&gt;
*  Die Integration der [[Elektromobilität]] ist in vielen Betrieben ein aktuelles Thema. Die damit verbundenen Aufgaben (z.B. Aufbau von Ladeinfrastruktur) erweitern das klassische Gebiet des Fuhrparkmanagers und erfordern Kooperation mit anderen betrieblichen Bereichen.&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen von betrieblichen Klimaschutzbilanzen wird deutlich, welche Bedeutung der Fuhrpark auf den Gesamtenergieverbrauch eines Unternehmens hat. Während der Anteil des Fuhrparks in produzierenden Betrieben in der Regel gering ist, steigt er in Dienstleistungs- und vertriebsorientierten Unternehmen deutlich an.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Betrieben ist deshalb mit der Einführung eines Mobilitätsmanagements das Aufgabenspektrum des Fuhrparkmanagements erweitert oder mit anderen betrieblichen Funktionsbereichen verzahnt worden (Dienstreise- bzw. Travel Management). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Ansatzpunkte für den Fuhrpark im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätskonzeptes beschrieben. Für drei Einzelaspekte,&lt;br /&gt;
*  [[Green Car Policy]]&lt;br /&gt;
*  [[Elektromobilität]]&lt;br /&gt;
*  [[Corporate Carsharing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind eigenständige Kapitel erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Firmenwagen vs. Poolfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Weiterentwicklung des Fuhrparks im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ist es sinnvoll, zwischen personengebunden Fahrzeugen (so genannten Firmen- oder Dienstwagen) und gemeinsam genutzten Fahrzeugen (so genannten Poolfahrzeugen) zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
*  Firmenwagen werden Führungskräften, leitenden Angestellten und Vertriebsmitarbeitern zur Verfügung gestellt. Wenn diese den Pkw auch für private Zwecke nutzen, erfolgt die Besteuerung dieses Vorteils anhand der so genannten Ein-Prozent-Regelung (s. auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Firmenwagen]). Firmenwagen werden meistens intensiv genutzt (Jahreskilometerleistung &amp;gt; 50.000 Kilometer) und stehen anderen Personen i.d.R. nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
*  Poolfahrzeuge stehen hingegen mehreren oder allen Mitarbeitern eines Unternehmens für dienstliche Fahrten bereit. Eine Nutzung für private Zwecke ist nur in Ausnahmen zulässig und unterliegt strengen steuerrechtlichen Regeln. Poolfahrzeuge weisen häufig einen niedrigen Nutzungsgrad auf (Jahreskilometerleistung &amp;lt; 20.000 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschaffung von Fahrzeugen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffung der Fahrzeuge ist vor allem bei Firmenwagen, aber auch bei Poolfahrzeugen, eine wichtige Stellgröße für die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit der Flotte. In vielen Betrieben werden die Modalitäten der Fahrzeugbeschaffung durch eine so genannte Car Policy vorgegeben, d.h. Größe und Ausstattung, aber auch die Nutzung der Fahrzeuge wird an bestimmte Kriterien wie z.B. Funktion im Betrieb, Einsatzbereich usw. geknüpft. Enthält die Car Policy Ziele und Anforderungen zur ökologischen Optimierung des Fuhrparks (z.B. CO2-Grenzwerte) spricht man von einer Green Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen siehe &amp;quot;[[Green Car Policy]]&amp;quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Fuhrparkanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuhrparkanalyse ist ein Teil des Fuhrparkmanagements [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement]. Die Fuhrparkanalyse bietet einen guten Überblick über den Einsatz des Fuhrparks und ermöglicht damit Verbesserungen bei Tourenplanung, Fahrereinsatz,  Kosten und Umweltauswirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effizienzsteigerung im Fuhrpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Fuhrparkanalyse ergeben sich häufig Möglichkeiten zur ökonomischen und ökologischen Optimierung des Fuhrparks. Häufig genutzte Maßnahmen sind:&lt;br /&gt;
