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	<id>https://wiki.mobilprofit.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Daniel+Sieberath</id>
	<title>Mobil Gewinnt WIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Anl%C3%A4sse_f%C3%BCr_das_betriebliche_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=546</id>
		<title>Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement</title>
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		<updated>2018-09-07T11:20:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Anlässe von innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte Anlässe, die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines Mobilitätskonzeptes führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von innen ==&lt;br /&gt;
Interne Problemlagen können in Betrieben zu Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagement führen. Häufige Anlässe sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parkraumdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Unternehmen und Einrichtungen reichen die vorhandenen Betriebsflächen nicht aus, um jedem Mitarbeiter einen Parkplatz anbieten zu können. Insbesondere in Ballungsgebieten sind die Flächen begrenzt. Verschärft wird die Situation in Betrieben, die in größerer Zahl Parkraum für Kunden vorhalten müssen (Werksverkauf, Handel, Veranstaltungsorte, Gastronomie usw.). Die Erweiterung des Parkraums ist häufig nicht möglich oder der Zubau neuer Parkflächen (z. B. Parkhaus) zu teuer. In diesen Fällen sind Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements eine kostengünstigere Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:AdobeStock 187455621 stau.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: kara - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebserweiterung und -umbau, Umzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Wenn Betriebe und Einrichtungen ihren Betriebsstandort verlagern oder am vorhandenen Standort erheblich verändern, kann dieser Veränderungsprozess genutzt werden, um Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements umzusetzen. Gerade bei Standortverlagerungen verändern sich die Arbeitswege der Mitarbeiter. Einige Unternehmen setzen ein Projektteam ein, um die Umsetzung der Maßnahmen und die kontinuierliche Information der Mitarbeiter zu gewährleisten. Dabei ist eine frühzeitige Einbeziehung der Mitarbeiter wichtig, da diese somit aktiv am Prozess der Lösungsfindung beteiligt werden und eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bessere Erreichbarkeit des Standorts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe und Einrichtungen möchten für ihre Kunden, Besucher und Arbeitnehmer attraktiv sein. Wenn die Erreichbarkeit des Standorts in diesem Zusammenhang ein zentrales Kriterium ist, werden häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ergriffen, um diesen Zielgruppen die Anreise durch gezielte Hinweise und Tipps über Mobilitätsalternativen zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachkräftesicherung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass in bestimmten Branchen Fachkräfte fehlen. Vor allem Betriebe mit einem hohen Fachkräftebedarf sind bestrebt, das vorhandene Personal an sich zu binden und die Attraktivität als Arbeitgeber im Rahmen der Rekrutierung neuer Mitarbeiter zu steigern. Mit dem Aufbau betrieblicher Angebote, z. B. hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Gesundheitsförderung ist auch der Arbeitsweg zunehmend in den Blickpunkt der Personalabteilungen geraten. Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihrer Mobilität auf Arbeitswegen und Dienstreisen sind gut geeignet, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis eines umweltgerechten und nachhaltigen Verhaltens bei Produktion und Dienstleistungen gehört für viele Betriebe zum Selbstverständnis. In Umwelt- und Nachhal-tigkeitsberichten verdeutlichen Unternehmen gegenüber der Gesellschaft diesen Anspruch an das eigene Wirtschaften. Bei den betrieblichen Kennzahlen, die im Rahmen von Klimaschutzbilanzen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten erarbeitet werden, gelten Kennzahlen zur Mobilität des Unternehmens als lange vernachlässigter Bestandteil, sind aber angesichts der gesellschaftlichen Debatte um die Umweltauswirkungen des Verkehrs zunehmend unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technische Innovationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere technologieorientierte Unternehmen, aber auch viele klassische Dienstleister und Industrieunternehmen möchten auf der Höhe der Zeit sein. So ist zum Beispiel die Elektrifizierung des Fuhrparks heute ein häufiger Anlass, sich intensiver mit Aspekten des Mobilitätsmanagements auseinanderzusetzen, die über den reinen Wechsel der Antriebstechnik hinausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Stadtverwaltung Paderborn [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von außen ==&lt;br /&gt;
Auch äußere Einflussfaktoren führen häufig zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Fragen des betrieblichen Mobilitätsmanagements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überschreitung gesetzlicher Grenzwerte (Luftschadstoffe, Lärm)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Überschreitung von Emissionsgrenzwerten wurde von der Europäischen Union das Instrument der &amp;quot;Umweltzone&amp;quot; (engl.: &amp;quot;low emission zone&amp;quot;) eingeführt, um die Einhaltung der Grenzwerte zu verbessern. In Deutschland sind im Zeitraum von 2007 bis Anfang 2018 insgesamt 58 Umweltzonen eingeführt worden. In Umweltzonen dürfen nur Fahrzeuge fahren, die bestimmte Abgasstandards einhalten.[1] In Betrieben kann die Einrichtung einer Umweltzone im regionalen Umfeld zum Einsatz von schadstoffärmeren Fahrzeugen führen. In einigen Regionen haben Städte und wirtschaftsnahe Organisationen versucht, mit Maßnahmen des Mobilitätsmanagements die Einführung einer Umweltzone zu verhindern. Mit der EU-Richtlinie 2008/50/EG – umgesetzt in deutsches Recht mit der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung – wurde zum Schutz der menschlichen Gesundheit ein Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ im Jahresmittel festgelegt, der seit 2010 einzuhalten ist. 59 Prozent der städtischen verkehrsnahen Luftmessstationen registrierten im Jahr 2016 Überschreitungen dieses Jahresgrenzwertes. Gegen mehrere deutsche Städte sind wegen Überschreitung der Grenzwerte Klagen anhängig. In mehreren Urteilen (BVerwG 7 C 26.16, BVerwG 7 C 30.17) haben Gerichte bestätigt, dass streckenbezogene und verhältnismäßige Fahrverbote in Städten verhängt werden dürfen. 2018 wurden in den ersten Städten (z. B. Hamburg) einzelne Straßenzüge gesperrt. Die Diskussion um drohende Fahrverbote hat in vielen Betrieben zur Prüfung von Alternativen im Mobilitätsbereich (insbesondere im betrieblichen Fuhrpark) geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Politische Ziele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland strebt an bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden [https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/klimaschutzplan-2050/]. Der Klimaschutzplan 2050 nennt entsprechende Zwischen- und Sektorziele. Der Verkehrsbereich trägt zu ungefähr einem Fünftel zu den bundesweiten CO2-Emissionen bei [https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands]. Viele Betriebe orientieren sich in ihren Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien (s. Kap. Anlässe von innen) an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. In den Beschaffungsrichtlinien für Pkw (Car Policies) von Unternehmen werden immer häufiger CO2-Grenzwerte eingesetzt, die sich an den EU-Vorgaben für die Autohersteller orientieren [http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/verkehr/fahrzeugtechnik/pkw/co2_pkw_2008/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veränderte Rechtslage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunale Vorschriften können in Betrieben zu einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens und zur Erstellung von Mobilitätskonzepten führen. Ein zentrales Instrument kann z. B. die kommunale Stellplatzsatzung bzw. Stellplatzverordnung sein. In dieser wird geregelt, wie viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder beim Neubau eines Gebäudes auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden müssen. Die Zahl der vorgeschriebenen Stellplätze hängt von der Nutzung des Gebäudes und von der Zahl der Nutzer ab. In Deutschland werden die Erfordernisse durch die Bauordnungen der Bundesländer geregelt. Diese lassen den Kommunen häufig Spielräume, die diese für verkehrspolitische Zwecke individuell ausgestalten können. Soweit die Schaffung der notwendigen Einstellplätze nicht oder nur unter besonderen Schwierigkeiten hergestellt werden kann, können die Bauaufsichtsbehörden genehmigen, dass die Herstellung der Einstellplätze durch Zahlung einer Ablösesumme an die Gemeinde ersetzt wird. Größere Betriebe erstellen deshalb im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens meistens ein Verkehrsgutachten, in dem sie einen geringeren Stellplatzbedarf nachweisen als durch die Ortssatzung vorgegeben. Dabei können besondere Mobilitätsangebote am Standort berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Bauvorhaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Bauvorhaben, die die Verkehrsflüsse in einer Region über einen längeren Zeitraum massiv beeinträchtigen, können sich auch auf die Anfahrtswege und die Erreichbarkeit von Unternehmen auswirken. Dieses führt ebenfalls dazu, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten Mobilitätsalternativen aufzeigen und häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements anstoßen.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus Maastricht (Niederlande) zeigt, dass das betriebliche Mobilitätsmanagement frühzeitig in die Planung solcher Vorhaben einbezogen werden kann: Im Zuge des Baus eines Tunnels für die A2 in den Jahren 2010 bis 2016 hat die Stadt Maastricht mit den großen Arbeitgebern am Ort Zielvereinbarungen getroffen, um für die Dauer des Bauvorhabens Pkw-Alleinfahrten zu reduzieren. Die Anzahl der Nutzer von Fahrrädern, Pedelecs und öffentlichem Verkehr konnte signifikant erhöht sowie die Zahl der Pkw im Berufsverkehr reduziert werden [https://www.maastrichtbereikbaar.nl/nl/] [https://www.mobility-nl-nrw.eu/fileadmin/usr_shares/contactatlas/Konferenzen/20161219_Verkehrskonferenz_Neuss/1A-4_Rob_Schaap_-_Maastricht_bereikbaar.pdf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praxisbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Kreisverwaltung Groß-Gerau war der Parkplatzdruck ausschlaggebend zur Einrichtung eines Konzepts im Bereich der betrieblichen Mobilität. Darin wurde unter anderem der ÖPNV durch die Einrichtung eines Job-Tickets und den Ausbau von Haltestellen gefördert. &lt;br /&gt;
* Nach dem Umzug in einen Neubau wurden bei dem Kunststoff-Hersteller Trelleborg die Mobilitäsoptionen neu geprüft und für die Mitarbeiter optimiert (zum Beispiel ÖPNV-Zuschuss, Radfahrer-Bonus, E-Bike-Leasing, Home Office und einer App zur Bildung von Fahrgemeinschaften). &lt;br /&gt;
* Das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Mobilitätskonzept des Bio-Verlages umfasst unter anderem einen jährlichen Fahrrad-Sicherheitscheck, ÖPNV-Zuschuss sowie ein Fahrertraining zur Senkung des Treibstoffverbrauchs.&lt;br /&gt;
* Der Outdoor-Ausrüster Vaude richtet seine betrieblichen Mobilitäts-Maßnahmen auf die Senkung des CO2-Ausstoßes aus. Dazu gehören zum Beispiel die digitale Unterstützung von Fahrgemeinschaftsbildung, Reiserichtlinien zur Minimierung von Treibhausgas-Emissionen bei Geschäftsreisen sowie Anreize durch interne Gewinnspiele.&lt;br /&gt;
* Das Herzstück des von der Verwaltung der Stadt Paderborn erarbeiteten Konzeptes  ist ein Elektro-Fahrzeug-Pool, mit dem sämtliche dienstliche Fahrten abgewickelt werden sollen und der von den Mitarbeitern auch privat genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Praxisbeispielen in der Broschüre &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot;. [Link)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Anl%C3%A4sse_f%C3%BCr_das_betriebliche_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=545</id>
		<title>Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement</title>
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		<updated>2018-09-07T11:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Anlässe von außen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte Anlässe, die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines Mobilitätskonzeptes führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von innen ==&lt;br /&gt;
Interne Problemlagen können in Betrieben zu Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagement führen. Häufige Anlässe sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parkraumdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Unternehmen und Einrichtungen reichen die vorhandenen Betriebsflächen nicht aus, um jedem Mitarbeiter einen Parkplatz anbieten zu können. Insbesondere in Ballungsgebieten sind die Flächen begrenzt. Verschärft wird die Situation in Betrieben, die in größerer Zahl Parkraum für Kunden vorhalten müssen (Werksverkauf, Handel, Veranstaltungsorte, Gastronomie usw.). Die Erweiterung des Parkraums ist häufig nicht möglich oder der Zubau neuer Parkflächen (z. B. Parkhaus) zu teuer. In diesen Fällen sind Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements eine kostengünstigere Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:AdobeStock 187455621 stau.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: kara - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebserweiterung und -umbau, Umzug&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Wenn Betriebe und Einrichtungen ihren Betriebsstandort verlagern oder am vorhandenen Standort erheblich verändern, kann dieser Veränderungsprozess genutzt werden, um Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements umzusetzen. Gerade bei Standortverlagerungen verändern sich die Arbeitswege der Mitarbeiter. Einige Unternehmen setzen ein Projektteam ein, um die Umsetzung der Maßnahmen und die kontinuierliche Information der Mitarbeiter zu gewährleisten. Dabei ist eine frühzeitige Einbeziehung der Mitarbeiter wichtig, da diese somit aktiv am Prozess der Lösungsfindung beteiligt werden und eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bessere Erreichbarkeit des Standorts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe und Einrichtungen möchten für ihre Kunden, Besucher und Arbeitnehmer attraktiv sein. Wenn die Erreichbarkeit des Standorts in diesem Zusammenhang ein zentrales Kriterium ist, werden häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ergriffen, um diesen Zielgruppen die Anreise durch gezielte Hinweise und Tipps über Mobilitätsalternativen zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachkräftesicherung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass in bestimmten Branchen Fachkräfte fehlen. Vor allem Betriebe mit einem hohen Fachkräftebedarf sind bestrebt, das vorhandene Personal an sich zu binden und die Attraktivität als Arbeitgeber im Rahmen der Rekrutierung neuer Mitarbeiter zu steigern. Mit dem Aufbau betrieblicher Angebote, z. B. hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Gesundheitsförderung ist auch der Arbeitsweg zunehmend in den Blickpunkt der Personalabteilungen geraten. Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihrer Mobilität auf Arbeitswegen und Dienstreisen sind gut geeignet, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis eines umweltgerechten und nachhaltigen Verhaltens bei Produktion und Dienstleistungen gehört für viele Betriebe zum Selbstverständnis. In Umwelt- und Nachhal-tigkeitsberichten verdeutlichen Unternehmen gegenüber der Gesellschaft diesen Anspruch an das eigene Wirtschaften. Bei den betrieblichen Kennzahlen, die im Rahmen von Klimaschutzbilanzen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten erarbeitet werden, gelten Kennzahlen zur Mobilität des Unternehmens als lange vernachlässigter Bestandteil, sind aber angesichts der gesellschaftlichen Debatte um die Umweltauswirkungen des Verkehrs zunehmend unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technische Innovationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere technologieorientierte Unternehmen, aber auch viele klassische Dienstleister und Industrieunternehmen möchten auf der Höhe der Zeit sein. So ist zum Beispiel die Elektrifizierung des Fuhrparks heute ein häufiger Anlass, sich intensiver mit Aspekten des Mobilitätsmanagements auseinanderzusetzen, die über den reinen Wechsel der Antriebstechnik hinausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Stadtverwaltung Paderborn [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von außen ==&lt;br /&gt;
Auch äußere Einflussfaktoren führen häufig zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Fragen des betrieblichen Mobilitätsmanagements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überschreitung gesetzlicher Grenzwerte (Luftschadstoffe, Lärm)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Überschreitung von Emissionsgrenzwerten wurde von der Europäischen Union das Instrument der &amp;quot;Umweltzone&amp;quot; (engl.: &amp;quot;low emission zone&amp;quot;) eingeführt, um die Einhaltung der Grenzwerte zu verbessern. In Deutschland sind im Zeitraum von 2007 bis Anfang 2018 insgesamt 58 Umweltzonen eingeführt worden. In Umweltzonen dürfen nur Fahrzeuge fahren, die bestimmte Abgasstandards einhalten.[1] In Betrieben kann die Einrichtung einer Umweltzone im regionalen Umfeld zum Einsatz von schadstoffärmeren Fahrzeugen führen. In einigen Regionen haben Städte und wirtschaftsnahe Organisationen versucht, mit Maßnahmen des Mobilitätsmanagements die Einführung einer Umweltzone zu verhindern. Mit der EU-Richtlinie 2008/50/EG – umgesetzt in deutsches Recht mit der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung – wurde zum Schutz der menschlichen Gesundheit ein Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ im Jahresmittel festgelegt, der seit 2010 einzuhalten ist. 59 Prozent der städtischen verkehrsnahen Luftmessstationen registrierten im Jahr 2016 Überschreitungen dieses Jahresgrenzwertes. Gegen mehrere deutsche Städte sind wegen Überschreitung der Grenzwerte Klagen anhängig. In mehreren Urteilen (BVerwG 7 C 26.16, BVerwG 7 C 30.17) haben Gerichte bestätigt, dass streckenbezogene und verhältnismäßige Fahrverbote in Städten verhängt werden dürfen. 2018 wurden in den ersten Städten (z. B. Hamburg) einzelne Straßenzüge gesperrt. Die Diskussion um drohende Fahrverbote hat in vielen Betrieben zur Prüfung von Alternativen im Mobilitätsbereich (insbesondere im betrieblichen Fuhrpark) geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Politische Ziele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland strebt an bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden [https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/klimaschutzplan-2050/]. Der Klimaschutzplan 2050 nennt entsprechende Zwischen- und Sektorziele. Der Verkehrsbereich trägt zu ungefähr einem Fünftel zu den bundesweiten CO2-Emissionen bei [https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands]. Viele Betriebe orientieren sich in ihren Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien (s. Kap. Anlässe von innen) an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. In den Beschaffungsrichtlinien für Pkw (Car Policies) von Unternehmen werden immer häufiger CO2-Grenzwerte eingesetzt, die sich an den EU-Vorgaben für die Autohersteller orientieren [http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/verkehr/fahrzeugtechnik/pkw/co2_pkw_2008/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veränderte Rechtslage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunale Vorschriften können in Betrieben zu einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens und zur Erstellung von Mobilitätskonzepten führen. Ein zentrales Instrument kann z. B. die kommunale Stellplatzsatzung bzw. Stellplatzverordnung sein. In dieser wird geregelt, wie viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder beim Neubau eines Gebäudes auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden müssen. Die Zahl der vorgeschriebenen Stellplätze hängt von der Nutzung des Gebäudes und von der Zahl der Nutzer ab. In Deutschland werden die Erfordernisse durch die Bauordnungen der Bundesländer geregelt. Diese lassen den Kommunen häufig Spielräume, die diese für verkehrspolitische Zwecke individuell ausgestalten können. Soweit die Schaffung der notwendigen Einstellplätze nicht oder nur unter besonderen Schwierigkeiten hergestellt werden kann, können die Bauaufsichtsbehörden genehmigen, dass die Herstellung der Einstellplätze durch Zahlung einer Ablösesumme an die Gemeinde ersetzt wird. Größere Betriebe erstellen deshalb im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens meistens ein Verkehrsgutachten, in dem sie einen geringeren Stellplatzbedarf nachweisen als durch die Ortssatzung vorgegeben. Dabei können besondere Mobilitätsangebote am Standort berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Bauvorhaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Bauvorhaben, die die Verkehrsflüsse in einer Region über einen längeren Zeitraum massiv beeinträchtigen, können sich auch auf die Anfahrtswege und die Erreichbarkeit von Unternehmen auswirken. Dieses führt ebenfalls dazu, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten Mobilitätsalternativen aufzeigen und häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements anstoßen.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus Maastricht (Niederlande) zeigt, dass das betriebliche Mobilitätsmanagement frühzeitig in die Planung solcher Vorhaben einbezogen werden kann: Im Zuge des Baus eines Tunnels für die A2 in den Jahren 2010 bis 2016 hat die Stadt Maastricht mit den großen Arbeitgebern am Ort Zielvereinbarungen getroffen, um für die Dauer des Bauvorhabens Pkw-Alleinfahrten zu reduzieren. Die Anzahl der Nutzer von Fahrrädern, Pedelecs und öffentlichem Verkehr konnte signifikant erhöht sowie die Zahl der Pkw im Berufsverkehr reduziert werden [https://www.maastrichtbereikbaar.nl/nl/] [https://www.mobility-nl-nrw.eu/fileadmin/usr_shares/contactatlas/Konferenzen/20161219_Verkehrskonferenz_Neuss/1A-4_Rob_Schaap_-_Maastricht_bereikbaar.pdf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praxisbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Kreisverwaltung Groß-Gerau war der Parkplatzdruck ausschlaggebend zur Einrichtung eines Konzepts im Bereich der betrieblichen Mobilität. Darin wurde unter anderem der ÖPNV durch die Einrichtung eines Job-Tickets und den Ausbau von Haltestellen gefördert. &lt;br /&gt;
* Nach dem Umzug in einen Neubau wurden bei dem Kunststoff-Hersteller Trelleborg die Mobilitäsoptionen neu geprüft und für die Mitarbeiter optimiert (zum Beispiel ÖPNV-Zuschuss, Radfahrer-Bonus, E-Bike-Leasing, Home Office und einer App zur Bildung von Fahrgemeinschaften). &lt;br /&gt;
* Das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Mobilitätskonzept des Bio-Verlages umfasst unter anderem einen jährlichen Fahrrad-Sicherheitscheck, ÖPNV-Zuschuss sowie ein Fahrertraining zur Senkung des Treibstoffverbrauchs.&lt;br /&gt;
* Der Outdoor-Ausrüster Vaude richtet seine betrieblichen Mobilitäts-Maßnahmen auf die Senkung des CO2-Ausstoßes aus. Dazu gehören zum Beispiel die digitale Unterstützung von Fahrgemeinschaftsbildung, Reiserichtlinien zur Minimierung von Treibhausgas-Emissionen bei Geschäftsreisen sowie Anreize durch interne Gewinnspiele.&lt;br /&gt;
* Das Herzstück des von der Verwaltung der Stadt Paderborn erarbeiteten Konzeptes  ist ein Elektro-Fahrzeug-Pool, mit dem sämtliche dienstliche Fahrten abgewickelt werden sollen und der von den Mitarbeitern auch privat genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Praxisbeispielen in der Broschüre &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot;. [Link)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Anl%C3%A4sse_f%C3%BCr_das_betriebliche_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=544</id>
		<title>Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement</title>
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		<updated>2018-09-07T11:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Anlässe von außen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte Anlässe, die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines Mobilitätskonzeptes führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von innen ==&lt;br /&gt;
Interne Problemlagen können in Betrieben zu Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagement führen. Häufige Anlässe sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parkraumdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Unternehmen und Einrichtungen reichen die vorhandenen Betriebsflächen nicht aus, um jedem Mitarbeiter einen Parkplatz anbieten zu können. Insbesondere in Ballungsgebieten sind die Flächen begrenzt. Verschärft wird die Situation in Betrieben, die in größerer Zahl Parkraum für Kunden vorhalten müssen (Werksverkauf, Handel, Veranstaltungsorte, Gastronomie usw.). Die Erweiterung des Parkraums ist häufig nicht möglich oder der Zubau neuer Parkflächen (z. B. Parkhaus) zu teuer. In diesen Fällen sind Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements eine kostengünstigere Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:AdobeStock 187455621 stau.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: kara - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebserweiterung und -umbau, Umzug&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Wenn Betriebe und Einrichtungen ihren Betriebsstandort verlagern oder am vorhandenen Standort erheblich verändern, kann dieser Veränderungsprozess genutzt werden, um Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements umzusetzen. Gerade bei Standortverlagerungen verändern sich die Arbeitswege der Mitarbeiter. Einige Unternehmen setzen ein Projektteam ein, um die Umsetzung der Maßnahmen und die kontinuierliche Information der Mitarbeiter zu gewährleisten. Dabei ist eine frühzeitige Einbeziehung der Mitarbeiter wichtig, da diese somit aktiv am Prozess der Lösungsfindung beteiligt werden und eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bessere Erreichbarkeit des Standorts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebe und Einrichtungen möchten für ihre Kunden, Besucher und Arbeitnehmer attraktiv sein. Wenn die Erreichbarkeit des Standorts in diesem Zusammenhang ein zentrales Kriterium ist, werden häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ergriffen, um diesen Zielgruppen die Anreise durch gezielte Hinweise und Tipps über Mobilitätsalternativen zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachkräftesicherung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass in bestimmten Branchen Fachkräfte fehlen. Vor allem Betriebe mit einem hohen Fachkräftebedarf sind bestrebt, das vorhandene Personal an sich zu binden und die Attraktivität als Arbeitgeber im Rahmen der Rekrutierung neuer Mitarbeiter zu steigern. Mit dem Aufbau betrieblicher Angebote, z. B. hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Gesundheitsförderung ist auch der Arbeitsweg zunehmend in den Blickpunkt der Personalabteilungen geraten. Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihrer Mobilität auf Arbeitswegen und Dienstreisen sind gut geeignet, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis eines umweltgerechten und nachhaltigen Verhaltens bei Produktion und Dienstleistungen gehört für viele Betriebe zum Selbstverständnis. In Umwelt- und Nachhal-tigkeitsberichten verdeutlichen Unternehmen gegenüber der Gesellschaft diesen Anspruch an das eigene Wirtschaften. Bei den betrieblichen Kennzahlen, die im Rahmen von Klimaschutzbilanzen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten erarbeitet werden, gelten Kennzahlen zur Mobilität des Unternehmens als lange vernachlässigter Bestandteil, sind aber angesichts der gesellschaftlichen Debatte um die Umweltauswirkungen des Verkehrs zunehmend unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technische Innovationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere technologieorientierte Unternehmen, aber auch viele klassische Dienstleister und Industrieunternehmen möchten auf der Höhe der Zeit sein. So ist zum Beispiel die Elektrifizierung des Fuhrparks heute ein häufiger Anlass, sich intensiver mit Aspekten des Mobilitätsmanagements auseinanderzusetzen, die über den reinen Wechsel der Antriebstechnik hinausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel: siehe Broschüre mobil gewinnt S. xx - Stadtverwaltung Paderborn [http://www.example.com link title]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe von außen ==&lt;br /&gt;