*  Steigerung der Auslastung: Diese Maßnahme ist v.a. im Bereich der Poolfahrzeuge sehr sinnvoll, da diese häufig nicht wirtschaftlich betrieben werden. Der Fuhrpark kann mit Hilfe der Fuhrparkanalyse an den Bedarf angepasst, meist verkleinert werden. Damit werden unnötige Kosten und Materialverbräuche vermieden.&lt;br /&gt;
*  Fahrerschulungen: Durch Schulung des Fahrverhaltens lassen sich bis zu 25 Prozent, im Durchschnitt etwa 10 Prozent der Treibstoffverbräuche reduzieren. In Fahrerschulungen, die auch mit Fahrsicherheitstrainings kombiniert werden können, lernen die Mitarbeiter eine verbrauchsreduzierte Fahrweise. &lt;br /&gt;
*  Wartung und Instandhaltung: Durch Reduzierung des Gewichts (z.B. unnötiger Ballast) und Verringerung von Luftwiderständen (z.B. unnötige Aufbauten) können Treibstoffverbräuche ebenso reduziert warden, wie durch den Einsatz von Leichtlaufreifen und Leichtlaufölen. &lt;br /&gt;
*  Routenoptimierung: Bereits mit einem einfachen Navigationsgerät kann der beste Weg zum Ziel gefunden werden. Für komplexere Anforderungen (Terminkoordination, Disposition von Aufträgen) gibt es spezielle Software- und Telematiklösungen, mit denen der Zeit- und Kostenaufwand minimiert werden kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einbindung des Fuhrparks in das Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement nutzt die in der Fuhrparkanalyse erhobenen Daten, um z.B.&lt;br /&gt;
*  den Fuhrpark für weitere Einsatzzwecke und Nutzergruppen zu öffnen ([[Corporate Carsharing]]) oder&lt;br /&gt;
*  Möglichkeiten der Umstellung auf alternative Antriebstechnologien (z.B. [[Elektromobilität]]) zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass einige Berufsgenossenschaften (wie z.B. die VBG [http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/10_Verkehrs_Transportsicherheit/2_Fahrtrainings/2_fahrtrainings_node.html] die Durchführung von Fahrsicherheitstrainings finanziell unterstützen? Diese können auch mit Spritspartrainings kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass viele Unternehmen die VCD Auto-Umweltliste für die Auswahl von Firmenfahrzeugen und als Grundlage für die Green Car Policy nutzen? Infos unter [https://www.vcd.org/themen/auto-umwelt/vcd-auto-umweltliste/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre) &lt;br /&gt;
*  Die Wacker Chemie AG betreibt am Standort Burghausen einen großen firmeneigenen Fahrradpark mit einer werkeigenen Fahrradwerkstatt – seit 1948. Um die langen Wege innerhalb des Betriebsgeländes zurückzulegen, stehen den Mitarbeitern 6.000 Dienstfahrräder zur Verfügung. WACKER fördert mit zwei weiteren Maßnahmen die umweltfreundliche Mobilität: Mit der Beteiligung an der bundesweiten AOK-Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ und mit dem Angebot des Dienstrad-Leasings. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
*  Die Innovationsabteilung MO14 der R+V Versicherung beschäftigt sich mit Zukunftstrends der Mobilität und prüft, wie diese in den Unternehmensalltag übernommen werden können. Dafür wurden u.a. zwei autonome Shuttles angeschafft, begutachtet, umgebaut und durch die Zulassung begleitet. Mit Hilfe der autonomen Elektroshuttles wird in ganz unterschiedlichen Testfeldern erforscht, wie sich die vier großen Megatrends Elektromobilität, Konnektivität, Share Economy und Autonomes Fahren auf Technik, Wissenschaft und Gesellschaft auswirken. Gemeinsam mit Partnerunternehmen aus Wissenschaft, Industrie und der Start up-Welt sucht die Abteilung Fragen, die uns in Zukunft begegnen werden und arbeitet bereits heute an den Lösungen von morgen und übermorgen. Daraus leitet das Unternehmen Handlungsfelder für die Zukunft der Kfz-Versicherung ab. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