Auch äußere Einflussfaktoren führen häufig zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Fragen des betrieblichen Mobilitätsmanagements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überschreitung gesetzlicher Grenzwerte (Luftschadstoffe, Lärm)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Überschreitung von Emissionsgrenzwerten wurde von der Europäischen Union das Instrument der &amp;quot;Umweltzone&amp;quot; (engl.: &amp;quot;low emission zone&amp;quot;) eingeführt, um die Einhaltung der Grenzwerte zu verbessern. In Deutschland sind im Zeitraum von 2007 bis Anfang 2018 insgesamt 58 Umweltzonen eingeführt worden. In Umweltzonen dürfen nur Fahrzeuge fahren, die bestimmte Abgasstandards einhalten.[1] In Betrieben kann die Einrichtung einer Umweltzone im regionalen Umfeld zum Einsatz von schadstoffärmeren Fahrzeugen führen. In einigen Regionen haben Städte und wirtschaftsnahe Organisationen versucht, mit Maßnahmen des Mobilitätsmanagements die Einführung einer Umweltzone zu verhindern. Mit der EU-Richtlinie 2008/50/EG – umgesetzt in deutsches Recht mit der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung – wurde zum Schutz der menschlichen Gesundheit ein Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ im Jahresmittel festgelegt, der seit 2010 einzuhalten ist. 59 Prozent der städtischen verkehrsnahen Luftmessstationen registrierten im Jahr 2016 Überschreitungen dieses Jahresgrenzwertes. Gegen mehrere deutsche Städte sind wegen Überschreitung der Grenzwerte Klagen anhängig. In mehreren Urteilen (BVerwG 7 C 26.16, BVerwG 7 C 30.17) haben Gerichte bestätigt, dass streckenbezogene und verhältnismäßige Fahrverbote in Städten verhängt werden dürfen. 2018 wurden in den ersten Städten (z. B. Hamburg) einzelne Straßenzüge gesperrt. Die Diskussion um drohende Fahrverbote hat in vielen Betrieben zur Prüfung von Alternativen im Mobilitätsbereich (insbesondere im betrieblichen Fuhrpark) geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Politische Ziele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland strebt an bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden [https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/klimaschutzplan-2050/]. Der Klimaschutzplan 2050 nennt entsprechende Zwischen- und Sektorziele. Der Verkehrsbereich trägt zu ungefähr einem Fünftel zu den bundesweiten CO2-Emissionen bei[https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands]. Viele Betriebe orientieren sich in ihren Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien (s. Kap. Anlässe von innen) an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. In den Beschaffungsrichtlinien für Pkw (Car Policies) von Unternehmen werden immer häufiger CO2-Grenzwerte eingesetzt, die sich an den EU-Vorgaben für die Autohersteller orientieren [http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/verkehr/fahrzeugtechnik/pkw/co2_pkw_2008/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veränderte Rechtslage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunale Vorschriften können in Betrieben zu einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens und zur Erstellung von Mobilitätskonzepten führen. Ein zentrales Instrument kann z. B. die kommunale Stellplatzsatzung bzw. Stellplatzverordnung sein. In dieser wird geregelt, wie viele Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder beim Neubau eines Gebäudes auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden müssen. Die Zahl der vorgeschriebenen Stellplätze hängt von der Nutzung des Gebäudes und von der Zahl der Nutzer ab. In Deutschland werden die Erfordernisse durch die Bauordnungen der Bundesländer geregelt. Diese lassen den Kommunen häufig Spielräume, die diese für verkehrspolitische Zwecke individuell ausgestalten können. Soweit die Schaffung der notwendigen Einstellplätze nicht oder nur unter besonderen Schwierigkeiten hergestellt werden kann, können die Bauaufsichtsbehörden genehmigen, dass die Herstellung der Einstellplätze durch Zahlung einer Ablösesumme an die Gemeinde ersetzt wird. Größere Betriebe erstellen deshalb im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens meistens ein Verkehrsgutachten, in dem sie einen geringeren Stellplatzbedarf nachweisen als durch die Ortssatzung vorgegeben. Dabei können besondere Mobilitätsangebote am Standort berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Bauvorhaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Bauvorhaben, die die Verkehrsflüsse in einer Region über einen längeren Zeitraum massiv beeinträchtigen, können sich auch auf die Anfahrtswege und die Erreichbarkeit von Unternehmen auswirken. Dieses führt ebenfalls dazu, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten Mobilitätsalternativen aufzeigen und häufig Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements anstoßen.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus Maastricht (Niederlande) zeigt, dass das betriebliche Mobilitätsmanagement frühzeitig in die Planung solcher Vorhaben einbezogen werden kann: Im Zuge des Baus eines Tunnels für die A2 in den Jahren 2010 bis 2016 hat die Stadt Maastricht mit den großen Arbeitgebern am Ort Zielvereinbarungen getroffen, um für die Dauer des Bauvorhabens Pkw-Alleinfahrten zu reduzieren. Die Anzahl der Nutzer von Fahrrädern, Pedelecs und öffentlichem Verkehr konnte signifikant erhöht sowie die Zahl der Pkw im Berufsverkehr reduziert werden [https://www.maastrichtbereikbaar.nl/nl/] [https://www.mobility-nl-nrw.eu/fileadmin/usr_shares/contactatlas/Konferenzen/20161219_Verkehrskonferenz_Neuss/1A-4_Rob_Schaap_-_Maastricht_bereikbaar.pdf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praxisbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Kreisverwaltung Groß-Gerau war der Parkplatzdruck ausschlaggebend zur Einrichtung eines Konzepts im Bereich der betrieblichen Mobilität. Darin wurde unter anderem der ÖPNV durch die Einrichtung eines Job-Tickets und den Ausbau von Haltestellen gefördert. &lt;br /&gt;
* Nach dem Umzug in einen Neubau wurden bei dem Kunststoff-Hersteller Trelleborg die Mobilitäsoptionen neu geprüft und für die Mitarbeiter optimiert (zum Beispiel ÖPNV-Zuschuss, Radfahrer-Bonus, E-Bike-Leasing, Home Office und einer App zur Bildung von Fahrgemeinschaften). &lt;br /&gt;
* Das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Mobilitätskonzept des Bio-Verlages umfasst unter anderem einen jährlichen Fahrrad-Sicherheitscheck, ÖPNV-Zuschuss sowie ein Fahrertraining zur Senkung des Treibstoffverbrauchs.&lt;br /&gt;
* Der Outdoor-Ausrüster Vaude richtet seine betrieblichen Mobilitäts-Maßnahmen auf die Senkung des CO2-Ausstoßes aus. Dazu gehören zum Beispiel die digitale Unterstützung von Fahrgemeinschaftsbildung, Reiserichtlinien zur Minimierung von Treibhausgas-Emissionen bei Geschäftsreisen sowie Anreize durch interne Gewinnspiele.&lt;br /&gt;
* Das Herzstück des von der Verwaltung der Stadt Paderborn erarbeiteten Konzeptes  ist ein Elektro-Fahrzeug-Pool, mit dem sämtliche dienstliche Fahrten abgewickelt werden sollen und der von den Mitarbeitern auch privat genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Praxisbeispielen in der Broschüre &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot;. [Link)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=543</id>
		<title>Der Start</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=543"/>
		<updated>2018-09-07T11:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Stau MonikaP pixabay.jpg|thumb|450px|(Bildquelle: MonikaP - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für Mobilitätsmanagement ==&lt;br /&gt;
Mit einem betrieblichen Mobilitätsmanagement verbessern Unternehmen und Organisationen die Mobilität in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Zudem bieten Sie Ihren Beschäftigten Möglichkeiten für eine preisgünstigere und gesündere Mobilität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weniger Pkw-Stellplätze bedeuten weniger Kosten.&lt;br /&gt;
* Vorhandene Fahrzeuge können besser ausgelastet werden.&lt;br /&gt;
* Stress und Zeitverluste durch die Fahrt mit dem Auto können reduziert werden.&lt;br /&gt;
* Fahrradfahren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel machen Mitarbeiter gesünder und mobiler.&lt;br /&gt;
* Attraktive Mobilitätsangebote steigern das Image des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verspüren viele Unternehmen einen zunehmenden Druck aufgrund von Problemen im regionalen Umfeld:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flächenknappheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land. Vor allem in den Ballungsräumen ist der Druck auf die Flächennutzung hoch; Flächen für den fließenden und ruhenden Verkehr stehen in Konkurrenz zu anderen Flächennutzungen (Wohnen, Arbeiten, Erholung). Auch die vorhandene Verkehrsinfrastruktur ist stark belastet, Verkehrsprobleme und Staumeldungen nehmen zu. Ein Arbeitnehmer in Deutschland verbringt heute in den Ballungsräumen durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr im Stau [http://inrix.com/press-releases/verkehr-kostet-deutsche-wirtschaft-33-milliarden-euro-im-jahr-2030/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsbelastungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzentrationen an Luftschadstoffen überschreiten in vielen deutschen Städten die vorgeschriebenen Grenzwerte. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden 2010 euro-paweit Grenzwerte unter anderem für Stickstoffdioxid festgelegt. Aufgrund von Überschreitungen dieser Grenzwerte drohen in diversen Städten deshalb Fahrverbote&lt;br /&gt;
[https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/stickstoffoxide]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energiewende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehr benötigt Energie. Über 90 Prozent der im Verkehr eingesetzten Energie stammt aus fossilen Energiequellen (Benzin, Diesel, Erdgas). Fossile Energieträger sind nur begrenzt verfügbar, zudem heizt deren Verbrennung den Klimawandel an, so dass erneuerbare Energieträger zukünftig stärker zum Einsatz kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimaschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr in Deutschland hat 2017 noch genauso viele CO2-Emissionen verursacht wie 1990 [https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutz_in_zahlen_verkehr_bf.pdf] – trotz effizienterer Motorentechnik. Damit hat sich der Verkehrsbereich zum Sorgenkind der internationalen Klimaschutzziele entwickelt.&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen gewinnt auch in Unternehmen und Einrichtungen das Mobilitätsmanagement an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betriebes bzw. einer Einrichtung. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftigten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Lieferverkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifischen Stärken einbezogen. Dadurch werden unnötiger Verkehr mit den dabei einhergehenden Kosten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur gibt es weitere Definitionen des Begriffs &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, die sich teilweise auf bestimmte Handlungsfelder (z. B. die Arbeitswege der Mitarbeiter) oder Handlungsoptionen (z. B. die Vermeidung von Pkw-Alleinfahrten durch Angebote des öffentlichen Verkehrs) fokussieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte [[Anlässe]], die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements führen. Hierzu zählen unter anderem Parkplatzprobleme, Anforderungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements oder ausufernde Treibstoffkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung und Förderung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements sowie die Erstellung und Umsetzung von betrieblichen Mobilitätskonzepten und -maßnahmen wird zunehmend unterstützt und gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in ein System von betrieblichen, städtebaulichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen eingebunden. Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements entfalten eine größere und nachhaltigere Wirkung, wenn sie in übergeordnete Strukturen eingebunden werden, wie zum Beispiel in Quartiersplanungen oder beim Neubau von Gewerbegebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
* VDI-Richtlinie 5110, Blatt 1 (Entwurf): Betriebliches Mobilitätsmanagement, Qualifikationsmerkmale für die Auswahl von befähigten Personen im Mobilitätsmanagement. Mai 2018 [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ACE Auto Club Europa e.V. (Hrsg.) (2018): Mobilität gestalten, Stillstand verhindern – Analysen, Praxisberichte und Aktuelles zum betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland. Broschüre im Rahmen des Projektes &amp;quot;Gute Wege zur guten Arbeit&amp;quot;, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin [https://presse.ace.de/verkehrspolitik/projekt-gute-wege/ Downlaod]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung (Hrsg.), bearbeitet durch Forschungsgesellschaft Mobilität - FGM (2014): Betriebliches Mobilitätsmanagement - Ein Leitfaden zur Unterstützung umweltfreundlicher Wege zur Arbeit, Graz [https://www.graz.at/cms/dokumente/10186590_7760376/1d8b82c8/BMM_leitfaden_2014_final_web.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bei der DIHK Service GmbH (Hrsg.) (2017): Praxisleitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement. Publikation im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin [http://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf/ Download ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (Hrsg.) (2016): Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement – Handbuch für die kommunale Praxis. Gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Technische Universität Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (Hrsg.) (2017): Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement. Erstellt im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot;, bearbeitet durch: Prof. Dr. Oliver Schwedes, Benjamin Sternkopf, Alexander Rammert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/mobman_mobilitaetsmanagement/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2018): Verkehr in Zahlen 2017/2018  [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/verkehr-in-zahlen-pdf-2017-2018.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2017): Mobilität in Deutschland  [http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/publikationen2017.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wikipedia [https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement/ &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=542</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=542"/>
		<updated>2018-09-07T11:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Weitere Hilfestellungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen ergänzt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Idea-plan-action geralt pixabay.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: geralt - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. zum Beispiel Dresden/Planungsgruppe Nord [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„effizient mobil“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt[https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]. Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 Kilogramm CO2 pro Beschäftigten einzusparen. Dies entspricht einer Pkw-Fahrt (Benzin) von etwa 1000 Kilometern oder von Dortmund nach Berlin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Akteure in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist [https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm]. Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM, wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (vor allem im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]). In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u. a. in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; [http://www.mobilprofit.de/default.asp] sowie in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; [https://www.gscheid-mobil.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes finanziell unterstützt. Das Mobil.Pro.Fit.-Konzept sieht eine regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben vor. In dem bundesweiten Vorhaben beteiligten sich etwa 70 Betriebe in zehn Modellregionen. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater und in einem regionalem Erfahrungsaustausch (überbetriebliche Workshops in Kooperation mit Kommunen und örtlichen Mobilitätsdienstleistern) ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung [http://www.mobilprofit.de/default.asp].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz „Mobil.Pro.Fit.“ regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet und eine Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager erarbeitet hat. Diese liegt aktuell (Stand Juli 2018) im Gründruck vor und soll in Kürze verabschiedet werden [https://www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/2843037.pdf]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund ist 2011 von der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde es in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen.[9] 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/]. Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt. 2017 veröffentlichte der DIHK eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen [https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Hochschullandschaft: Der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/] &lt;br /&gt;
* Für das Engagement der öffentlichen Hand: Der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum betrieblichen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
* Für die Angebote privater Akteure: Das Seminar &amp;quot;Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium gemeinsam das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13. Dezember 2017 in Berlin und weitere Förderempfehlung im Rahmen des ersten Aufrufs der Förderrichtlinie des BMVI zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018,&lt;br /&gt;
* Erstellung einer Broschüre mit über 20 Beispielen guter Praxis,&lt;br /&gt;
* Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist,&lt;br /&gt;
* Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (unter anderem Internetseite www.mobil-gewinnt.de, Produktion von Filmen mit Beispielen guter Praxis)[Link einfügen),&lt;br /&gt;
* Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums.&lt;br /&gt;
Die Initiative „mobil gewinnt“ endete im September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etablierung eines Qualitätsstandards für die Beratung und eines Qualifizierungsprofils an Fachleute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördern, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien [https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt in den Unternehmen stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Wirkung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen, ohne einen Ausbau des Angebotes, auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
* Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten im Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs-, Arbeits- und Tarif-Recht mit Problemen zu kämpfen. Beispiele sind die rechtlichen Anforderungen bei der Einführung von Home Office-Regelungen sowie umweltfreundlicher Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Fehlende Kooperation: Kritische Massen, um neue Mobilitätsangebote wirtschaftlich zu machen, sind häufig von einem mittelständischen Betrieb nur in Allianzen mobilisierbar: Das heißt, dass durchgreifende Verbesserungen der Mobilitätssituation an Gewerbestandorten fallweise nicht im Alleingang, sondern erst durch überbetriebliche Kooperationen mit den Nachbarbetrieben und der Kommune/Region nachhaltig erzielt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachhaltige Mobilität als Teil der Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt [https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet]. Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme abzumildern. Dafür wird es aber sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]. Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland – Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für die derzeitige Situation analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein Fünf-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf großen Handlungsbedarf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Ansätze zur [[Unterstützung und Förderung]], bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es – wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt – viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen. Derzeit ergreifen die Kommunen das Instrument des Mobilitätsmanagements eher situativ, zum Beispiel um lokalen Emissionsthemen akut zu begegnen oder aufgrund angebotener Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Einen verbindlichen Platz (rechtlich oder prozessual) im Zuge integrierter Verkehrsplanung hat dies „weiche“ Instrument des Mobilitätsmanagement noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht waren? Das Interesse an der systematischen Beschäftigung mit Mobilitätsfragen ist gestiegen [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/].&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
* dass viele Anbieter von Leasing-Diensträdern die Versteuerung übernehmen (dürfen), wenn die Mitarbeiter sich nach Ablauf der Leasinglaufzeit für den Erwerb des Fahrrades entscheiden [https://www.jobrad.org/restwert.html]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (2011): effizient mobil. Das Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement. Programmdokumentation 2008–2010. Berlin [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
*  Technische Universität  Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): Forschungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen – Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement.&amp;quot; Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf/ Download]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=541</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=541"/>
		<updated>2018-09-07T11:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen ergänzt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Idea-plan-action geralt pixabay.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: geralt - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. zum Beispiel Dresden/Planungsgruppe Nord [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„effizient mobil“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt[https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf]. Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 Kilogramm CO2 pro Beschäftigten einzusparen. Dies entspricht einer Pkw-Fahrt (Benzin) von etwa 1000 Kilometern oder von Dortmund nach Berlin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Akteure in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist [https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm]. Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM, wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (vor allem im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]). In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u. a. in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; [http://www.mobilprofit.de/default.asp] sowie in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; [https://www.gscheid-mobil.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes finanziell unterstützt. Das Mobil.Pro.Fit.-Konzept sieht eine regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben vor. In dem bundesweiten Vorhaben beteiligten sich etwa 70 Betriebe in zehn Modellregionen. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater und in einem regionalem Erfahrungsaustausch (überbetriebliche Workshops in Kooperation mit Kommunen und örtlichen Mobilitätsdienstleistern) ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung [http://www.mobilprofit.de/default.asp].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz „Mobil.Pro.Fit.“ regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet und eine Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager erarbeitet hat. Diese liegt aktuell (Stand Juli 2018) im Gründruck vor und soll in Kürze verabschiedet werden [https://www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/2843037.pdf]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund ist 2011 von der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde es in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen.[9] 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/]. Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt. 2017 veröffentlichte der DIHK eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen [https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Hochschullandschaft: Der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/] &lt;br /&gt;
* Für das Engagement der öffentlichen Hand: Der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum betrieblichen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
* Für die Angebote privater Akteure: Das Seminar &amp;quot;Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium gemeinsam das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13. Dezember 2017 in Berlin und weitere Förderempfehlung im Rahmen des ersten Aufrufs der Förderrichtlinie des BMVI zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018,&lt;br /&gt;
* Erstellung einer Broschüre mit über 20 Beispielen guter Praxis,&lt;br /&gt;
* Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist,&lt;br /&gt;
* Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (unter anderem Internetseite www.mobil-gewinnt.de, Produktion von Filmen mit Beispielen guter Praxis)[Link einfügen),&lt;br /&gt;
* Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums.&lt;br /&gt;
Die Initiative „mobil gewinnt“ endete im September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etablierung eines Qualitätsstandards für die Beratung und eines Qualifizierungsprofils an Fachleute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördern, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien [https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt in den Unternehmen stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Wirkung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen, ohne einen Ausbau des Angebotes, auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
* Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten im Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs-, Arbeits- und Tarif-Recht mit Problemen zu kämpfen. Beispiele sind die rechtlichen Anforderungen bei der Einführung von Home Office-Regelungen sowie umweltfreundlicher Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Fehlende Kooperation: Kritische Massen, um neue Mobilitätsangebote wirtschaftlich zu machen, sind häufig von einem mittelständischen Betrieb nur in Allianzen mobilisierbar: Das heißt, dass durchgreifende Verbesserungen der Mobilitätssituation an Gewerbestandorten fallweise nicht im Alleingang, sondern erst durch überbetriebliche Kooperationen mit den Nachbarbetrieben und der Kommune/Region nachhaltig erzielt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachhaltige Mobilität als Teil der Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt [https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet]. Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme abzumildern. Dafür wird es aber sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]. Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland – Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für die derzeitige Situation analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein Fünf-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf großen Handlungsbedarf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Ansätze zur [[Unterstützung und Förderung]], bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es – wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt – viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen. Derzeit ergreifen die Kommunen das Instrument des Mobilitätsmanagements eher situativ, zum Beispiel um lokalen Emissionsthemen akut zu begegnen oder aufgrund angebotener Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Einen verbindlichen Platz (rechtlich oder prozessual) im Zuge integrierter Verkehrsplanung hat dies „weiche“ Instrument des Mobilitätsmanagement noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht waren? Das Interesse an der systematischen Beschäftigung mit Mobilitätsfragen ist gestiegen [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/].&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