*  Pätz, Helmut (Hg.) (2011): Fuhrparkmanagement - aus der Praxis für die Praxis, Zertifizierte Fuhrparkmanager legen ihre Erfolgsmethoden offen&lt;br /&gt;
*  Eickelmann, Jens (2017): Wachstumsmotor Elektromobilität - Geschäftsfeldentwicklung und Wachstumsstrategien im Umfeld der Elektromobilität&lt;br /&gt;
*  VCD (2010): Effizienter Fuhrpark - kostengünstig, umweltschonend, zukunftssicher [https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Auto_Umwelt/Flottenmanagement/VCD_Leitfaden_Effizienter_Fuhrpark.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
*  Homepage des Verbandes markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de]&lt;br /&gt;
*  Homepage des Bundesverband Fuhrparkmanagement [https://www.fuhrparkverband.de/]&lt;br /&gt;
*  Gemeinschaftsaktion &amp;quot;Neues Fahren - clever, sicher, weiter&amp;quot; u.a. mit Infos zu Spritpartrainings [http://www.neues-fahren.de/neues-fahren/die_aktion.htm]&lt;br /&gt;
*  Informationen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) u.a. auch zu Eco Safety Trainings [http://www.ecosafetytrainings.de/] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=196</id>
		<title>Green Car Policy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Green_Car_Policy&amp;diff=196"/>
		<updated>2018-08-01T16:03:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Beschaffung der Fahrzeuge ist vor allem bei Firmenwagen, aber auch bei Poolfahrzeugen, eine wichtige Stellgröße für die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit der Flotte. In vielen Betrieben werden die Modalitäten der Fahrzeugbeschaffung durch eine so genannte Car Policy vorgegeben, d.h. Größe und Ausstattung, aber auch die Nutzung der Fahrzeuge wird an bestimmte Kriterien wie z.B. Funktion im Betrieb, Einsatzbereich usw. geknüpft. Enthält die Car Policy Ziele und Anforderungen zur ökologischen Optimierung des Fuhrparks (z.B. CO2-Grenzwerte) spricht man von einer Green Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nützliches / Anwendungsbeispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolgsbeispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links / Referenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu hilfreichen Webseiten&lt;br /&gt;
zu Experten, Herstellern von Tools&lt;br /&gt;
zu schönen Bildern, die gemeinschaftlich in Präsentationen genutzt werden können ...&lt;br /&gt;
etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansprechpartner im Team ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:mobilprofit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:mobilprofit:Unternehmen:Mitarbeitermobilität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:mobilprofit:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:mobilprofit:Mitarbeitermobilität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Fuhrpark&amp;diff=195</id>
		<title>Fuhrpark</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Fuhrpark&amp;diff=195"/>
		<updated>2018-08-01T16:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Auge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Fuhrpark ist in vielen betrieblichen Mobilitätskonzepten eine wichtige Größe, manchmal steht er sogar im Zentrum der Betrachtungen. Durch ein systematisches Fuhrparkmanagement lassen sich viele Ziele des Mobilitätsmanagements (vor allem die Reduzierung von Treibstoffverbräuchen und damit von Kosten und Umweltbelastungen) unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Fuhrpark umfasst die Gesamtheit der Fahrzeuge eines Betriebs:&lt;br /&gt;
*  Pkw&lt;br /&gt;
*  Kleintransporter&lt;br /&gt;