* dass viele Anbieter von Leasing-Diensträdern die Versteuerung übernehmen (dürfen), wenn die Mitarbeiter sich nach Ablauf der Leasinglaufzeit für den Erwerb des Fahrrades entscheiden [https://www.jobrad.org/restwert.html]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (2011): effizient mobil. Das Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement. Programmdokumentation 2008–2010. Berlin [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
*  Technische Universität  Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): For-schungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen – Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement.&amp;quot; Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf/ Download]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=540</id>
		<title>Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Rahmenbedingungen_des_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagements&amp;diff=540"/>
		<updated>2018-09-07T11:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Tipps und Hinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 2005 hat sich das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem bedarfsorientierten Instrument entwickelt, das die eher angebotsorientierten Disziplinen der Infrastrukturplanung und der technischen Innovationen ergänzt. In diesem Beitrag werden die Entwicklungslinien und der heutige Stand der Qualitätsstandards skizziert. Zudem werden die zentralen Herausforderungen zur Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Hinblick auf eine effektive Mobilitätswende in Deutschland beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Idea-plan-action geralt pixabay.jpg|thumb|500px|(Bildquelle: geralt - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der erheblichen Verkehrsprobleme in den Innenstädten wurden um 2005 in verschiedenen Städten erste Fallstudien zur Gestaltung des Berufsverkehrs erstellt (s. zum Beispiel Dresden/Planungsgruppe Nord [https://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/verkehr/Mobilitaetsmanagement_Faltblatt_-_Beispiele.pdf]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„effizient mobil“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat das Bundesumweltministerium unter der Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; das erste bundesweite Programm zur Durchführung von Beratungen von Betrieben und Einrichtungen aufgelegt. Anhand von knapp 100 Beispielen wurde ein Instrumentarium zur Analyse der Arbeitswege von Beschäftigten und zur Wirkungsabschätzung der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen erprobt.[https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf] Die Auswertung der Beispiele ergab, dass es durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements möglich ist, jährlich etwa 200 Kilogramm CO2 pro Beschäftigten einzusparen. Dies entspricht einer Pkw-Fahrt (Benzin) von etwa 1000 Kilometern oder von Dortmund nach Berlin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DEPOMM e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; hatten sich zahlreiche Akteure in den verschiedenen Regionen für das betriebliche Mobilitätsmanagement engagiert. Diese schlossen sich zur Förderung des Erfahrungsaustausches und zur gegenseitigen Unterstützung zum Verband DEPOMM e.V. zusammen, der seit 2016 als gemeinnützig anerkannt ist [https://www.depomm.de/ber-uns.6.htm]. Im Rahmen der Verbandsarbeit bei der DEPOMM, wurden verschiedene Grundlagen des Mobilitätsmanagements erarbeitet, die für die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements von Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen wurde das Instrumentarium unter der Bezeichnung &amp;quot;effizient mobil&amp;quot; weiterentwickelt (vor allem im Raum Rhein-Main [https://effizient.ivm-rheinmain.de/unser-angebot/]). In anderen Regionen wurden ähnliche Projektansätze unter anderen Bezeichnungen weiterverfolgt, u. a. in der Region Dortmund unter der Bezeichnung &amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot; [http://www.mobilprofit.de/default.asp] sowie in München unter der Bezeichnung &amp;quot;Gscheid mobil&amp;quot; [https://www.gscheid-mobil.de/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mobil.Pro.Fit.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium 2013-2016 die Unternehmensinitiative B.A.U.M. bei der Verbreitung des Mobil.Pro.Fit.-Ansatzes finanziell unterstützt. Das Mobil.Pro.Fit.-Konzept sieht eine regionale Netzwerkbildung in Kombination mit Beratung, Qualifizierung und Auszeichnung von Betrieben vor. In dem bundesweiten Vorhaben beteiligten sich etwa 70 Betriebe in zehn Modellregionen. Im Unterschied zu früheren Ansätzen handelte es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht mehr um gutachterliche Vorschläge. Vielmehr erarbeiteten die Betriebe mit Unterstützung durch Berater und in einem regionalem Erfahrungsaustausch (überbetriebliche Workshops in Kooperation mit Kommunen und örtlichen Mobilitätsdienstleistern) ihre spezifischen Mobilitätsmaßnahmen, führten Wirkungsabschätzungen durch und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Zuge einer regionalen Auszeichnung [http://www.mobilprofit.de/default.asp].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Richtlinie 5110 Blatt 1 (Qualifizierungsmerkmale für betriebliches Mobilitätsmanagement)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projektansatz „Mobil.Pro.Fit.“ regte das Bundesumweltministerium die Entwicklung einer VDI-Richtlinie zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an. 2014 wurde deshalb von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die fachlichen Grundlagen des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufbereitet und eine Richtlinie mit Qualifizierungsmerkmalen für betriebliche Mobilitätsmanager erarbeitet hat. Diese liegt aktuell (Stand Juli 2018) im Gründruck vor und soll in Kürze verabschiedet werden [https://www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/2843037.pdf]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Mobilitätsmanagement bei den Industrie- und Handelskammern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mobil.Pro.Fit.-Projekt in Dortmund ist 2011 von der regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK) initiiert und unterstützt worden. Auch in anderen Regionen hatten Vertreter der regionalen IHKen verschiedene Mobilitätsinitiativen unterstützt oder sogar selbst angestoßen. 2013 griff der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) das Thema Mobilitätsmanagement auf. Zunächst wurde es in die Ausbildung von Energie-Scouts aufgenommen.[9] 2016 entwickelte der DIHK mit Unterstützung von Experten ein Curriculum für die Fortbildung von betrieblichen Mobilitätsmanagern [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/]. Dieses wurde 2018 in verschiedenen Regionen in Deutschland erstmalig durchgeführt. 2017 veröffentlichte der DIHK eine Broschüre mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen [https://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsgänge zum Mobilitätsmanager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fortbildungsaktivitäten der Industrie- und Handelskammern gab und gibt es zahlreiche Initiativen zur Aus- und Weiterbildung von Personen zu Mobilitätsmanagern. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Hochschullandschaft: Der 2016 eingeführte Bachelor-Studiengang &amp;quot;Mobilitätsmanagement B. Eng.&amp;quot; an der Hochschule Rhein-Main [https://www.hs-rm.de/de/fachbereiche/architektur-und-bauingenieurwesen/studiengaenge/mobilitaetsmanagement-beng/] &lt;br /&gt;
* Für das Engagement der öffentlichen Hand: Der 2016 erstmalig angebotene Lehrgang zum betrieblichen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW [https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/LehrgangKOMM]&lt;br /&gt;
* Für die Angebote privater Akteure: Das Seminar &amp;quot;Kommunales und Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; der TeamRed MobilitätsAkademie [http://www.mobilitaets-akademie.de/index.php?id=263#c4690]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium gemeinsam das Programm &amp;quot;mobil gewinnt&amp;quot; gestartet. Organisiert vom ACE Auto Club Europa e.V. und B.A.U.M. wurden in diesem Projekt folgende Bausteine umgesetzt, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland bekannt gemacht werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchführung eines bundesweiten Wettbewerbs, Prämierung von 26 betrieblichen Mobilitätskonzepten am 13. Dezember 2017 in Berlin und weitere Förderempfehlung im Rahmen des ersten Aufrufs der Förderrichtlinie des BMVI zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von 300 Erstberatungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement,&lt;br /&gt;
* Durchführung von fünf regionalen Netzwerkkonferenzen im Frühjahr 2018,&lt;br /&gt;
* Erstellung einer Broschüre mit über 20 Beispielen guter Praxis,&lt;br /&gt;
* Erstellung eines Leitfadens zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, der in Form dieses WIKI publiziert worden ist,&lt;br /&gt;
* Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (unter anderem Internetseite www.mobil-gewinnt.de, Produktion von Filmen mit Beispielen guter Praxis)[Link einfügen),&lt;br /&gt;
* Evaluation der prämierten Konzepte und durchgeführten Mobilitätsberatungen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums.&lt;br /&gt;
Die Initiative „mobil gewinnt“ endete im September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktueller Stand und Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etablierung eines Qualitätsstandards für die Beratung und eines Qualifizierungsprofils an Fachleute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 sind die fachlich-inhaltlichen Grundlagen erarbeitet worden, um bundesweit Beratungs- und Qualifizierungsangebote für das betriebliche Mobilitätsmanagement nach einheitlichen Qualitätsstandards umsetzen zu können. Die Anzahl der Fachleute, die sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement auseinandersetzen und dieses befördern, nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in Kommunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen stehen bereits seit längerem im Fokus der Verkehrswende. Sie werden auch künftig ein zentraler Akteur im Verkehrsbereich sein. Zunehmend werden Angebote und Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in die kommunalen Mobilitätskonzepte integriert, sowohl im Hinblick auf die Weiterentwicklung der eigenen Organisation (&amp;quot;Nachhaltige Verwaltung&amp;quot;) als auch im Hinblick auf die Einbeziehung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe in die Mobilitätsstrategien [https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung in den Betrieben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mobilitätsmanagements nimmt in den Unternehmen stetig zu. Der Mangel an Fachkräften, die Entwicklung der Elektromobilität (bzw. anderer Alternativen zur Nutzung fossiler Treibstoffe) sowie das wachsende Interesse in der Belegschaft werden zu zahlreichen betrieblichen Initiativen führen, mit denen das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Wirtschaft zum Standard wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmende Faktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bisherigen Projekten wurde deutlich, dass die Wirkung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements in hohem Maße von Rahmenbedingungen abhängig ist, die von den Betrieben selbst nur wenig beeinflusst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infrastrukturelle und räumliche Rahmenbedingungen: In vielen Regionen Deutschlands ist der öffentliche Verkehr keine Alternative zum Pkw. In gebirgigen Regionen stößt die Nutzung des Fahrrades an Grenzen (auch wenn mit Pedelecs mittlerweile eine wirksame Unterstützung bei Bergfahrten möglich ist). Gerade zu den Stoßzeiten des Verkehrs sind alle Verkehrsträger überlastet, so dass vor allem in den Städten Verlagerungen, ohne einen Ausbau des Angebotes, auf Schwierigkeiten stoßen.&lt;br /&gt;
* Rechtliche Rahmenbedingungen: Alternative Konzepte, mit denen die Alleinfahrten im Pkw reduziert und umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden sollen, haben im Steuer-, Verkehrs-, Arbeits- und Tarif-Recht mit Problemen zu kämpfen. Beispiele sind die rechtlichen Anforderungen bei der Einführung von Home Office-Regelungen sowie umweltfreundlicher Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Fehlende Kooperation: Kritische Massen, um neue Mobilitätsangebote wirtschaftlich zu machen, sind häufig von einem mittelständischen Betrieb nur in Allianzen mobilisierbar: Das heißt, dass durchgreifende Verbesserungen der Mobilitätssituation an Gewerbestandorten fallweise nicht im Alleingang, sondern erst durch überbetriebliche Kooperationen mit den Nachbarbetrieben und der Kommune/Region nachhaltig erzielt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachhaltige Mobilität als Teil der Verkehrswende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltige Mobilität bedeutet: Sicherung und Erhalt der Mobilität von Personen und Gütern ohne Belastung von Mensch und Umwelt [https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet]. Im Hinblick auf dieses Ziel klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell weit auseinander. Die Fachwelt ist sich einig, dass Mobilitätsmanagement das Potenzial hat, die aktuell drängenden verkehrspolitischen Probleme abzumildern. Dafür wird es aber sinnvoll in eine integrierte Verkehrsplanung und -politik eingebunden werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsarbeit, die vom Bundesforschungsministerium in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert worden ist [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf]. Unter dem Titel &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland – Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot; haben die Autoren die Gründe für die derzeitige Situation analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteure ausgearbeitet. Das Strategiekonzept für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement sieht ein Fünf-Phasenmodell vor, mit dem das Mobilitätsmanagement systematisch weiterentwickelt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phase 1 (Standardisierung und Qualifizierung) dürfte bereits einen guten Entwicklungsstand erreicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 2 (Schaffung übergeordneter Rahmenbedingungen) ist noch nicht erkennbar, wie sich das Mobilitätsmanagement in die politischen Zielsysteme einsortieren wird. Die o.g. Hemmnisse deuten jedenfalls auf großen Handlungsbedarf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Phase 3 (Entwicklung von zielorientierten Förderansätzen) steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es erste Ansätze zur [[Unterstützung und Förderung]], bei denen aber noch die Zielorientierung fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 4 (Wettbewerbsmodell für deutsche Kommunen und Unternehmen) findet dann wieder auf der Feldebene statt. Hier gibt es – wie in verschiedenen Kapiteln dargelegt – viele engagierte Kräfte, die sich aber an vielen Stellen verausgaben, da die Rahmenbedingungen für ein systematisches und effektives betriebliches Mobilitätsmanagement Probleme bereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Phase 5 (Systematisches Mobilitätsmanagement als Teil einer integrierten Verkehrsplanung) entwickeln sich übergeordnete Zielvorstellungen, Steuerungs- und Unterstützungsmechanismen sowie Maßnahmen auf der Feldebene gemeinsam und aufeinander abgestimmt weiter. Nur so wird es möglich sein, das systematische Mobilitätsmanagement dauerhaft zu verstetigen. Derzeit ergreifen die Kommunen das Instrument des Mobilitätsmanagements eher situativ, zum Beispiel um lokalen Emissionsthemen akut zu begegnen oder aufgrund angebotener Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Einen verbindlichen Platz (rechtlich oder prozessual) im Zuge integrierter Verkehrsplanung hat dies „weiche“ Instrument des Mobilitätsmanagement noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussten Sie, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dass die ersten IHK-Fortbildungen zum betrieblichen Mobilitätsmanager 2018 innerhalb weniger Wochen ausgebucht waren? Das Interesse an der systematischen Beschäftigung mit Mobilitätsfragen ist gestiegen [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/betrieblicher-mobilitaetsmanagerin-qualifizierung-fuer-mitarbeiter/].&lt;br /&gt;
* dass die meisten betrieblichen Mobilitätsberatungen in den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Stuttgart durchgeführt worden sind?&lt;br /&gt;
* dass viele Anbieter von Leasing-Diensträdern die Versteuerung übernehmen (dürfen), wenn die Mitarbeiter sich nach Ablauf der Leasinglaufzeit für den Erwerb des Fahrrades entscheiden [https://www.jobrad.org/restwert.html]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hilfestellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Links:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (2011): effizient mobil. Das Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement. Programmdokumentation 2008–2010. Berlin [https://shop.dena.de/fileadmin/denashop/media/Downloads_Dateien/verkehr/7035_MOB_Broschuere_Das_Aktionsprogramm_fuer_Mobilitaetsmanagement.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
*  Technische Universität  Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme (2017): For-schungsbericht &amp;quot;Mobilität erfolgreich managen – Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement.&amp;quot; Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Bilder/Aktuelles/Mobilit%C3%A4tsmanagement_web1.pdf/ Download]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=539</id>
		<title>Der Start</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=539"/>
		<updated>2018-09-07T11:11:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Literaturhinweise */ Trennstriche entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Stau MonikaP pixabay.jpg|thumb|450px|(Bildquelle: MonikaP - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für Mobilitätsmanagement ==&lt;br /&gt;
Mit einem betrieblichen Mobilitätsmanagement verbessern Unternehmen und Organisationen die Mobilität in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Zudem bieten Sie Ihren Beschäftigten Möglichkeiten für eine preisgünstigere und gesündere Mobilität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weniger Pkw-Stellplätze bedeuten weniger Kosten.&lt;br /&gt;
* Vorhandene Fahrzeuge können besser ausgelastet werden.&lt;br /&gt;
* Stress und Zeitverluste durch die Fahrt mit dem Auto können reduziert werden.&lt;br /&gt;
* Fahrradfahren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel machen Mitarbeiter gesünder und mobiler.&lt;br /&gt;
* Attraktive Mobilitätsangebote steigern das Image des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verspüren viele Unternehmen einen zunehmenden Druck aufgrund von Problemen im regionalen Umfeld:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flächenknappheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land. Vor allem in den Ballungsräumen ist der Druck auf die Flächennutzung hoch; Flächen für den fließenden und ruhenden Verkehr stehen in Konkurrenz zu anderen Flächennutzungen (Wohnen, Arbeiten, Erholung). Auch die vorhandene Verkehrsinfrastruktur ist stark belastet, Verkehrsprobleme und Staumeldungen nehmen zu. Ein Arbeitnehmer in Deutschland verbringt heute in den Ballungsräumen durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr im Stau [http://inrix.com/press-releases/verkehr-kostet-deutsche-wirtschaft-33-milliarden-euro-im-jahr-2030/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsbelastungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzentrationen an Luftschadstoffen überschreiten in vielen deutschen Städten die vorgeschriebenen Grenzwerte. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden 2010 euro-paweit Grenzwerte unter anderem für Stickstoffdioxid festgelegt. Aufgrund von Überschreitungen dieser Grenzwerte drohen in diversen Städten deshalb Fahrverbote&lt;br /&gt;
[https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/stickstoffoxide]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energiewende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehr benötigt Energie. Über 90 Prozent der im Verkehr eingesetzten Energie stammt aus fossilen Energiequellen (Benzin, Diesel, Erdgas). Fossile Energieträger sind nur begrenzt verfügbar, zudem heizt deren Verbrennung den Klimawandel an, so dass erneuerbare Energieträger zukünftig stärker zum Einsatz kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimaschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr in Deutschland hat 2017 noch genauso viele CO2-Emissionen verursacht wie 1990 [https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutz_in_zahlen_verkehr_bf.pdf] – trotz effizienterer Motorentechnik. Damit hat sich der Verkehrsbereich zum Sorgenkind der internationalen Klimaschutzziele entwickelt.&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen gewinnt auch in Unternehmen und Einrichtungen das Mobilitätsmanagement an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betriebes bzw. einer Einrichtung. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftigten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Lieferverkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifischen Stärken einbezogen. Dadurch werden unnötiger Verkehr mit den dabei einhergehenden Kosten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur gibt es weitere Definitionen des Begriffs &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, die sich teilweise auf bestimmte Handlungsfelder (z. B. die Arbeitswege der Mitarbeiter) oder Handlungsoptionen (z. B. die Vermeidung von Pkw-Alleinfahrten durch Angebote des öffentlichen Verkehrs) fokussieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte [[Anlässe]], die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements führen. Hierzu zählen unter anderem Parkplatzprobleme, Anforderungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements oder ausufernde Treibstoffkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung und Förderung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements sowie die Erstellung und Umsetzung von betrieblichen Mobilitätskonzepten und -maßnahmen wird zunehmend unterstützt und gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in ein System von betrieblichen, städtebaulichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen eingebunden. Maßnahmen des betriebli-chen Mobilitätsmanagements entfalten eine größere und nachhaltigere Wirkung, wenn sie in übergeordnete Strukturen eingebunden werden, wie zum Beispiel in Quartiersplanungen oder beim Neubau von Gewerbegebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
* VDI-Richtlinie 5110, Blatt 1 (Entwurf): Betriebliches Mobilitätsmanagement, Qualifikationsmerkmale für die Auswahl von befähigten Personen im Mobilitätsmanagement. Mai 2018 [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ACE Auto Club Europa e.V. (Hrsg.) (2018): Mobilität gestalten, Stillstand verhindern – Analysen, Praxisberichte und Aktuelles zum betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland. Broschüre im Rahmen des Projektes &amp;quot;Gute Wege zur guten Arbeit&amp;quot;, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin [https://presse.ace.de/verkehrspolitik/projekt-gute-wege/ Downlaod]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung (Hrsg.), bearbeitet durch Forschungsgesellschaft Mobilität - FGM (2014): Betriebliches Mobilitätsmanagement - Ein Leitfaden zur Unterstützung umweltfreundlicher Wege zur Arbeit, Graz [https://www.graz.at/cms/dokumente/10186590_7760376/1d8b82c8/BMM_leitfaden_2014_final_web.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bei der DIHK Service GmbH (Hrsg.) (2017): Praxisleitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement. Publikation im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin [http://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf/ Download ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (Hrsg.) (2016): Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement – Handbuch für die kommunale Praxis. Gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Technische Universität Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (Hrsg.) (2017): Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement. Erstellt im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot;, bearbeitet durch: Prof. Dr. Oliver Schwedes, Benjamin Sternkopf, Alexander Rammert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/mobman_mobilitaetsmanagement/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2018): Verkehr in Zahlen 2017/2018  [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/verkehr-in-zahlen-pdf-2017-2018.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2017): Mobilität in Deutschland  [http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/publikationen2017.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wikipedia [https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement/ &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=538</id>
		<title>Der Start</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=538"/>
		<updated>2018-09-07T11:02:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: /* Definition &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; */ Bindestriche entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Stau MonikaP pixabay.jpg|thumb|450px|(Bildquelle: MonikaP - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für Mobilitätsmanagement ==&lt;br /&gt;
Mit einem betrieblichen Mobilitätsmanagement verbessern Unternehmen und Organisationen die Mobilität in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Zudem bieten Sie Ihren Beschäftigten Möglichkeiten für eine preisgünstigere und gesündere Mobilität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weniger Pkw-Stellplätze bedeuten weniger Kosten.&lt;br /&gt;
* Vorhandene Fahrzeuge können besser ausgelastet werden.&lt;br /&gt;
* Stress und Zeitverluste durch die Fahrt mit dem Auto können reduziert werden.&lt;br /&gt;
* Fahrradfahren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel machen Mitarbeiter gesünder und mobiler.&lt;br /&gt;
* Attraktive Mobilitätsangebote steigern das Image des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verspüren viele Unternehmen einen zunehmenden Druck aufgrund von Problemen im regionalen Umfeld:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flächenknappheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land. Vor allem in den Ballungsräumen ist der Druck auf die Flächennutzung hoch; Flächen für den fließenden und ruhenden Verkehr stehen in Konkurrenz zu anderen Flächennutzungen (Wohnen, Arbeiten, Erholung). Auch die vorhandene Verkehrsinfrastruktur ist stark belastet, Verkehrsprobleme und Staumeldungen nehmen zu. Ein Arbeitnehmer in Deutschland verbringt heute in den Ballungsräumen durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr im Stau [http://inrix.com/press-releases/verkehr-kostet-deutsche-wirtschaft-33-milliarden-euro-im-jahr-2030/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsbelastungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzentrationen an Luftschadstoffen überschreiten in vielen deutschen Städten die vorgeschriebenen Grenzwerte. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden 2010 euro-paweit Grenzwerte unter anderem für Stickstoffdioxid festgelegt. Aufgrund von Überschreitungen dieser Grenzwerte drohen in diversen Städten deshalb Fahrverbote&lt;br /&gt;