*  Lkw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber auch andere Nutzfahrzeuge, wie Fahrräder, Eisenbahnen, Kehrmaschinen. [https://de.wikipedia.org/wiki/Fuhrpark] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtungen im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements konzentrieren sich auf diejenigen Fahrzeuge, mit denen Personen transportiert werden (Personenmobilität in Abgrenzung zum Gütertransport).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es etwa 4,5 Millionen Fahrzeuge der Personenmobilität (Pkw und Kleintransporter) als Flottenfahrzeuge in rund 1,6 Millionen Firmenfuhrparks. Etwa 16.000 Fuhrparks haben mehr als 20 Fahrzeuge. Etwa zehn Prozent des Gesamt-Pkw-Bestandes in Deutschland sind gewerblich. 2017 lag der Anteil der gewerblichen Fahrzeuge an den Neuzulassungen bei 35 Prozent. (Quelle: [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de/de/Branche-und-Markt/Flottenmarkt-Deutschland]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den größeren Fuhrparks (mit mehr als 20 Fahrzeugen) hat sich das Fuhrparkmanagement (auch Flottenmanagement) als eigenständige Profession entwickelt. Es umfasst das Verwalten, Planen, Steuern und Überwachen im Fuhrpark. [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement] Für das Fuhrparkmanagement gibt es zahlreiche Handbücher, Zeitschriften, Messen und Angebote der Aus- und Weiterbildung. Die ökonomisch-ökologische Entwicklung der Fuhrparke ist bereits seit langem ein wichtiges Thema in der Branche, da durch den effizienten Einsatz von Treibstoffen wirtschaftliche (Kostensenkung) wie ökologische (Klimaschutz) Ziele erreicht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Mobilitätsmanagements findet häufig eine Verzahnung des Fuhrparkmanagements mit anderen betrieblichen Bereichen statt. Diese wird auch durch innere und äußere Faktoren vorangetrieben:&lt;br /&gt;
*  Die Auslastung der Fahrzeuge ist eine wichtige Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit des Fuhrparks. Sie hängt aber u.a. auch davon ab, welche anderen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen und wie diese von den Mitarbeitern genutzt werden.&lt;br /&gt;
*  Die Integration der [[Elektromobilität]] ist in vielen Betrieben ein aktuelles Thema. Die damit verbundenen Aufgaben (z.B. Aufbau von Ladeinfrastruktur) erweitern das klassische Gebiet des Fuhrparkmanagers und erfordern Kooperation mit anderen betrieblichen Bereichen.&lt;br /&gt;
*  Im Rahmen von betrieblichen Klimaschutzbilanzen wird deutlich, welche Bedeutung der Fuhrpark auf den Gesamtenergieverbrauch eines Unternehmens hat. Während der Anteil des Fuhrparks in produzierenden Betrieben in der Regel gering ist, steigt er in Dienstleistungs- und vertriebsorientierten Unternehmen deutlich an.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Betrieben ist deshalb mit der Einführung eines Mobilitätsmanagements das Aufgabenspektrum des Fuhrparkmanagements erweitert oder mit anderen betrieblichen Funktionsbereichen verzahnt worden (Dienstreise- bzw. Travel Management). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Ansatzpunkte für den Fuhrpark im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätskonzeptes beschrieben. Für drei Einzelaspekte,&lt;br /&gt;
*  [[Green Car Policy]]&lt;br /&gt;
*  [[Elektromobilität]]&lt;br /&gt;
*  [[Corporate Carsharing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind eigenständige Kapitel erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen(bündel) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Firmenwagen vs. Poolfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Weiterentwicklung des Fuhrparks im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ist es sinnvoll, zwischen personengebunden Fahrzeugen (so genannten Firmen- oder Dienstwagen) und gemeinsam genutzten Fahrzeugen (so genannten Poolfahrzeugen) zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
*  Firmenwagen werden Führungskräften, leitenden Angestellten und Vertriebsmitarbeitern zur Verfügung gestellt. Wenn diese den Pkw auch für private Zwecke nutzen, erfolgt die Besteuerung dieses Vorteils anhand der so genannten Ein-Prozent-Regelung (s. auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Firmenwagen]). Firmenwagen werden meistens intensiv genutzt (Jahreskilometerleistung &amp;gt; 50.000 Kilometer) und stehen anderen Personen i.d.R. nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
*  Poolfahrzeuge stehen hingegen mehreren oder allen Mitarbeitern eines Unternehmens für dienstliche Fahrten bereit. Eine Nutzung für private Zwecke ist nur in Ausnahmen zulässig und unterliegt strengen steuerrechtlichen Regeln. Poolfahrzeuge weisen häufig einen niedrigen Nutzungsgrad auf (Jahreskilometerleistung &amp;lt; 20.000 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschaffung von Fahrzeugen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffung der Fahrzeuge ist vor allem bei Firmenwagen, aber auch bei Poolfahrzeugen, eine wichtige Stellgröße für die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit der Flotte. In vielen Betrieben werden die Modalitäten der Fahrzeugbeschaffung durch eine so genannte Car Policy vorgegeben, d.h. Größe und Ausstattung, aber auch die Nutzung der Fahrzeuge wird an bestimmte Kriterien wie z.B. Funktion im Betrieb, Einsatzbereich usw. geknüpft. Enthält die Car Policy Ziele und Anforderungen zur ökologischen Optimierung des Fuhrparks (z.B. CO2-Grenzwerte) spricht man von einer Green Car Policy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen siehe &amp;quot;Green Car Policy&amp;quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Fuhrparkanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuhrparkanalyse ist ein Teil des Fuhrparkmanagements [https://de.wikipedia.org/wiki/Flottenmanagement]. Die Fuhrparkanalyse bietet einen guten Überblick über den Einsatz des Fuhrparks und ermöglicht damit Verbesserungen bei Tourenplanung, Fahrereinsatz,  Kosten und Umweltauswirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effizienzsteigerung im Fuhrpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Fuhrparkanalyse ergeben sich häufig Möglichkeiten zur ökonomischen und ökologischen Optimierung des Fuhrparks. Häufig genutzte Maßnahmen sind:&lt;br /&gt;
*  Steigerung der Auslastung: Diese Maßnahme ist v.a. im Bereich der Poolfahrzeuge sehr sinnvoll, da diese häufig nicht wirtschaftlich betrieben werden. Der Fuhrpark kann mit Hilfe der Fuhrparkanalyse an den Bedarf angepasst, meist verkleinert werden. Damit werden unnötige Kosten und Materialverbräuche vermieden.&lt;br /&gt;
*  Fahrerschulungen: Durch Schulung des Fahrverhaltens lassen sich bis zu 25 Prozent, im Durchschnitt etwa 10 Prozent der Treibstoffverbräuche reduzieren. In Fahrerschulungen, die auch mit Fahrsicherheitstrainings kombiniert werden können, lernen die Mitarbeiter eine verbrauchsreduzierte Fahrweise. &lt;br /&gt;
*  Wartung und Instandhaltung: Durch Reduzierung des Gewichts (z.B. unnötiger Ballast) und Verringerung von Luftwiderständen (z.B. unnötige Aufbauten) können Treibstoffverbräuche ebenso reduziert warden, wie durch den Einsatz von Leichtlaufreifen und Leichtlaufölen. &lt;br /&gt;
*  Routenoptimierung: Bereits mit einem einfachen Navigationsgerät kann der beste Weg zum Ziel gefunden werden. Für komplexere Anforderungen (Terminkoordination, Disposition von Aufträgen) gibt es spezielle Software- und Telematiklösungen, mit denen der Zeit- und Kostenaufwand minimiert werden kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einbindung des Fuhrparks in das Mobilitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement nutzt die in der Fuhrparkanalyse erhobenen Daten, um z.B.&lt;br /&gt;
*  den Fuhrpark für weitere Einsatzzwecke und Nutzergruppen zu öffnen ([[Corporate Carsharing]]) oder&lt;br /&gt;