[https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/stickstoffoxide]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energiewende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehr benötigt Energie. Über 90 Prozent der im Verkehr eingesetzten Energie stammt aus fossilen Energiequellen (Benzin, Diesel, Erdgas). Fossile Energieträger sind nur begrenzt verfügbar, zudem heizt deren Verbrennung den Klimawandel an, so dass erneuerbare Energieträger zukünftig stärker zum Einsatz kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimaschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr in Deutschland hat 2017 noch genauso viele CO2-Emissionen verursacht wie 1990 [https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutz_in_zahlen_verkehr_bf.pdf] – trotz effizienterer Motorentechnik. Damit hat sich der Verkehrsbereich zum Sorgenkind der internationalen Klimaschutzziele entwickelt.&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen gewinnt auch in Unternehmen und Einrichtungen das Mobilitätsmanagement an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betriebes bzw. einer Einrichtung. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftigten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Lieferverkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifischen Stärken einbezogen. Dadurch werden unnötiger Verkehr mit den dabei einhergehenden Kosten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur gibt es weitere Definitionen des Begriffs &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, die sich teilweise auf bestimmte Handlungsfelder (z. B. die Arbeitswege der Mitarbeiter) oder Handlungsoptionen (z. B. die Vermeidung von Pkw-Alleinfahrten durch Angebote des öffentlichen Verkehrs) fokussieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte [[Anlässe]], die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements führen. Hierzu zählen unter anderem Parkplatzprobleme, Anforderungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements oder ausufernde Treibstoffkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung und Förderung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements sowie die Erstellung und Umsetzung von betrieblichen Mobilitätskonzepten und -maßnahmen wird zunehmend unterstützt und gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in ein System von betrieblichen, städtebaulichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen eingebunden. Maßnahmen des betriebli-chen Mobilitätsmanagements entfalten eine größere und nachhaltigere Wirkung, wenn sie in übergeordnete Strukturen eingebunden werden, wie zum Beispiel in Quartiersplanungen oder beim Neubau von Gewerbegebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
* VDI-Richtlinie 5110, Blatt 1 (Entwurf): Betriebliches Mobilitätsmanagement, Qualifikationsmerkmale für die Auswahl von befähigten Personen im Mobilitätsmanagement. Mai 2018 [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ACE Auto Club Europa e.V. (Hrsg.) (2018): Mobilität gestalten, Stillstand verhindern – Analysen, Praxisberichte und Aktuelles zum betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland. Broschüre im Rahmen des Projektes &amp;quot;Gute Wege zur guten Arbeit&amp;quot;, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin [https://presse.ace.de/verkehrspolitik/projekt-gute-wege/ Downlaod]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung (Hrsg.), bearbeitet durch Forschungsgesell-schaft Mobilität - FGM (2014): Betriebliches Mobilitätsmanagement - Ein Leitfaden zur Unterstützung umweltfreundlicher Wege zur Arbeit, Graz [https://www.graz.at/cms/dokumente/10186590_7760376/1d8b82c8/BMM_leitfaden_2014_final_web.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bei der DIHK Ser-vice GmbH (Hrsg.) (2017): Praxisleitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement. Publika-tion im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE), geför-dert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin [http://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf/ Download ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (Hrsg.) (2016): Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement – Handbuch für die kommunale Praxis. Gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Ver-kehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Technische Universität Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (Hrsg.) (2017): Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement. Erstellt im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot;, bearbeitet durch: Prof. Dr. Oliver Schwedes, Benjamin Stern-kopf, Alexander Rammert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und For-schung, Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/mobman_mobilitaetsmanagement/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2018): Verkehr in Zahlen 2017/2018  [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/verkehr-in-zahlen-pdf-2017-2018.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2017): Mobilität in Deutschland  [http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/publikationen2017.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wikipedia [https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement/ &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=537</id>
		<title>Der Start</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=537"/>
		<updated>2018-09-07T11:01:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Stau MonikaP pixabay.jpg|thumb|450px|(Bildquelle: MonikaP - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für Mobilitätsmanagement ==&lt;br /&gt;
Mit einem betrieblichen Mobilitätsmanagement verbessern Unternehmen und Organisationen die Mobilität in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Zudem bieten Sie Ihren Beschäftigten Möglichkeiten für eine preisgünstigere und gesündere Mobilität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weniger Pkw-Stellplätze bedeuten weniger Kosten.&lt;br /&gt;
* Vorhandene Fahrzeuge können besser ausgelastet werden.&lt;br /&gt;
* Stress und Zeitverluste durch die Fahrt mit dem Auto können reduziert werden.&lt;br /&gt;
* Fahrradfahren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel machen Mitarbeiter gesünder und mobiler.&lt;br /&gt;
* Attraktive Mobilitätsangebote steigern das Image des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verspüren viele Unternehmen einen zunehmenden Druck aufgrund von Problemen im regionalen Umfeld:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flächenknappheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land. Vor allem in den Ballungsräumen ist der Druck auf die Flächennutzung hoch; Flächen für den fließenden und ruhenden Verkehr stehen in Konkurrenz zu anderen Flächennutzungen (Wohnen, Arbeiten, Erholung). Auch die vorhandene Verkehrsinfrastruktur ist stark belastet, Verkehrsprobleme und Staumeldungen nehmen zu. Ein Arbeitnehmer in Deutschland verbringt heute in den Ballungsräumen durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr im Stau [http://inrix.com/press-releases/verkehr-kostet-deutsche-wirtschaft-33-milliarden-euro-im-jahr-2030/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsbelastungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzentrationen an Luftschadstoffen überschreiten in vielen deutschen Städten die vorgeschriebenen Grenzwerte. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden 2010 euro-paweit Grenzwerte unter anderem für Stickstoffdioxid festgelegt. Aufgrund von Überschreitungen dieser Grenzwerte drohen in diversen Städten deshalb Fahrverbote&lt;br /&gt;
[https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/stickstoffoxide]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energiewende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehr benötigt Energie. Über 90 Prozent der im Verkehr eingesetzten Energie stammt aus fossilen Energiequellen (Benzin, Diesel, Erdgas). Fossile Energieträger sind nur begrenzt verfügbar, zudem heizt deren Verbrennung den Klimawandel an, so dass erneuerbare Energieträger zukünftig stärker zum Einsatz kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimaschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr in Deutschland hat 2017 noch genauso viele CO2-Emissionen verursacht wie 1990 [https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutz_in_zahlen_verkehr_bf.pdf] – trotz effizienterer Motorentechnik. Damit hat sich der Verkehrsbereich zum Sorgenkind der internationalen Klimaschutzziele entwickelt.&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen gewinnt auch in Unternehmen und Einrichtungen das Mobilitätsmanagement an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betriebes bzw. einer Einrichtung. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftig-ten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Lieferverkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifischen Stärken einbezogen. Dadurch werden un-nötiger Verkehr mit den dabei einhergehenden Kosten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur gibt es weitere Definitionen des Begriffs &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, die sich teilweise auf bestimmte Handlungsfelder (z. B. die Arbeitswege der Mit-arbeiter) oder Handlungsoptionen (z. B. die Vermeidung von Pkw-Alleinfahrten durch Ange-bote des öffentlichen Verkehrs) fokussieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte [[Anlässe]], die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements führen. Hierzu zählen unter anderem Parkplatzprobleme, Anforderungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements oder ausufernde Treibstoffkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung und Förderung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements sowie die Erstellung und Umsetzung von betrieblichen Mobilitätskonzepten und -maßnahmen wird zunehmend unterstützt und gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in ein System von betrieblichen, städtebaulichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen eingebunden. Maßnahmen des betriebli-chen Mobilitätsmanagements entfalten eine größere und nachhaltigere Wirkung, wenn sie in übergeordnete Strukturen eingebunden werden, wie zum Beispiel in Quartiersplanungen oder beim Neubau von Gewerbegebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
* VDI-Richtlinie 5110, Blatt 1 (Entwurf): Betriebliches Mobilitätsmanagement, Qualifikationsmerkmale für die Auswahl von befähigten Personen im Mobilitätsmanagement. Mai 2018 [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ACE Auto Club Europa e.V. (Hrsg.) (2018): Mobilität gestalten, Stillstand verhindern – Analysen, Praxisberichte und Aktuelles zum betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland. Broschüre im Rahmen des Projektes &amp;quot;Gute Wege zur guten Arbeit&amp;quot;, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin [https://presse.ace.de/verkehrspolitik/projekt-gute-wege/ Downlaod]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung (Hrsg.), bearbeitet durch Forschungsgesell-schaft Mobilität - FGM (2014): Betriebliches Mobilitätsmanagement - Ein Leitfaden zur Unterstützung umweltfreundlicher Wege zur Arbeit, Graz [https://www.graz.at/cms/dokumente/10186590_7760376/1d8b82c8/BMM_leitfaden_2014_final_web.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bei der DIHK Ser-vice GmbH (Hrsg.) (2017): Praxisleitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement. Publika-tion im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE), geför-dert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin [http://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf/ Download ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (Hrsg.) (2016): Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement – Handbuch für die kommunale Praxis. Gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Ver-kehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Technische Universität Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (Hrsg.) (2017): Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement. Erstellt im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot;, bearbeitet durch: Prof. Dr. Oliver Schwedes, Benjamin Stern-kopf, Alexander Rammert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und For-schung, Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/mobman_mobilitaetsmanagement/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2018): Verkehr in Zahlen 2017/2018  [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/verkehr-in-zahlen-pdf-2017-2018.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2017): Mobilität in Deutschland  [http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/publikationen2017.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wikipedia [https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement/ &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=536</id>
		<title>Der Start</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Der_Start&amp;diff=536"/>
		<updated>2018-09-07T11:00:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Stau MonikaP pixabay.jpg|thumb|450px|(Bildquelle: MonikaP - pixabay)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für Mobilitätsmanagement ==&lt;br /&gt;
Mit einem betrieblichen Mobilitätsmanagement verbessern Unternehmen und Organisationen die Mobilität in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Zudem bieten Sie Ihren Beschäftigten Möglichkeiten für eine preisgünstigere und gesündere Mobilität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weniger Pkw-Stellplätze bedeuten weniger Kosten.&lt;br /&gt;
* Vorhandene Fahrzeuge können besser ausgelastet werden.&lt;br /&gt;
* Stress und Zeitverluste durch die Fahrt mit dem Auto können reduziert werden.&lt;br /&gt;