*  Möglichkeiten der Umstellung auf alternative Antriebstechnologien (z.B. [[Elektromobilität]]) zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass einige Berufsgenossenschaften (wie z.B. die VBG [http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/10_Verkehrs_Transportsicherheit/2_Fahrtrainings/2_fahrtrainings_node.html] die Durchführung von Fahrsicherheitstrainings finanziell unterstützen? Diese können auch mit Spritspartrainings kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  dass viele Unternehmen die VCD Auto-Umweltliste für die Auswahl von Firmenfahrzeugen und als Grundlage für die Green Car Policy nutzen? Infos unter [https://www.vcd.org/themen/auto-umwelt/vcd-auto-umweltliste/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die im Familienbesitz befindliche mittelständische Hesse Lignal GmbH hat die im Unternehmen bereits vorhandene Car Policy für die Firmenwagen von Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern weiterentwickelt: Dabei wurden die Dienstwagen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen bewertet. Jetzt wird konsequent energieeffiziente Technik genutzt, außerdem wurden die Laufzeiten der Leasingverträge angepasst, sodass der Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Eine CO2-Bonus-Malus-Regelung bietet Nutzern von Fahrzeugen mit niedrigerem CO2-Ausstoß Vorteile und mit einem Kraftstoffsparwettbewerb wird eine energiesparende Fahrweise gefördert. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre) &lt;br /&gt;
*  Die Wacker Chemie AG betreibt am Standort Burghausen einen großen firmeneigenen Fahrradpark mit einer werkeigenen Fahrradwerkstatt – seit 1948. Um die langen Wege innerhalb des Betriebsgeländes zurückzulegen, stehen den Mitarbeitern 6.000 Dienstfahrräder zur Verfügung. WACKER fördert mit zwei weiteren Maßnahmen die umweltfreundliche Mobilität: Mit der Beteiligung an der bundesweiten AOK-Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ und mit dem Angebot des Dienstrad-Leasings. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
*  Die Innovationsabteilung MO14 der R+V Versicherung beschäftigt sich mit Zukunftstrends der Mobilität und prüft, wie diese in den Unternehmensalltag übernommen werden können. Dafür wurden u.a. zwei autonome Shuttles angeschafft, begutachtet, umgebaut und durch die Zulassung begleitet. Mit Hilfe der autonomen Elektroshuttles wird in ganz unterschiedlichen Testfeldern erforscht, wie sich die vier großen Megatrends Elektromobilität, Konnektivität, Share Economy und Autonomes Fahren auf Technik, Wissenschaft und Gesellschaft auswirken. Gemeinsam mit Partnerunternehmen aus Wissenschaft, Industrie und der Start up-Welt sucht die Abteilung Fragen, die uns in Zukunft begegnen werden und arbeitet bereits heute an den Lösungen von morgen und übermorgen. Daraus leitet das Unternehmen Handlungsfelder für die Zukunft der Kfz-Versicherung ab. (Quelle: mobil gewinnt Broschüre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
*  Pätz, Helmut (Hg.) (2011): Fuhrparkmanagement - aus der Praxis für die Praxis, Zertifizierte Fuhrparkmanager legen ihre Erfolgsmethoden offen&lt;br /&gt;
*  Eickelmann, Jens (2017): Wachstumsmotor Elektromobilität - Geschäftsfeldentwicklung und Wachstumsstrategien im Umfeld der Elektromobilität&lt;br /&gt;
*  VCD (2010): Effizienter Fuhrpark - kostengünstig, umweltschonend, zukunftssicher [https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Auto_Umwelt/Flottenmanagement/VCD_Leitfaden_Effizienter_Fuhrpark.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
*  Homepage des Verbandes markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften [https://www.vmf-fuhrparkmanagement.de]&lt;br /&gt;
*  Homepage des Bundesverband Fuhrparkmanagement [https://www.fuhrparkverband.de/]&lt;br /&gt;
*  Gemeinschaftsaktion &amp;quot;Neues Fahren - clever, sicher, weiter&amp;quot; u.a. mit Infos zu Spritpartrainings [http://www.neues-fahren.de/neues-fahren/die_aktion.htm]&lt;br /&gt;
*  Informationen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) u.a. auch zu Eco Safety Trainings [http://www.ecosafetytrainings.de/] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprechpartner:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Auge</name></author>
		
	</entry>
</feed>