* Fahrradfahren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel machen Mitarbeiter gesünder und mobiler.&lt;br /&gt;
* Attraktive Mobilitätsangebote steigern das Image des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verspüren viele Unternehmen einen zunehmenden Druck aufgrund von Problemen im regionalen Umfeld:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flächenknappheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land. Vor allem in den Ballungsräumen ist der Druck auf die Flächennutzung hoch; Flächen für den fließenden und ruhenden Verkehr stehen in Konkurrenz zu anderen Flächennutzungen (Wohnen, Arbeiten, Erholung). Auch die vorhandene Verkehrsinfrastruktur ist stark belastet, Verkehrsprobleme und Staumeldungen nehmen zu. Ein Arbeitnehmer in Deutschland verbringt heute in den Ballungsräumen durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr im Stau [http://inrix.com/press-releases/verkehr-kostet-deutsche-wirtschaft-33-milliarden-euro-im-jahr-2030/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsbelastungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzentrationen an Luftschadstoffen überschreiten in vielen deutschen Städten die vorgeschriebenen Grenzwerte. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden 2010 euro-paweit Grenzwerte unter anderem für Stickstoffdioxid festgelegt. Aufgrund von Überschreitungen dieser Grenzwerte drohen in diversen Städten deshalb Fahrverbote&lt;br /&gt;
[https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/stickstoffoxide]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energiewende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehr benötigt Energie. Über 90 Prozent der im Verkehr eingesetzten Energie stammt aus fossilen Energiequellen (Benzin, Diesel, Erdgas). Fossile Energieträger sind nur begrenzt verfügbar, zudem heizt deren Verbrennung den Klimawandel an, so dass erneuerbare Energieträger zukünftig stärker zum Einsatz kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimaschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr in Deutschland hat 2017 noch genauso viele CO2-Emissionen verursacht wie 1990 &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutz_in_zahlen_verkehr_bf.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; – trotz effizienterer Motorentechnik. Damit hat sich der Verkehrsbereich zum Sorgenkind der internationalen Klimaschutzziele entwickelt.&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen gewinnt auch in Unternehmen und Einrichtungen das Mobilitätsmanagement an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Betriebliches Mobilitätsmanagement verbessert die Organisation aller Verkehrswege eines Betriebes bzw. einer Einrichtung. Dazu gehören die Arbeits- und Dienstwege der Beschäftig-ten, die Erreichbarkeit des Standorts für Kunden und Geschäftspartner, aber auch die effiziente Abwicklung von Versand- und Lieferverkehren. Alle am Standort verfügbaren Angebote und Verkehrsträger werden mit ihren spezifischen Stärken einbezogen. Dadurch werden un-nötiger Verkehr mit den dabei einhergehenden Kosten vermieden, die Umwelt entlastet, die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert und das Image des Unternehmens verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur gibt es weitere Definitionen des Begriffs &amp;quot;betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;, die sich teilweise auf bestimmte Handlungsfelder (z. B. die Arbeitswege der Mit-arbeiter) oder Handlungsoptionen (z. B. die Vermeidung von Pkw-Alleinfahrten durch Ange-bote des öffentlichen Verkehrs) fokussieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann in Betrieben und Einrichtungen jeder Größe und Branche eingeführt werden. Es gibt bestimmte [[Anlässe]], die erfahrungsgemäß häufig in Betrieben und Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements führen. Hierzu zählen unter anderem Parkplatzprobleme, Anforderungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements oder ausufernde Treibstoffkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Unterstützung und Förderung]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements sowie die Erstellung und Umsetzung von betrieblichen Mobilitätskonzepten und -maßnahmen wird zunehmend unterstützt und gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist in ein System von betrieblichen, städtebaulichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen eingebunden. Maßnahmen des betriebli-chen Mobilitätsmanagements entfalten eine größere und nachhaltigere Wirkung, wenn sie in übergeordnete Strukturen eingebunden werden, wie zum Beispiel in Quartiersplanungen oder beim Neubau von Gewerbegebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
* VDI-Richtlinie 5110, Blatt 1 (Entwurf): Betriebliches Mobilitätsmanagement, Qualifikationsmerkmale für die Auswahl von befähigten Personen im Mobilitätsmanagement. Mai 2018 [https://www.vdi.de/richtlinie/?tx_wmdbvdirilisearch_pi1%5Brpro_id%5D=6944&amp;amp;cHash=07a8da3a10f4256f014c1fb141ba4f4c]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ACE Auto Club Europa e.V. (Hrsg.) (2018): Mobilität gestalten, Stillstand verhindern – Analysen, Praxisberichte und Aktuelles zum betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland. Broschüre im Rahmen des Projektes &amp;quot;Gute Wege zur guten Arbeit&amp;quot;, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin [https://presse.ace.de/verkehrspolitik/projekt-gute-wege/ Downlaod]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung (Hrsg.), bearbeitet durch Forschungsgesell-schaft Mobilität - FGM (2014): Betriebliches Mobilitätsmanagement - Ein Leitfaden zur Unterstützung umweltfreundlicher Wege zur Arbeit, Graz [https://www.graz.at/cms/dokumente/10186590_7760376/1d8b82c8/BMM_leitfaden_2014_final_web.pdf/ Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Servicestelle der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz bei der DIHK Ser-vice GmbH (Hrsg.) (2017): Praxisleitfaden Betriebliches Mobilitätsmanagement. Publika-tion im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE), geför-dert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin [http://www.mittelstand-energiewende.de/fileadmin/user_upload_mittelstand/MIE_vor_Ort/MIE-Praxisleitfaden_Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement.pdf/ Download ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geschäftsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (Hrsg.) (2016): Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement – Handbuch für die kommunale Praxis. Gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Ver-kehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Technische Universität Berlin, Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (Hrsg.) (2017): Mobilität erfolgreich managen - Konzepte und Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Mobilitätsmanagement. Erstellt im Rahmen des Projektes &amp;quot;Mobilitätsmanagement in Deutschland - Möglichkeiten und Grenzen verkehrspolitischer Gestaltung am Beispiel Mobilitätsmanagement&amp;quot;, bearbeitet durch: Prof. Dr. Oliver Schwedes, Benjamin Stern-kopf, Alexander Rammert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und For-schung, Berlin [http://www.ivp.tu-berlin.de/menue/forschung/abgeschlossene_projekte/mobman_mobilitaetsmanagement/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2018): Verkehr in Zahlen 2017/2018  [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/G/verkehr-in-zahlen-pdf-2017-2018.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (2017): Mobilität in Deutschland  [http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/publikationen2017.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wikipedia [https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebliches_Mobilit%C3%A4tsmanagement/ &amp;quot;Betriebliches Mobilitätsmanagement&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=535</id>
		<title>Leitfaden zum betrieblichen Mobilitätsmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.mobilprofit.de/index.php?title=Leitfaden_zum_betrieblichen_Mobilit%C3%A4tsmanagement&amp;diff=535"/>
		<updated>2018-09-07T10:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daniel Sieberath: 24 Gewinner geändert zu 26&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:AdobeStock 108547628 Bobbycar.jpeg|thumb|500px|(Bildquelle: olly - stock.adobe.com)]]&lt;br /&gt;
Eine funktionierende Mobilität ist die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Waren müssen angeliefert, Beschäftigte, Kunden und Geschäftspartner den Betriebsstandort schnell und unkompliziert erreichen. Allein die Arbeitswege stellen Unternehmen und deren Mitarbeiter vor große Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Damit der Verkehr auf und rund um den Unternehmensstandort entlastet und die Erreichbarkeit verbessert wird, braucht es ein systematisches Vorgehen. Das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) dient dazu, Lösungen zu identifizieren, die zum Standort und den Bedürfnissen der Belegschaft passen. Dabei bezieht es alle verfügbaren Angebote und Verkehrsträger mit ihren spezifischen Stärken ein.&lt;br /&gt;
Das bundesweite Projekt „mobil gewinnt“&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „mobil gewinnt“ von BMU und BMVI wurden in den Jahren 2017 bis 2018 Materialien entwickelt, die zu einem besseren Verständnis der Potenziale des betrieblichen Mobilitätsmanagements beitragen sollen, die Chancen und Möglichkeiten des BMM sowie gute Beispiele aus der Praxis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und Anregungen zum Mitmachen geben sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einem vierminütigen [https://www.youtube.com/watch?v=O7bPHZ9qk0U/ Erklärfilm] wird das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
* In weiteren Filmen [https://www.youtube.com/watch?v=9TakI_A8r3w], [https://www.youtube.com/watch?v=fFDHWHNYvWs], [https://www.youtube.com/watch?v=Bbw6VUmdPPc], [https://www.youtube.com/watch?v=_qDWQH6RAp8] sowie in einer Broschüre [[(Der Link zur Broschüre ist noch nicht eingerichtet, da diese soeben erst fertiggestellt worden ist. Sobald das pdf der Broschüre zum Download bereit steht, erfolgt hier und an allen nachfolgenden Stellen die Verlinkung mit der Broschüre]]) zeigen zahlreiche gute Maßnahmenbeispiele den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements auf.&lt;br /&gt;
* In 300 Erstberatungen wurden Betriebe und Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Branche auf die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
* In einem Wettbewerb konnten über 50 innovative Konzepte bewertet werden. Im Dezember 2017 wurden 26 besonders vorbildliche Vorhaben ausgezeichnet und für eine weitergehende Unterstützung im Rahmen eines neuen Förderprogramms [https://mobil-gewinnt.de/wettbewerb/gewinner/] des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Leitfaden, der ebenfalls im Rahmen der Initiative „mobil gewinnt“ erstellt worden ist, dient als Hilfestellung für Unternehmen und Einrichtungen bei der Initiierung, Einführung und erfolgreichen Umsetzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). In dem Leitfaden werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen des BMM aufgearbeitet sowie Umsetzungshilfen gegeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== [[Der Start]] ==&lt;br /&gt;
Das Kapitel beinhaltet Hinweise und Empfehlungen im Hinblick auf den Nutzen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Förderprogramme) und andere Rahmenbedingungen, die für die Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements relevant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Anlässe für das betriebliche Mobilitätsmanagement]] – Warum führen Unternehmen ein betriebliches Mobilitätsmanagement ein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung und Förderung]] – Wie werden Unternehmen bei der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Rahmenbedingungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements]] – Wie ist das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene betriebliche, städtebauliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen eingebunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Konzept und Maßnahmen]] ==&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel informiert über Instrumente und Verfahren, die bei der Erstellung eines Mobilitätsmanagement-Konzeptes und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Standort]] - Welchen Einfluss nimmt der Standort auf den [[Parkraum]] und das Mobilitätsmanagement?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Arbeitswege]] - Wie können die Mitarbeiter auf ihrem Arbeitsweg unterstützt werden? - Unterthemen: [[Analysen]], [[Fahrradförderung]], [[Fahrgemeinschaften bilden]], [[Nutzung des öffentlichen Verkehrs]] sowie [[Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Betriebliche Mobilität]] - Wie kann die betriebliche Mobilität nachhaltiger organisiert und mit den privaten Interessen der Mitarbeiter verknüpft warden? - Unterthemen: [[Fuhrpark]], [[Green Car Policy]], [[Elektromobilität]], [[Corporate Car-Sharing]], [[Dienst- und Geschäftsreisen]] sowie [[Kunden- und Besucherverkehre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Umsetzung und Verankerung]] ==&lt;br /&gt;
Das folgende Kapitel liefert Informationen zu Faktoren, die die Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmangements befördern. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie eine Stabilisierung und Verankerung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Interne Kommunikation]] - Wie lassen sich Mitarbeiter in die Konzeptentwicklung und Maßnahmenumsetzung einbeziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Der Mobilitätsmanager]] - Warum benötigen Betriebe geeignetes Personal und welche Qualifikationen sind erforderlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Organisation]] - Wie kann das betriebliche Mobilitätsmanagement in vorhandene Organisationsstrukturen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Unterstützung von außen]] - Wie können Betriebe ihr Mobilitätskonzept langfristig erfolgreich umsetzen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daniel Sieberath</name></author>
		
	</entry>
</feed>